Im Zeichen des Raben

Roman

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Die Dunkelheit kommt, und die letzte Hoffnung der Menschen ist eine Illusion.

Ryhalt Galharrow ist Hauptmann der Schwarzschwingen. Sie übernehmen im Kampf gegen dämonische Wesen die Drecksarbeit: Kopfgeldjagden, Morde, Einschüchterung, Folter. Ryhalt hat sich dieses Leben nicht ausgesucht, vielmehr trieb ihn sein Pech in diese erbärmlichen Lebensumstände. Und er ist gut in dem was er tut, auch wenn er manchmal seiner Ehre nachtrauert, die er dem Pragmatismus geopfert hat. Da trifft er seine Jugendliebe wieder und er weiß: Für sie will er ein besserer Mensch sein. Doch das Schicksal – und die Götter – haben andere Pläne …


Aus dem Englischen von Ruggero Leò
Originaltitel: Blackwing (Raven's Mark 1)
Originalverlag: Gollancz, London 2017
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21632-0
Erschienen am  10. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Schwarzschwinge

Leserstimmen

Tolle, düstere Fantasy!

Von: Anna Blaustrumpf

22.09.2019

Die Welt von Ryhalt ist düster und brutal - getreu der Regel: Fressen und gefressen werden. Er ist hart und abgebrüht geworden in all den Jahren, in denen er nun eine Schwarzschwinge ist und einem der Namenlosen, jenen mysteriösen und machtvollen Herrschern, dient. Zunächst erscheint er unsympathisch: zu unflätig, zu gewaltbereit, zu abgestumpft. Er ist kein klassischer Sympathieträger, kein Frauenschwarm und kein Prinz. Ryhalt ist der typische Anti-Held: ein Söldner, dessen Treue sich an der Höhe des Kopfgeldes, das man ihm zahlt, bemisst. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, umso mehr beginnt man Ryhalt zu verstehen. Erkennt seine Motivation und erfährt seine (traurige) Geschichte. Er ist vergleichbar mit Geralt von Riva, dem Hexer aus der gleichnamigen Fantasyreihe von Andrzej Sapkowski. Beide sind sie Männer, die das Leben das sie führen, mehr prägt, als ihre Vergangenheit. Neben Ryhalt finden wir fast schon klassisches Fantasy-Personal vor: eine mächtige und rebellische Prinzessin, einen umwerfend attraktiven Prinzen, unbezwingbare dunkle Könige, Magier und Monster. Besonders von Monstern wimmelt es geradezu im Roman: Das Elend, eine wüste Ödnis im Zentrum des Kontinents, bringt sie hervor. Keinem davon möchte man begegnen. Die Protagonisten sind vielschichtig herausgearbeitet; sie entwickeln sich und bleiben nicht oberflächlich. Deutlich zeigt der Roman an ihnen auf, dass nach furchtbaren Erlebnissen niemand bleibt, wie er war - äußerst realitätsnah: Die Prinzessin ist entstellt und der Prinz büßt seine Schönheit und Grazie ein, nachdem er mehr Schrecken erlebt hat, als ein Mensch in seinem Leben ertragen kann. Die Welt, in der Ryhalt sich bewegt, ist vergleichsweise klein und weniger detailliert, als man es sich in anderen Fantasyromanen vielleicht gewünscht hätte. Dafür ist sie ungleich brutaler, lebensfeindlicher und düsterer, sodass der Leser fast schon froh darüber ist, nur kleine Ausschnitte daraus kennenzulernen. Die ganze Atmosphäre ist bedrückend, aber gleichzeitig entwickelt der Schreibstil, der perfekt zum Setting passt, einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Das Ende ist unerwartet, aber irgendwie erleichternd. Die Parallelen mit dem "Hexer" sind nicht ganz von der Hand zu weisen, aber dennoch legt McDonald hier ein überaus überzeugendes Fantasy-Debüt vor, dass sicher nicht jedem gefallen wird, aber einen ganz eigenen Reiz hat. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, Der Schrei des Raben, der am 16. Dezember erscheinen wird.

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Schade

Von: Annegret im Wunderland

16.09.2019

Die Dunkelheit kommt, und die letzte Hoffnung der Menschen ist eine Illusion. Ryhalt Galharrow ist Hauptmann der Schwarzschwingen. Sie übernehmen im Kampf gegen dämonische Wesen die Drecksarbeit: Kopfgeldjagden, Morde, Einschüchterung, Folter. Ryhalt hat sich dieses Leben nicht ausgesucht, vielmehr trieb ihn sein Pech in diese erbärmlichen Lebensumstände. Und er ist gut in dem was er tut, auch wenn er manchmal seiner Ehre nachtrauert, die er dem Pragmatismus geopfert hat. Da trifft er seine Jugendliebe wieder und er weiß: Für sie will er ein besserer Mensch sein. Doch das Schicksal – und die Götter – haben andere Pläne … Meine Meinung: Der schreibstill der Story hat mir wirklich sehr gut gefallen, die Story selbst hatte mich ab Seite eins wirklich gefesselt ich habe sie förmlich verschlungen.Die Story hat wirklich alles Magie übernatürliche Wesen , krieg und Schlachten, man kann sich wirklich alles wunderbar vorstellen. Aber ab der 2. Hälfte vom Buch hat es sich irgendwie richtig gezogen und die Spannung ließ nach ich habe die ganze Zeit gehofft das da noch was kommt, aber weit gefehlt. Schade aus der Story hätte man wirklich mehr rausholen können. Ich hoffe auf die Fortsetzung das sie mich in ihren Bann zieht. Fazit: Meins war es jetzt nicht aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Fantasie technisch definitiv zu empfehlen.

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Vita

Ed McDonald hat viele Jahre lang zwischen verschiedenen Berufen, Städten und Ländern gewechselt, und das Einzige, was ihnen gemeinsam war, ist, dass sie ihm genug Zeit zum Schreiben gelassen haben. Derzeit lebt er mit seiner Frau in London, einer Stadt, die ihn ständig inspiriert und wo er als Universitätsdozent arbeitet. Wenn er nicht schreibt oder sich mit schlechten Handlungssträngen abmüht, kann man ihm beim Fechten antreffen – mit Langschwertern, Rapiers und Langäxten.

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