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Hausbesuche Wie ich mit 200 Kuchen meine Nachbarschaft eroberte

Kundenrezensionen (16)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17173-5

Erschienen: 21.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn?

Stephanie Quitterer backt Tag für Tag Kuchen und klingelt an fremden Wohnungstüren. Sie wettet, dass sie endlich ihre Nachbarn kennenlernt.
Ein ansteckendes Experiment mit 200 Kuchen und eine charmante Geschichte über Fremdwohnungssehnsucht, Nachbarschaft und Freundschaft.

"200-mal hat Stephanie Quitterer bei fremden Menschen geklingelt - um mit Charme und selbst gemachtem Kuchen ihre Nachbarn kennenzulernen. Die lustigen, traurigen und unvergesslichen Erlebnisse hat sie aufgeschrieben. Für Neugierige"

ma vie (04.03.2016)

Stephanie Quitterer (Autorin)

Die Kiez-Ethnologin Stephanie Quitterer, auch Rotkapi genannt, wurde 1982 in Eggenfelden (Niederbayern) geboren. Sie lebte in Rio de Janeiro, studierte in Berlin, Kairo, München und war Regieassistentin am Deutschen Theater in Berlin. 2011 nutzte sie ihre Elternzeit, um endlich ihre Nachbarn kennenzulernen. Die Autorin lebt in Berlin.

"200-mal hat Stephanie Quitterer bei fremden Menschen geklingelt - um mit Charme und selbst gemachtem Kuchen ihre Nachbarn kennenzulernen. Die lustigen, traurigen und unvergesslichen Erlebnisse hat sie aufgeschrieben. Für Neugierige"

ma vie (04.03.2016)

"Es ist eine Reise durch das Deutschland von heute."

Berliner Morgenpost, Sören Kittel (08.04.2016)

"Es gehört eine Menge Mut dazu, um das zu wagen, was Stephanie Quitterer getan hat."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Dany Schrader (03.09.2016)

"Bloggerin Stephanie Quitterer wagt ein charmantes Experiment - und weiß jetzt, wie nicht nur in Berlin aus Nachbarn wahre Freunde werden können."

Sweet Dreams (30.06.2016)

"Zauberhafter Blick hinter fremde Wohnungstüren."

Hohenlohe Trends (12.05.2016)

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09.05.2017 | 15:30 Uhr | Überlingen

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17173-5

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 21.03.2016

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Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn!

Von: Gisela Simak Datum: 11.10.2016

lese-himmel.blogspot.de/


Meine Meinung
Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn!
Als ich bei einer anderen Bloggerin von diesem Buch gelesen habe, wurde ich neugierig. Erstmal dachte ich, es handelt sich hier um einen Roman. Aber ne .... es ist ein Erfahrungsbericht!!! Das ist ja ein Ding.
Auf humorvolle Weise erzählt uns die Autorin, wie sie der Langeweile ihres Mutterschaftsurlaub ein Schnippchen schlägt. Die gebürtige Bayerin hat eine zündende Idee. Sie nimmt sich vor, 200 Tage lang jeden Tag einen Kuchen zu backen und bei fremden Nachbarn zu klingeln. Und dad in Berlin! So nach dem Motto: Ich möchte mehr über unsere Straße erfahren. Darf ich zu ihnen rein? Kaffee und Kuchen hab ich dabei!
Eigentlich ist die Stephanie zu schüchtern, um bei Fremden zu klingeln. Ihr Freund glaubt anfangs nicht daran, dass sie es schafft. Doch die Schauspielerin im Mutterschaftsurlaub nimmt sich selber bei der Hand und auf gehts! Klingelingeling ... hier kommt die Kuchenfrau!
Ich habe dieses Buch im Fitnesscenter gelesen. Habe meinen Pfunden den Kampf angesagt. War mir stellenweise nicht mehr sicher, ob ich das richtige Buch gewählt habe. Die Rezepte im Buch lesen sich superköstlich. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Entschuldige liebe Stehanie ... manchmal habe ich die Rezepte übersprungen. (Auf dem Crosstrainer als seelische Grausamkeit empfunden!)
Ich habe die Hausbesuche sehr gerne mitgemacht. Im Osten Berlins durfte ich in die Wohnungen gucken und die skurrilsten Menschen kennen lernen.
Fazit
Was hier auf den ersten Blick wie ein seichter Frauenroman anmutet, entpuppt sich beim Lesen schnell als eine warmherzige Geschichte. Der Wortwitz der Autorun schmiert einem nicht nur Sahne um den Mund. Nein, ein Dauerlächeln kommt da schon eher hin. Sie zeigt uns sämtliche Schicksale, die sich in fremden Wohnungen abspielen. Sie führt einen Blog, in dem sie ihre Erfahrungen festhält.
Wenn ich Abends spazieren gehe, denke ich mir immer: >>Was spielt sich hinter diesem Fenster ab? Welche Menschen wohnen in diesem Haus?<< Danke Stephanie. Jetzt hast du meine Phantasie noch mehr beflügelt!
Ein Szene im Buch hat mich sehr berührt. Da weint Stephanie mit einer Frau zusammen. Ich gleich mit! Beim Lesen hatte ich oft den Gedanken, dass es mehr Frauen wie Stephanie geben sollte. Es gehört wahnsinnig viel Mut dazu, einfach an fremden Türen zu klingeln. Man weiß ja schließlich nie, wer sich dahinter verbirgt.
Diese Geschichte zeigt uns, wie sehr sich Menschen nach Kontakten sehnen.
Danke Stephanie Quiterer. (Nicht böse sein ... ich esse im Moment keinen Kuchen ... seufz!)
Mein Dank geht an den KNAUS-VERLAG

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Kein Schubladendenken mehr!

Von: Sarah von Fashion-Library Datum: 06.11.2016

fashion-library.de

Endlich mal wieder ein tolles Sachbuch gelesen. Mutig, neu, ideenreich.

Eines Tages fasst die Autorin sich ein Herz und geht mit sich selbst eine Wette ein: sie will während ihrer Elternzeit an 200 fremden Türen in ihrer Straße klingeln und sich selbst einladen. Im Gepäck immer etwas Gebäck. Selbstgemacht versteht sich. Dazu alles was ein Kaffekränzchen so braucht.

Doch die ersten Schritte sind nicht leicht und Unterstützung von ihrem Mann, einem alt eingesessenen Musiker in Berlin, kann sie auch nicht erwarten. Dieser sieht ihr Projekt anfangs sehr sekptisch. Hat Angst um sie, es könne ihr was passieren. Schubladendenken eben. Stepha selbst ist am Theater, doch scheut sie privat den Kontakt zu fremden Menschen. Aber ihr Drang herauszufinden, wer hinter dieser Vielzahl an Türen lebt, hilft ihr, sich mit Sack und Pack und manchmal auch mit Baby auf dem Weg zu machen.
Jeden Tag soll es ein Kaffeetrinken sein, jeden Tag einen neuen Menschen kennenlernen.
Der Klingelmaraton beginnt. Abweisungen folgen, Erklärungen werden gesucht, bis sie plötzlich doch jemand hereinlässt.

Im Laufe der Zeit erfährt Quitterer mehr und mehr über die Straße, doch dies ist längst Nebensache geworden. Die Menschen sind es , für die sie sich interessiert, die sich ihr, im wahrsten Sinne des Wortes, öffnen. Von jung bis alt, Wessi bis Ossi, Personen mit Migrationshintergrund, Familien und Einsamen bis zu den fabelhaftesten Geschichten: jede Schublade wird aufgemacht und danach für immer verschlossen.

Jeder neue Nachbar, jede Geschichte und Situation stellen sie auf die Probe. Und aus der einsamen Jungmutter wird plötzlich die Freundin der Straße. Doch der wichtigste Punkt im ganzen Buch, ist die innere Reife, die die Autorin durch ihr Experiment gewinnt.

SPOILER
"(...) Nein, man steht nicht allein auf weiter Flur, als Flirter. Da sind noch andere. Andere mit einem Zwinkern in den Augen und Verständnis in freundlichen Worten, andere, die die gleichen Dinge beobachten. Es ist ein Geheimbund, bei dem jeder mitmachen darf. " (S. 123)
SPOILER ENDE

Jeden ihrer Hausbesuche hält sie damals in ihrem Blog fest. Das Buch ist aus dem Blog zusammengestrickt worden, wie die Autorin selber sagt. In vielen kleinen Kapiteln werden einige Wohnungsbesuche nacherzählt.
Doch neben ihren Klingelmännchen backt sie auch täglich Kuchen. Von Apfelkuchen über Mamorkuchen bis Bananenkuchen ist alles dabei. Das Beste daran ist: mit Beginn eines neuen Kapitels stellt sie ein Kuchenrezept zur Verfügung.
Außerdem fügt sie dem Buch über, immer mal wieder Statisiken ihrer Besuche bei.
So erfährt man dann, wieviel Leute in der Straße leben, wieviele die Türen geöffnet haben, wieviel Leute Ausreden haben usw.

Mich persönlich hat die ein oder andere Geschichte immer wieder begeistert oder berührt. Die Gastfreundschaft und Emotionen einiger Personen schwappen auch beim Lesen über. So wird über den redseligen Herrn Schwarz berichtet oder einer Frau, dessen Sohn aus dem Fenster gesprungen ist. Man erfährt etwas über einen Swingerclub oder warum ein junger Mann in einer Müllbude lebt.

Der Leser bekommt ein Gefühl davon, wie es ist, wenn man Vorurteile hat, denn nichts ist wie es scheint. Die Autorin vermittelt das Gefühl des Hinterfragens. Sie lässt den Leser in ein andere Welt blicken.

Und auch allen anderen kann ich nur empfehlen "Hausbesuche" zu lesen, denn es ist ein einzigartiger Bericht über Freundschaft und Nachbarschaft und ein Beispiel für jede Straße in der wir leben. Das Buch hat zwar kein Hardcover und ist mit seinen kanpp 17 € also recht teuer, aber es ist gut gemacht und auch der Umschlag hochwertig verarbeitet. Und wer kein Bock auf die Gesichte hat, hat zumindest ein wertvolles Backbuch.
Mehr dazu auf meinem Blog Fashion-Library.

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