Ilium

Roman

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Gleich wie die Blätter im Walde, so der Menschen Geschlecht, dies wächst und jenes verschwindet ...

Thomas Hockenberry, ehemaliger Professor für Philosophie, wird nach seinem Tod auserwählt, im Auftrag der Muse Kalliope als Kriegsberichterstatter in Ilium tätig zu werden. Als sogenannter Scholiker mit raffinierten High-Tech-Geräten ausgestattet, die es ihm ermöglichen, mitten im Kampfgetümmel zu erscheinen und in Sekundenbruchteilen wieder zu verschwinden, soll er der Muse Zeugnis geben von den Wechselfällen des Trojanischen Krieges. Hockenberry kennt Homers "Ilias" genau und merkt bald, dass sich zwischen dem, was er sieht, und den Versen Homers beträchtliche Diskrepanzen auftun. Hat sich der berühmte griechische Epiker in sträflicher Weise dichterische Freiheiten erlaubt? Oder befindet er, Hockenberry, sich etwa im falschen Krieg?

Mit »Ilium« und dem Nachfolgeband »Olympos« legt Dan Simmons eines der größten Zukunftsepen des beginnenden 21. Jahrhunderts vor.

"Dan Simmons schreibt wie ein Gott! Ich kann kaum sagen, wie ich ihn beneide."

Stephen King

Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
Originaltitel: Ilium
Redaktion: Wolfgang Jeschke
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-14925-3
Erschienen am  16. Juli 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sci-Fi meets griechische Mythologie

Von: booksurfer

18.05.2020

Dan Simmons ist ein Meister der Erzählung mit dem ich aber auch schon einige Probleme hatte. Deshalb war ich gespannt was mich in Ilium erwartet denn die Story klingt echt toll: Der trojanische Krieg herrscht am Fuße des Mount Olympos auf dem Mars. Ein Krieg der zum Spiel für die rachsüchtigen Götter des Olympos wird. Nach seinem Tod bekommt der Homer Experte Thomas Hockenberry den Auftrag, als Kriegsberichterstatter über Troja zu berichten. Durch Hightech-Geräte kann er sich mitten ins Kampfgetümmel stürzen und in Sekundenbruchteilen wieder verschwinden. So kann er hautnah den trojanischen Krieg beobachten. Doch schon bald stellt er fest das sich die Ereignisse in Homers Iliad und auf dem Schlachtfeld unterscheiden. Hat Homer sich etwa dichterische Freiheiten erlaubt oder befindet sich Hockenberry im falschen Krieg? Nach und nach wird Hockenberry in die dunklen Machenschaften der Götter hineingezogen und entdeckt dabei eine schreckliche Wahrheit. Ich muss gestehen der Anfang war echt hart und man muss sich durch die ersten 100 Seiten durchbeißen. Dan Simmons lässt sich zu Beginn sehr viel Zeit mit der Geschichte und verliert sich ein wenig in den Details. Doch wer durchhält, der wird mit einer grandiosen Geschichte überrascht! Der Weltenaufbau und die Zeichnung unseres Sonnensystems waren sehr gut ausgearbeitet und es macht Spaß diese Sci-Fi Welt und ihre Bewohner kennenzulernen. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet vor allem Thomas Hockenberry fand ich als Charakter sehr interessant und vielschichtig. Aber auch die Götter mit ihren kleinen Kriegen gegeneinander waren toll. Am besten haben mir allerdings die Moravecs gefallen. Die Geschichte enthält drei verschiedene Handlungsstränge, die im Verlauf der Story zu einem großen Ganzen zusammenlaufen. Der Leser erkennt erst dann in welch riesigen Dimensionen sich die Geschichte abspielt. Der Schreibstil ist dabei recht unterschiedlich. Wie schon geschrieben hält, sich Simmons zu Beginn mit zu vielen Kleinigkeiten auf, kommt die Geschichte dann aber in Schwung entwickelt sich ein Lesesog, dem man sich nicht entziehen kann. Für mich war Ilium ein Action Sci-Fi Spektakel der Sonderklasse. Simmons hat es geschafft eine unglaubliche Welt zu erschaffen darin Science Fiction und die griechische Mythologie zu vereinen und letztere damit einen tollen neuen Twist gegeben. Einzig und allein die für den langatmigen Beginn muss ich einen Stern abziehen. Ich freu mich aber auf den Abschlussband Olympos der in der neuen Ausgabe im Januar 2021 erscheint. 4 von 5 Sternen

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Leider nicht meins

Von: buecher_bewertungen1

12.06.2016

Das Cover passt super zum Thema! Man sieht einen alten Helm, wie man ihn sich vorstellt, wenn man an die Antike denkt. Eine super Idee! Ansonsten ist die Gestaltung des Covers eher schlicht, der Titel und der Name des Autors werden hervorgehoben; genauso ist es auch bei den Folgebänden gehalten, sodass alle Bücher zusammen sicher toll im Regal aussehen würden. Ich fühle mich gerade irgendwie etwas seltsam, da ich schon wieder schreiben muss, dass mir ein Buch nicht so gefallen hat. Das ist leicht deprimierend und ich will gar nicht wissen, wie bescheu*rt das rüberkommt... Vielleicht sollte ich darüber nicht nachdenken, ich kann ja schlecht ein Buch loben, wenn ich es abgebrochen habe. Und das habe ich bei "Ilium" getan. Viele sagen ja, dass es zum Schluss hin besser wird, aber für einen guten Schluss wollte ich mir keine weiteren 600 Seiten antun. Der Anfang verlief nämlich gleich ziemlich zäh. Wir befinden uns zusammen mit dem Professor Hockenberry in der Ebene von Ilium, in der gekämpft wird; der Professor steht daneben und schaut zu. In dem Buch wechselt Dan Simmons in jedem Kapitel die Perspektive, es gibt die Sicht vom Professor, die von Mahnmut und die von Daeman. Mahnmut ist ein "U-Boot-Pilot" oder wie das heißt und er bekommt einen Auftrag. Was es mit Daeman auf sich hat, habe ich noch nicht herausgefunden, er will nur seine Cousine besuchen, um sie ins Bett zu kriegen und viel mehr habe ich nicht verstanden. Daeman ist mir extrem unsympathisch gewesen, Mahnmut hat genervt und der Professor war der einzige, über den ich mir noch keine wirkliche Meinung gebildet habe. Jedes Kapitel wird wie schon oben erwähnt aus einer anderen Perspektive erzählt, was auch notwendig ist, denn alle drei Protagonisten befinden sich an unterschiedlichen Orten und wissen nichts voneinander. Allerdings ist jedes Kapitel ziemlich lang und sehr zäh geschrieben, sodass ich nach 113 Seiten einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Auch das Setting habe ich nicht durchschaut. Beim Professor ist es so, dass er gestorben ist (meiner Einschätzung nach in "unserer" Zeit) und dann quasi in die Vergangenheit (bzw. Zukunft) gereist ist, um einen Krieg zu dokumentieren. Was Mahnmut angeht, so hätte dieser theoretisch auch in unserer Zeit leben können, allerdings ist die Technik im Jahr 2016 nicht so weit wie bei ihm. Als ich von Daeman gelesen habe, war ich mir sicher, dass das Geschehen wohl in der Zukunft spielen muss, allerdings habe ich nicht verstanden, was für Dinge da benutzt wurden, da der Autor überhaupt nicht erklärt hat. Sehr viel mehr kann ich nach 113 Seiten nicht zu dem Buch sagen, außer dass es mich sehr verwirrt hat und überaus schwer zu lesen war. Kann sein, dass sich das noch ändert, aber ich für meinen Teil hatte kein Interesse mehr, das für euch herauszufinden.

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Vita

Dan Simmons wurde 1948 in Illinois geboren. Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre als Englischlehrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Simmons ist heute einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Seine Romane »Terror«, »Die Hyperion-Gesänge« und »Endymion« wurden zu internationalen Bestsellern, die Verfilmung von »Terror« ist eine der erfolgreichsten TV-Serien unserer Zeit. Der Autor lebt mit seiner Familie in Colorado.

Zur AUTORENSEITE

Wolfgang Jeschke (1936-2015) war der Großmeister der deutschen Science-Fiction. Lange Jahre als Herausgeber und Lektor für den Heyne Verlag tätig, hat er vor allem auch mit seinen eigenen Romanen und Erzählungen das Bild des Genres geprägt. Jeschke wurde mehrmals mit dem renommierten Kurd Lasswitz Preis ausgezeichnet. Er starb im Juni 2015.