VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Hausbesuche Wie ich mit 200 Kuchen meine Nachbarschaft eroberte

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 17,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17173-5

Erschienen: 21.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn?

Stephanie Quitterer backt Tag für Tag Kuchen und klingelt an fremden Wohnungstüren. Sie wettet, dass sie endlich ihre Nachbarn kennenlernt.
Ein ansteckendes Experiment mit 200 Kuchen und eine charmante Geschichte über Fremdwohnungssehnsucht, Nachbarschaft und Freundschaft.

"200-mal hat Stephanie Quitterer bei fremden Menschen geklingelt - um mit Charme und selbst gemachtem Kuchen ihre Nachbarn kennenzulernen. Die lustigen, traurigen und unvergesslichen Erlebnisse hat sie aufgeschrieben. Für Neugierige"

ma vie (04.03.2016)

Stephanie Quitterer (Autorin)

Die Kiez-Ethnologin Stephanie Quitterer, auch Rotkapi genannt, wurde 1982 in Eggenfelden (Niederbayern) geboren. Sie lebte in Rio de Janeiro, studierte in Berlin, Kairo, München und war Regieassistentin am Deutschen Theater in Berlin. 2011 nutzte sie ihre Elternzeit, um endlich ihre Nachbarn kennenzulernen. Die Autorin lebt in Berlin.

"200-mal hat Stephanie Quitterer bei fremden Menschen geklingelt - um mit Charme und selbst gemachtem Kuchen ihre Nachbarn kennenzulernen. Die lustigen, traurigen und unvergesslichen Erlebnisse hat sie aufgeschrieben. Für Neugierige"

ma vie (04.03.2016)

"Es ist eine Reise durch das Deutschland von heute."

Berliner Morgenpost, Sören Kittel (08.04.2016)

»Mit Wortwitz und Humor beschreibt die junge Mutter ihre Eroberungen – und ihre Ängste.«

Eltern, Dorothee v. Walderdorf (16.01.2017)

"Es gehört eine Menge Mut dazu, um das zu wagen, was Stephanie Quitterer getan hat."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Dany Schrader (03.09.2016)

"Bloggerin Stephanie Quitterer wagt ein charmantes Experiment - und weiß jetzt, wie nicht nur in Berlin aus Nachbarn wahre Freunde werden können."

Sweet Dreams (30.06.2016)

mehr anzeigen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17173-5

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 21.03.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn!

Von: Gisela Simak Datum: 11.10.2016

lese-himmel.blogspot.de/


Meine Meinung
Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn!
Als ich bei einer anderen Bloggerin von diesem Buch gelesen habe, wurde ich neugierig. Erstmal dachte ich, es handelt sich hier um einen Roman. Aber ne .... es ist ein Erfahrungsbericht!!! Das ist ja ein Ding.
Auf humorvolle Weise erzählt uns die Autorin, wie sie der Langeweile ihres Mutterschaftsurlaub ein Schnippchen schlägt. Die gebürtige Bayerin hat eine zündende Idee. Sie nimmt sich vor, 200 Tage lang jeden Tag einen Kuchen zu backen und bei fremden Nachbarn zu klingeln. Und dad in Berlin! So nach dem Motto: Ich möchte mehr über unsere Straße erfahren. Darf ich zu ihnen rein? Kaffee und Kuchen hab ich dabei!
Eigentlich ist die Stephanie zu schüchtern, um bei Fremden zu klingeln. Ihr Freund glaubt anfangs nicht daran, dass sie es schafft. Doch die Schauspielerin im Mutterschaftsurlaub nimmt sich selber bei der Hand und auf gehts! Klingelingeling ... hier kommt die Kuchenfrau!
Ich habe dieses Buch im Fitnesscenter gelesen. Habe meinen Pfunden den Kampf angesagt. War mir stellenweise nicht mehr sicher, ob ich das richtige Buch gewählt habe. Die Rezepte im Buch lesen sich superköstlich. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Entschuldige liebe Stehanie ... manchmal habe ich die Rezepte übersprungen. (Auf dem Crosstrainer als seelische Grausamkeit empfunden!)
Ich habe die Hausbesuche sehr gerne mitgemacht. Im Osten Berlins durfte ich in die Wohnungen gucken und die skurrilsten Menschen kennen lernen.
Fazit
Was hier auf den ersten Blick wie ein seichter Frauenroman anmutet, entpuppt sich beim Lesen schnell als eine warmherzige Geschichte. Der Wortwitz der Autorun schmiert einem nicht nur Sahne um den Mund. Nein, ein Dauerlächeln kommt da schon eher hin. Sie zeigt uns sämtliche Schicksale, die sich in fremden Wohnungen abspielen. Sie führt einen Blog, in dem sie ihre Erfahrungen festhält.
Wenn ich Abends spazieren gehe, denke ich mir immer: >>Was spielt sich hinter diesem Fenster ab? Welche Menschen wohnen in diesem Haus?<< Danke Stephanie. Jetzt hast du meine Phantasie noch mehr beflügelt!
Ein Szene im Buch hat mich sehr berührt. Da weint Stephanie mit einer Frau zusammen. Ich gleich mit! Beim Lesen hatte ich oft den Gedanken, dass es mehr Frauen wie Stephanie geben sollte. Es gehört wahnsinnig viel Mut dazu, einfach an fremden Türen zu klingeln. Man weiß ja schließlich nie, wer sich dahinter verbirgt.
Diese Geschichte zeigt uns, wie sehr sich Menschen nach Kontakten sehnen.
Danke Stephanie Quiterer. (Nicht böse sein ... ich esse im Moment keinen Kuchen ... seufz!)
Mein Dank geht an den KNAUS-VERLAG

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

✎ Stephanie Quitterer - Hausbesuche

Von: Mademoiselle Cake Datum: 10.06.2017

mademoiselle-cake-liest.blogspot.it/

Ja, ich gebe zu, ich lese Biographien & Erfahrungen & Tatsachen, weil ich am echten Leben anderer interessiert bin und nicht unbedingt immer das abtriften in fiktive Welten benötige.

Hier jedoch wurde ich auch von der Tatsache angezogen, dass die Autorin Kuchen gebacken hat und mit diesen einfach vor fremden Menschen stand und um Einlass bat.

Ich war gespannt, wie Stephanie Quitterer das Projekt aufzieht, was für ein Mensch sie vor und auch hinterher war, ob all die fremden Menschen sie verändert haben - und wie es überhaupt dazu kam, dass dieses Buch nun vor mir liegt.

"Hier bin ich! Und das ist mein Projekt!
Und wenn du es doof findest, ist das deine Sache,
weil es mir völlig reicht, wenn nur ich an mich glaube [...]" (S. 72)

Im locker-leichten Schreibstil, ja Plauderton, nimmt uns Frau Quitterer mit auf die Reise durch ihre Nachbarschaft. Sie lässt uns innehalten, lachen, bangen. Und sie vermittelt eine ganz wichtige Botschaft:

"Ich will üben, jeden Menschen erst kennenzulernen, bevor ich ihn einteile." (S. 40/41)

"Eine Abrissbirne muss her, für meine Mauern im Kopf." (S. 111)

Aufgelockert haben die Erzählungen einige Statistiken. Die waren interessant und ließen noch mehr hinter die Fassade blicken, denn alles kann man in dieser Lektüre nicht unterbringen, ohne langweilig daherzukommen.

Meinen Respekt hat die Verfasserin, denn auch nach dem Lesen kann ich mir nicht vorstellen, ein ähnliches Vorhaben in die Tat umzusetzen, obwohl ich in Gedanken bereits heftig am Planen bin, welche Kuchen es denn werden sollen.

Ein Hinweis sei noch gegeben: Es sind nicht wirklich (viele) ernstzunehmende Rezepte im Buch enthalten - zumindest ich als Backjunkie würde ihr wahrscheinlich auch lieber eine Postkarte mit einer Einladung schreiben, auf der vermerkt ist, dass ich den Kuchen auftische.

©2017

weitere Zitate:

"Bei manchen Dialekten leide ich an Assimilierungszwang vor lauter Sympathie." (S. 87)

"»[...] durch die Chemo habe ich vierzig Kilo zugenommen. [...] Aber wenn sie es so aufregt, dass ich so aussehe, wie ich aussehe - warum kommt dann nicht mal einer und fragt, warum es so ist?«" (S. 89)

"Ich liebe meine Wette. Meine Lupe, mein Kaleidoskop. Ich liebe es, dass jeden Tag, für genau die Dauer eines Tages, ein anderer Mensch, mit einer anderen, eigenen Geschichte, im Mittelpunkt steht." (S. 120)

"Wann nur, wann endlich habe ich mein Oberstübchen von diesen Schubladen entrümpelt?!" (S. 161)

"Es gibt immer etwas zu tun, [...], darf nicht vergessen werden und verträgt auch keine Relativierung. Aber mit »meiner« Welt anzufangen, [...] finde ich einen durchaus akzeptablen ersten Schritt." (S. 221)

Voransicht