Heiliger Zorn

Wie die frühen Christen die Antike zerstörten
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

(4)
eBook epub
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Packend erzählt von der preisgekrönten jungen Historikerin Catherine Nixey

Im Römischen Reich war das religiöse Leben vielfältig – bis unter den ersten christlichen Kaisern alles anders wurde: Mit aller Macht versuchten die frühen Christen, Andersgläubige zu bekehren, und erwiesen sich dabei nicht nur als extrem intolerant, sondern auch als äußerst gewalttätig. Im ganzen Imperium zertrümmerten sie Tempel und Kultgegenstände, verbrannten Bücher, jagten Philosophen aus den Städten und verfolgten diejenigen, die weiter den alten Göttern opferten.

In »Heiliger Zorn« zeichnet die britische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey ein gänzlich neues und zutiefst erschütterndes Bild der frühen Christen als die wahren Barbaren. Packend enthüllt sie die Gräueltaten, die hinter dem Triumph des Christentums stecken und mit zum Untergang der Antike führten.

»In einer Welt, in der religiöse Fundamentalismen verschiedener Provenienz sich längst wieder ausgebreitet haben, ist die Lektüre von Catherine Nixeys Buch unbedingt hilfreich.«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (14. April 2019)

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz
Originaltitel: THE DARKENING AGE
Originalverlag: Macmillan, London 2017
eBook epub (epub)
mit 2 Farbbildteilen
ISBN: 978-3-641-21085-4
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Buch mit außerordentlichem Aufklärungswert

Von: Karl-Heinrich Mengel aus Offenbach am Main

01.05.2020

Catherine Nixey beschreibt anschaulich und lebendig die historischen Hintergründe, die zur unangefochtenen Dominanz des Christentums in Europa führten. Kurz gesagt, bedurfte es offenbar nur etwa eines Jahrhunderts, um alle Tempel, Heiligtümer und einen großen Teil antiker Literatur mit Gewaltmaßnahmen auszulöschen, um das Christentum im Römischen Reich zu etablieren. Dies mag man als einen Skandal betrachten, der sich in der Spätantike abspielte. Mit dieser Einsicht sollten wir es allerdings nicht bewenden lassen: Vielmehr wird deutlich, in welch fassungsloser Art und Weise diese historischen Vorgänge auch heute noch keinen Eingang in die normalen Geschichtsbücher gefunden haben, geschweige denn an den Schulen gelehrt werden. Der rote Faden der Ignoranz und Intoleranz wird seit dem Römischen Reich unter Konstantin „dem Großen“ bis in unsere Zeit weitergesponnen. In den Schulen Europas wird auch heute allemal mehr christliche Religion gelehrt als die intellektuell deutlich anspruchsvollere Philosophie der antiken Welt. Catherine Nixey kann ich zu diesem gelungenen Buch nur beglückwünschen, denn sie verfolgt einen unbedingt wissenschaftlichen Ansatz mit aufklärerischem Impetus und füllte damit eine Lücke. Wir dürfen auf weitere Bücher von ihr gespannt sein.

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Interessantes und gut geschriebenes Buch

Von: thebeautyofthebooks

31.07.2019

Das Buch von Catherine Nixey gibt einen mir eher neuen, in jedem Fall aber Augenöffnenden Ansatz über die frühzeitlichen Christen. Ich gebe dem Buch 7/10 Punkten. Das Buch ist relativ dick, aber es lässt sich angenehm lesen, da der Schreibstil sehr flüssig ist. Die farbigen Abbildungen machen das ganez anschaulicher und teilweise auch etwas verständlicher ( im Vergleich zu lediglichen Beschreibungen des Abgebildeten). Mir war zwar bewusst, dass die frühen Christen keine Unschuldslämmer waren, aber wie extrem grausam und was genau sie alles getan haben war dann doch etwas überraschend und auch shcockierend für mich. Nixey gibt viele verscchiedene BEispiele dafür nd man sieht deutlich, dass so einiges schief gelaufen ist und es auch heute imme rnoch tut. Worauf sie ebenfalls eingeht ist die Verfolgung der Christen. Sie spielt das Ganze aber sehr runter und tut es als nich besonders wichtig ab, was meiner Meinung nach nicht ganz richtig ist. Aber das Buch wurde eben von ihr und mit ihrer Meinung geschrieben. Ich finde es wichtig, dass man sich das vor Augen hält, denn es handelt sich hierbei nicht um eine stupide Auflistung von zusammengetragenen Quelltexten o.Ä.. Wer sich für das Thema interessiert und sich genauer damit beschäftigen will kann das Buch aufjedenfall mal zur Hand nehmen, aber ich würde dazu raten nicht einfach alles was darin steht als 100%ig korrekten und unfehlbaren Fakt hinzunehmen.

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Vita

Catherine Nixey hat an der Cambridge University Altphilologie studiert und mehrere Jahre lang unterrichtet, bevor sie in London Journalistin für The Times wurde. »Heiliger Zorn« ist ihr erstes Buch und wurde bei seinem Erscheinen in England mehrfach zum »Book of the Year« gewählt sowie mit dem Royal Society of Literature Jerwood Award ausgezeichnet. Die New York Times zählt »Heiliger Zorn« zu den bemerkenswertesten Büchern des Jahres 2018.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein hochaktuelles Plädoyer für Aufklärung und Vernunft, für Toleranz und Pluralismus. Und eine leidenschaftliche Absage an Fundamentalisten jeder Art, die eine liberale, weltoffene Gesellschaft zum Einsturz bringen wollen.«

FOCUS Online (14. Juni 2019)

»Ein glänzend geschriebenes Buch, eine fakten- und quellengestützte Geschichtserzählung.«

Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik" (12. Juli 2019)

»Nixey weiß bildhaft und punktgenau zu formulieren. In den Quellen sattelfest, bereitet sie Geschichte auf exzellente Weise für ein breites Publikum auf.«

dpa-StarLine (30. Juli 2019)

»Ein großartiges Buch und ein wichtiger Beitrag zur Erforschung des ideologischen Extremismus, mit dessen mannigfachen aktuellen Erscheinungsformen und Auswirkungen sich auch die moderne Welt vielerorts konfrontiert sieht.«

AiD – Archäologie in Deutschland (21. August 2019)

»Eindrucksvoll erzählt.«

P.M. History (20. November 2019)

»Wieso aber, muss man sich fragen, trifft Catherine Nixey mit ihrem Buch so ins Schwarze, dass es wahrlich, selbst einem Nicht-Christen, weh tut?«

Nürnberger Nachrichten (30. November 2019)

»Nixeys geschichtliche Einblicke sind wichtig, um sensibel zu werden für das zerstörerische Potenzial von Religionen im allgemeinen.«

bref – Das Magazin der Reformierten (13. Januar 2020)