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Ich soll nicht töten Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09505-5

Erschienen: 18.02.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Stell dir vor, der berüchtigtste Serienkiller der Welt wäre dein Vater …

Heimlich beobachtet der 17-jährige Jasper »Jazz« Dent ein Ermittlerteam am Schauplatz eines brutalen Mordes. Dem jungen Mann wird sofort klar, dass er in großen Schwierigkeiten steckt. Denn der Killer hat seinem Opfer mehrere Finger abgeschnitten und als Souvenir mitgenommen. Und genau das war das Markenzeichen von Jazz’ Vater. Doch der berüchtigte Serienmörder befindet sich seit Jahren in einem Hochsicherheitsgefängnis. Jazz weiß, dass nun alle ihn für den Täter halten müssen – bis er den wahren Schuldigen zur Strecke bringt.

„Ein ganz außergewöhnliches und extrem spannendes Lese-Erlebnis mit einem Ende, dass die Hannibal-Lector-Thriller erblassen lässt.“

Berliner Kurier Online (06.04.2013)

Barry Lyga (Autor)

Barry Lyga hat bereits mehrere in den USA gefeierte Jugendbücher geschrieben. Seit den Recherchen für seinen Debüt-Thriller Ich soll nicht töten weiß er beunruhigend gut über alle Methoden Bescheid, wie man eine Leiche verschwinden lassen kann. Der Autor lebt und arbeitet in New York City.

„Ein ganz außergewöhnliches und extrem spannendes Lese-Erlebnis mit einem Ende, dass die Hannibal-Lector-Thriller erblassen lässt.“

Berliner Kurier Online (06.04.2013)

„Das Beste ist jedoch der unerwartete Schluss, denn er lässt eine oder auch mehrere Fortsetzung(en) zu, die unbedingt kommen müssen.“

unicum.de (15.02.2013)

„Ein atemberaubender Thriller aus einer innovativen Perspektive.“

Unicum (02.02.2013)

Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel
Originaltitel: I Hunt Killers
Originalverlag: Little Brown, New York 2012

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09505-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 18.02.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Gelungener Auftakt

Von: Sabine Kettschau aus Duisburg Datum: 08.06.2014

niliversum.wordpress.com/

Inhalt:

Jasper, genannt Jazz Dent ist eigentlich ein ganz normaler 17jähriger. Eigentlich. Und dann ist da die Tatsache, dass er der Sohn des berüchtigsten, brutalsten, inhaftierten Serienkillers der USA ist, William Cornelius "Billy" Dent. Und auch wenn der Junge sich bemüht, so normal wie irgend möglich zu sein, das Leben mit seinem Vater, das Erleben der Vorbereitungen und Nachbereitungen der Taten seines Vaters haben ihm ein anderes Aufwachsen beschert, als anderen Kindern. Er weiß genau, worauf es ankommt, um einen Mord perfekt auszuführen, keine Fehler zu machen, was zu beachten ist. Und so denkt er. Fühlt er. Weiß er einfach Bescheid. Und er bemüht sich, dem Verlangen, das sein Vater in ihn gepflanzt hat, nicht nachzugeben. Im Gegenteil, er will der Polizei behilflich sein, einen Killer zu fassen der derzeit scheinbar die Taten seines Vaters im beschaulichen Lobo´s Nod wieder aufleben lassen will. Und Jazz stellt sich manchmal zwar nicht immer geschickt an, aber er scheint dem Mörder immer und immer näher zu kommen, was aber auch eine Gefahr darstellen könnte. Nicht nur für ihn, sondern auch für das Leben seiner besten Freunde.

Meine Meinung:

Gelungener Auftakt

Ich war überrascht, als mir dieses Buch ins Haus flatterte, allein schon die Verpackung, offenbar blutverschmiert und auch das Cover… Nun, alles haargenau mein Beuteschema. Das ließ doch alles darauf hoffen, dass mich hier eine Story erwartete, die mich packen will. Und ja, streckenweise hat sie mich auch gepackt. Die Figur von Jazz ist einfach liebenswert. Manchmal leicht verstörend, weil er beim Anblick einer Leiche nicht erschauert, weil er Angst bekommt oder ihn das Grauen erfasst, sondern eher, weil er schon gedanklich dabei ist zu rekonstruieren, was passiert ist oder was jetzt passieren könnte, wenn er der Mörder wäre… Nun, eigentlich ist Jazz ein armer Junge, der bei einem brutalen Serienmörder aufwachsen musste, der ihm vermittelt hat, dass die unterschiedlichen Arten des Tötens etwas ganz natürliches sind, wie etwa Milch kochen und da wundert es nicht, wenn er jetzt so denkt.

Aber in ihm steckt eben auch dieser normale Teenager. Und als solcher hat er Freunde. Sogar die besten, die er sich wünschen kann. Auch wenn sein bester Freund Howie ein Bluter ist, mit dem sonst eigentlich niemand etwas zu tun haben will und der auch schon mal eine merkwürdige Art Humor besitzt, so gehen die beiden doch durch dick und dünn. Und als dritte im Bunde ist da noch Connie zu nennen, seine Freundin, die auch schon viel ertragen hat und die ihn eigentlich liebt, doch wie lange wird sie es noch mitmachen, dieses teilweise gruselige Gebaren von Jazz?

Und vor allem stellt sich die Frage, werden alle überleben? Und wer steckt hinter den Morden, die bis auf ein Detail den Morden von Jazz´ Vater bis ins kleinste gleichen? Man fragt es sich beim Lesen und ich finde, damit ist der Auftrag dieses Buches doch schon erfüllt. Es ist immerhin der Auftakt zu einer Serie, da muss der Autor ja auch erst mal anfüttern und dann vielleicht ja im nächsten Band zum großen Schlag ausholen. Ich würde mich freuen, ich mag den Stil, der leicht und locker lesbar ist und die Figuren jetzt schon sehr!

Ja, auch hier gibt es wieder ein paar unappetitliche Details, es ist schließlich ein Thriller, kein Kinderbuch! Und wenn man sich vor Augen führt, dass ein 17jähriger gleichmütig an blutige Messer denkt, wie man sie am besten wirklich sauber bekommt, als würde er übers Frühstück nachdenken, dann ist doch klar, dass es nichts für zartbesaitete Gemüter ist, oder?

Fazit:

Ein lockerer Auftakt zu einer Reihe, wie sie Thrillerfans gefallen dürfte, wenn der Autor so weitermacht, wie er hier begonnen hat! Deswegen gibt es für mir 4 von 5 Nilpferden in der Hoffnung, dass einer der nachfolgenden Bände eine Steigerung darstellt!

Danke an Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

1. Band der Jasper-Dent-Reihe

Von: Kerry aus Berlin Datum: 20.01.2014

Der 17-jährige Jasper "Jazz" Francis Dent ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager - allerdings wirklich nur auf den ersten Blick, denn Jazz ist der Sohn von William Cornelius "Billy" Dent, dem berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten der USA. Vor vier Jahren gelang Sheriff G. William Tanner das fast unmöglich: Nachdem Billy zwei Morde in Lobo´s Nod begangen hat, seinem Heimatort, konnte Tanner Billy endlich überführen. Seitdem lebt Jazz bei seiner verrückten Großmutter, der Mutter von Billy. Seine Mutter "verschwand" einfach eines Tages.

Jazz lebt immer noch in Lobo´s Nod und an einem Sonntagmorgen beobachtet er ein Ermittlerteam am Fundort einer Leiche. Durch seinen Polizeifunk-Scanner erfuhr er von dem Leichenfund und machte sich umgehend auf den Weg dorthin. Denn auch wenn Jazz aussieht wie ein normaler Teenager und sich bemüht, wie einer aufzutreten, ist er dennoch durch Erziehung / Vererbung / Prägung auf "Serienmörder" programmiert. Er denkt nicht wie ein "normaler" Teenager, sondern immer aus dem Blickwinkel eines Mörders, sodass er sich natürlich solch einen Leichenfund nicht entgehen lassen kann. Schon am Fundort wird Jazz klar, dass dieser Leichenfund in Lobo´s Nod kein Zufall sein kann, denn genauso hat sein Vater vor vielen Jahren ebenfalls eines seiner Opfer zurück gelassen. Bei diesem Opfer fehlen lediglich zusätzlich noch Finger.

Jazz, der niemals so werden will wie sein Vater, beschließt, der Polizei bzw. Tanner seine Hilfe bei der Aufklärung des Verbrechens anzubieten, denn Jazz weiß einfach, wie Serienmörder ticken. Tanner lehnt natürlich die Hilfe des Jugendlichen ab, sodass sich Jazz förmlich gezwungen sieht, selbst zu ermitteln. Ihm zur Seite steht ihm sein einziger Freund Howie, ein Bluter, dem er als Kind einmal in einer Notsituation geholfen hat. Seitdem sind die Beiden unzertrennlich, daran konnte auch Connie, die Freundin von Jazz nichts ändern und wollte es auch nicht. Auch als Jazz und Howie beim Einbruch ins örtliche Leichenschauhaus erwischt werden, ist Jazz nicht bereit, seine Ermittlungen einzustellen. Als eine weitere Leiche auftaucht, wird Jazz schnell klar, dass es sich hierbei um einen Nachahmungstäter handelt, der die ersten Morde seines Vaters nachstellt. Zwar kommt Jazz dem Täter immer näher, doch dieser ist weiterhin auf der Jagd und hat seine nächsten Opfer schon im Visier ...

Der 1. Band der Jasper-Dent-Reihe! Der Plot wurde realistisch und spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor die Geschichte in einer Kleinstadt angesiedelt hat, in der vor vier Jahren bereits ein Serienkiller gestellt werden konnte bzw. dass die Geschichte zu einem Großteil auf den Ereignissen um diesen damaligen Serienmörder beruht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch verarbeitet, wobei mir hier die Figur des Jazz ganz besonders ans Herz gewachsen ist, da dieser wirklich gewillt ist, alles nur Erdenkliche zu tun, um nicht so zu werden, wie sein Vater bzw. es seine Umwelt mehr oder weniger von ihm erwartet. Besonders gut fand ich seinen emotionalen Zwiespalt zwischen dem, was er sein will (ein normaler Teenager) und dem was er ist (ein Killer, der noch nicht getötet hat) dargestellt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und durchaus packend zu lesen, wobei ich mir an machen Stellen doch etwas mehr Thrill gewünscht hätte. Nichts desto trotz bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung "Blut von meinem Blut".

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Virginia Franek aus Ennepetal Datum: 23.05.2013

Buchhandlung: Bücher Bäcker

Absolut grandios. Man meint Michael Myers bekäme ein schlechtes Gewissen! Spannung bis zur letzten Seite, super Charaktere, glaube hab mich verliebt.

Von: Carmen Bächle aus VS-Villingen Datum: 23.05.2013

Buchhandlung: Morys Hofbuchhandlung

Für mich als Thriller-Fan einmal etwas ganz, ganz anderes! Super, die Sache aus der Sicht des Sohnes eines Serienkillers zu sehen!

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