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Im Tal der bittersüßen Träume Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-14095-3

Erschienen: 10.11.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Unter der gnadenlosen Sonne Mexikos ringt ein gottverlassenes Dorf mit Dürre, Cholera und Rauschgift. Schlimmer als alles ist jedoch die Habgier unmenschlicher Ausbeuter, denen die Indios nicht gewachsen sind. Aber ein mutiger Arzt, ein verantwortungsbewusster Priester und eine leidenschaftliche Frau kämpfen gemeinsam mit den Entrechteten für eine bessere Zukunft.

Heinz G. Konsalik (Autor)

Heinz G. Konsalik, Jahrgang 1921, stammte aus Köln. Nach dem Abitur studierte er in Köln, München und Wien Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er an der Ostfront schwer verwundet. Nach 1945 arbeitete Konsalik zunächst als Dramaturg und Redakteur, seit 1951 war er als freier Schriftsteller tätig. Seit dem »Arzt von Stalingrad« wurde jedes seiner Bücher ein Bestseller. Bis zu seinem plötzlichen Tod am 5. Oktober 1999 schrieb Heinz G. Konsalik 154 Romane, die in 46 Sprachen übersetzt und mehr als 88 Millionen Mal verkauft wurden. Damit ist Konsalik der national und international meistgelesene deutschsprachige Schriftsteller der Nachkriegszeit.

www.konsalik.de

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-14095-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.11.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Im Tal der bittersüßen Träume

Von: angeltearz Datum: 09.09.2015

angeltearz-liest.blogspot.de/

Ich habe eine kleine "Autoren-die-ich-unbedingt-mal-lesen-möchte"-Liste. Konsalik stand bisher immer mit auf dieser Liste.
Mein Vater war schon immer ein großer Konsalik-Fan, ich bin praktisch mit den Büchern aufgewachsen. Trotzdem hatte ich bisher noch nie die Gelegenheit eines seiner Bücher zu lesen.
Bis heute!
Herrausgebracht wurde dieses Buch von Dagmar Konsalik, der jüngsten Tochter des Schriftstellers.

Die Geschichte des Buches hatte mich direkt angesprochen. Ein Dorf, das mit der Dürre kämpft. Mit Krankheiten und Drogen zu tun hat. Dann ein Drogenbaron, der die armen Leute ausbeutet. Und dann mobilisieren sich 3 Leute, die für das Recht und dem Überleben der armen Menschen kämpfen.
Solch Geschichten mag ich total gerne. Das ist, als wenn die Großeltern von ihrem Leben erzählen. Was sie erlebt haben und wie es ihnen erging. Ich finde sowas furchtbar spannend!

Tja, nur leider ist Konsalik jemand, der mir das Lesen des Buches schwer gemacht hat. Naja, ich finde er schreibt schwierig, also schwer zu lesen. Für mich!
Ich bin irgendwie gar nicht in das Buch reingekommen. Ich habe das Buch zwar gelesen, wenn auch die meisten Seiten quergelesen, aber ich war nicht drin. Das ist so schade!


Ich habe gesehen, dass es mehrere Cover für das Buch gibt. Das aktuelle dieses Buches finde ich aber schön.



Lasst euch nicht von meiner Bewertung verunsichern!
Ich finde die Geschichte toll, allerdings war es für mich einfach schwer zu lesen bzw. in das Buch einzutauchen. Deswegen nur 3 von 5 Sternchen. Aber ich freue mich trotzdem, dass ich den Autor von meiner Liste streichen kann. <3

Rezension zu Heinz G. Konsalik – Im Tal der bittersüßen Träume

Von: Das Teufelsweib Datum: 27.06.2015

dasteufelsweib.wordpress.com

Heinz G. Konsalik … seit frühester Jugend lese ich seine Bücher, meine Mama hatte die zuhauf im Bücherschrank stehen ;) Wie mir dieses seiner Werke gefallen hat? Lest selbst :D

Buchcover:

Dieses Cover hat mich sofort angesprochen, und nachdem ich das Buch gelesen hatte sah ich auch den tieferen Sinn dahinter. Eine wunderschöne, ins Licht des Sonnenuntergangs getauchte Landschaft (ich denke mir dass es der Sonnenuntergang ist ;) ). Diese Abendstunden versprechen dem von Hitze gepeinigten Tal leidlich Abkühlung, und die junge Dame welche da mit dem Rücken zum Betrachter sitzt scheint sie zu genießen. Kaum ein Wölkchen am Himmel, was im Verlauf der Story eine sehr große Rolle spielen wird. Woran diese Frau wohl denken mag? An kühlere Tage, am besten verregnet damit keiner mehr verdursten muss? An die Pein welche das Tal fest im Griff hat? An ihren Liebsten? …

Figuren:

Jack Paddy: Drogenbaron in Santa Magdalena, einem kleinen Dorf in einem einsamen Tal in Mexiko.

Felix Moscia: Priester in Santa Magdalena und erbitterter Widersacher von Paddy.

Richard Högli: Mitstreiter des Priesters, betreibt eine kleine Klinik.

Eva Lagarto: Tochter von Miguel Lagarto, einem der erfolgreichsten Drogenhändler der Region. Verliebt sich in Richard Högli und unterstützt ihn im Kampf gegen Paddy.

Klappentext:

Innen:

“In Santa Magdalena, einem gottverlassenen Dorf im glühend heißen Mexiko, beten die Menschen um nichts als Regen. Wasser erscheint kostbarer als Gold, und um ihre Familien nicht verhungern zu sehen, sind die Indios gezwungen, für Jack Paddy, den ausbeuterischen Herrn über ein Drogenimperium, zu arbeiten. Ihr Leben ist nichts als Elend und Demütigung, doch zwei mutige Männer haben dieser Not den Kampf angesagt: Der Schweizer Arzt Richard Högli und der streitbare Priester Felix Moscia. Als sich ihnen die leidenschaftliche junge Eva anschließt, geraten die Dinge in Bewegung – denn Eva ist die Tochter eines der mächtigsten Drogenhändler der Gegend. Und sie ist so schön, dass Richard sie nicht vergessen kann.”

Rückseite:

“EIN PACKENDER ROMAN VOLLER LIEBE, LEID UND HOFFNUNG

Unter der gnadenlosen Sonne Mexikos ringt ein gottverlassenes Dorf mit Dürre, Cholera und Rauschgift. Schlimmer als alles ist jedoch die Habgier unmenschlicher Ausbeuter, denen die Indios nicht gewachsen sind. Aber ein mutiger Arzt, ein verantwortungsbewusster Preister und eine leidenschaftliche Frau kämpfen gemeinsam mit den Entrechteten für eine bessere Zukunft.”

Story:

Ein Arzt, ein Priester, eine reiche Tochter und jede Menge Indios kämpfen gegen die Vorherrschaft eines einzigen, aber sehr gefährlichen Mannes: Jack Paddy. Dieser baut Rauschgift an und lässt die Indios zu Hungerlöhnen und unter unmenschlichen Bedingungen auf den Feldern arbeiten. Dann die Katastrophe: Es regnet nicht mehr, wochenlang brennt die Sonne nur so vom Himmel. Der reiche Paddy hat einen eigenen, sehr tiefen Brunnen und kann mit diesem Wasser sogar ein Schwimmbecken betreiben und seinen parkähnlichen Garten gießen. Die Indios jedoch, in dem kleinen Dorf Santa Magdalena, haben nur minderwertige Brunnen welche in dieser Situation unmöglich ausreichen können um so viele Menschen vor dem Tod zu bewahren.

Der Arzt und der Priester des Dorfes haben schon immer ihr Bestes getan um die geplagte Bevölkerung vor dem Schlimmsten zu bewahren. Aber in diesen schweren Zeiten eskaliert die Situation, der Kampf gegen Jack Paddy beginnt. Unterstützt werden diese beiden von Eva, der Tochter eines mächtigen Drogenhändlers. Durch ihren eher unfreiwilligen Aufenthalt in Santa Magdalena werden ihr die Augen geöffnet und sie sieht, was sich außerhalb ihres bisher so behüteten Daseins in der “normalen” Bevölkerungsschicht abspielt:

Eltern müssen ihre jungfräulichen Töchter an Paddy verkaufen, für wenige Liter frischen Wassers. Die Cholera bricht aus, ganz natürlich unter diesen Umständen. Paddy zieht die Schlinge immer enger um das Dorf um die Indios gefügig zu halten und diese am Ende zu zwingen sich gegen ihre Helfer zu wenden und diese dann aus dem Weg zu räumen. Damit der Drogenbaron in Ruhe wieder seinen “Geschäften” nachgehen kann.

Das Trio muss sich fortan gegen Paddy und seine finsteren Pläne wehren. Gegen Auftragskiller genauso wie gegen einen korrupten Polizei- und Justizapparat. Wie wird dieser ungleiche Kampf ausgehen? Haben sie eine Chance auf Erfolg? Und welche Verluste werden sie hinnehmen müssen? Die alles entscheidende Frage jedoch ist: Wann wird es endlich wieder regnen?

Mein Fazit:

Wieder einmal wurde ich vom Autor nicht enttäuscht. Er hat sich wieder einmal ein brisantes Thema rausgesucht. Drogenbarone und ihre Handlanger in Mexiko. Das arme Volk welches darunter leiden muss. Korruption wo man auch hin schaut. Und eine leidenschaftlich liebende, temperamentvolle Frau, oh la la ;) So kenne ich das aus zahlreichen anderen seiner Bücher, egal ob sie nun in Sibirien, China, Brasilien oder eben Mexiko spielen. Was mich immer wieder fasziniert ist die sehr gute Recherche welche Konsalik immer betrieben hat bevor er einen Roman zu Papier brachte. Erschreckend und gleichermaßen fesselnd finde ich die Tatsache dass genau das, was er in seinen Romanen beschreibt, sehr wahrscheinlich so oder leicht anders auch tatsächlich passiert sein mag. So ziemlich jeder weiß doch wie es da in Mexiko zu geht. Und dass es einige beherzte Menschen gibt welche den Kampf gegen die Unterdrücker aufnehmen. Leider nimmt das fast nie ein gutes Ende, sie sterben für ihre Sache. Sie machen den Leuten aber auch Mut, und es findet sich immer ein Nachfolger welcher die begonnene Arbeit weiter macht.

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