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Hex Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21740-2

NEU
Erschienen: 16.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...

Thomas Olde Heuvelt (Autor)

Thomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte "The Day the World turned upside down" wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Sein Horrorroman „Hex“ landete in den Niederlanden auf der Bestsellerliste.

Aus dem Amerikanischen von Julian Haefs
Originaltitel: Hex
Originalverlag: Tor Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21740-2

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 16.10.2017

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Grandioser Horror-Roman

Von: Der Büchernarr Datum: 17.11.2017

buecher.fl-e.de

Es ist schon einige Zeit her, dass ich einen derart eindringlichen und wirklich sehr guten Horror-Roman gelesen habe, der nicht meint, dass Horror mit blutigem Splatter gleichzusetzen ist. Es ist nicht nur der subtile Horror, der dieses Buch so genial macht, sondern der Schwenk innerhalb der Stimmung des Buchs.


Viel Witz

Allein schon der erste Satz des Buchs zeugt von dem Witz, der in dem ersten Teil des Buchs innewohnt.

„Steve Grant bog gerade rechtzeitig um die Ecke des Parkplatzes hinter dem Supermarkt von Black Spring, um Zeuge zu werden, wie Katherine van Wyler von einer antiken Niederländischen Drehorgel überrollt wurde.“

Aber auch im weiteren Verlauf der Geschichte konnte ich mir zuweilen das Lachen nicht verkneifen. Zu komisch sind die Aktionen der Menschen aus Black Spring und die Reaktion der Hexe. Dabei habe ich als Leser vollkommen vergessen, dass die Hexe von Black Rock ein „wirkliches“ übernatürliches Phänomen ist, das den Bewohnern arg zusetzen kann.

Ebenso wie den Bewohnern diese Erkenntnis abhanden gekommen ist. Und so langsam kippt die Stimmung in dem Buch. In die witzige Geschichte schleicht sich nach und nach der Horror ein und das Lachen gefriert im Gesicht des Lesers.


Viel Grauen

Es dauert zwar bis zirka zur Hälfte des Buchs, bis die Stimmung langsam kippt, aber dann gibt es kein Halten mehr und die Erzählung wird zu einer phänomenalen Horror-Geschichte, die auf ein bombastisches Ende zusteuert.

Heuvelt schafft es dabei ebenso Sympathien zu den Charakteren aufzubauen, wie Antipathien zu anderen Protagonisten zuzulassen. Nur selten habe ich mit den Charakteren einer Geschichte derart mitgefiebert, wie in diesem Roman und habe Anteil an ihrem Schicksal genommen. Vor dem Grauen, das über die Protagonisten kommt, ist auch der Leser nicht gefeit.

Ich warne vor diesem Buch, denn der Autor berichtet eindrücklich im Nachwort davon, wie Leserstimmen ihn erreichten, dass so mancher Leser nach diesem Roman lieber das Licht im Schlafzimmer anließen.


Das Ende

Das Buch überrascht aber den Leser nicht nur mit seinen Schreckmomenten, sondern auch mit seinem Ende. Das Ende macht dieses Buch nochmals zusätzlich so erdrückend und wer zu Depressionen neigt, sollte dieses Buch besser nicht lesen.

Heuvelt berichtet in seinem Nachwort von einem alternativen Ende in der niederländischen Originalfassung. Da diese Beschreibung zwangsläufig das Ende spoilert, bin ich in einem gesonderten Beitrag auf meinem Blog darauf eingegangen.


Fazit

Was für ein Debut! Ein Horror-Roman im Stile des Films Blair Witch Project. Es ist nicht der brutale Horror und es sind nicht die Splatter-Szenen (die durchaus vereinzelt vorhanden sind) die dieses Buch zu einem sehr guten Horrorbuch machen. Es ist das Grauen, der schleichend durch die Seiten wabert und den Leser in seinen Bann zieht. Es ist die Stimmung, die von fast ausgelassen fröhlich langsam und unaufhaltsam ins dunkle und unheilvolle kippt.

Das macht aber auch deutlich, dass dieses Buch nur für nervenstarke Leser geeignet ist, die sich gern vom phsychologischen Horror gefangen nehmen und nicht knietief im Bluf waten müsen. In meinen Augen ein grandioses Debut, das sich kein Leser entgehen lassen darf!

nichts für schwache Nerven!

Von: Caröchen Datum: 26.10.2017

foodmeetsbooks.blogspot.com

Inhalt
Eine Hexe treibt in Black Spring seit dreihundert Jahren ihr Unwesen. Ihre Augen und ihr Mund sind zugenäht und diese Nähte dürfen nie entfernt werden, sonst öffnet sich die Hölle in Black Spring.
Doch keiner hat die Rechnung mit pubertierenden Jugendlichen gemacht, die plötzlich anfangen, die Hexe zu schikanieren.

Eigene Meinung
Die Geschichte beginnt langsam, etwas zu langsam muss ich sagen. Es ist zwar gruselig und auch nicht langweilig, aber es passiert erst mal nicht so viel. Man lernt die Figuren kennen und bekommt die nötigen Hintergrundinformationen über das Dorf und den Fluch, mit dem es belegt ist.
Als dann jedoch die kaum merkliche Wende kam, ging es plötzlich Schlag auf Schlag - ab da hat sich die Geschichte richtig explosionsartig entwickelt.

Hex ist unglaublich gruselig. Alleine, dass die Augen und der Mund der Hexe zugenäht sind und das ganze drum herum um ihre Erscheinung. Sehr spannend war auch, wie jeder Dorfbewohner unterschiedlich mit seinem Schicksal umgeht und wie langsam aber sicher alles in sich zusammen fällt.

Oft gehen mir Horrogeschichten nicht so unglaublich nah, aber Hex hat mich echt tief getroffen. Einmal ist mir sogar richtig schlecht geworden vor Ekel und Furcht.
Man liest das Buch und versucht gleichzeitig das Grauen, welches sich auf den knapp vierhundert Seiten abspielt zu verarbeiten - es ist fast unmöglich. Mir standen mehr als nur ein mal die Haare zu Berge, eine grauenvolle Erkenntnis jagte die nächste.

Fazit
Vor allem das Ende hat mich total überrascht, da es ganz anders ist, als man sich vorstellen würde.
Hex ist ein Meisterwerk in der Abteilung "Gruselbücher", eher schon ein Horrorschocker.
Ich wurde sehr gut unterhalten und bin immer noch fassungslos, wie man so eine Geschichte so gekonnt niederschreiben konnte.
Absolut nichts für schwache Nerven!

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