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Incarceron Fliehen heißt sterben
Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13270-5

Erschienen: 13.11.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Sein Körper ist gefangen, doch sein Herz ist frei

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es weder Freundschaft noch Vertrauen – und es gibt keine Hoffnung auf Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt ...

„Einfach spannend geschrieben.“

Antenne Thüringen (31.03.2013)

Catherine Fisher (Autorin)

Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- und Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fisher lebt und schreibt in Wales.

„Einfach spannend geschrieben.“

Antenne Thüringen (31.03.2013)

„Catherine Fisher ist der neue Stern am Fantasy-Himmel und ihr Roman ‚Incarceron‘ ein wahres Highlight, von dem eine große Sogwirkung ausgeht."

literaturmarkt.info (15.04.2013)

„Außerordentlich spannend.“

Nautilus (21.06.2013)

Aus dem Englischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Incarceron
Originalverlag: Hodder Children's Books, London 2007

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13270-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 13.11.2013

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Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist

Von: Magische Momente Datum: 15.06.2016

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Incarceron ist ein Fantasyerlebnis das man so leicht nicht vergisst und das sich einfach tief einbrennt.
Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie.
Worum es sich bei Incarceron handelt erfährt man ziemlich schnell und doch dauert es, bis man alles erkannt hat und selbst dann, wird man immer wieder mit neuem überrascht.
Anfangs hatte ich etwas Probleme ins Buch reinzukommen, da es eine ziemlich komplexe Geschichte ist.
Man muss die Atmosphäre und das Geschehen erstmal auf sich wirken lassen.
Hierbei hat man das Gefühl, man betrete zwei völlig unabhängige Welten.
Auf der einen Seite lernt man Finn kennen. Finn ist sehr ausdrucksstark und hat mich vor allem mit seinen Ängsten und seiner Verzweiflung in den Bann gezogen und berührt.
Er hat eine Präsenz die sehr gewaltig ist. Finn lebt in Incarceron, aber er ist anders als alle anderen.
Er ist Besonders und ich hatte das Gefühl, er ist sehr wichtig für diese Welt.
Finns einziges Bestreben, er möchte diese Welt verlassen und das Außerhalb kennenlernen.
Das ist sein Antrieb und er gibt nicht auf, egal was geschieht.
Dabei wird er mit vielen Hürden und Gefahren konfrontiert, die es wirklich in sich haben.
Die ihn zu brechen versuchen, aber ihm gleichzeitig auch mehr Stärke verleihen.
Doch sein Weg ist steinig und dabei muss er auch immer wieder entscheiden, wem er vertrauen kann und wem nicht.
Zu Incarceron sei eins gesagt.
Es ist ein Gefängnis. Aber anders als man es sich vorstellt. Man ist eingesperrt, aber nicht so wie man denkt.
Es ist das ganze Sein, das von einem Gefängnis umgeben ist.
Ein Gefängnis das lebt, das spricht und das seine eigenen Regeln hat.
Ich finde die Idee dazu richtig genial und war total fasziniert von diesem unglaublichen Setting.
Alles wirkt lebendig und mit Seele.
Man hat das Gefühl, man spüre diese Welt und seine Bewohner.
Ich hab so gehofft und gebangt, das es einen Ausweg aus diesem Ort gibt.
Denn es gibt Legenden und Hintergründe die immer wieder Hoffnungen geben.
Aber gleichzeitig fällt man auch immer wieder in ein großes Loch.
Die Verzweiflung und die Ängste reißen einen zu Boden und stürzen uns in einen Abgrund.
Dann haben wir noch Claudia, eine weitere wichtige Person.
Sie lebt Außerhalb und stößt auf Incarceron und Finn.
Sie versucht ihn zu retten, aber wird es ihr gelingen.
Claudia selbst hat auch eine tragende Geschichte, die völlig in den Bann zieht.
Auf ihrer Art lebt sie auch in einem Gefängnis.
Denn sie soll verheiratet werden und damit ist viel verbunden.
Dinge die sie nicht will, die sie verabscheut und ihre Verzweiflung und Wut fördern.
Die ganze Geschichte ist unheimlich komplex und schwer zu begreifen, man muss immer wieder innehalten um es zu verinnerlichen.
Man muss verstehen.
Die Welten und seine Bewohner fühlen.
Das ganze was sich hier abspielt ist vor allem durch die Hintergründe und die Legenden sehr interessant.
Es gibt einige Wendungen und Überraschungen die mich ziemlich sprachlos gemacht und entsetzt haben.
Man wird von einer Richtung in die nächste katapultiert und lernt die Welten immer wieder neu kennen.
Es ist eine Reise voller Gefahren, neuen Eindrücken und vielen Emotionen.
Emotionen die zerbrechen und leiden lassen.
Die Spannung ist dabei jedes mal auf hohem Level, man kommt quasi keine Minute zum ausruhen.
Es ist explosiv, tiefgründig und unheimlich facettenreich.
Besonders das Ende des ersten Bandes ist nochmal richtig explosiv und emotional.
Und ich bin nun wahnsinnig gespannt wie es weitergeht.

Hierbei erfahren wir die Perspektiven zum größten Teil von Finn und Claudia, was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft.
Aber auch die Nebencharaktere sind sehr audrucksstark und authentisch. Sie sind lebendig und nehmen völlig für sich ein.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
Die Beschreibungen sind sehr malerisch und intensiv, sie fördern ein Kopfkino das es wirklich in sich hat.
Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel sind perfekt auf das Geschehen abgestimmt.

Fazit:
Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist.
Das Setting ist einfach sehr interessant und die Grundidee einfach völlig genial.
Incarceron ist der Auftakt einer Dilogie und hat defintiv Suchtpotenzial, denn ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Hochspannend, dramatisch und sehr emotional.
Eine klare Leseempfehlung.
Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Fliehen heißt sterben

Von: Pergamentfalter Datum: 25.03.2016

www.pergamentfalter.blogspot.de/

Das Buch beginnt bereits spannend und trotz mancher ruhigerer Phasen wird die Spannung das ganze Buch über aufrecht gehalten. Nicht nur die Figuren werden immer wieder von Neuerungen überrascht, sondern auch der Leser, der stets auf dem gleichen Wissensstand ist wie einzelne Figuren. Durch den Wechsel zwischen den Perspektiven und zwischen Gefängnis und Außerhalb ergibt sich ein vielschichtiges Bild von der dargestellten Welt, in die der Leser immer mehr eintauchen kann.
Zwar erscheint die Grundfrage schon zu Beginn gelöst, doch durch geschickt eingebaute plötzliche Wendungen wird man immer wieder auf neue Wege geführt, sodass man sich bald nicht mehr sicher sein kann, was man glauben kann.
Glücklicherweise werden die Fragen zum Ende des Buches mehr und mehr aufgelöst.
Stellenweise erschien mir das Buch aufgrund der teilweise recht langen Gespräche jedoch etwas zu gedehnt, wodurch die Spannung ein wenig genommen wurde.
Die Sprache ist abwechslungsreich. Obwohl in diesem Buch Incarceron als eigenständige, unbekannte Welt dargestellt wird, werden dem Leser keine seitenlangen Beschreibungen aufgezwungen. Vielmehr ziehen sich die Beschreibungen von Incarceron und Außerhalb durch das gesamte Buch und man erhält immer wieder neue Hinweise darauf, wie es dort aussieht.
Die Gespräche waren manchmal eher umgangssprachlich formuliert und wirkten dadurch realer.

"[...] Vielleicht kümmern wir uns zu sehr um die Frage Wo sind wir? und nicht genug um die Frage Wer sind wir?"
Seite 464

Die Figuren wirken dynamisch und verändern sich während der Handlung - manche mehr, manche weniger. Dadurch erscheinen sie lebendig und sympathischer. Allerdings hätten sie ein bisschen mehr Tiefe verdient. An einigen Stellen wirkten sie nur skizzenhaft und hätten als Personen besser gestaltet werden können.
Man kann gut mit den Figuren mitfiebern und erlebt durch unterschiedliche Blickwinkel verschiedene Sichtweisen auf die Handlung, die dem Leser ein facettenreiches Bild ermöglichen.
Allerdings haben mir so manches Mal die Gedankengänge ein wenig gefehlt. Es war zwar zu erkennen, dass sich die Autorin darum bemühte, die Gedankengänge darzustellen, doch manchmal wirkten sie nicht vollkommen schlüssig und nachvollziehbar. Insbesondere Claudia erschien mir einige Male sehr übereilt und in ihren Handlungen zu unlogisch.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Besonders der Schlüssel besitzt viele Details, die ihn wirklichkeitsgetreuer wirken lassen. Sehr gut haben mir zudem die Zitate von Schriften gefallen, die von bekannten Persönlichkeiten Incarcerons bzw. von Außerhalb stammen und jedes Kapitel treffend einleiten.

Fazit
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und bekommt in jedem Fall eine Empfehlung.
Trotz dieser neuen Ideen, die die Autorin einbringt, hat mir das gewisse Etwas gefehlt, das ein Buch braucht, um die höchste Wertung zu bekommen.

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