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Höllenkönig Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21873-7

NEU
Erschienen:  23.04.2018
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Er war auserkoren, das Königreich zu regieren. Nun herrscht er über das grausamste Gefängnis der Fantasy.

Am Gipfel eines verschneiten Berges gelegen, inmitten einer todbringenden Einöde, liegt die Höllenfeste – ein unmenschliches Gefängnis, in dem die schlimmsten Verbrecher der Welt in lebenslanger Haft eingekerkert sind. Doch es sind nicht die Wachen, die die Macht über das Gefängnis in den Händen halten. Es ist der geheimnisvolle Höllenkönig, der die rivalisierenden Häftlinge kontrolliert. Was niemand weiß: Höllenkönig Xavier ist der einzige Verbrecher, der sich freiwillig in Ketten legen ließ. Welches entsetzliche Geheimnis hütet er – und was steht in der geheimen Botschaft, die den Höllenkönig plötzlich seine Ketten sprengen lässt?

Wussten Sie, dass James Abbott ein Whisky-Kenner ist? Interview mit James Abbott

»Das liest sich faszinierend, ebenso tempo- wie actionreich und lässt den Leser im Finale befriedigt zurück.«

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James Abbott (Autor)

James Abbott ist das Pseudonym eines erfolgreichen englischen Autors, der 1981 geboren wurde. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium arbeitete er als Buchhändler und Verlagslektor, bis er seinen ersten Roman bei einem großen Verlag unterbrachte. Er lebt und arbeitet in Nottingham.


Ole Johan Christiansen (Übersetzer)

Christiansen & Plischke wurde in den 70ern geboren, aber in den 80ern sozialisiert. Ihre Helden sind Gandalf, Conan und Han Solo, auf dem Computerbildschirm wehren sie Alien-Invasoren ab und lassen beim Rollenspiel die Würfel über ihr Schicksal entscheiden – sie sind eben echte Nerds.

»Das liest sich faszinierend, ebenso tempo- wie actionreich und lässt den Leser im Finale befriedigt zurück.«

Phantastik-News Online (28.05.2018)

»Ein handfestes und schmutziges Abenteuer …«

Fantasyguide Online / Phantastiknews Online (22.05.2018)

Aus dem Englischen von Ole Johan Christiansen
Originaltitel: The Never King
Originalverlag: Pan Books, London 2017

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21873-7

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

NEU
Erschienen:  23.04.2018

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Krieg, Blut und Fantasy

Von: Booksworld by Sakle  aus Lage Datum: 16.05.2018

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=217025299105380&id=193974658077111

Inhalt:
Xavir Argentum wurde verurteilt im unmenschlichen Gefängnis - der Höllenfeste, einzusitzen. Dort sind die schlimmsten Verbrecher der Welt, in lebenslanger Haft eingekerkert.
Xavir ist dort bekannt als der Höllenkönig und hat Leute um sich gescharrt die ihm treu ergeben sind.
Als ein Meisterspion ihm eine Nachricht überbringt, wendet sich sein Schicksal. Denn nun muss er fliehen um die Welt vor weiteren Unheil zu retten.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich wirklich sehr schön gestaltet. Ich mag den großen Kopf mit den kämpfenden Soldaten im Inneren sehr gerne und es spiegelt sehr schön die Handlung wieder.
Den Klappentext finde ich dagegen nicht passend. Denn der Klappentext hat meine Erwartungen in eine andere Richtung gehen lassen. Doch auch wenn ich was anderes erwartet habe, wurde ich nicht enttäuscht.
Denn hier handelt es sich um einen blutigen Fantasy. Es gibt so viele Tote im Krieg.
Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller aber dennoch sehr gut zu lesen. Mich hat das Buch sofort mitgenommen in eine Welt voller Soldaten und Schlachten.
Es gab zwischendrin leider einige Längen, aber es wurde dennoch nicht langweilig.
Die Orte der Handlungen sind gut beschrieben, aber eine Landkarte wäre schöner gewesen. Es gestaltet sich mit einer Karte einfacher den Wegen zu folgen.
Die Handlung selbst ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, wobei wir mehr aus der Sicht von Xavir erfahren, als von den anderen.
Die Charaktere sind alle nicht so detailliert beschrieben. Wodurch es nicht einfach ist sich auf diese einzulassen. Xavir kommt recht Gefühlskalt herüber. Er hat seine Rache und Vergeltung vor Augen. Und man hat das Gefühl ihm sei alles andere egal. Doch das ist nicht so, denn er denkt auch an die Menschen denen Unrecht getan wird, die "unnötig" abgeschlachtet werden.
Elysia mag ich am liebsten. Sie ist eine Hexe und soll lernen sich zu Fügen. Doch Elysia hat ihren eigenen Kopf und ist nun mal ganz anders. Das gefällt mir sehr gut. Sie ist mutig und ihr bewusst das sie nun mal ganz anders ist.
Der Meisterspion Landril ist mir nicht so geheuer, auch wenn ich toll finde wie schlau er ist. Irgendwie habe ich die ganze Zeit das Gefühl gehabt als würde er etwas ganz anderes planen.
Brigitta finde ich auch klasse. Sie ist die Mentorin von Elysia und auch eine Hexe.. Aber sie verabscheut das Töten in jeglicher Form. Das ist beeindruckend in einer Welt voller Krieg und Blut.
Die Wolfskönigin Lupara, zu ihr kann ich eigentlich nichts sagen, denn ihr Auftreten fand ich doch recht wenig.
Der Ausbruch aus dem Gefängnis ist für mich zu leicht gewesen. Dafür das es unmöglich sein soll auszubrechen, ging es mir einfach zu schnell und zu leicht.
In den Kämpfen kam es mir zum Teil so vor als würde Xavir über Kräfte verfügen, die er nicht hat, weil er mal eben eine Horde Soldaten abschlachtet und nicht einen Kratzer davon trägt.
Dennoch hat mich das Buch überrascht und überzeugt.

Fazit:
Eine spannende und fesselnde Geschichte in einer Welt voller Soldaten, Kriege und Schlachten. Gepaart mit Fantasy beschert es einem gute Lesestunden.
Durch den Klappentext, der mich etwas anderes erwarten lassen hat, die Längen die vorhanden sind, und dem viel zu leichten Ausbruch gebe ich dem Buch vier Sterne aber auch eine Leseempfehlung.
Dadurch das der Klappentext andere Erwartungen in mir geweckt hat, empfehle ich vorher in die Leseprobe rein zu schauen.

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal Random House und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar <3

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Unglaublich viel ungenutztes Potenzial

Von: Andraja Meda Datum: 18.06.2018

https://www.andraja-meda.com

Eine letzte Schlacht steht bevor!

Undurchschaubare Feinde und eine Atmosphäre, die Fans von Filmen wie „Die letzte Legion“ oder „Gladiator“ mit sich reißen wird, hält James Abbotts Roman „Höllenkönig“ für seine Leser bereit. Dabei beginnt die Geschichte rund um die Rettung eines dem Untergang geweihten Reiches aus zwei sehr unterschiedlichen Richtungen. Indem der Autor zu Beginn der Handlung mit der von Rachegelüsten getränkten Perspektive des geächteten Kriegers Xavier Argentum und der traditionellen Sicht der Hexen in Jarratox spielt, erhält man einen vielseitigen aber zu gleich auch kurzen Einblick in die neue Welt, die man betritt.
Schnell wird klar, dass sich die verschiedenen Handlungsstränge aufeinander zubewegen, wodurch sich die vielen einzelnen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammensetzten. Daraus könnte leicht einen Spannungsbogen entstehen, der den Leser nicht mehr loslässt … wäre da nicht Abbotts Stil, der diesem Fortschritt unaufhaltsam entgegenwirkt.
Denn ja, so gut meine ersten Sätze auch klingen mögen, behindern die vielen, unnötigen Beschreibungen und langsamen Erzählweisen des Autors die Geschichte ungemein und zerstören den Roman. Sobald ein Handlungsstrang die Neugierde geweckt hat, kommt es spätestens zwei Seiten später einer derart langatmigen Situation, dass man sich zum Weiterlesen zwingen muss.

Die Beschreibungsweise der Umwelt wirkt sich dahin gehend leider auch auf die Charaktere und deren Beziehungen untereinander aus. Viele Geschichten, wie die Vergangenheit Xaviers, die Erlebnisse Landrils oder die 'emotionalen Verbindungen' Elysias bergen viel Potenzial in sich. Sobald der Protagonist an seine Zeit in der Sonnenkohorte denkt und Geschichten von ihren Kämpfen erzählt, ist es, als wäre man in einem völlig anderen Buch. Die Ideen und Konstellationen sind spannend beschrieben und es entsteht schnell ein detailliertes Bild vor dem inneren Auge, ohne dass man von zu vielen Informationen belagert wird. Dieser Kontrast ist beinahe erschreckend, da man wieder in die graue Beschreibung der aktuellen Handlung zurückfällt, sobald eine Erinnerung endet.

Selbiges gilt für die unzähligen Figuren, welche die Romanwelt bevölkern. Man hat einige wenige (zu denen eben diese zählen, die den Leser mit interessanten Geschichten fesseln), die sehr interessant wirken und anhand der gegebenen Informationen einen sympathischen Charakter zu haben scheinen. Doch dies ist meist sehr oberflächlich, sodass man nur schwer mit einigen wenigen Figuren dauerhaft 'warm wird' oder gar mit ihnen mitfiebern kann.

Das große Highlight, das „Höllenkönig“ zu bieten hat, sind die Voldirik. Mit diesem unbekannten und äußerst mächtigen Gegner hat James Abbott ein Volk erschaffen, das in dieser Art kein typischer Abstandteil eines Fantasyromans ist. Die grauenvollen und zugleich ziemlich modernen Taten, die sie während ihres Aufenthalts auf dem Kontinent begehen, faszinieren derartig, dass man am besten noch viel mehr über die Unbekannten erfahren möchte.

Bewertung:
„Höllenkönig“ von James Abbott ist ein Roman, an dem sich die Meinungen spalten. Es wird bestimmt viele Fantasy Fans geben, welche die Geschichte lieben werden … aber auch ebenso viel, die Enttäuschung erwartet.

Ich würde gern so vieles über die Charaktere, die Handlung oder die vielen Geschichten der Vergangenheit, welche die Handlung immer wieder bestimmen, schreiben... doch blicke ich auf das Buch zurück, so komme ich nicht umhin festzustellen, dass auf den 600 Seiten nur sehr wenig erzählt wurde.

Sowohl Rahmenhandlung als auch Charaktere haben unglaublich viel ungenutztes Potenzial. Wie bereits erwähnt, erschafft Abbott mit seinen Erzählungen von vergangenen Tagen eine viel interessantere und lebendigere Welt, als die, durch welche man die Figuren begleitet. Es ist, als wollte Abbott die Geschichte der Vergangenheit erzählen und war jedoch gezwungen, sie in der ungeliebten Verpackung der Gegenwart einzupacken. Zugleich entsteht der Effekt, dass die anfänglich wirklich unglaublich langsam erzählte Geschichte auf den letzten 100 Seiten getrieben wirkt. Es passiert so viel, so schnell, dass man sich einfach fragen muss: „Warum nicht eher so?“

Zusammengefasst kann die dem Roman daher für die schönen Hintergrundstories, die den Leser vereinnahmen können, sowie für die Idee und einige Charaktere (über die ich unbedingt mehr wissen will) nur

2,5/5 bzw. 5/10 Sterne geben.
★★★★★★☆☆☆☆☆

PS Ich liebe das Cover

PPS Dieser Roman wurde mir freundlicher Weise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Danke für die Unterstützung! Dieser Umstand hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Meinung/Bewertung.

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