Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt

Roman

(7)
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Meistens nennt er sie Lilja, wie die Frau des sowjetischen Dichters Wladimir Majakowski. Manchmal auch Sylvia Plath oder Vivienne Haigh-Wood Eliot. Das ist es, worauf ihre Beziehung aufbaut: das Leben in einer Fiktion, in der die Realität keine Rolle spielt. Er kontrolliert sie, und sie kann sich nicht entziehen. Erst spät erkennt sie den Missbrauch in dem Spiel, das sie für die wahre Liebe hält. Aber wie der unerträglichen Situation entkommen? Eine Freundin gibt ihr schließlich die Kraft sich loszusagen und ganz neue Wege einzuschlagen.

»Starker Roman über eine Beziehung, die auf Lügen und gefährlichen Psycho-Spielen aufbaut…«

InTouch (08. August 2019)

Aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein
Originaltitel: Allt det där jag sa till dig var sant
Originalverlag: Norstedts
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16044-9
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein ernster Roman über Gewalt in Beziehungen

Von: lolalametta

24.02.2020

Die Protagonisten ist eine Schreibstudentin die auf einen anderen Studenten trifft, der sie wie magisch anzieht. Anfangs scheint es die große die Liebe zu sein, doch die Beziehung entwickelt sich immer mehr zu einer Abhängigkeit, in der sich die Frau sichtlich unwohl fühlt, sich aber nicht von ihrem Partner lösen kann. Durch eine neu entstandene Freundschaft ergibt sich für sie die Möglichkeit, sich endlich von ihm zu lösen. Auf den ersten Seiten dachte ich noch, es handelt sich um eine humorvolle Story, doch weit gefehlt. Schon auf den nächsten Seiten wurde die Geschichte allerdings sehr ernst, auch wenn der Schreibstil ganz im Gegenteil sorglos und naiv bleibt. Beschrieben wird eine Beziehung aus der Sicht einer jungen Frau, die denkt, die Liebe gefunden zu haben. Allerdings wird sie von ihrem Freund sehr schlecht behandelt, grob angefasst und benutzt wann immer er es möchte. Der Roman spricht das Thema Gewalt in Beziehungen an und lässt den Leser einen Einblick in das Denken der Frau geben, die sich trotz der schlechten Behandlung nicht von ihrem Freund losreißen kann. Man denkt immer wieder, nun hat sie verstanden, dass sie sich von ihm fernhalten muss, dass er ihr nicht gut tut und sie durch ihn zu Grunde geht. Doch jedes Mal wieder bleibt sie bei ihm. Das hat mich verrückt gemacht, weil es für mich ja so offensichtlich zerstörerisch ist und ich ihr immer wieder zurufen wollte sie solle sich von ihm trennen. Dann trifft sie allerdings eine wunderbare Freundin, die ihr hilft, ihr Leben wieder zu lieben. Die vielen Gedankensprünge machen das Lesen teilweise etwas verwirrend, doch der Roman ist grandios geschrieben. Mal etwas ganz anderes. Dank des trockenen Humors wird der Text immer wieder aufgelockert und die Spannung des Geschehens gemildert. Außerdem wird eine Art Distanz des Lesers zu den Protagonisten hergestellt, da deren richtige Namen nie genannt werden. Es entsteht eine gewisse Komplexität, da in der Geschichte wiederum Geschichten erzählt werden und die Wirklichkeit mit der Erzählung verschwimmt. Alles in allem kann ich das Buch für jeden empfehlen, der mal in einen anderen Schreibstil eintauchen will und sich nicht vor relevanten Thematiken scheut.

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Packend!

Von: Bearnerdette

24.02.2020

” Meistens nennt er sie Lilja, wie die Frau des sowjetischen Dichters Wladimir Majakowski. Manchmal auch Sylvia Plath oder Vivienne Haigh-Wood Eliot. Das ist es, worauf ihre Beziehung aufbaut: das Leben in einer Fiktion, in der die Realität keine Rolle spielt. Er kontrolliert sie, und sie kann sich nicht entziehen. Erst spät erkennt sie den Missbrauch in dem Spiel, das sie für die wahre Liebe hält. Aber wie der unerträglichen Situation entkommen? Eine Freundin gibt ihr schließlich die Kraft sich loszusagen und ganz neue Wege einzuschlagen. ” (Zusammenfassung von der Verlagswebeite) Eine unerfahrene junge Frau trifft an der Universität einen jungen Mann. Er ist nicht besonders attraktiv, hat aber etwas an sich, was sie anzieht. Die beiden beginnen eine Beziehung, in der er eine sehr dominante Rolle einnimmt, ihr andere Namen gibt und Vorschriften macht. Sie lässt sich hineinziehen in einen Strudel aus Liebe und Abhängigkeit. Schon bald findet sie keinen Weg mehr heraus, kann nicht mit und auch nicht ohne ihn. Und er nutzt ihre Gefühle schamlos aus… Amanda Svenssons Buch über eine toxische Beziehung ist ein poetisch geschriebenes Werk, experimentell und faszinierend. Diese Autorin weiß mit Wörtern umzugehen, reisst den Leser immer tiefer in eine Geschichte, die emotional nicht kalt lässt. Harter Tobak, nichts für schwache Nerven, aufwühlend, aber trotzdem oder gerade deswegen definitiv lesenswert. “Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt” ist im BTB Verlag erschienen und umfasst 283 Seiten.

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Vita

Amanda Svensson, geboren in Malmö, ist eine der bekanntesten Journalistinnen Schwedens und für ihre Romane vielfach preisgekrönt. »Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt« ist ihr erstes Buch, das in Deutschland erscheint.

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