VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt Die schönsten Dorfkindmomente

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21414-2

Erschienen:  11.12.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Du bekommst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind
Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Die Facebookseite »Dorfkindmomente« versammelt die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die diesem Gefühl Ausdruck verleihen, und bringt damit Hunderttausende Fans zum Schmunzeln und Nicken. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht.
Witzig, atmosphärisch – Landleben pur!

»Momentaufnahmen, die jedes Dorfkind kennt, liebt – und saukomisch findet.«

Lübecker Nachrichten (08.01.2018)

Stefan Schade (Autor)

Stefan Schade, aufgewachsen im wohl schönsten Dorf dieser Republik, Lauenförde, verließ seine Heimat zum Studieren – und wurde sich schlagartig der Vorzüge des Dorflebens bewusst. Seine Bücher Dinge, die ein Dorfkind nicht sagt und Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt sind humoristische Liebeserklärungen an das Leben auf dem Land.

»Momentaufnahmen, die jedes Dorfkind kennt, liebt – und saukomisch findet.«

Lübecker Nachrichten (08.01.2018)

»Die Sprüchesammlung von Stefan Schade […] ist lustig, atmosphärisch und oftmals treffend. […] Ideal zum Schmunzeln und Verschenken.«

Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben (08.02.2018)

eBook (epub)
durchgehend 4c

ISBN: 978-3-641-21414-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  11.12.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

So viele Dorfkindmomente in denen ich mich wiedererkannt habe

Von: Myriam Datum: 26.02.2018

www.namida-magazin.de

Meine liebsten Dorfkindmomente auf den Punkt gebracht und dies sogar ohne geschönte Instagram-Fotos

Vorsicht Spoiler! - dieser Beitrag enthält Zitate.

Als mir ein Rezensionsexemplar von Stefan Schades Bildband "Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt" angeboten wurde, musste ich direkt über den Titel schmunzeln. Denn bei uns galt im Winter die Faustformel: Wenn der Schulbus eine halbe Stunde verspätet ist, können wir wieder nach Hause gehen und die Schule fällt aus. Aber nicht nur das Cover weckt Erinnerungen an meine Kindheit - auch die humorvoll bebilderten Sprüche im Innenteil rufen ein "stimmt, so war das" hervor.

Wenn man jung ist, will man in die Stadt. Etwas erleben und nicht ständig das Gefühl haben, viel zu verpassen. Jedenfalls war es so bei mir. Die Entscheidung nach dem Abitur nach Leipzig zu ziehen, war für mich eine wichtige und richtige Entscheidung. Aber trotzdem gilt:

"Du bekommst das Kind aus dem Dorf, aber nicht das Dorf aus dem Kind"


Der Autor Stefan Schade, selbst Dorfkind, sammelt auf seiner Facebookseite "Dorfkindmomente" die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die wahrscheinlich nur echte Dorfkinder verstehen werden. Eine Auswahl davon hat es nun in einen Bildband geschafft.

Ich bin in Bralitz, einem kleinen Dorf im Osten Brandenburgs, aufgewachsen. Meine Grundschule war im Nachbardorf und später das Gymnasium in der nächsten Stadt. Die Sommerferien habe ich hauptsächlich zu Hause - also im Garten oder auf den Wiesen dahinter verbracht. Meine Highlights waren Kinobesuche und Eis essen in der großen Stadt oder wenn es Katzenbabys gab. Handys spielten damals noch keine Rolle - und später war der Empfang eh viel zu schlecht.

"Wenn ein schlechter Empfang dein ständiger Begleiter ist."

Als ich später meinen Freund Sebastian mit zu uns aufs Land genommen habe, schätzte er am meisten die Frühstückseier unserer Hühner. Für mich war es lange Zeit ungewohnt, dass man Eier im Supermarkt kauft, man hält doch selbst Hühner und wenn diese zu wenig Eier gelegt hatten, kannte man irgendjemanden, der noch welche übrig hatte.

"Wissen, wo das Frühstücksei erkommt."

Ich weiß nicht, ob es an der Zeit oder am Dorfleben lag, aber ich konnte noch ohne Aufsicht im Dorf spielen oder Fahrradfahren. Heutzutage habe ich das Gefühl, dass Eltern in der ständigen Angst leben, ihren Kindern könnte etwas passieren und daher werden sie zur Schule gebracht, wieder abgeholt und auch so ständig "überwacht". "Dorfkindmomente" werden häufig mit Freiheit in der Kindheit verbunden, vielleicht schwelgen wir auch daher so gern in unseren Erinnerungen. Die Stadt bietet zweifelsfrei viele Vorteile und noch mehr Möglichkeiten, aber manchmal sehnt man sich einfach danach aufzuwachen und mitten in der Natur zu sein. Im Sommer noch im Nachthemd durch den Garten der Eltern zu laufen, Obst zu naschen, anstatt ein Nutellabrot zu frühstücken und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. In der Stadt muss man sich erst duschen, anziehen und kann dann in den nächstgelegenen Park fahren.

"Ohne Aufsicht im Wald spielen"

Ich habe das erste Drittel des Bildbandes durchgeblättert und könnte zu fast jedem Bild meine Dorfkindmomente hier zum Besten geben. Okay, die ganzen Sprüche rund ums Bier trinken, treffen auf mich nicht zu, aber der Autor ist ein Mann und da dreht sich das Dorfleben eh um Angeln, Bier trinken am Lagerfeuer und die Freiwillige Feuerwehr.

Interessant finde ich auch, dass das Dorfkindleben in Ost- und Westdeutschland wohl sehr ähnlich war bzw. ist. Denn die Themen des Autors, der in Lauenförde (Niedersachsen) aufgewachsen ist, passen auch zu meinen ostdeutschen Kindheitserlebnissen. Auch bei uns fuhren, wie eingangs bereits erwähnt, nur sehr selten Busse und die Bahnlinie wurde sogar stillgelegt. Daher war es auch normal, dass meine Mitschüler und ich zum 18. Geburtstag ein altes Auto geschenkt bekommen haben. Anders wären wir nach der 10.! Unterrichtsstunde auch nicht mehr nach Hause gekommen, da der letzte Bus um 16.30 Uhr fuhr und der Unterricht bis 17.15 Uhr ging. Daher kenne ich auch das Autowaschen am Sonntag zu Hause und dass auf dem Weg zur Schule minutenlang kein Auto entgegenkommt. Mittlerweile bin ich fast in der Mitte des Buches angelangt:

"Am ersten Samstag im Monat ist Probealarm"

Oh ja, wie ich es gehasst habe. Da wolllte man mal ausschlafen, was aber unmöglich ist, wenn sowohl Dorfkirche als auch Freiwillige Feuerwehr nur wenige Meter entfernt sind. Naja in der Stadt ist ausschlafen noch viel schwieriger, da irgendwo in Leipzig garantiert eine Baustelle in meiner Nähe ist, die ab 6.30 Uhr Lärm macht.

"Bus fahren" prägt wohl Dorfkinder besonders stark, denn immer wieder kommen Sprüche mit diesem Verkehrsmittel:

"Wenn der Busfahrer zwei Minuten wartet, weil wieder jemand zu spät ist"

Wie oft ist das früher mir passiert. Aber gottseidank hatten wir nette Busfahrer, die uns über die Jahre schon kannten und auf den ein oder anderen gewartet haben. Manchmal wünsche ich mir solche Busfahrer auch in Leipzig. ;)

Bei Dorfkindern, ob sie es gern sind oder nicht, wird dieser Bildband Erinnerungen wachrufen und anwesende Stadtkinder werden das ein oder andere Mal den Kopf schütteln oder ungläubig schauen. Daher ist dieser Bildband ein schönes Geschenk oder Mitbringsel für die nächste Feier im Heimatdorf. Grill anschmeißen, Bierflasche öffnen und gemütlich mit den alten Schulfreunden durchs Buch blättern und die ein oder andere peinliche Geschichte zum Besten geben. Ich werds auf alle Fälle zum nächsten Lagerfeuer bei meiner Schwester mitnehmen.

Tolles Buch mit witzigen Sprüchen übers Landleben

Von: Mimis Landbuecherei Datum: 22.02.2018

mimislandbuecherei.blogspot.de/

Zum Inhalt (Klappentext)

Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Die Facebookseite »Dorfkindmomente« versammelt die schönsten und witzigsten Sprüche und Bilder, die diesem Gefühl Ausdruck verleihen, und bringt damit Hunderttausende Fans zum Schmunzeln und Nicken. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht.
Witzig, atmosphärisch – Landleben pur!

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover zeigt eine typisch ländliche Szene bei der mich gleich ein Heimatgefühl gepackt hat. Da ich auch vom Land komme, kein Wunder. Das Cover passt auf jeden Fall zum Inhalt und bereitet humorig auf die folgenden Seiten vor...

Auf 176 Seiten findet man nun Fotos unterlegt mit lustigen Andeutungen über das Landleben. In vielen habe ich mich wieder gefunden, wenn auch nicht in allen.

Ja, so ist es bei uns auf dem Dorf: Es fällt sofort auf, wenn da ein Fremder spazieren geht, oder man bei unbekannten Autos sofort fragt "Wer war das denn". Auch wenn man sich nicht kennt, wird trotzdem mit einem freundlichen "Moin" gegrüßt, was wohl manchen Städter verwundert. Der Busfahrer ist seit Jahren der Selbe und die Kinder sitzen tatsächlich auch mal allein im Bus. Unsere Feldwege sind für vieles gut und manches wird einfach nicht so ernst genommen. Die Gülle-Stinkereien gehen mir schon mal auf den Kecks, aber so ist es eben auf dem Land. Dann wird die Wäsche nach dem Aufhängen, eben wieder reingeholt...

Eine wirklich gelungene Sammlung an Dorf-Feinheiten, die mir auf fast jeder Seite ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat.

Lieblingslesezeichen:

"Wenn plötzlich alle im Dorf die Wäsche reinholen" (Foto von einem Trecker mit Gülleanhänger)


Fazit:

Auf jeden Fall ist es auf dem Dorf schöner als in der Stadt ;o) und somit ist dies ein tolles Buch mit witzigen Landsprüchen und Bildern, die nicht nur Landkinder zum Schmunzeln bringen. Auch als Geschenk bestens geeignet.

5 Sterne

Voransicht