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Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge Ein Roman über die Kinder von Theresienstadt

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17833-8

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Nach einer wahren Geschichte...

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.

Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe.

»Eine lohnenswerte, wenn auch sprachlich und emotional nicht einfache Lektüre.«

www.ajum.de (24.04.2017)

Matteo Corradini (Autor)

Matteo Corradini, geboren 1975, ist Hebraist und Schriftsteller. Er beschäftigt sich mit Didaktik der Schoah und arbeitet an verschiedenen Kunstprojekten. Er forscht in den Niederlanden und in Theresienstadt, wo er Geschichten und Gegenstände, vor allem Musikinstrumente, wieder zum Leben erweckt. Matteo Corradini ist außerdem der Kurator der neuen italienischen Ausgabe von Anne Franks Tagebuch.

»Eine lohnenswerte, wenn auch sprachlich und emotional nicht einfache Lektüre.«

www.ajum.de (24.04.2017)

»Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge ist ein berührendes Dokument einer unmenschlichen Zeit, das, soweit es dem Autor möglich war, auf historischen Tatsachen beruht (…).«

Fantasia 677e (01.06.2017)

»Die Geschichte von damals ist und bleibt eine Geschichte der Zeit, über die sich jeder Gedanken machen sollte und darüber lesen sollte.«

blog.ahukader (17.06.2017)

Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: La Repubblica delle Farfalle
Originalverlag: BUR

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17833-8

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 10.04.2017

  • Leserstimmen

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sehr bewegend

Von: Lari heldenlama Datum: 07.05.2017

https://hufieslesestall.de

Wie bewertet man ein Buch, welches auf dem Leben von einem oder mehreren Menschen basiert? Was bewertet man? Das geschriebene Wort oder eher doch das Leben dieser Person? Kann man überhaupt objektiv bleiben bei Lebensgeschichten? Ich tue mich sehr schwer mit dieser Rezension, aber ich möchte versuchen meine Meinung zu Papier (bzw Bildschirm) zu bringen.

Matteo Corradini hat es schon in seinem Vorwort geschafft, mich zu Tränen zu Rühren. Natürlich kennt jeder Deutsche die Geschichte und die Vergangenheit die unserer Nation anhängt, aber es wieder direkt vor Augen geführt zu bekommen ist noch einmal etwas anderes. Zu wissen, dass das was nun folgt auf wahren Begebenheiten beruht hinterlässt einen dicken Kloß im Hals, weil man ja WEISS was kommt.

Trotzdem wollte ich das Buch lesen, ich kann mich vor der Vergangenheit nicht verschliessen (das sollte niemand) und ich finde es gut, dass die Geschichte erzählt wurde, dass die 8 Jungen eine Stimme bekommen haben und nicht einfach in Vergessenheit geraten.

Es ist kein Roman im eigentlichen Sinne, auch wenn es so gedacht ist. Wir sehen immer ein Datum und dann lesen wir im Romanstil was 8 Jugendliche – genannt die Redaktion – in ihrer geheimen Zeitung „Vedem“ über das Leben in Theresienstadt berichten, über die Nazis, über die schrecklichen Zustände, über die sinnlosen Morde und die Foltern.

Die Daten sind zwar fortlaufend über einen Zeitraum von 2 Jahren aber trotzdem greifen die einzelnen Kapitel nicht direkt in einander über, es ist eher so, dass wir immer Einblick in einen bestimmten Tag bekommen.

Die Geschichte hat mich sehr getroffen und mitgenommen. Das Ende (wir alle wissen dass so ein Buch kein happy End hat – ich glaube damit spoilere ich nun nicht wenn ich das schreibe!) hat mich trotzdem mit voller Härte erwischt und weinend zurückgelassen. Ich fühle mich nun leer, ausgesaugt und total am Ende. Trotzdem fand ich die Geschichte toll, wenn man das denn so sagen darf. Matteo Corradini hat es geschafft eine sehr realistische Atmosphäre zu schaffen, den Leser zu entführen und ein Teil dieser Jungs zu sein.

Ich hätte zu gern ein Bild einer Zeitungsseite gesehen um mir einen Eindruck zu machen mit was für einem Ausgangsmaterial er arbeiten musste.

Einen Kritikpunkt habe ich aber, deshalb gibt es auch keine 5 Sterne von mir, sehr oft waren Traumszenen zu lesen, diese wurden nicht weiter kenntlich gemacht (das ist sicher Absicht vom Autor um zu verdeutlichen, dass es für die Jungs auch einen fliessenden Übergang von Traum und Realität gab, dass sie selbst nicht mehr wussten was nun real ist und was nicht) aber ich musste oft wieder zurückblättern, weil diese Abschnitte fast nahtlos in einander übergehen und man manchmal oft den Faden verliert dadurch.

Ansonsten sehr gelungen! Sehr real und sehr bedrückend. Ich kann es nur empfehlen, ein Buch was sehr sehr lange nachwirken wird.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

D.Wilke

Von: Deborah Wilke Datum: 10.09.2017

debsbuercherwelt.blogspot.de/

Cover:
Das Cover hat eine Schöne Farbe, Es ist sehr schlicht gehalten. Und durch die Abbildung am unteren Teil des Covers gibt es die Auskunft, um was es geht.


Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil sehr einfach zu lesen. Man musste nicht über die Wörter stolpern, sondern konnte fließend das Buch lesen.

Meinung:
Das Buch ist sehr rührend. Die Zeit des nationalsozialismus ist schon ein Weilchen her, doch irgendwie finde ich, ist sie doch so nah hinter uns. Dieses Buch handelt von wahren Erfahrungen und haben mich echt zum schluss zum nachdenken gebracht.

Vieles wissen wir nicht was wirklich passiert war damals nur aus erzählungen in der Schule oder von den Großeltern. Dieses Buch gibt mehr Wissen an den Lesern weiter.

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer rein zu kommen, da ich mich irgendwie nicht richtig einfühlen konnte. Dann habe ich das Buch für 4 Tage beiseite gelegen und dann mit neuer Kraft wieder gelesen. Dann viel mir auch die unterschiedlichsten Schreibweisen als Gedanken, Träume oder andere Weisen der Protagonist leicht es zu lesen.

Ich fand, fieles musste ich erneut lesen, denn ich war mir nicht sicher ob es jetzt real war. Doch durchs erneute Lesen konnte ich es nachvollziehen. Oh man war das ne Zeit damals.

Ich finde echt, wer sich mit dem Thema auseinander setzten möchte, sollte sich dieses Buch echt vornehmen. Es macht unverständliche aus der Schule echt verständlicher. Also so erging es mir.

Das Buch lässt einen echt zum Nachdenken anregen.


4 von 5 Sternen

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