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Herdwärme Eine kleine Kochschule für das große Glück zu Hause
Mit 40 Lieblingsrezepten

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€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13304-7

Erschienen:  25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

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Eine Kochschule für mehr Genuss, Leidenschaft und Entschleunigung im Leben

Wir alle lieben gutes Essen, die meisten von uns können aber selbst nicht richtig kochen. Oft fehlen die Grundlagen und Küchengeheimnisse, die sich unsere Großmütter noch untereinander erzählt haben. Die Journalistin Okka Rohd hat Menschen getroffen, die mit Leidenschaft kochen. Von ihnen lässt sie sich Tricks und Kniffe beibringen - immer auf der Suche nach der Essenz: Wie macht ein Österreicher Wiener Schnitzel? Was ist das Geheimnis einer neapolitanischen Pizza? Was braucht ein Mittagessen, damit es glücklich macht? Und wie geht richtig guter Käsekuchen? Mit viel Wärme und Nähe erzählt Okka Rohd von der Art des Zubereitens, von Zutaten und Aromen. Dabei geht es um das genaue Hinschmecken und vor allem um die innere Haltung beim Kochen.

»Für werdende Küchengötter«

Ma vie (23.10.2017)

Okka Rohd (Autorin)

Okka Rohd, 1977 in Oldenburg geboren, hat Publizistik und Filmwissenschaften studiert. Sie schreibt als freie Journalistin für Magazine wie Myself, Essen und Trinken, Nido oder Glamour über Kultur, Essen, das Leben und interessante Menschen und für ihr erfolgreiches Blog Slomo über die Dinge, die sie liebt. „Herdwärme” ist ihr zweites Buch. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Berlin.

»Für werdende Küchengötter«

Ma vie (23.10.2017)

»Herzerwärmend gut.«

Donna (04.10.2017)

»Ein schönes Kochbuch der etwas anderen Art«

Leo, Vorderpfalz (12.10.2017)

»Ganz wunderar!«

Friends of Merkur (01.11.2017)

eBook (epub)
durchgehend vierfarbig

ISBN: 978-3-641-13304-7

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kailash

Erschienen:  25.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine Liebeserklärung an das Essen – Durchschnitt kann jeder!

Von: Frankfurter Kochbuchrezensentin Datum: 07.01.2018

https://frankfurterkochbuchrezensentin.wordpress.com/

Einfach mal den Slomo-Gang einlegen!

Am Anfang ist eine ganz normale Frau (Okka Rohd) mit einem nicht eben überdurchschnittlichen Kochtalent, die beschließt, sich das Kochen von Menschen beibringen zu lassen, die es wirklich gut können und Essen noch sehr viel mehr lieben als sie selbst – immer entlang einer ganz bestimmten Frage, die Okka im Kopf hatte, zum Beispiel: wie man einen perfekten Käsekuchen backt, der so schmeckt, wie Käsekuchen eben schmecken sollte, cremig und fluffig. Oder wie man Salate zaubert, die einen so sehr umwerfen, dass man nicht mehr auf die Idee kommt, sie wären bloß eine Beilage. Oft genug hatte sie bei anderen so gut gegessen, dass sie längst wusste: Um wirklich gut kochen zu können, braucht man mehr als die Fähigkeit, einem Rezept zu folgen. Man braucht vor allem Hingabe. Und wenn man nun einmal gerne kocht und isst, sind wir es dem, was uns so glücklich macht, nicht auch schuldig, es ernster zu nehmen als bisher? Kochen nicht nur nebenbei zwischen vielen Dingen, die unser Leben füllen, aber am Ende des Tages keine Bedeutung haben: Texten, die wir im Netz nicht mehr zu Ende lesen, weil wir meinen immer weiter zu müssen und einem Essen dass wir nicht halbherzig, sondern aus vollem Herzen gekocht haben. Mittendrin statt nur dabei oder nur darüber nachzudenken, wie es wohl wäre, wenn wir uns ganz auf eine Sache einlassen. Immer einen Schritt nach dem Anderen gehen, achtsam sein und mit allen Sinnen genießen, als wären wir auf einer Wanderung, wo es auch darauf ankommt, dass wir uns auf diesen einen Schritt, diese eine Sache konzentrieren und nicht auf den nächsten oder den übernächsten. Nur dann stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit und Verbundenheit mit sich selbst ein und Hetze und Alltag treten in den Hintergrund.

Auf der Suche nach etwas richtig Gutem, manchmal wollen wir einfach keine halben Sachen!

Wie macht ein Österreicher Wiener Schnitzel? Was ist das Geheimnis einer neapolitanischen Pizza? Was braucht ein Mittagessen, damit es glücklich macht und nicht nur satt? Und wie geht richtig guter Käsekuchen? Mit viel Wärme und Nähe erzählt Okka Rohd von der Art des Zubereitens, von Zutaten und Aromen. Dabei geht es um das genaue Hinschmecken und vor allem um die innere Haltung beim Kochen, die immer auch was mit Hingabe zu tun hat.

Leidenschaftlicher Genuss ist hier Programm oder mit Hand und Herz ganz dabei…..

Über zwei Jahre trifft die Journalistin Menschen, die leidenschaftlich kochen – Küchenchefs und Restaurantgründer, Patissiers und eine Food- Konzeptionistin, Innereien-Retter und eine Salat-Virtuosin, die nicht nur bereit waren ihr Wissen und ihre Rezepte zu teilen, sondern alle mit viel Wärme und Engagement, über das gesprochen haben, was auch sie über alles andere stellen, etwas richtig Gutes auf dem Teller. Dabei lernt Okka nicht nur viele Tipps und Tricks, sondern vor allem wie glücklich kochen machen kann, wenn man sich dafür Zeit nimmt und ganz darauf einlässt.

Fazit: Weniger ist manchmal einfach mehr! Okka Rohd zeigt auf überzeugende und sehr leckere Weise, dass 40 Rezepte, die mit Liebe und Leidenschaft von ihren Paten immer wieder optimiert wurden, sehr viel mehr sein können als eine umfassende Kochbuch-Bibliothek. Diese Erkenntnis hat mich, daran erinnert, dass meine Mutter und meine Oma auch nicht jeden Tag im Netz auf der Jagd nach neuen kulinarischen Impulsen waren. Am Ende kam dabei für alle, die am Tisch Platz genommen hatten, etwas wirklich leckeres heraus, weil diese sich Zeit genommen haben, ein Rezept weiter zu entwickeln, bis es genauso war, wie sie und die Familie es am liebsten hatten. Sich wie im Schlaf einem Rezept eines leidenschaftlichen Koch oder einer leidenschaftlichen Bäckerin anzuvertrauen, kann so entspannend sein, lecker wird es sowieso. Ein Buch für Anfänger und Geschmacksverfechter, die lieber 40 gute Rezepte beherrschen wollen, als hunderte irgendwo gepinnt oder gespeichert zu haben, die wir dann doch sowieso nicht mehr wiederfinden, wenn wir uns gerade entschlossen haben, diese endlich nach zu kochen. Diese Autorin versteht außerdem viel von unseren Sehnsüchten, wie bei einem guten „Blockbuster“, werden diese sympathisch und sehr einfühlsam getriggert. Ein Buch für die Küche und für das Leben, das wir manchmal ungewollt an uns vorbeiziehen lassen, ohne mittendrin dabei zu sein. Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen!

Vom Glück des Essens: "Herdwärme" - eine kleine Kochschule von Okka Rohd

Von: Ursula Gaisa (FRANZ-allesmitliebe)  aus Regensburg Datum: 04.10.2017

www.franz-allesmitliebe.blogspot.de

Es gibt nicht so viele deutschsprachige Blogs, die ich regelmäßig lese, aber Okka Rohds SLOMO gehört definitiv dazu. Sie ist (inzwischen) freiberufliche Journalistin und schreibt unter anderem für "Essen & Trinken", Myself, Nido oder Glamour. Ihre Liebe zum Kochen hat sie parallel zur Liebe zu ihrem Mann entdeckt. Und davon und noch viel mehr handelt ihr zweites Buch "Herdwärme. Eine kleine Kochschule für das große Glück zu Hause" (kailash) Lustigerweise habe ich eben erst das Rätsel des Titelfotos gelöst. Eine Woche lang hat es mich ständig begleitet, und ich dachte, was könnte das für eine leckere Bowl sein. Die kommt ja gar nicht vor...

Es ist natürlich das Thai-Curry, das ihr späterer Mann, mit dem sie inzwischen zwei Töchter hat, ihr in der ersten Phase des Verliebtseins in ihrer Wohnung gekocht hat. Die zugehörige Geschichte leitet diese wunderbare Kochschule sozusagen ein. Vorher habe sie von Ravioli, Pizza, TK-Reibekuchen und am Wochenende von Süß-Sauer-Soße aus dem Glas mit Reis und Hühnerstreifen gelebt. Seitdem hat sich viel getan. Okka Rohd bezeichnet sich jetzt als leidenschaftliche, aber sehr durchschnittliche Köchin. So beschloss sie eines Tages, sich das Kochen von Profis beibringen zu lassen.

Den vergnüglichen Reigen eröffnet ein Angestellter der österreichischen Botschaft in Berlin, der ein legendärer Schnitzelkoch ist: Ernst Schleich - und das obwohl Okkas Mann selber Österreicher ist. Einen Kniff hat Schleich ihm schon voraus: das Fleisch darf man nicht mir einem ordinären Fleischklopfer bearbeiten, das zerstört die Fasern, sondern mit einem speziellen Plattierer - oder dem Boden einer schweren Kasserolle. Und ob das Schnitzel wirklich gut brät und gelingt das hört man, ja es gibt ihn den "Sound des Schnitzels".

Nach jedem Kapitel gibt es - noch vor den detaillierten Rezepten - grün unterlegt nochmals alle Profitipps zusammengefasst. Bevor es auf zum nächsten Kochabenteuer geht, gibt es quasi als Verschnaufpause eine ganz persönliche Anekdote oder Erinnerung der Autorin - in ihrer für sie so typischen ganz eigenen liebevoll-bildhaften Sprache: wie sie das Kochen entschleunigt, dass sie auch für sich ganz allein kocht (einmal drei schokoladige Desserts auf einen Streich), über das rote Kochbuch, das bereits ihre Urgroßmutter besessen hat... Hach, eigentlich ist das Ganze ein spannendes, nein entspannendes Lesebuch, das noch dazu lehrreich und enorm unterhaltsam ist.



Wer gibt noch alles Profitipps: Sascha Ludwig (Filetstück) zum perfekten Steak, Florian Schramm von der Berliner Pizzeria Standard zur perfekten neapolitanischen Pizza; Florian Mickan vom Restaurant Joris (jetzt Factory Kitchen Berlin) bereitet drei Kartoffelgerichte zu: eine Suppe, Ofenkartoffeln mit Pesto-Quark und den Kartoffelsalat, den ich gleich ausprobieren musste (Rezept siehe weiter unten!)

Mit Eschi Fiege kocht Okka Rohd in Wien das perfekte Mittagsessen, mit der Foodbloggerin Tina Radtke von "Tiny Spoon" unterhält sie sich über Essen und Kinder (machte mich etwas melancholisch, weil das mit meinem Sohn alles so gar nicht klappt...), Caroline Grinsted (Muse) macht Vorschläge, was man am besten für große Runden kocht, und Christoph Hauser (Herz & Niere) führt uns an Innereien heran, es gibt eine Leberknödelsuppe. Ein besonderes Highlight sind noch die Desserts des französischen Kochs Pierre-Olivier Lenormand: Reispudding mit Karamell und Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern... mmh...

Und dann gibt es noch: Windbeutel, Käsekuchen, Rote Bete in allen Variationen, eine Anleitung, wie man sich frei kocht, Tipps zu einer Küchengrundausstattung und und und...

Die stimmungsvollen besonderen Fotos stammen von Simone Hawlisch, alias "Fräulein Sonntag" und passen wunderbar zu diesem besonderen Buch.

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