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It’s teatime, my dear! Vom Autor des Weltbestsellers »Reif für die Insel«

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-11133-5

Erschienen: 25.04.2016
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Abwarten, Tee trinken, weiterreisen!

Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!

Offizielle Webseite des Autors

Mehr über Bill Brysons Bücher "Sommer 1927", "Eine kurze Geschichte von fast allem" und "Shakespeare"

"Bill Bryson ist der witzigste Reiseschriftsteller auf Erden."

The Times

Bill Bryson (Autor)

Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die Times und den Independent. Mit seinem Englandbuch »Reif für die Insel« gelang Bryson der Durchbruch. Heute ist er in England der erfolgreichste Sachbuchautor der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt. Er war erneut »Reif für die Insel«, wo er heute wieder lebt.


Thomas Bauer (Übersetzer)

Thomas Bauer, Ökonom, ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und Vizepräsident des RWI in Essen.

"Bill Bryson ist der witzigste Reiseschriftsteller auf Erden."

The Times

"Bill Bryson ist ein begnadeter Erzähler."

Münchner Merkur (04.06.2016)

"..voller Geheimtipps, lustiger Begegnungen und spannendem Insider-Wissen. Zum Schmökern und Nachmachen!"

People (23.06.2016)

„Bryson ist unvergleichlich. Ein herrlich witziges Buch!“

Daily Express

„Das lustigste Reisebuch des Jahres!“

Daily Telegraph

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Thomas Bauer
Originaltitel: The Road to Little Dribbling
Originalverlag: Doubleday

eBook (epub), 27 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-11133-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 25.04.2016

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Ein humorvoller und interessanter Reisebericht!

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 22.05.2016

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Ungefähr zwanzig Jahre nach seinem Buch "Reif für die Insel" macht sich Bill Bryson erneut auf eine spannende Reise quer durch Großbritannien. Dieses Mal auf der "Bryson-Linie": Diese beginnt an der Südküste im Seebad Bognor Regis und führt ihn hoch hinauf in den Norden bis nach Cape Wrath. Neben den Städten Dover, London und Durham, denen Bryson erneut einen Besuch abstattet, entdeckt er auch neue Orte, in denen so manche Besonderheiten auf ihn warten. Und auch wenn er nach so vielen Jahren auf der Insel nun überlegt, neben der amerikanischen nun auch die britische Staatsbürgerschaft anzunehmen, überrascht ihn Großbritannien immer noch aufs Neue. Eine interessante Reise beginnt, den Bill Bryson ist wieder "Reif für die Insel".

Nachdem mir Brysons erster England-Reisebericht sehr gut gefallen hatte, war ich ziemlich gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear!". Mit seinem bekannten, lockeren Erzählstil erzählt der Autor, wie es ihm nun auf seiner aktuellen Reise durch Großbritannien ergangen ist. Neben vielen humorvollen Anekdoten, wie z.B. sein erster Besuch bei Mc Donalds, (der in einer kleinen Katastrophe endete) listet Bryson auch immer wieder interessante Fakten auf: In England und Wales gibt es beispielsweise insgesamt knapp 130.000 Meilen öffentliche Wanderwege.
Auch eine Liebeserklärung an London darf nicht fehlen:

"Aber das ist typisch für London: Es macht vieles ziemlich gut, erhält dafür aber kaum Anerkennung. Also lassen Sie es mich gleich jetzt sagen: Für mich ist London die beste Stadt der Welt" -Seite 60, eBook

Mit Humor und seinem besonderen Charme listet Bryson hier neben vielen Sehenswürdigkeiten auch wieder einige Nichtsehenswürdigkeiten und Besonderheiten auf: Wie etwa Parkhäuser, die einfach nicht in die malerische Landschaft eines idyllischen Örtchens passen wollen oder auch das undurchsichtige System der britischen Straßennummerierung. Doch eines bleibt immer gleich: Die Begeisterung des Autors für seine Insel.

"An einem sonnigen Tag wie diesem befindet man sich in einer Welt einfacher Elemente: grüne Landschaft, weiße Steilküste, dunkelblaues Meer, passender Himmel. Nichts - und ich meine wirklich absolut gar nichts - in Großbritannien ist außergewöhnlicher als die Schönheit seiner Landschaft." -Seite 41, eBook

"Torquay gefällt mir recht gut, und vielleicht fahre ich auch irgendwann wieder hin, aber ich kann Ihnen eines sagen: Was Uhrenbatterien anbelangt, kann man mich dort kreuzweise." -Seite 163, eBook

Mein Fazit: Mit seiner herrlich erfrischenden Art hat Bill Bryson wieder einen sehr unterhaltsamen und humorvollen Reiseratgeber geschrieben. Neben amüsanten Anekdoten gibt es aber auch viel Wissenswertes und einige geschichtliche Fakten über die Insel. Auch wenn sich manche Ausführungen etwas in die Länge ziehen, mit seinem lockeren Erzählstil ist ihm hier eine sehr gute Mischung aus Unterhaltung und Reiseratgeber gelungen. Sehr gefallen hat mir außerdem die vorn im Buch abgebildete Karte der Insel mit der eingezeichneten "Bryson-Linie" und den Orten, die er besucht hat. Sehr empfehlenswert für alle England-Fans und solche, die es werden wollen!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein ungewöhnlicher Trip durch Großbritannien

Von: Martina Meyen Datum: 15.05.2017

www.eseloehrchen.de

Auf höchst amüsante Weise nimmt Bill Bryson mich mit auf seinem Trip quer durch Großbritannien und man muss seinen unverwechselbaren Humor schon sehr mögen um auch sein Buch zu mögen.

Bill Bryson und ich haben eine große Gemeinsamkeit – die Liebe zu Großbritannien und seinen Bewohnern. Und so habe ich ihn sehr gerne auf dieser etwas ungewöhnlichen Reise begleitet. Mit ihm besuche ich nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten. Er erzählt kleine Anekdoten und viel Wissenswertes, Hintergründiges und Eigentümliches. Er huldigt der wunderschönen Landschaft Großbritanniens und führt mich an Orte, von denen ich teilweise noch nie gehört habe. Er erzählt mir kleine feine Geschichten von Begebenheiten, die sonst nirgendwo erwähnt werden. Das gefällt mir ganz besonders und auch wenn ich mir natürlich nicht alles merken kann, so bleibt doch einiges in meinem Kopf. Wer noch nicht in Großbritannien war, bekommt Lust auf die Insel und wer sie eh schon liebt, bekommt Futter für die Sehnsucht. Ich habe mir schon eine Liste mit Orten angelegt, die ich jetzt unbedingt auch noch besuchen möchte.

Bill Bryson startet in Bognor Regnis, einem Seebad in Südengland am Ärmelkanal, und von dort weiter zu den Seven Sisters und spätestens da habe ich mir ein bebildertes Buch gewünscht. Bill Bryson erzählt sehr bildhaft, keine Frage, aber die Schönheit Großbritanniens kann man nicht immer in Worte fassen, das muss man einfach sehen.
Manchmal schweift er allerdings sehr vom Thema ab, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und da wollte ich ihn so manches mal schütteln. So philosophiert er übers älter werden, wo man etwas ganz anderes erwartet und dann wartet man, dass er doch endlich von dem Ort berichtet, der in der Überschrift genannt wird. Oh ja, manchmal musste ich sehr sehr geduldig sein. Bill Bryson plaudert viel aus dem Nähkästchen, manchmal sehr persönliches, er thematisiert u. a. sein Ärgernis über den National Trust, Plastikmüll in den Meeren, fehlende Interpunktion und nicht korrekte Rechtschreibung.

Ich weiß, dass er Land und Leute sehr mag, aber bisweilen ging mir sein Humor dann doch zu sehr unter die Gürtellinie. Als er z.B. die gewöhnungsbedürftige Aussprache von einigen Orten erklärt, tut er dies mit den Worten: „Viele fragen sich, warum das so ist. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass etwas davon kommt, wenn man mit engen Verwandten schläft.“ (S.264) Sorry Mr. Bryson, das finde ich absolut nicht witzig. Das ist nicht die einzige Stelle, bei der ich die Augen verdrehte, aber es waren dann doch nicht so viele, dass sie mir den Spaß am Buch verdorben haben. Und anstatt mich über solche Ausrutscher zu ärgern, habe ich mich lieber über die vielen interessanten Hintergrundinformationen gefreut.

Die einzelnen Kapitel sind nicht besonders lang, sie umfassen in der Regel so um die zehn Seiten. Meistens weist die Überschrift auf den Ort hin, über den Bill Bryson als nächstes berichten wird, aber manchmal heißen sie einfach „In den Wald“ oder „An der Küste“. Allerdings bewegt er sich stetig Richtung Norden und ich wusste, irgendwann wird er wohl in meinem geliebten Schottland ankommen.

Auch wenn es nur ein einziges Kapitel war, ich glaube, das habe ich am meisten genossen. Und genau so ist es: „Seltsamerweise kann niemand genau sagen, wo die schottischen Highlands beginnen und wo sie enden, aber es kommt ein Moment, in dem sich die Welt mit prickelnder Luft füllt und die Berge zu einer violetten Pracht werden. Dann weiß man, dass man angelangt ist.“ (S. 456).

Fazit: It´s teatime my dear ist eine Liebeserklärung an Großbritannien, ein Sammelsurium kurioser Anekdoten, ein bisschen Geschichtsunterricht und irgendwie auch ein Reiseführer auf eine ungewöhnliche und humorvolle Art.

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