Heldentage

Roman

Ab 14 Jahren
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Das aufsehenerregende Debüt einer ungewöhnlich talentierten Autorin

Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.

"Ein Buch, das es geben muss. Weil es überrascht und keine Klischees bedient."

Anja Tuckermann, Laudatio für den Oldenburger Kinder- und Jugendliteraturpreis

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-15592-6
Erschienen am  02. März 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr spannend

Von: Momos Welt

12.08.2020

Anhand des Klappentextes dachte ich mir, es sei ein spanneder Roman und malte mir vor, das es irgend wie um die Volljährigkeit, doch was dann kam, war sehr überraschend. Der Klappentext hat für mich sehr neugierig auf mehr gemacht und ich hatte schon gewisse Erwartungen gehabt. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Sehr bunt und schöne Farben. Ich hätte es sofort in den Warenkorb getan ohne zu wissen worum es geht, was ich ja immer tue. Es geht um Lea, die 15 ist und sich sehnlichst darauf wartet, endlich erwachsen zu werden um endlich aus ein Haus abzuhauen. Sie hat eine beste Freundin Pola und Lea ist verknallt in ihrem Typen. Doch ihre Mutter hat Probleme, die Lea sich kümmert und nicht um ihre Teenager zeit geniesst. Jeder braucht diese eine Freundin, die aus der scheisse raus ziehen lässt und für einen da ist, wenn man nicht glücklich ist. Lea hat totale Probleme mit ihrer Mutter und hatte angst ihre Freundin, die Wahrheit zu sagen. Sie ist überfordert und Mutter ist Alkoholkrank. Die Geschichte ist aus der Sicht von Lea geschrieben, in der Ichperspektive und es ist sehr flüssig. Geschrieben. Ich hatte natürlich andere Erwartungen, die nicht erfüllt wurden sind, was aber nicht schlimm war, denn so lernte man Lea besser kennen und erfährt wie sie tickt und denkt und fühlt. Alles in allem eine sehr traurige Geschichte.

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Booktalk #14

Von: Ein kleiner Punkt in der Welt

31.03.2016

Im Mittelpunkt steht die 15 3/4 Jahre alte Lea oder auch Spaghetti. Sie wünscht sich nichts mehr als endlich sorglos schreiben zu können als echter "Schreibbuddha", Rennen zu können ohne zu sterben, ihr Verhältnis mit Lenny zu klären und sich nicht mehr für alles schämen zu müssen. Doch all dies ist nicht so einfach, wenn man von dem Geld der Sozialhilfe lebt und sich Zuhause um eine Mutter, die Alkoholikerin ist, kümmern ist. Noch dazu ist sie Sitzengeblieben, was für sie wie ein riesiges Hindernis zu ihren damaligen Freunden wirkt. Das Buch startet mit einem Zitat aus dem Song "Heroes" von David Bowie und so ging ich mit hohen und Erwartungen auch vom Klappentext an das Buch heran. Leider erfüllten sie sich nicht so ganz. Die Geschichte floss ohne einen wirklichen Spannungsbogen dahin. Lediglich ein Wendepunkt auf den letzten 50 Seiten verleiht der Geschichte neuen Schwung. Auch ihr Umfeld scheint eher desinteressiert an allem was passiert. Im Gegensatz dazu gefiel mir Lea sehr gut. Sie kämpft ihren eigenen Kampf und gibt nicht auf. Lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen. Erst einmal wirkt sie wie ein normaler Teenager, der mit dem Erwachsen werden kämpft. Doch immer schneller wird klar, dass ihre Mutter ein akutes Alkoholproblem hat und auch Lea eher die Rolle des Erziehungsberechtigten einnimmt und nie zur Ruhe kommt. Trotzdem wird sie zu keinem Punkt bemitleidenswert dargestellt. Letztendlich war das Buch nicht schlecht. Es war für mich lediglich nicht wirklich fesselnd genug. Das lag wahrscheinlich zum Großteil an der Art wie ihre Freunde und auch ihre Mutter beschrieben wurden. In der Art, wie Lea oft reagiert und wie Pola am Ende aufklärt, auch von anderen wahrgenommen wird, hätte ich im realen Leben schon längst irgendetwas unternommen. Selbst die Ärzte schien der Zustand von ihr bis zum Wendepunkt am Ende relativ neu vorzukommen. Trotz alledem fand ich das Buch lesenswert. Ich würde es jedoch eher jüngeren Lesern empfehlen.

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Vita

Sabine Raml wurde im Ruhrgebiet geboren und wuchs dort größtenteils auf einem Campinglatz zwischen Schnecken und Bäumen auf. Bereits als Kind entwarf sie ihre erste Zeitschrift und verteilte sie in der Nachbarschaft. Trotz anderer Berufe blieb das Schreiben ihre große Leidenschaft. 2013 wurde ihr bis dahin unveröffentlichtes Jugendbuchdebüt Heldentage – Do what you love mit dem Kinder-und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Berlin in der Nähe eines Waldes und mehrerer Campingplätze. Sie liebt Pasta, Feigenmarmelade und Yoga.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

„Sabine Raml erzählt einfühlsam, originell und direkt, frei von Klischees und voller Kraft.“

Julia Lehmann, SR 2 KulturRadio (11. August 2015)

"Dieses Buch feiert das Leben und alles, was wir lieben. Emotionales und tiefgründiges Debüt!"

Kinder- und Jugendbuchliste Sommer 2015, herausgegeben von MDR, Radio Bremen und SR (14. Juli 2015)

"Sabine Raml zeigt Lea nie als Opfer und doch liest sich ihre Geschichte schmerzhaft wahr und berührend."

Karin Hahn, Deutschlandfunk "Büchermarkt" (25. April 2015)

„Das Buch könnte man als ziemlich verrückt und traurig aber auch gleichzeitig wunderschön bezeichnen, denn es erzählt auf wundersam leichte Weise von einem Mädchen, das die Kraft aufbringt, in einer fast aussichtslos scheinenden Lage nicht unterzugehen, nicht zu versinken in Traurigkeit.“

Regina Förster, mdr figaro (12. Juli 2015)

"Die Hauptfigur [aus 'Heldentage'] ist mir sehr sympathisch. Sie ist mal was ganz anderes, sie ist neu, modern und cool auf ihre Art und Weise."

Milena, 15 Jahre, auf RBB Online (13. Juli 2015)

"Mal trocken, mal poetisch, mal humorvoll erzählt Lea aus ihrem Leben (...) Originell, inspirierend, absolut einzigartig."

Elisa Lehmann, 17 Jahre, auf buecherkinder.de (01. Oktober 2015)

"Sabine Raml findet in ihrem Debütroman eine solch zauberhafte Sprache voller Synonyme und schöner Bilder für die Protagonistin, dass sich ein ganz sympathischer Sound einstellt, obwohl die Umstände eigentlich unerträglich sind. (…) Mit sprachlicher Raffinesse fesselt die Story, die eigentlich entsetzen müsste. So wird sie lesbar und bindet den Leser stark an die Heldin, die fast fällt, wären da nicht Glück und Freunde und Charme.“

Christine Paxmann, Eselsohr (01. April 2015)

"'Heldentage' ist ein außerordentlich authentisches Buch und sehr lebensnah. (...) eine ruhige aber eindringliche Geschichte (...)."

Westdeutsche Allgemeine (28. März 2015)

"Diese Buch ist tiefsinnig. Es stellt das Leben von einer ganz anderen Seite dar."

Kübra Karakulak, Ostsee-Zeitung (15. Januar 2015)

"Ein Buch, das Mut machen soll, auch in einer problembeladenen Situation die Hoffnung nicht zu verlieren und sich anderen anzuvertrauen."

Regina Jerichow, Nordwest-Zeitung (04. März 2015)

"Ein Buch, das Mut macht, Dinge zu ändern und seine Meinung zu sagen."

Nürnberger Nachrichten (11. Mai 2015)

"Sabine Raml ist eine mutige Frau, die mit ihrem Jugendroman echte Probleme schildert, aber das frech und mit Witz."

leipziglauscht.de, der Blog zu "Leipzig liest" (14. März 2015)

"Sabine Raml steigt in unsere Seelen und holt tiefe Erinnerungen frei (...), eine Glanzleistung, für die sie nicht nur den Oldenburger sondern den deutschen Jugendbuchpreis verdient."

cute and dangerous to go (31. März 2015)

"Sabine Raml überzeugt mit einem außergewöhnlichen Schreibstil. (...) All das macht Leas Geschichte greifbar und jugendlich, macht es so leicht, sich in die Protagonistin hineinzuversetzen und lässt einen direkt mitfühlen."

lizzynet.de (10. Februar 2015)

"Man freut sich über Leas glückliche Momente (...). Eine sehr berührende, nachdenklich machende Geschichte."

Kerstin Weihes Kinderblog (06. März 2015)

"Sabine Raml versteht es in ihrem Debütroman geschickt Motive zu verweben."

Buch & Maus (12. März 2014)

"Sabine Raml schreibt so anders, so authentisch, so frisch."

With Her Own Words (Blog) (03. April 2015)