Ich aber ging über die Grenze

Frühe Gedichte
Herausgegeben von Inge Heym

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Unveröffentlichte Gedichte des großen deutschen Schriftstellers

Zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere schrieb Stefan Heym Gedichte. Erst später fand er im amerikanischen Exil zur Prosa. Im vorliegenden Band wird erstmals eine Auswahl aus den Jahren 1930 bis 1936 veröffentlicht; sie zeigen auf eindringliche Weise, dass sich Stefan Heym schon als ganz junger Mann gegen Nationalsozialismus, Militarismus und Unterdrückung stellte. Mit seinem satirischen Gedicht »Exportgeschäft « etwa entfachte er 18-jährig einen Skandal, der seinen weiteren Lebensweg nachhaltig beeinflussen sollte. Nationalsozialisten und Rechtskonservative waren so erbost über das den Einsatz deutscher Militärberater in China anprangernde Gedicht, dass Heym seine Heimatstadt Chemnitz verlassen und sein Abitur in Berlin machen musste, wo er in der Weltbühne und anderen engagierten Zeitungen gesellschaftskritische Lyrik veröffentlichte.

„Der Text liefert interessante Einsichten in das Denken des beginnenden Schriftstellers.“

Freie Presse, Chemnitz (10. April 2013)

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mit 5 Collagen von Horst Hussel und einem Nachwort von Michael Müller
ISBN: 978-3-641-10510-5
Erschienen am  18. März 2013
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Vita

Stefan Heym, 1913 in Chemnitz geboren, emigrierte, als Hitler an die Macht kam. In seiner Exilheimat New York schrieb er seine ersten Romane. In den 50er Jahren, gefährdet durch die Intellektuellenhatz des Senators McCarthy, kehrte er nach Europa zurück und fand Zuflucht, aber auch neue Schwierigkeiten in der DDR. Als Romancier und streitbarer Publizist wurde er international bekannt und gilt heute als einer der erfolgreichsten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur. Er starb 2001.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

„Der Ton der Gedichte erinnert an Erich Kästner. Gebrauchslyrik im besten Sinne!“

Neues Deutschland (10. April 2013)

„Ein Schatz."

Bayern2 "Kulturwelt" (10. April 2013)

„Dieser Gedichtband ist ein schönes Geburtstagsgeschenk an Stefan Heym."

Neue Westfälische (10. April 2013)

„Ein Zeitfenster zur Jugend Stefan Heyms."

Berliner Zeitung (10. April 2013)

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