Italienische Nächte

Roman

(8)
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Ein Sommer in Italien. Ein Moment, in dem sie Liebe findet – für immer und doch vergänglich

Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta, und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden …

Apulien 1921: Clare Kingsley hat eine lange Zugfahrt hinter sich: von England bis nach Süditalien. Gemeinsam mit ihrem Stiefsohn besucht sie ihren Ehemann Boyd, der dort Arbeit als Architekt angenommen hat. Doch das heiße und raue Leben in Apulien wird für die junge Frau zur Herausforderung. Boyd ist verschlossen, und Clare ahnt, dass er und sein Auftraggeber Leandro Cardetta eine dunkle Vergangenheit verbergen. Dann wird Leandros Neffe schwer verletzt in das Haus der Cardettas gebracht. Ettore hegt eine tiefe Abneigung gegen die privilegierte Lebensweise seines Onkels und nimmt nur widerstrebend dessen Hilfe an. Während sich außerhalb der schützenden Mauern die Konflikte aufheizen, kommen Ettore und Clare sich langsam näher. Er gibt ihr, wonach sie sich in ihrer Ehe sehnt, und obwohl Ettore nach dem Tod seiner Verlobten eine tiefe Trauer in sich trägt, zögert auch er seine Rückkehr ins Dorf immer weiter hinaus. Kann ihre Beziehung eine Zukunft haben? Und welchen Preis sind Clare und Ettore bereit, für ihre Liebe zu zahlen?

»Katherine Webb hat ein tolles Gespür für Atmosphäre. Ein wunderbarer Roman!«

Lucinda Riley

Aus dem Englischen von Katharina Volk
Originaltitel: The Night Falling
Originalverlag: Orion
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-15068-6
Erschienen am  31. August 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht nur eine Liebesgeschichte

Von: friederickes bücherblog

17.12.2017

Das Cover Ein verspieltes südländisches Landschaftsbild mit Blumen und der Balustrade eines Herrenhauses. In Verbindung mit dem Titel und dem Klappentext ließ mich die Aufmachung glauben, einen Liebesroman lesen zu dürfen. Jetzt wo ich das Buch aber gelesen habe, finde ich das Bild und den Titel nicht passend und insgesamt irreführend. Die Geschichte (Achtung: Spoiler!) Clare reist mit ihrem Stiefsohn (15 Jahre) auf Wunsch ihres Mannes Boyd nach Apulien hinterher, obwohl sie lieber in England bleiben würde. Sie wohnen bei dem Großgrundbesitzer Leandro und seiner Frau Marcie. Er arbeitet dort als Architekt und die Beziehung zwischen den Eheleuten ist irgendwie schwierig. Als Leser spürt man, dass bei den Beiden einiges nicht stimmt. Die junge Frau fühlt sich nach ihrer Ankunft nicht wohl in einem einsamen Landstrich, der täglich unter der sommerlichen Hitze ächzt. Es ist außerdem langweilig und öde und als sie zusehen muss, wie ein Mann zusammengeschlagen wird, würde sie am liebsten sofort abreisen. Doch man zwingt sie zu bleiben. Eines Tages kommt der Neffe des Großgrundbesitzers verletzt ins Haus, weil er Hilfe benötigt. Und dann, dann ändert sich für Clare einiges. Meine Meinung: Achtung: (Spoiler!) Der Titel und das Cover hat mir eingeredet, dass ich einen Liebesroman unter der südlichen Sonne lesen darf. Aber bereits nach wenigen Seiten musste ich innehalten, weil mich das Cover, der Titel und der Klappentext doch in die Irre führten. Das Buch beginnt von Anfang an düster, anspruchsvoll und wird von den politischen Gegebenheiten getragen. Die Geschichte spielt in einer Zeit zu Beginn des letzten Jahrhunderts, die Hunger, Not, Elend, Korruption, Mord, Folter und Gewalt zu bieten hat. Apulien ist ein karges und auch ein armes Land. Es herrscht Krieg zwischen den armen und den reichen Menschen. Man bringt sich im wahrsten Sinne des Wortes für ein bisschen Essen um. Die Tagelöhner werden wie Tiere behandelt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Ettore und Clare in der Gegenwart erzählt. Dadurch darf der Leser die komplette Gefühlswelt, die Ängste und Probleme der Protagonisten hautnah miterleben. Die Autorin schreibt lebhaft in einer vielschichtigen und gut verständlichen Sprache. Die Figuren sind perfekt ausgearbeitet. Sie sind aufgrund der Geschichte sehr komplex und passen nicht in eine Schublade gut oder böse. Die Schauplätze sind bis ins kleinste Detail beschrieben. Die Erzählung nimmt einen grundsätzlich emotional sehr mit. Gelegentlich ist es auch etwas langatmig und tritt auf der Stelle, bis es dann wieder kraftvoll weitergeht. Mal sind wir in einer zärtlichen Liebesgeschichte unterwegs, die es ja auch zwischendurch gibt, und dann wieder in einer Brutalität und Düsterheit der Zeitgeschichte, die übrigens gut recherchiert war, dass einem ganz anders wird. Das Buch ist keine Romanze des 20. Jahrhunderts unter der Sonne des Südens. Die Grausamkeiten sind in voller Härte beschrieben. Es ist zwar eine Liebesgeschichte hineingewoben, aber eigentlich geht es um ein Stück Zeitgeschichte Italiens, die nicht ganz leicht zu konsumieren ist. Das Buch ist dennoch gut gemacht. Es ist unterhaltsam, spannend und mit einem völlig unerwarteten Ende. Ein wunderbares Buch. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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Leider bin ich sehr enttäuscht

Von: Bücherleben-Bücherfreude

24.08.2015

ZUM INHALT: Ein Sommer in Italien. Ein Moment, in dem sie Liebe findet – für immer und doch vergänglich Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta, und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden … Apulien 1921: Clare Kingsley hat eine lange Zugfahrt hinter sich: von England bis nach Süditalien. Gemeinsam mit ihrem Stiefsohn besucht sie ihren Ehemann Boyd, der dort Arbeit als Architekt angenommen hat. Doch das heiße und raue Leben in Apulien wird für die junge Frau zur Herausforderung. Boyd ist verschlossen, und Clare ahnt, dass er und sein Auftraggeber Leandro Cardetta eine dunkle Vergangenheit verbergen. Dann wird Leandros Neffe schwer verletzt in das Haus der Cardettas gebracht. Ettore hegt eine tiefe Abneigung gegen die privilegierte Lebensweise seines Onkels und nimmt nur widerstrebend dessen Hilfe an. Während sich außerhalb der schützenden Mauern die Konflikte aufheizen, kommen Ettore und Clare sich langsam näher. Er gibt ihr, wonach sie sich in ihrer Ehe sehnt, und obwohl Ettore nach dem Tod seiner Verlobten eine tiefe Trauer in sich trägt, zögert auch er seine Rückkehr ins Dorf immer weiter hinaus. Kann ihre Beziehung eine Zukunft haben? Und welchen Preis sind Clare und Ettore bereit, für ihre Liebe zu zahlen? MEINE MEINUNG: Zuerst einmal - ich liebe dieses Cover, es ist so wunderschön und wenn es nur um dessen Gestaltung gehen würde, dann würde das Buch volle Punktzahl bekommen. Oh man, dieses Buch bereitet mir echt Kopfzerbrechen - ich habe erst vor kurzen ein Buch der Autorin gelesen und fand es mega super und deswegen freute ich mich total auf diese Geschichte hier, aber ich habe stellenweise auch schon Rezensionen gesehen, die mich erschrocken haben, aber da ich mir immer meine eigene Meinung bilde und ich oft nicht mit den Kritiken übereinstimme, bin ich ganz unvoreingenommen rangegangen. Doch was hier geboten bekommen habe, dass verstehe ich so gar nicht und wenn ich nicht wüsste, dass dies die gleiche Autorin wie "Das fremde Mädchen", dann würde ich meine, dieses Buch hier hat jemand anderes geschrieben. Allein schon der Anfang hat mich so verwirrt, ich kam überhaupt nicht mit, ich wusste nicht was die Autorin mir damit sagen wollte, es kam mir vor, als wären alle Sätze so dahingeschrieben worden ohne einen wirklich Zusammenhang. Und ich war dadurch echt frustriet und meine Lust dieses Buch zu lesen sackte komplett ab. Ich kam mit der Charakteren nicht mit, es waren mir zuviel und auch wenn die Autorin diese wirklich auch lang beschrieb, blieben sie mir nicht im Gedächtnis. Zudem sprang man in der Geschichte immer von einem zum anderen und ich konnte keine Struktur oder einen roten Faden erkennen, wo der Leser sich hätte leiten lassen können. Selbst jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich nicht viel von der Geschichte wiedergeben, weil alles so an mir vorbeigezogen ist und sowas habe ich wirklich selten und ich hätte das hier auch überhaupt nicht erwartet. Allein der Schreibstil, er war holprig und unklar, man hatte hier nicht den entspannenden und mitreißenden Schreibstil wie aus dem anderen Buch. Als wären es zwei verschiedene Autorinnen und das fand ich einfach mega schade und es hat mich echt enttäuscht, denn die Geschichte an sich könnte sehr fesselnd und gut sein, aber ich weiß nicht, was hier passiert ist, nur irgendwie blieb mir der Zugang zu diesem Buch verwehrt und auch das italienische Flair blieb vollkommen aus. So, mehr mag ich dazu gar nicht sagen und ich hoffe, dass die anderen Bücher einfach wieder besser sind. 1/5 Sterne

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Vita

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Heute lebt sie in der Nähe von Bath, England. Nach dem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche Romane wie »Das fremde Mädchen« oder »Italienische Nächte«, die die Autorin auch in Deutschland zu einer festen Größe auf der SPIEGEL-Bestsellerliste machten.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Kaum jemand beherrscht das ewige Spiel zwischen Mann und Frau, Gut und Böse so virtuos wie Katherine Webb: Die Geschichte eines englischen Ehepaares in den 1920ern, das die flirrende Hitze Apuliens in verhängnisvolle Leidenschaften treibt, könnte bestenfalls Visconti adäquat verfilmen."

Bild am Sonntag (30. August 2015)

"Ein leidenschaftlicher Roman, der tief in die damalige Zeit und ihre gesellschaftlichen Konflikte eintaucht."

FÜR SIE (23. November 2015)

"Atmosphärisch dichter, gar nicht schwülstiger Roman, der faszinierend genau den armen Süden Italiens beschreibt."

HÖRZU (29. Januar 2016)

»In dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte sind die Gefahren allgegenwärtig, doch nichts bereitet den Leser auf dieses Ende vor.«

Sunday Express

"Die Figurenzeichnung gelingt Katherine Webb ausgezeichnet. Die Liebesgeschichte ist intensiv und doch erstaunlich ruhig. Die Autorin hat hier ganze Arbeit geleistet und eine perfekte Bühne für die verschiedenen Gefühle aufgebaut. (…) Katherine Webb ist mit ihrem Roman 'Italienische Nächte' reifer geworden, überzeugender, überlegter. Sie beweist damit, dass noch viel Potenzial in ihr steckt."

www.histo-couch.de (03. September 2015)

"Vor der flimmernden Hitze Apuliens in einer Zeit des politischen Umbruchs, der durch die ersten faschistischen Unruhen gekennzeichnet ist, entwickelt sich ein böses Spiel um Liebe, Verrat und Mord. (…) Ein fesselndes Drama, das seine Intensität vor allem aus der Atmosphäre und der Landschaft Apuliens bezieht."

BÜCHER Magazin

" (...) Leidenschaft, die nicht sein darf. Amore mio vom Feinsten."

Frauenzeitschrift TINA (in: "Druckfrisch von der Messe: Das sind unsere neuen Lieblingsbücher") (07. Oktober 2015)

"Wie immer eine düstere Geschichte: Es geht um den Konflikt von Arm und Reich - und um den Konflikt einer Ehe, die aus Lügen besteht. Wie immer sehr empfehlenswert!"

Radio Arabella/München (21. September 2015)

»Der Roman ist durchzogen mit Konflikten - teils Liebesgeschichte, teils Sozial- und Politikdrama - doch genau diese Mischung sorgt für ein aufregendes und überraschendes Leseerlebnis.«

Essentials