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Ich bin niemand Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19994-4

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Erschienen: 06.03.2017
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Ein spannender und elegant erzählter Roman über die Welt in Zeiten wachsender Überwachung.

Als der Geschichtsprofessor Jeremy O’Keefe nach zehn Jahren aus Oxford in seine Heimatstadt New York zurückkehrt, um dort an der New York University zu unterrichten, gerät er in einen Sog seltsamer Vorfälle: Eine Studentin kommt nicht zum verabredeten Treffen, später stellt er verdutzt fest, dass er selbst die Verabredung abgesagt haben soll; ein ihm unbekannter junger Mann behauptet, ihn zu kennen; eine Reihe Pakete erreichen ihn, mit den Ausdrucken seiner Telefonverbindungen und seines Mailverkehrs der letzten Monate; der mysteriöse junge Mann taucht immer wieder auf – O’Keefe fühlt sich verfolgt, kann die Geschehnisse nicht zuordnen. Ist jemand hinter ihm her? Spielt ihm jemand einen bösen Streich? Wird er überwacht? Oder wird er einfach verrückt? Nach und nach stellt sich heraus, dass der Ursprung dieses Rätsels in O’Keefes Zeit in Oxford begründet liegt.

Ein stilistisch herausragender, hochintelligenter Roman über Erinnerung, Verdrängung und das, was geschieht, wenn unsere Vergangenheit uns einholt.

»Patrick Flanery erzählt … clever von der Kehrseite unseres durchtechnisierten Alltags.«

Glamour (16.03.2017)

Patrick Flanery (Autor)

Patrick Flanery wurde 1975 in Kalifornien geboren und lebt seit Jahren in Großbritannien. Nach einer Promotion an der Universität von Oxford unterrichtete er zunächst in Sheffield Literatur und arbeitet heute in London als Publizist. Sein Interesse gilt der Literatur und dem Filmschaffen Südafrikas. Absolution, sein erster Roman, wurde vielfach nominiert u.a. für den Guardian First Book Award, den Desmond Elliot Award, den IMPAC Dublin Award und den Royal Society of Literature’s Ondaatje Prize.

»Patrick Flanery erzählt … clever von der Kehrseite unseres durchtechnisierten Alltags.«

Glamour (16.03.2017)

Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke
Originaltitel: I am No One
Originalverlag: Tim Duggan Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19994-4

€ 18,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

NEU
Erschienen: 06.03.2017

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Langweiliger Roman über digitale Überwachung und Paranoia

Von: Leben. Lieben. Lachen. Lesen. Datum: 26.04.2017

https://www.facebook.com/lebenliebenlachenlesen

Jeremy O’Keefe war zehn Jahre Professor in Oxford und kehr nun in seine Heimatstadt New York zurück. Unheimliche Begegnungen häufen sich, der Historiker lässt sich sogar auf Demenz untersuchen. In der Tat passieren Dinge, die jeden Menschen nachdenklich werden lassen würden. Aber ist es so, wie Jeremy befürchtet oder ist er durch die jahrelange Einsamkeit in England mittlerweile wunderlich geworden?

Leider hat der Roman mich nicht gefesselt. Das Grundthema – digitale Überwachung – ist spannend, aber durch den Stil von Patrick Flanery war die Lektüre für mich langatmig. Der Protagonist hat wenig Kontakt zu anderen Menschen und der Autor lässt uns an all seinen inneren Dialogen teilhaben. Es gibt unendliche Wiederholungen, es gibt insgesamt viel zu wenig Handlung auf den 400 Seiten. Für mich war es nichts, vermutlich auch, weil ich den Professor nicht sympathisch fand.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein verlorener Mann

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 23.04.2017

derachentaler.de

Jeremy O'Keefe, Professor für Geschichte, der nach zehn Jahren Auslandsaufenthalt zwangsweise eine Stelle in seiner Heimat bei der New York University angenommen hat, gerät zunehmend in Bedrängnis. Merkwürdige Vorfälle und das Gefühl verfolgt zu werden, zwingen ihn dazu sich intensiv mit sich selbst und seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Aber er kneift und stellt lieber seine eigene Identität infrage, anstatt sich der Realität zu stellen. Sein Agieren ist halbherzig. Er fühlt sich schuldig und unschuldig zugleich und in der Befürchtung zum Opfer seines fehlerhaften Verhaltens geworden zu sein, reagiert er zunehmend verunsichert.

Fazit
Eine gute Grundidee, die in der Langatmigkeit des konturlosen Hauptprotagonisten leider untergeht und mit einem unbefriedigenden Schluss vollends enttäuscht.

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