VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Im Herzen der See Die letzte Fahrt des Walfängers Essex

Kundenrezensionen (6)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14663-4

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Videos

  • Service

  • Biblio

Die wahre Geschichte hinter dem Klassiker Moby Dick – verfilmt mit Starbesetzung

Was jetzt als »Major Motion Picture« in die Kinos kommt – produziert von Oscar-Preisträger Ron Howard (A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn) –, hat schon als Buch seine Leser gefesselt.

Nathaniel Philbrick erzählt die wahre Geschichte jener Ereignisse, die Herman Melville zu seinem Roman Moby Dick inspiriert haben: Im November 1820 wird der Walfänger Essex mitten auf dem Pazifik von einem Pottwal gerammt. Das Schiff kentert, doch die 20 Mann starke Besatzung kann sich auf drei kleine Beiboote retten. Knapp 4000 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste beginnt für die Männer eine beispiellose Odyssee: Drei Monate lang segeln sie in offenen, notdürftig aufgetakelten Booten und ohne ausreichend Proviant über eine feindliche See – und stoßen dabei an die Grenzen ihrer Menschlichkeit.

Nathaniel Philbrick (Autor)

Nathaniel Philbrick ist Direktor des Egan Institute of Maritime Studies und Mitglied der Nantucket Historical Association. Er ist ein leidenschaftlicher Segler und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf Nantucket. Für sein erstes Buch, "Im Herzen der See", erhielt er den "National Book Award".

Aus dem Amerikanischen von Klaus Fitz
Originalverlag: Blessing

eBook (epub)
16 Seiten Bildteil s/w

ISBN: 978-3-641-14663-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.11.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Spannender Tatsachenbereicht

Von: Anneblogt Datum: 12.06.2016

anneblogt.de/

Inhalt:
November 1820: 4.000 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste kentert das Walfängerschiff Essex nach dem Zusammenstoß mit einem scheinbar rachsüchtigen Pottwal. Die 20-köpfige Besatzung kann sich gerade noch in die drei Beiboote retten-doch damit beginnt ihr Abenteuer erst. Geschwächt durch Hunger, Durst und Angst segeln sie drei lange Monate lang über das offene Meer, mit dem Ziel, die südamerikanische Küste zu erreichen. Aber nicht jeder wird diese erreichen…
Meine Meinung:
Inspiriert von der tragischen Geschichte des Walfängers Essex ist 1851 „Moby Dick“ erscheinen. Während Herbert Melville sich jedoch mehr auf das Kentern des Schiffes durch den Wal und die anschließende Jagd auf diesen konzentriert, liefert uns Nathaniel Philbrick einen detaillierten und genauestens recherchierten Tatsachenbericht, verpackt in einen Roman. Denn obwohl ungeheuer viele Informationen zu Nantucket und der Besatzung der Essex auf den Leser einprasseln, liest sich das Buch sehr spannend. Zwar dauert es einen Moment, bis Nathaniel Philbrick zur eigentlichen Geschichte kommt, was manchen Leser, wie auch mich, vielleicht ein bisschen stören wird. Die ganzen Infos über Nantucket sind zwar nicht uninteressant, ich hätte sie aber nicht gebraucht.
Der Hauptteil selbst nimmt nur wenig Raum ein, schnell hat man sich durch die Odyssee gelesen, die die Männer auf offenem Meer erleben-ziemlich schade, wie ich finde, zumal es mir an Emotionalität fehlte. Der Autor beschreibt die zahlreichen Probleme, vor die die Besatzung in den drei Booten gestellt wird, unter anderem Hunger, Durst und später auch Kannibalismus, nur fällt es schwer, nachzuvollziehen, was die Männer in der Situation wirklich denken. Hier hätte ich mir weniger Zitate aus überlieferten Berichten der Männer und Fachwissen gewünscht, sondern mehr Gedanken und Gefühle. Innensicht wäre da angebracht gewesen, denn schließlich ergibt sich der Autor trotz der Faktenorientiertheit auch oftmals in Spekulationen, die meiner Ansicht nach nicht immer so angebracht waren.
Interessant fand ich es dann nochmals gegen Ende zu erfahren, was aus den einzelnen Besatzungsmitgliedern geworden ist. Das Unglück sehr unterschiedlich verarbeitend, differenzieren sich ihre Lebensgeschichten dann sehr voneinander-während der eine weiter auf Walfang geht, bleibt der andere lieber als Nachtwächter in Nantucket. Allerdings hätte man den Glossar mit den Worterklärungen statt ans Ende lieber an den Anfang des Buches packen sollen, da es im Buch nur so von Walfängerbegriffen wimmelt.
Fazit:
„Im Herzen der See“ ist trotz mehr Fakten als Fiktion spannend zu lesen, die Odyssee der Besatzung nach dem Kentern der Essex hätte aber noch eindringlicher und emotionaler beschrieben werden können, zumal diese nur einen kleinen Teil des Buches einnimmt. Wer sich für die tragische Geschichte der Essex fasziniert, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen, von mir gibt es jedoch nur 3 von 5 Herzen.

Auf, auf - hinaus!

Von: Mina Barbara Imruck Datum: 25.04.2016

https://aigantaigh.wordpress.com

Kawummm! Das war ein tolles Buch! Wahrscheinlich haben viele von Euch den oben im Trailer gezeigten Film im vergangenen Jahr in den Kinos gesehen. Da ich allerdings nicht so wirklich ins Kino gehe, ging dieser Film an mir vorbei. Und jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, muss ich den Film unbedingt noch auf DVD sehen! Aufmerksam wurde ich auf Nathaniel Philbricks Roman nämlich nicht über Trailer oder Film, sondern weil ich auf der Suche nach Büchern war, die auf dem Meer spielen. Piratenbüchern, Seefahrerbüchern. So kam es ja auch, dass ich das Hörbuch zu Herman Melvilles Moby-Dick kürzlich hörte und rezensierte. Ich liebe das Meer! Und ich habe zur Zeit eine sehr große Sehnsucht danach.


imherzenvorneDer oben erwähnte Film basiert auf dem Roman von Nathaniel Philbrick. Und dieser grandiose Roman erzählt uns eine Geschichte hinter dem Melvilleschen Moby-Dick. Es ist November 1820. Mitten auf dem Pazifik wird der Walfänger Essex von einem Pottwal gerammt. Die Crew überlebt auf Beibooten. Von da an kämpfen sie weit entfernt von der südamerikanischen Küste ums Überleben und verlieren dabei nicht nur zum großen Teil ihr Leben, sondern auch ihre Menschlichkeit.
Letztlich ist es fast ein überaus spannendes Sachbuch, das Philbrick uns hier abliefert. Der Leser wird von Anfang an intensiv mit dem Leben als Seefahrer und Walfänger vertraut gemacht. Detailreich darf man den Alltag der Crew miterleben. Dennoch fand ich es nicht so unerträglich und schrecklich wie bei Melvilles Moby-Dick, bei dessen Schilderungen über die Walzerlegungen mir ganz anders wurde.


Darüber hinaus ist “Im Herzen der See” ein echter Pageturner, was man von Moby-Dick nun nicht gerade sagen. Dennoch gibt es im Netz auch die ein oder andere Kritik an dem Buch. Nämlich, dass es trotzdem mehr Tatsachenbericht als Roman sei, dass die Crew und deren emotionales Befinden zu kurz kamen. Mich hat das nicht einmal gestört. Es war einfach klar geschrieben und liess mir dadurch einen eigenen Spielraum, mich einzufühlen und mir vorzustellen, wie es mir wohl in dieser Zeit auf diesem Schiff oder als Schiffbrüchige ergangen wäre.


Und ich kann Euch sagen! Ich bin sehr froh, dass ich diese Ereignisse gemütlich von der Couch oder vom Bett aus verfolgen durfte und nicht den Naturgewalten ausgesetzt auf hoher See drei Monate um mein Leben kämpfen musste!

Dieses Buch ist für alle Abenteuerer da draußen, für Fans von Seefahrt und Moby-Dick, für solche, die Fluch der Karibik mögen und gut recherchierte Bücher! Habt viel Spaß damit!

Voransicht