VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Herzensräuber Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20289-7

NEU
Erschienen: 17.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Links

  • Service

  • Biblio

Dieses Buch zu lesen ist die schönste Art, sich sein Herz stehlen zu lassen!

Tobias’ Buchantiquariat läuft nicht besonders gut, noch dazu hat er gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich. Als er im Urlaub einen liebenswerten spanischen Straßenhund aufliest, beschließt er kurzerhand, ihn mit nach Heidelberg zu nehmen. Wie sich herausstellt, hat Zola die Gabe, für jeden Menschen die richtigen Bücher zu finden – denn in jedem »Herzensräuber« erschnuppert er die Gefühle, die die bisherigen Leser darin hinterlassen haben. So bringt er nicht nur Tobias’ Geschäft auf Vordermann, sondern nach und nach auch dessen chaotisches Liebesleben …

Wussten Sie, dass Beate Rygiert gerne eine so gute Nase wie ihr Romanheld, der Hund Zola, besitzen würde? Zum Interview

Beate Rygiert (Autorin)

Beate Rygiert studierte Theater-, Musikwissenschaft und Italienische Literatur in München und Florenz und arbeitete anschließend als Theaterdramaturgin, ehe sie den Sprung in die künstlerische Selbstständigkeit wagte. Nach Studien an der Kunstakademie Stuttgart, der Filmakademie Ludwigsburg und der New York Film Academy schrieb sie Bücher und Drehbücher, für die sie renommierte Preise wie den Würth-Literaturpreis und den Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis erhielt. Beate Rygiert reist gern und viel und hat eine Leidenschaft für gute Geschichten. Zuhause ist sie im Schwarzwald und in Stuttgart.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20289-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 17.07.2017

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Hund & Buch - eine schöne Kombi

Von: buch-leben Datum: 14.08.2017

buch-leben.blogspot.de

Krimis gibt es ja schon viele, die aus der Sicht eines Hundes geschrieben sind, aber dieses Buch war mein erster Roman in dieser Art. Gleich am Anfang lernen wir Zola kennen, ein Straßenhund in Spanien, nachdem sein Herrchen verstorben war. Doch zu seinem Glück findet er in Tobias, der dort Urlaub macht, ein neues Herrchen und das Abenteuer beginnt.

Mir hat die Hundesicht wirklich gut gefallen, da schön beschrieben ist, wie Zola die Gefühle der Menschen über den Geruch wahrnimmt und man durch diese Erzählweise auch eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Zola ist ein besonders schlauer Hund, der die Menschen sehr gut versteht und auch weiß, was sich als Hund gehört. Ich habe während des Lesens öfter darüber nachgedacht, ob mich mein Hund auch so gut versteht, aber einfach nicht hören will :)

Die Geschichte an sich fließt langsam dahin, man kann in den Seiten gut abtauchen und sich treiben lassen. Es werden mehrere Aspekte aufgegriffen, ein großer ist das Antiquariat von Tobias und sein Liebesleben, aber auch von Emma und ihrer Mutter. Die Entwicklung der Geschichte, gerade in Bezug auf Emma, war mir etwas zu vorhersehbar. Hier hätte es ein bisschen verworrener sein dürfen, da so doch sehr schnell klar wurde, in welche Richtung es geht und welche Probleme vorliegen.

Auch dass alle Probleme sehr schnell gelöst werden, war für mich nur in gewisser Weise nachvollziehbar, passt aber gut zum Buch und zum Genre. Das Ende konnte mich leider nicht überraschend, aber es sollte so sein, sonst wäre das Buch nicht rund geworden.

Besonders gefallen hat mir der Buch-Aspekt und ich habe richtig Lust bekommen, in einem Antiquariat zu stöbern und nach Schätzen zu suchen.

Insgesamt ist das Buch eine schöne Urlaubslektüre, bei der man abtauchen und sich entspannen kann. Spannung ist zwar kaum vorhanden und das Ende vorhersehbar, aber man hat auf jeden Fall einige schöne Lesestunden. Deswegen gibt es von mir 4 Sterne!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine herzerwärmende Lektüre mit Hund und Buch

Von: horrorbiene Datum: 14.08.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Cover und Klappentext haben mich direkt angesprochen, obwohl dieses Buch eigentlich einem Genre zugehört, das ich nicht unbedingt favorisiere. Doch ich lese solch leichte Lektüre durchauchs zwischendurch gern, vor allem in stressigen Zeiten und dann am liebsten solche mit Hund. Hier taucht Hund Zola nicht nur zwischendrin mal auf oder ist Gegenstand der Handlung, sondern das Buch ist in Ich-Perspektive aus Zolas Sicht geschrieben. Zugegeben daran musste ich mich etwas gewöhnen – obwohl diese Erzählart mir nicht fremd ist – doch letztlich funktioniert es super und ich konnte völlig in Zolas Geschichte abtauchen.
Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat ist, dass es hier um Bücher geht, denn „Herzensräuber“ ist Zolas Bezeichnung für Bücher und das Antiquariat heißt bei ihm „Die Höhle der Herzensräuber“. Warum er sie so nennt, ist seiner Wahrnehmung geschuldet, doch das möchte ich hier nicht vorwegnehmen.
Die Geschichte ist seicht und einfach gehalten, enthält aber dennoch erstaunlich viel Komplexität, denn alle Menschen in diesem Buch haben ganz eigene Probleme, denen sich Zola selbstredend annimmt. Das macht die Geschichte interessant und auch spannend, auch wenn ich (natürlich) die ganze Zeit ahnte, wie es aussgeht, doch wenn ich ein solches Buch lese, erwarte ich auch ein solches Ende! An manchen Stellen wurde ich an einige Hundekrimes erinnert, denn Zola versucht tatkräftig seine Menschen zu unterstützen!
Was mir gut gefallen hat ist, dass das Antiquariat und die Bücher nicht nur die Aufhänger für diese Geschichte bilden und dann irgendwann unbedeutend werden, wie ich es schon in manchen anderen (vor allem Fantasy-) Büchern erleben musste. Hier zieht sich das Antiquariat wie ein roter Faden durch die Geschichte, genau wie ich es erwartet habe!
Aufgrund der Länge eignet es sich nicht, um es an einem Abend durchzulesen, doch so hat man mehrere Abende etwas davon! Aufgrund der im Buch beschriebenen Jahreszeit würde ich die kälteren Tage zur Leküre empfehlen, denn die Geschichte beginnt im Herbst und zieht sich über den Jahreswechsel bis zum frühen Frühling.
Ein Punkt allerdings hat mich etwas gestört und das ist der Name des Hundes. Zola ist benannt nach Émile Zola, einem französischen Schriftstller. Das ist an sich ja noch nicht schlecht, aber mit „Zola“ egal, wie der Name betont wird, verbinde ich etwas Weibliches und so war Zola immer ein weiblicher Hund für mich (bis er wieder sein Beinchen hob) und als ich diese Rezension schrieb, habe ich mich dabei erwischt, wie ich „sie“ schrieb statt „er“. Eine andere Namenswahl wäre da günstiger und eindeutiger gewesen. „Émile“ wäre ja auch gegangen…

Fazit: Herzensräuber ist eine wirklich herzerwärmende Lektüre für die kälteren Tage. Was man wissen und mögen muss, ist dass dieses Buch aus der Sicht eines Hundes geschrieben wurde, doch technisch gesehen wurde dies gut umgesetzt und es kommt keinesfalls plump daher. Im Gegenteil die Geschichte ist erstaunlich vielschichtig und nicht nur eine banale Liebesschnulze. Ein besonderes Highlight an diesem Buch ist, dass Bücher durch das Antiquariat ein zentrales Element darestellen, das hier nicht nur als Aufhänger fungiert, sondern tatsächlich ein zentrales Element bleibt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ein Hund, der die Menschen glücklich macht

Von: Monika Fuchs aus Hamburg Datum: 07.08.2017

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung Nord GmbH & Co KG

Wie der in diesem Fall sehr schlüssige Klappentext verrät, geht es um Tobias, einem gutherzigen, aber nicht sehr geschäftstüchtigen Antiquar und seinen Hund Zola, den er in einem Spanienurlaub gefunden und mit nach Deutschland gebracht hat. Die eigentliche Hauptperson ist allerdings nicht Tobias, sondern Zola. Und sehr ungewöhnlich an dieser Geschichte ist, dass Zola sie aus seiner Sicht erzählt. Als ich das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich noch, dass es ein Prolog aus Sicht des Hundes sei. Aber nein, Zola erzählt die komplette Geschichte. Es ist eine Geschichte, in der es nicht nur um Tobias, sein Geschäfts- und Liebesleben geht, sondern es spielen auch noch einige weitere Menschen eine ganz wichtige Rolle in diesem Buch. Da ist zum einen Vanessa, Tobias Ex-Freundin, die aber doch nicht so Ex ist wie gedacht, als sie spitzkriegt, dass Tobias eine ganz ansehnliche Villa geerbt hat. In dieser Villa, bzw. auf dem Grundstück derselben, leben aber noch Alice und ihre Tochter Emma, die bisher ein schwieriges Leben hatten, und Frau Kratzer, eine verbitterte alte Dame. Und dann sind da noch Max, ein Hundefreund von Zola und sein Herrchen Moritz, der Tobias des Öfteren helfend zur Seite steht.

Ich gebe es zu. Wenn ich gewusst hätte, dass das Buch aus der Sicht eines Hundes erzählt wird, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. Das liegt zum einen daran, dass ich ein absoluter Katzenmensch bin, aber zum anderen grundsätzlich Angst vor Büchern habe, in denen Tiere eine Hauptrolle spielen. Denn meistens geschieht diesen Tieren im Laufe der Handlung etwas Schlimmes. Doch da mich das andere Buch der Autorin so verzaubert hatte, habe ich ihm eine Chance gegeben. Und ich wurde nicht enttäuscht. „Herzensräuber“ raubt wirklich Herzen. Wobei „Herzensräuber“ eigentlich nicht der Hund Zola ist, sondern etwas ganz anderes. Aber was, das verrate ich Ihnen hier nicht, denn das sollen Sie selbst entdecken In diesem Buch wird auf eine ganz andere Weise das Leben der Hauptpersonen erzählt. Ein Hund ist ein Wesen, das seine Liebe verschenkt und alles für seine Menschen tut. Er bewacht und beschützt sie, er tröstet sie und ggf. rettet er sie sogar. Das Leben seiner Menschen steht über dem eigenen Leben. Und Zola ist nun ein ausgesprochen empathischer Hund. Er erkennt sofort an dem Geruch der Menschen, ob sie gut oder böse sind. Und er erkennt, in welcher Stimmung sie sind. Aber nicht nur das. Er erschnuppert die Stimmungen, die von Büchern ausgehen. Und somit ist er der ideale Buchvermittler, denn er sucht Bücher für die Kunden aus, bei denen die Stimmungslage des Kunden und des Buches optimal übereinstimmen. Und damit hilft er seinem Menschen Tobias natürlich ungemein. Aber Zola tut mehr, denn er erkennt frühzeitig, was gerade im Umfeld von Tobias abgeht. Trotzdem kann er seine Menschen vor dem dramatischen Finale des Buches nicht bewahren, denn reden kann er nicht.

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Über die naive und doch so kluge Sichtweise des Hundes hat Beate Rygiert sehr geschickt die menschlichen Abgründe aufgezeigt. Und davon gibt es in diesem Buch einige. Dieses Buch ist ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit und Menschlichkeit. Und es zeigt, dass man sich seine „Familie“ auch zusammenstellen kann. Wenn Sie also einen Roman aus der Sicht eines Hundes lesen mögen, dann lesen Sie „Herzensräuber“ – er ist berührend, klug und toll erzählt.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin