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Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse Eine Geschichte über den Tod und was danach kommt

Mit Illustrationen von Stefanie Duckstein

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€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 17,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18882-5

Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hannah, ein 10-jähriges Mädchen, begegnet dem Friedhofsgärtner und Grabsteintexter Florian Tod und es beginnt ein spannendes, berührendes und durchaus humorvolles Eintauchen in das Leben auf dem Friedhof. Denn neben all den Toten, die je nach Religion ganz unterschiedlich beerdigt werden, ist auf dem Friedhof einiges los. Pfiffig, nachdenklich und neugierig macht sich Hannah auf, lüftet Geheimnisse und wird so mit dem Tod und allem, was ihn umgibt, vertraut.

Ein lebendiges Buch über den Tod mit vielen farbigen Bildern der bekannten Illustratorin Stefanie Duckstein.

Webseite der Autorin Diana Hillebrand

Diana Hillebrand auf Facebook

Diana Hillebrand (Autorin)

Diana Hillebrand, Jahrgang 1971, veröffentlicht Bücher und Fachartikel. 2013 wurden zwei ihrer Kinderbücher für den vom Verein für Leseförderung gestifteten Jugendsachbuchpreis nominiert. Darüber hinaus moderiert Diana Hillebrand einen monatlichen Literaturtreff, der vom Kulturreferat München gefördert wird. Die Autorin verfügt über eine Sprecherausbildung und hält jedes Jahr eine Vielzahl von sehr erfolgreichen Lesungen. Sie lebt mir ihrer 9-jährigen Tochter und ihrem Mann in München.


Stefanie Duckstein (Illustratorin)

Stefanie Duckstein, geb. 1974, lebt in München und schwingt die Pinsel, Stifte, Stempel und Schnipsel für unterschiedlichste Illustrationsprojekte. Besonders viel und gern ist sie im Kinder- und Jugendbuch-Bereich unterwegs und überall, wo Ideen und künstlerisches Experiment gefragt sind.

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Video Stefanie Duckstein

24.11.2017 | 15:00 Uhr | München

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Buchhandlung Lesetraum
Herzog-Wilhelm-Straße 5
80331 München

Tel. 089/23225420, buchhandlung@lesetraum.de

Mit Illustrationen von Stefanie Duckstein

eBook (epub), 25 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-641-18882-5

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 31.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Sterben, Tod und Friedhof: So sag ich´s meinem Kinde!

Von: flattersatz Datum: 12.12.2016

https://radiergummi.wordpress.com

Hannah ist ein aufgewecktes, selbstbewusstes Mädchen von zehn Jahren. Sie liebt Worte wie ‚Hannah‘, ‚Uhu‘, ‚Reittier‘ oder ‚Retter Lego Vogel‘. Palindrome nennt man solche Worte und das Wort 'tot' gehört dazu und es gefällt Hannah sehr gut, weil es auch so schön aussieht: die zwei Kreuze am Anfang und am Ende und das unendliche O in der Mitte. Andererseits: ‚der Tod‘ wird mit ‚d‘ am Ende geschrieben und was ist das überhaupt, der Tod? Seit Hannah zurückdenken kann, ist sie lebendig….. und ‚mausetot‘: auch so ein seltsamer Begriff. Es wird Zeit, daß sich jemand ernsthaft mit dem Tod befasst. Jemand wie Hannah, der Nachfragerin.

So ungefähr läßt Diana Hillebrand ihr wunderschönes Jugendbuch über das Sterben, den Tod und den Friedhof beginnen. Zusammen mit Hannah, ihrer Mutter und einem Dritten, dem Friedhofsgärtner Florian Tod, begegnen wir vielen Fragen, auf die altersgerechte Antworten gegeben werden.

Zuerst jedenfalls überredet Hannah ihre Mutter, die wie auch der Opa über das plötzliche Interesse des Kindes am ‚Tod‘ etwas erstaunt und irritiert sind, mit ihr auf einen Friedhof zu gehen. Es ist dies schon die erste Lektion Hillebrands für uns: Kinder gehen mit dem Tod erst einmal unbefangen um, er ist für sie ein Rätsel, eine offene Frage, die es zu beantworten gilt, wenn sie zum Beispiel seltsame Formulierungen lesen wie ‚ist heimgegangen‘ oder ‚ist entschlafen‘.

Hannah empfindet den Friedhof zu ihrer Überraschung als einen schönen Ort voller Leben. So viele Tiere, die sie hier sieht und hört! Und so schöne Grabsteine, zum Teil so wild überwachsen vom Efeu. Und dann dieser seltsame Mensch, der auf sie und ihre Mutter drauf zu läuft, die Mutter, die gar nicht weiß, was ihr geschieht, in den Arm nimmt und feste drückt. Aber dann erkennt sie ihn, es ist ihr früherer bester Schulfreund, der damals so schnell verschwand und den sie nie wieder getroffen hat – bis jetzt. Hannah sollte sich schnell mit dem langen Lulatsch, der auch noch Florian Tod hieß, der zudem noch auf dem Friedhof wohnt, anfreunden.

Sie besucht ihn die nächsten Tage häufig, läßt sich die Trauerhalle von ihm zeigen, erklären, wie eine Bestattung abläuft, wie auch andere Kulturen ihre Verstorbenen beerdigen. Hannah ist ganz erstaunt, wie unterschiedlich das doch ist, mal traurig, mal ernst, mal mit Musik und dann auch wieder ganz anders. So wie auch die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, ob man in einen Himmel kommt, ob man dort arbeiten muss oder immer Freizeit hat…. und das ein Sarg nicht immer nur so aussehen muss wie eine Holzkiste, sondern ganz, ganz anders sein kann, bunt und wie Elefant aussehen, das erzählt Florian seiner kleinen Freundin auch.

Natürlich hat Hannah auch einen Papa, und durch diesen Papa lernt sie die Angst kennen. Der ist nämlich Kriegsberichterstatter und im Moment in Nahen Osten. Und da ist er immer in Gefahr und einmal müssen Hannah und ihre Mutter sogar ganz große Angst ausstehen. Ja, sterben hat auch was mit Angst zu tun!

Gegen die Angst vorm eigenen Sterben oder als Vorbereitung darauf hilft vielleicht die Löffelliste, von der die Mama erzählt. Uiii… alles aufschreiben, was man noch vorhat und machen will im Leben.. das macht auch Spaß! Zusammen mit Leni, ihrer Freundin, machen die beiden Mädchen so eine Liste für sich und tragen die Idee auch in die Schule. Denn trotz aller Gedanken über Sterben und Tod ist Hannah ein lebenslustige Mädchen, das ihr Leben leben will, voller Freude und Optimismus!

Hillebrands Buch zu lesen hat mir sehr viel Freude gemacht, ich halte es für einen wunderbaren Führer durch alle mit diesen Thema verbundenen Fragen. Das Buch kombiniert eine kleine, unterhaltsame Familiengeschichte mit einer kindgerechter Aufarbeitung der verschiedenen Aspekte rund um´s Sterben. Die Illustrationen von Duckstein sind bunt, fröhlich und lebendig und auf diversen Thementafeln werden Informationen aufbereitet: welche Symbole beispielsweise gibt es für den Tod, welche Arten von Bestattungen kennt man oder wie sehen rund um die Welt Grabmäler aus? Schön ist, daß in diesen Schaubildern (wie auch im Text) immer wieder auch Riten und Traditionen anderer Kulturkreise bzw Religionen erläutert werden.

Was soll ich zum Schluss sagen? 'Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse' ist für mein Dafürhalten ein Buch, daß vielleicht sogar nicht nur für Kinder absolut empfehlenswert ist. Nicht nur deshalb ist es ratsam, es gemeinsam mit den Kindern zu lesen.

Friedhofsgeheimnisse erklärt

Von: Madame Flamusse Datum: 30.11.2016

https://reingelesen.wordpress.com/

"Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse" ist ein richtig dickes Buch mit über 150 Seiten, da wurden meine Erwartungen wirklich übertroffen. Nicht nur ein Kinderbuch. Ein Hardcover mit durchaus auch harten Inhalten und Fakten. Ja einfach ist das Buch nicht, und auch nicht leicht. Die Hannah im Buch interessiert sich für den Tod und fängt an die Leute darüber auszufragen, passenderweise hat Sie einen Vater der sich mit dem Thema schon ausgiebig beschäftigt hat, so das Sie wirklich megaviele tolle Informationen bekommt. Sehr spannend. Viele Totenbräuche und Kulturen werden angesprochen. Riten und Geschichten vorgestellt. In Wort und Bild.

Witzigerweise taucht am Anfang ihrer Forschungen auch noch ein alter Freund der Mutter auf, und der ist auch noch Friedhofsgärtner - also besser kann die Ausgangslage bald nicht sein. Schon sehr praktisch, aber auf mich wirkt es auch etwas konstruiert. Darüber kann ich aber dann doch ganz gut hinwegschauen, weil es sonst einfach wirklich toll ist was für ein Wissen sich im Buch entfaltet. Und die Figur des Friedhofsgärtners auch einfach extrem sympatisch ist. So einen gibts hier leider auf meinem Friedhof nicht.

Das Buch ist kein Bilderbuch, sondern sehr Textlastig. Und so manches mal fand ich Hannah doch ein wenig sehr altklug und oberschlau für eine Zehnjährige, aber gut die Kinder heute bringen einen ja wirklich oft zum staunen. Stichwort kein Bilderbuch: trotzdem gibt es ganz besondere und superschöne Illustrationen, die mich sehr begeistert haben. Ein lockerer Strich kombiniert mit Farbenfreude und tollen Texturen.
Was mich persönlich doch ziemlich bewegt hat war die Geschichte die nebenbei erzählt wird über den Papa von Hannah. Der ist nämlich in Krisengebieten der Welt unterwegs, und da hatte ich teilweise echt einen Kloß im Hals. Echt schwer Kost. Ich hätte da persönlich Bedenken und würde sehr genau überlegen welchen Kindern ich sowas zumuten kann. Auch würde ich gar nicht sagen das es ein reines Kinderbuch ist, denn auch als Erwachsener gibt es interessante Details zu erfahren, und unterhalten wird man aufjedenfall auch. Vielleicht liest man es am besten zusammen, denn es ist sicher ein Buch was Redebedarf weckt.

Sonst ein wirklich interessantes Buch, und sehr schön gestaltet! Es gibt ja zum Thema wirklich einiges in der Kinder- und Jugendliteratur , im Gegensatz zu den Büchern für Erwachsene, meistens wird der Tod dort in Geschichten verarbeitet hier finden wir beides. Geschichten und ganz viele Erklärungen.

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