Herz und Tal

Roman

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Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ...

Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen ...


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ISBN: 978-3-641-21954-3
Erschienen am  09. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Meine Meinung

Von: Mina

25.06.2019

„Herz und Tal“ ist nach „Landliebe“ bereits der zweite Roman, den ich von Jana Lukas gelesen habe. Das Cover ist blumig, zur ländlichen Kulisse und zur romantischen Thematik passend gestaltet. Die Autorin erzählt die Geschichte von Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen mit einem gebrochenen Herzen leben müssen. So wurde z.B. Emilia von ihrem Partner belogen, Max sitzen gelassen, Theresa wurde von ihrer Mutter verlassen und der Großvater Joseph hat eine Tochter verloren. Auch wenn es nicht einfach ist, lernen sie alle im Laufe der Geschichte, dass gebrochene Herzen heilen und wieder lieben können. Der Chiemgau bietet eine perfekte Kulisse für die Geschichte. Besonders der Kastanienhof wird so malerisch schön beschrieben, dass man ihn bildlich vor Augen hat und selbst gerne dort Urlaub machen würde. Emilia ist von Anfang an sympathisch. Auch wenn man anfangs noch nicht weiß, welches Päckchen sie mit sich herumträgt, kann man sich doch gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Emilia ist verletzlich, wirkt beinahe zerbrechlich. Dennoch kann man beobachten, wie ihr die Menschen in ihrer neuen Heimat zurück in Leben helfen. Auch Max hat eine nicht ganz unkomplizierte Vergangenheit. Er wird nicht nur als gutaussehend beschrieben, sondern auch sein guter Charakter macht ihn aus. Von Anfang ist er sehr einfühlsam und geht auf Emilia ein. In seinem Job als Polizist kommt er viel zum Einsatz und zeigt sich von seiner besten Seite. Auch die übrigen Charaktere sind sehr außergewöhnlich und für den Charme der Geschichte mitverantwortlich. Theresa und Johannes, der Großvater Joseph, die Mutter der Zwillinge und viele mehr sorgen für viel Unterhaltung. Besonders das Auftauchen von Max‘ Ex-Freundin Juliane, sowie die aufmüpfige Rentnergang, die mit allen legalen und illegalen Mitteln um den Erhalt des Seniorenzentrums kämpft, bringen Schwung in das gemütliche Landleben. Insgesamt hätte die Handlung jedoch ein bisschen mehr Dynamik vertragen können. Auch wenn beim Lesen keinesfalls Langeweile aufkommt und alles Positive diesen Kritikpunkt nahezu relativiert, fehlt es an einem erkennbaren Spannungsbogen. Häufige Wechsel der Erzählperspektive ermöglichen einen vielseitigen Blick auf das Geschehen und erzeugen Verständnis für und Vertrautheit mit jedem Charakter gleichermaßen. Sprache und Schreibstil von Jana Lukas sind besonders hervorzuheben. Ihr Talent, eine Geschichte sowohl mit Leichtigkeit, als auch mit Tiefe zu erzählen, zeigt sich erneut. Die kurzen Anrufe bei der Notrufzentrale zu Beginn jedes Kapitels sind sehr unterhaltsam und sorgen für einige Schmunzler. Das Rezept von Theresas berühmter Fliederbeerenmarmelade, sowie eine ausführliche Leseprobe von Jana Lukas‘ „Landliebe“ im Anhang sind ein perfekter Bonus. Mein Fazit Insgesamt kann ich auch dieses Buch von Jana Lukas wieder sehr empfehlen, die erneut mit ihrem angenehmen Stil überzeugt. Für warme Sommer- und Urlaubstage bietet die Geschichte einen perfekten Begleiter.

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Herzerwärmende Sommerlektüre, die im wunderschönen Chiemgau angesiedelt ist – und das völlig frei von Klischees

Von: Susanne Edelmann

18.08.2018

Emilia verlässt fluchtartig ihre Heimatstadt Bremen, um im Chiemgau ein neues Leben zu beginnen, möglichst weit weg von der schmerzlichen Enttäuschung, die sie erleben musste. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwierig, denn Emilias Wohnung ist wegen eines Wasserschadens erstmal unbewohnbar. Unterschlupf findet sie auf dem Kastanienhof im beschaulichen Lindenmoos. Dort freundet sie sich schnell mit der jungen Wirtin Therese an und auch deren Zwillingsbruder Max übt eine starke Faszination auf sie aus. Doch Emilia ist ein gebranntes Kind, es fällt ihr sehr schwer, wieder zu vertrauen, deshalb hält sie lieber Abstand. Dumm nur, dass Emilia und Max sich auch beruflich oft begegnen, denn Emilia arbeitet in der Notaufnahme des Rosenheimer Krankenhauses und Max ist Polizist. So bleibt es nicht aus, dass die beiden sich näher kommen. Doch Max hat seine Geheimnisse und jede Menge Probleme mit komplizierten Frauen, von seiner intriganten Ex-Freundin bis hin zur esoterischen Hippie-Mutter. Leider macht Max seine Probleme am liebsten mit sich alleine aus, anstatt sich seinen Liebsten anzuvertrauen. Doch nach einer romantischen Mittsommernachtsfeier überschlagen sich plötzlich die Ereignisse… Dieses Buch ist so mitreißend geschrieben, dass ich es quasi in einem Rutsch gelesen habe. Sicher handelt es sich hier nicht um besonders anspruchsvolle, tiefschürfende Lektüre, aber ich habe mich dennoch hervorragend unterhalten gefühlt und das ist schließlich genau das, was ich von einer guten Sommerleküre erwarte. Die Personen waren für mich glaubwürdig dargestellt und ich konnte mich in die Protagonisten jederzeit gut hineinversetzen. Sehr amüsant fand ich, dass jedes Kapitel mit einem Anruf bei der Notrufzentrale beginnt – darunter so skurrile „Notfälle“ wie ein Unfall beim Liebesspiel, eine Pfefferspray-Attacke im Kindergarten, ein freilaufender Elefant in Rosenheim oder ein Anschlag in einer Galerie. All diese Fälle haben mehr oder weniger direkt etwas mit den im Kapitel folgenden Ereignissen zu tun. Hier hat die Autorin – im Brotberuf selbst Polizistin – sicher das eine oder andere Erlebnis aus ihrem Berufsalltag mit einfließen lassen. Der Roman spielt vor allem im fiktiven Dorf Lindenmoos, aber auch in den realen Orten Aschau, Rosenheim, Seeon und am Chiemsee – allesamt Orte, die ich gut kenne, gerade erst diese Woche habe ich mal wieder einen Ausflug zum Chiemsee gemacht. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass die Autorin auf die sonst so gängigen Klischees verzichtet hat: Nein, die Bayern laufen nicht den ganzen Tag jodelnd in der Lederhose herum! Leider liest man so etwas recht häufig in Büchern, die in Bayern spielen. Dass es hier anders ist, fand ich ausgesprochen erfreulich. Alles in allem eine wunderbare, herzerwärmende Lektüre für den Sommer – ganz egal, ob man sie auf dem heimischen Balkon genießt oder im Liegestuhl am Chiemseeufer.

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Vita

Jana Lukas

Was tun, wenn man zwei Traumberufe hat? Jana Lukas entschied sich nach dem Abitur, zunächst den bodenständigeren ihrer beiden Träume zu verwirklichen und Polizistin zu werden. Nach über zehn Jahren bei der Kriminalpolizei wagte sie sich an ihren ersten romantischen Thriller und erzählt seitdem von großen Gefühlen und temperamentvollen Charakteren. Denn ihr Motto lautet: Es gibt nicht viele Garantien im Leben … aber zumindest in ihren Romanen ist ein Happy End garantiert. Immer!

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