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Ich dachte, älter werden dauert länger

Ein Überlebenstraining für alle ab 50

(5)
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Willkommen im Mittelalter!

Lucinde und Heike sind um die fünfzig. Früher dachten sie, das wäre das Alter, in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen vom In-Würde-Altern haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben – aus der langweiligen Oper abhauen etwa oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinlich finden. Und dass sie womöglich auch mit achtzig noch längst nicht angekommen sein werden …

»Die beiden nehmen uns mit auf eine humorvolle Reise durch das Abenteuer Älterwerden.«

Lea (01. August 2018)

eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-22262-8
Erschienen am  11. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Keine Angst vorm Älterwerden!

Von: Edith N.

20.08.2018

Zwei befreundete Autorinnen tauschen sich über das Thema „Älterwerden“ aus. Nach und nach kann Heike ihre Kollegin Lucinde tatsächlich davon überzeugen, dass diese natürliche Entwicklung des Menschen durchaus auch positive Seiten hat und dass es keinen vernünftigen Grund gibt, sich vor dem fünfzigsten Geburtstag zu fürchten. „Nachdem es mir halbwegs gelungen war, Lucinde die Angst vor dem runden Geburtstag zu nehmen, dachten wir, davon sollten auch andere profitieren. Wir haben einen Erfahrungsbericht geschrieben, der Mut machen soll – und der die ganze Sache mit Humor angeht. Jammern nützt eh nichts, davon verschwinden weder Falten noch erste Wehwehchen.“ (Heike Abidi in einem Interview mit dem Penguin-Verlag) Und so haben die beiden ein Buch zu dem Thema geschrieben. Wie sie dabei vorgegangen sind, erzählen sie in besagtem Interview: „Wir haben ein Konzept erstellt – eine Struktur und einen Plan, was alles in unserem Buch sein sollte. Naja, und dann haben wir den Plan über den Haufen geworfen und uns Textbälle zugeworfen. Es hat riesig Spaß gemacht und war sehr inspirierend. Viele Geschichten sind eben deshalb auch entstanden, weil eine etwas ausprobiert hat und dann die andere auch Lust bekam.“ (Lucinde Hutzenlaub) Eine Struktur hat das Buch natürlich trotzdem. Hier arbeiten schließlich Profis. Teil 1: Wie es sich anfühlt Bestandsaufnahme: Was bin ich und wenn ja, warum? Der Spaß, den die beiden Autorinnen beim Recherchieren und Schreiben hatten, überträgt sich auch auf die LeserInnen. Man muss manchmal schmunzeln oder gar laut lachen. Ins Grübeln kommt man aber auch, weil Fragen im Raum stehen wie: Sind wir jetzt alt? Wie definieren wir „Alter“? Und wie gehen wir mit Veränderungen in unserem Leben um? Die, die wir in unserer Vergangenheit durchgemacht haben, halten wir rückblickend für selbstverständlich. Aber was ist mit Veränderungen, die erst noch kommen? Ist es denn wahr, dass es mit 50 keine aufregenden, spannenden Lebensfragen mehr gibt? Nein, meint Heike Abidi. Wir müssen einfach hergehen und uns neue Fragen stellen. Was wollen wir gern mal ausprobieren oder lernen? Wen wollen wir öfter treffen – oder seltener? Was tut uns gut und was nicht? Teil 2: Die Sache mit der Optik Wer schön sein will, muss reiben: Beauty im Selbstversuch Wir wissen alle: Der Zahn der Zeit nagt an unserem Aussehen. Mit den Jahren wird eben alles breiter, weniger glatt und/oder hängt weiter runter. Damit mag sich nicht jede Frau abfinden. Muss sie auch nicht. „Wasser, Sport und gute Gene“ sind zum Glück nicht die einzigen Schönheitsgeheimnisse scheinbar altersloser Stars, auch wenn das immer wieder frech behauptet wird. Und so ziehen die zwei wagemutigen Autorinnen los und probieren aus, was auf dem Beauty-Markt als erfolgversprechend angepriesen wird. Die Bandbreite der Selbstversuche ist groß: Botox und Hyaluronsäure, Gel-Fingernägel, Permanent-Makeup und Sugaring. Wir erfahren, was wir über dekorative Kosmetik, das Färben von Haaren und Wimpern und über mehr oder weniger invasive Methoden zur Faltenbekämpfung wissen sollten. Außerdem geht es um Ernährung, um die richtige Brille, um Kleidungsstile und um die Frage, wie man ein Tattoo wieder loswird, das nicht mehr zu einem passt. Wir erfahren, was so eine Behandlung/Beratung jeweils kostet, wie angenehm oder unangenehm sie ist und was sie wirklich bringt. In diesem Teil müssen eine Menge Sachinformationen an die Frau gebracht werden, deshalb ist nicht ganz so viel Platz für lustige Beispiele und Anekdoten wie in den beiden anderen Teilen. Die Geschichte mit den Blutegeln, die gegen Krampfadern helfen sollen, die ist allerdings der Brüller! Teil 3: Und was machen wir nun? Spaß mit Sachen: Einfach mal was Neues probieren Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, könnte man sich ja neuen Aktivitäten widmen. Yoga, zum Beispiel. Das ist zwar nicht rasend originell, weil’s gefühlt jeder macht, aber es hält fit und entspannt. Heike, die’s mit Sport nicht so hat, hat mit 50 zu joggen angefangen. Schon die Überschrift dieses Beitrags ist klasse: „Und sie bewegt sich doch: Sport für Spätberufene“. Für uns sportmuffeligen Schwestern im Geiste besteht also noch Hoffnung. Und dann gibt’s da noch Callanetics, Pilates, Cantienica, Faszientraining usw. Was das ist und wozu das dient, wird hier kurz erklärt. Sehr amüsant: Die Liste der ungeliebten Sportarten! Wir sehen: Es ist vollkommen okay, etwas uninteressant zu finden, was die Mehrheit zu lieben scheint. Das Tolle ist: Wir KÖNNEN alles ausprobieren, wir MÜSSEN aber nicht. Ich hätte noch eine Weile so weiterlesen können ... Tipps, Erfahrungen, Erkenntnisse, Anekdoten. Es fühlt sich so an, als sei man mit Freundinnen unterwegs und rede sehr offen und ehrlich über das Leben.

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Noch ein Buch übers Älterwerden?! Ja! Denn diese beiden Frauen haben erstens viel Humor. Und wissen zweitens genau, wie Schreiben geht: Lucinde Hutzenlaub arbeitet als Kolumnistin und Autorin, Heike Abidi als Werbetexterin und Autorin. Gemeinsam haben sie jetzt das ultimative „Überlebenstraining für alle über 50“ beschrieben. Und zwar so, dass der Spaß beim Lesen fast sofort auch Lust aufs Älterwerden macht. Mein einziger – wirklich der einzige! – Einwand ist: Das „für alle“ stimmt nur bedingt. Frauen profitieren mit einiger Sicherheit mehr davon als Männer … Was mich jetzt nicht wirklich stört. Denn da gibt es ganz en passant noch jede Menge guter, äußerst brauchbarer Tipps ... Zum Beispiel das Haferflockenpeeling, oder die Kaffeesatz-Handpflege. Keine Sorge: Das alles ist nicht flapsig, sondern schafft sehr souverän den Spagat zwischen Ernst und Spaß. Fazit: rundum gelungen!

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Vita

Lucinde Hutzenlaub wurde 1970 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur lebte und studierte sie mehrere Jahre im Ausland. Lucinde ist Autorin, Kolumnistin, Kommunikations-Designerin und Heilpraktikerin. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und zwei Katzen, leider keinen Hund, reist sehr gerne und lebte von 2009 bis 2012 mit ihrer Familie in Japan, wo auch Lucindes erstes Buch "Hallo Japan" entstanden ist.

lucinde-hutzenlaub.de

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Heike Abidi ist studierte Sprachwissenschaftlerin. Sie lebt mit Mann, Sohn und Hund in der Pfalz bei Kaiserslautern, wo sie als freiberufliche Werbetexterin und Autorin arbeitet. Heike Abidi schreibt vor allem Unterhaltungsromane für Erwachsene sowie Jugendliche und Kinder. Bis jetzt hat sie in ihrem Leben fünf Mal genullt, und weder bei 30 noch bei 40 oder 50 hatte sie eine Krise …

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