Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin

Roman

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Der Kampf ist vorbei. Doch der Krieg hat gerade erst begonnen ... Der 2. Band der epischen Fantasy-Saga in einer Welt voller Kampfkunst, Götter und uralter Magie.

Rin ist auf der Flucht. Noch immer verfolgen sie die Gräueltaten, die sie begangen hat, um ihr Volk zu retten. Sie ist dem Opium verfallen und folgt auf Gedeih und Verderb den tödlichen Befehlen von Phoenix, dem erbarmungslosen Gott, der Rin ihre beängstigende Kraft verliehen hat. Rins einziger Grund weiterzuleben, ist der Wunsch nach Rache an der verräterischen Kaiserin, die ihre Heimat Nikan an ihre Feinde ausgeliefert hat. Rin hat keine andere Wahl, als sich mit dem mächtigen Drachenkriegsherrn zu verbünden. Dieser plant Nikan zu erobern, die Kaiserin zu stürzen und eine neue Republik zu gründen. Rin schließt sich seinem Krieg an. Denn schließlich ist kämpfen das, was sie am besten kann …

RF Kuang wurde 2020 der Astounding Award for Best New Writer verliehen, der renommiertesten Auszeichnung, die ein Fantasy-Debütautor erlangen kann. Sie wird auf dem WorldCon als Teil der Hugo-Awards-Zeremonie verliehen.

»Die Legende der Schamanin« bei Blanvalet:
Im Zeichen der Mohnblume. Die Schamanin (Bd. 1)
Im Zeichen der Mohnblume. Die Kaiserin (Bd. 2)


Aus dem Amerikanischen von Michaela Link
Originaltitel: The Dragon Republic
Originalverlag: Harper Voyager, New York 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24388-3
Erschienen am  16. November 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Legende der Schamanin

Leserstimmen

Was für ein zweiter Teil! Ruhiger, politischer, strategischer, epischer als Teil 1.

Von: faanielibri

20.11.2020

Was für ein zweiter Teil! ‚Im Zeichen der Mohnblume – Die Kaiserin‘ ist anders als der erste Teil, weniger brutal und grausam. Viel ruhiger, politischer, strategischer. Und epischer. Die 800 Seiten dieses Mittelbands sind leider viel zu schnell weggelesen. Der Schreibstil Kuangs macht es einem so leicht, den Geschehnissen zu folgen. Sie sind weniger raumgreifend und einnehmend wie im ersten Band, dessen grausame Szenen mich immer noch schaudern lassen. Es herrscht immer noch Krieg, doch die Beschreibungen sind nicht mehr derart explizit. Man merkt aber trotzdem, welch Leid über die Bevölkerung gebracht wurde. Vergewaltigungen, Folter und Tod sind immer noch allgegenwärtig. Rin, gebeutelt nach den Geschehnissen in Golyn Niis, ist als Phönix sehr begehrt, kann sie doch über das Schicksal Nikans entscheiden. Nur welche Seite ist die richtige? Die der Republik des Drachenkriegsherrn oder die von Kaiserin Daji, die sich als mächtiger entpuppt als angenommen? Hin- und hergerissen zwischen diesen beiden Seiten, jedoch weg vom Opium, trauert Rin immer noch um Altan, findet sich selbst unzulänglich und nicht dazu fähig, Kommandantin der Cike zu sein bzw. zu bleiben. Sie hadert so sehr, dass sie sich lieber als Befehlsempfängerin verdingt, als sich einzugestehen, was sie will: Die Freiheit, selbst Entscheidungen zu treffen. Auch wenn sie meint, dass Krieg führen und kämpfen alles ist, was sie kann. Ich möchte nichts zur Geschichte verraten, da ziemlich viel passiert und doch im Vergleich zum ersten Teil wenig. Aber das ist ein trügerisches Gefühl, weil die Ereignisse in ‚DieSchamanin‘ einfach so raumgreifend waren – wegen ihrer Brutalität und Grausamkeit. In ‚Die Kaiserin‘ positionieren sich die Gegner neu und gehen in Aufstellung für den Finalband. Doch der Weg dahin ist nicht ganz einfach. Es werden neue Verbündete gefunden und wieder fallen gelassen, nachdem sich herausstellt, dass die Ziele doch nicht so mit den eigenen konform gehen bzw. die Erreichung der selbigen. Es werden alte Bekannte wieder getroffen, die man als Freunde bezeichnen könnte – um sich dann als der Feind zu entpuppen. Es passiert also doch einiges, durch die ruhige Erzählweise jedoch kommt es zumindest mir nicht so vor. Und trotzdem bin ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich liebe nämlich diese Art der Geschichte, diese Epik der Geschehnisse. ‚Die Kaiserin‘ ist geprägt von strategischen und politischen Entscheidungen, von der Suche nach Verbündeten. Und dem Kampf der Republik gegen das Kaiserreich. Der Tod ist ständiger Begleiter, Verrat, Aufopferung und Ausnutzung an der Tagesordnung. Gott sei Dank hat sich ‚Die Kaiserin‘ also als würdiger Nachfolger des ersten Teils entpuppt, auch wenn er ganz anders ist von der Dramatik her. Doch ich mag diese Epik und hätte gern nochmal 800 Seiten gelesen. Der Erzählstil fesselt mich so ungemein und ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Vielleicht ja auch auf Englisch, denn aller Voraussicht nach erscheint Teil 3 erst 2022 auf Deutsch. 5 Sterne.

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Vita

Rebecca F. Kuang wanderte im Jahr 2000 aus Guangzhou, China, in die USA aus. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in International History von Georgetown, wo sie sich auf chinesische Militärstrategien, kollektive Traumata und Kriegsdenkmäler konzentrierte. Im Jahr 2018 erhielt sie ein Stipendium und studiert seitdem an der University of Cambridge Sinologie. Rebecca F. Kuang liebt Corgis, trinkt gerne guten Wein und guckt immer wieder die Fernsehserie »Das Büro«.

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Michaela Link lebt mit ihrem Mann und engstem Mitarbeiter auf einem aufgelassenen Bauernhof in Norddeutschland. Sie hat zahlreiche Romane aller Art aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und auch selbst einige phantastische und historische Romane geschrieben.

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