Heimsuchung

Roman

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Ein Haus an einem märkischen See – und wie ein ganzes Jahrhundert in ihm wütet

Ein Haus an einem märkischen See: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Alle zusammen bilden ein Panorama des letzten Jahrhunderts, das verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt.

"Jenny Erpenbecks neuer Roman besteht zum größten Teil aus Respekt: Respekt vor den wirklichen Menschen, vor den Figuren, vor all diesen Wahrheiten."

Die Zeit (29. Mai 2008)

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ISBN: 978-3-641-13477-8
Erschienen am  25. November 2013
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Leserstimmen

Konzeptionell, inhaltlich und sprachlich äußerst beeindruckend

Von: floskel

03.01.2019

Eines der letzten Bücher im alten Jahr – und eines der besten. Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ hat mich nicht nur inhaltlich, sondern auch konzeptionell beeindruckt: Hier wird die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand der wechselnden Bewohner eines Hauses erzählt. Oder vielmehr anhand eines Grundstücks, denn neben dem Haus spielen auch der Garten und der angrenzende See eine wichtige Rolle. So wird beispielsweise der Lebenslauf eines Berliner Architekten, eines jüdischen Tuchfabrikanten oder des langjährigen Gärtners des Hauses, der nach jedem erzählten Einzelschicksal, nach jedem Kapitel also, als Einschub im Buch wiederkehrt, erzählt. Insgesamt sind es 15 persönlichen Schicksale, in denen sich die Geschichte spiegelt: die Weimarer Republik, das Dritte Reich, der Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Sprachlich kondensiert und reduziert Erpenbeck (das Buch ist nicht mal 200 Seiten lang). Aber hier kommt nichts zu kurz. Hier sitzt jedes Wort. Mit Hilfe von kurzen, prägnanten Sätzen, die sich von Zeit zu Zeit wiederholen, entstehen Bilder im Kopf, die bleiben. „Jedes der 15 Schicksale entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück.“ (Klappentext) Dieses Buch ist intensiv, wuchtig, bewegend – von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Buch über Heimat, Geschichte, Verlust und vor allem darüber wie klein und gleichzeitig groß der Mensch ist.

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Vita

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u.a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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Events

24. Aug. 2019

Lesung

18:00 Uhr | Stralsund | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kein Roman

08. Sep. 2019

Lesung und Gespräch

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kein Roman

Pressestimmen

"Große Geschichten um ein kleine Stück Erde, epische Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau."

Focus (04. Februar 2008)

"Virtuos durchkonstruiert."

FAZ (23. Februar 2008)