How to fix the future

Fünf Reparaturvorschläge für eine menschlichere digitale Welt

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Gegen die digitale Verwahrlosung

Die Zukunft ist kaputt, konstatiert Internetkritiker Andrew Keen. Das Internet funktioniert zwar als Technologie, aber es dient nicht in ausreichendem Maße der Gesellschaft. Noch lässt sich die Zukunft jedoch „reparieren“, so Keens optimistische Diagnose: durch staatliche Aufsicht, Innovation durch Wettbewerb, gesellschaftliche Verantwortung, Arbeitnehmer- und Verbraucherinitiativen und neue Bildungsansätze. Anhand von vielen Beispielen aus aller Welt zeigt Andrew Keen, was wir tun können, wenn wir in unserer zunehmend digitalisierten Welt an den menschlichen Werten festhalten wollen, und welchen Weg wir als Individuen, aber auch als Gesellschaft einschlagen müssen, um eine Zukunft zu gestalten, auf die wir uns wieder freuen können.

»Das Gute an Andrew Keen: Er macht uns Mut darüber nachzudenken, wie wir Zukunft gestalten können«


Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: How to fix the future
Originalverlag: Grove Atlantic Inc., New York 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22222-2
Erschienen am  27. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die digitale Welt reparieren - Geht das? Und wenn ja, wie?

Von: Sonja

25.04.2019

Das Internet sorgt für viele Veränderungen. Sind diese gut oder schlecht - oder können sie beides sein? Ein spannendes Thema und der Autor versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Er zeigt jedoch keine Lösungen, sondern verschiedene Haltungen und Aspekte und beschreibt hierfür Besuche, Interviews, Vorträge, Gedanken und Literatur. Bisher hat das Internet gesellschaftliche Unterschiede (zwischen arm und reich, Mensch und Maschine, technologisch Überlasteten und technologisch Abgehängten) vor allem verstärkt. Der Mensch muss wieder mehr im Mittelpunkt stehen, was laut dem Autor vor allem durch eine kreative und ausgewogene Mischung der folgenden fünf Punkte zur erreichen ist: 1. Staatliche Aufsicht, 2. Innovation durch Wettbewerb, 3. Gesellschaftliche Verantwortung, 4. Arbeitnehmer- und Verbraucherinitiativen und 5. Bildung. Zwei Gedanken aus dem Buch, die ich besonders interessant fand: Im Netz gibt es nichts umsonst. Statt mit meinen Daten kann ich für Dienste bezahlen, die meine Privatsphäre schützen. Die Monopolisten wollen Daten haben und reagieren nur, wenn sie Einnahmeeinbußen befürchten, aber sie haben die Möglichkeit, die komplexen Probleme und Missstände zu lösen. Unsere Macht dabei sind Boykott, öffentliche Kritik und politischer Druck. Für den Umgang mit dem Netz brauchen wir eine neue Bildung. Ziele müssen sein: Kommunikation mit Menschen, Selbstkontrolle, Muße, unabhängiges Denken, Gemeinschaftssinn. Junge Menschen brauchen das Selbstvertrauen, die eigenen Potentiale zu erkennen und zu entfalten. Fakt bleibt, dass sich Menschen nicht so einfach "reparieren" lassen. Durch die vielen Geschichten und (teilweise wenig relevanten) Fakten lässt sich das Buch aber sehr gut lesen.

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Vita

Andrew Keen, 1960 in Hampstead geboren, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in London, Sarajevo und an der University of California. Er lehrte an mehreren US-amerikanischen Universitäten und gründete 1995 ein erfolgreiches Internetunternehmen im Silicon Valley. Der britisch-amerikanische Autor, Redner und Unternehmer zählt weltweit zu den einflussreichsten Kritikern des Internets. Andrew Keen lebt mit seiner Familie in Berkeley, er veröffentlicht einen stark frequentierten Weblog.

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