VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Ich, der Roboter Erzählungen

Roboter und Foundation – der Zyklus (01)

Kundenrezensionen (5)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 9,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13207-1

Erschienen: 27.11.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Robots auf dem Vormarsch

Dr. Susan Calvin war fünfzig Jahre lang als Robotpsychologin bei der U. S. Robot Company angestellt, einem der größten Unternehmen der Welt. Sie erlebte hautnah mit, wie Robots zum alltäglichen Bestandteil der menschlichen Kultur wurden und welche Probleme es mit sich bringt, wenn Menschen mit Robotern zusammenleben. Vor allem aber stellt sich eine Frage: Was passiert, wenn sich Mensch und Roboter kaum noch voneinander unterscheiden? In neun Erzählungen zeigt sie einem jungen Reporter, wie eine Zukunft, geprägt von gigantischen Positronengehirnen, für uns Menschen aussieht.

ISAAC ASIMOV: DER FOUNDATION-ZYKLUS

»Wer immer sich an der nie endenden Diskussion über die Zukunft beteiligt, weiß, was wir Isaac Asimov zu verdanken haben.«
THE NEW YORKER

Link zum Foundation-Zyklus:
Roboter und Foundation - www.fictionfantasy.de

Roboter und Foundation – der Zyklus

Isaac Asimov schrieb sein ganzes Leben lang an der Roboter/Foundation-Serie, jedoch sprang er in der fiktiven Zeit seines Universums hin und her. Diese Liste folgt der internen Chronologie der Saga, in Klammern steht das Jahr der jeweiligen Erstveröffentlichung:

Die zweite Foundation-Trilogie

Der legendäre Foundation-Zyklus von Isaac Asimov wird von bedeutenden SF-Autoren der Gegenwart weitergeführt.

  • 01. Der Aufstieg der Foundation
  • 02. Foundation und Chaos
  • 03. Der Sieg der Foundation

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Isaac Asimov (Autor)

Isaac Asimov zählt gemeinsam mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autoren, die je gelebt haben. Er wurde 1920 in Petrowitsch, einem Vorort von Smolensk, in der Sowjetunion geboren. 1923 wanderten seine Eltern in die USA aus und ließen sich in New York nieder. Bereits während seines Chemiestudiums an der Columbia University begann er, Geschichten zu schreiben. Seine erste Kurzgeschichte erschien im Juli 1939, und in den folgenden Jahren veröffentlichte er in rascher Folge die Erzählungen und Romane, die ihn weltberühmt machten: die Foundation-Erzählungen und die Robotergeschichten, in denen er die drei Regeln der Robotik formulierte. Beide Serien verband er Jahrzehnte später zu einer großen „Geschichte der Zukunft“. Neben der Science Fiction hat Asimov auch zahlreiche populärwissenschaftliche Sachbücher zu den unterschiedlichsten Themen geschrieben. Er starb im April 1992.

www.asimovonline.com

Aus dem Amerikanischen von Otto Schrag
Originaltitel: I.Robot

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13207-1

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 27.11.2014

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Rezension "Ich, der Roboter"

Von: Melyanna Datum: 25.08.2015

melyanna-kreativ.blogspot.de/

Ich hatte vor längerer Zeit den Film "I-Robot" gesehen und war der Meinung "Ich, der Roboter" wäre die Vorlage zum Film. Ist sie aber nicht direkt. Ich hatte überlesen, das es sich um einzelne Geschichten handelt, die von Dr.Susan Calvin in einem Interview erzählt werden. z.B. wie die kleine Gloria ihren Roboter Robbie (er ist so etwas wie ein Kindermädchen und Spielgefährte zugleich) verliert und nicht aufgibt bis sie ihn wieder in die Arme schließen kann.

Mich hat das Buch etwas verwirrt. Erstens hat es gedauert, bis ich begriffen habe, das es sich um Kurzgeschichten handelt und zweitens die Zeitangaben. Das Buch spielt eigentlich in der Zukunft. Nur dadurch, das das Buch bereits 1950 geschrieben wurde, hat die Zeit das Buch bereits eingeholt. So spielt die erste Geschichte Ende der 1990er Jahre. Und genau das hat mich dann immer aus dem Lesefluss gebracht. Wie ein Sein über den man stolpert. Ich hab mich in die Geschichten hinein versetzt, in eine Zukunft die es noch nicht gibt und dann bin ich über die Jahreszahl gestolpert, die schon Vergangenheit ist. Und wir leben bekanntlich ja noch nicht mit solchen Robotern. Ja es gibt sie, aber noch nicht im Leber von uns "Normalbürgern".

Ansonsten waren die meisten Geschichten ganz unterhaltsam und bis auf die oben genannten Zeitangaben sehr gut zu lesen. Allerdings werde ich mir keinen weiteren Band zulegen. Dafür hat es mich zu wenig überzeugt. Da gefallen mir die Filme um einiges besser.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ich, der Roboter: Vorsicht Spoiler

Von: Splashbooks Datum: 28.04.2016

www.splashbooks.de

"Ich, der Roboter" ist ein wichtiges Buch. Es stammt von Isaac Asimov, doch das ist nicht der Grund für die Bedeutung, die dieses Werk innerhalb der SciFi hat. Es ist die Tatsache, dass in dieser Kurzgeschichtensammlung das erste Mal die berühmten Robotergesetze auftauchen und zum Einsatz kommen.

Es handelt sich um neun Erzählungen, die ursprünglich einzeln als Kurzgeschichten herauskamen, was damals die gängigste Art der Veröffentlichung war. Der Autor sammelte diese Stories dann und schrieb eine Rahmenhandlung um sie herum. Diese erzählt davon, dass Dr. Susan Calvin, eine Roboterpsychologin, nach über 50 Jahren Dienst bei der Firma U.S. Robot and Mechanical Men in die Pension geht. Ein Reporter interviewt sie über ihre Erlebnisse, darüber, wie sie den Anstieg und die Entwicklung der Roboter und ihrer Bedeutung erlebt hat.

Die Robotergesetze, ursprünglich drei, später dann auch noch um ein nulltes erweitert, waren die Versuche des Autors, Verhaltensrichtlinien für die Roboter zu entwickeln. Die Bedeutung von diesen hat sich im Laufe der Jahre so erhöht, dass sie inzwischen Teil des allgemeinen Wissens geworden sind. Und auch, wenn die Entwicklung der Roboter und Maschinen nicht zuletzt dank des Internets eine vollkommen andere genommen hat, als die ursprünglich prognostizierte, darf man die Bedeutung der Gesetze nicht unterschätzen.

Die Rahmenhandlung des Bandes ist einem relativ egal. Klar, Asimov bemüht sich wirklich, Dr. Susan Calvin und den Reporter darzustellen. Doch gleichzeitig ist die Charakterisierung nur rudimentär vorhanden und die Handlung dient nur dem Zweck, eine Art Brücke zwischen den einzelnen Stories zu präsentieren.

Und gleich die erste, "Robbie" setzt den Tonfall für das, was man im Laufe des Bandes erwarten darf. Es ist eine leicht melancholische Story, die davon handelt, wie die kleine Gloria in dem ausrangierten Roboter Robbie den passenden Spielgefährten hat. Doch die Mutter stört sich daran und lässt die Maschine wegbringen, da sie meint, dass er einen schlechten Einfluss auf das Kind hat.

Hier passt die Stimmung perfekt. Isaac Asimov charakterisiert die Protagonisten perfekt. Seine Gloria ist noch ein typisches Kleinkind, das viele Dinge nicht versteht. Und auf Grund der gut gemeinten Idee ihrer Mutter mehr als einen Spielkameraden verliert. Robbie ist für sie jemand, der sie quasi spielerisch dazu bringt, ihre Fantasie zu entwickeln. Sie erzählt ihm Geschichten und er selbst ist ihr auf jedes Wort hörig.

Wie Gloria dann anschließend auf den Verlust ihres Kameraden reagiert, macht die Bedeutung von Robbie besonders deutlich. Er ist für ihren Seelenfrieden eine gewichtige Person, ohne den sie nur schwer richtig leben mag. Diese Charakterisierung wirkt dabei nicht übertrieben, sondern passt einfach.

Die darauffolgenden Stories entwickeln dann die Bedeutung der Roboter weiter. Und zeigen auch gleichzeitig die Schwierigkeiten, die durch ihre Anwendung entstehen. Besonders die Erzählungen, in denen Powell und Donovan auftauchen, sind besonders gelungen. Stets sieht sich das Duo neuen Herausforderungen ausgesetzt, wie zum Beispiel einem Roboter, der absolut nicht glauben will, dass er von den beiden zusammengebaut worden ist. Die Stories sind humorvoll geschrieben, regen aber auch zum Nachdenken an. Klar, einige Fälle sind stark konstruiert. Doch man merkt, wie sehr der Autor sich darüber den Kopf zerbrochen hat, wie er die Robotergesetze unter Druck setzen kann, um sie in ihrer Wirksamkeit zu testen.

Doch es gibt auch Geschichten, in denen er es übertreibt. In denen man die Konstruktion zu sehr bemerkt. Das ist immer dann der Fall, wenn Dr. Susan Calvin ihren Auftritt hat. Dann wird die Story mühsam zu lesen und ist übertrieben komplex.

Deshalb sollte man in den Roman "Reinschauen".

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors