Jeder lügt so gut er kann

Alternativen für Wahrheitssucher

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»Martenstein ist Kult!« Berliner Zeitung

Der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist Harald Martenstein ist einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands. In seinen kurzen Texten wagt er sich immer wieder an die großen Themen der Gegenwart – subjektiv, überraschend, oft sehr witzig. Ob es um politische Korrektheit, um Migration, Feminismus oder um scheiternde Utopien geht: Martenstein hat keine Angst davor, sich unbeliebt zu machen und dem Mainstream zu widersprechen. In Jeder lügt so gut er kann geht es aber auch immer wieder um das private Scheitern und Alltagsprobleme, als Vater, als Berliner, als Mann oder Deutscher. Brillante Glossen – intelligent und amüsant.

»Martensteins Buch ist ein Beispiel dafür, wie eine produktive Debattenkultur aussehen sollte. Sie gehört in Deutschland mittlerweile zu den bedrohten Arten.«

General-Anzeiger Bonn (08. Oktober 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22325-0
Erschienen am  01. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ich schreibe über das, was ich erlebe oder mich beschäftigt.

Von: Julian Dax aus Heilbronn

26.10.2018

Natürlich geht es in den 67 Kapiteln nicht ausschließlich um Sex, auch wenn dieses ebenso unerschöpfliche wie stets wieder interessante Thema ausführlich zur Sprache kommt. Daneben jedoch erfährt man auch, was man unter einem sog. „Rebecca-Syndrom“ versteht, was das Besondere an Flügen mit Ryanair ist oder warum übertriebener Ehrgeiz nichts bringt, um nur einige wenige Themen zu erwähnen. Jeder lügt so gut er kann eignet sich somit hervorragend sowohl zum Verschenken als auch zum Selberlesen, denn in Martensteins Beobachtungen kann sich wirklich jeder wiedererkennen. Die ganze Rezensionen finden Sie unter https://kinogucker.wordpress.com/2018/10/25/jeder-luegt-so-gut-er-kann/

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Regt zum Nachdenken an

Von: Melissa R.

19.10.2018

Mit der Kolumne von Martenstein hatte ich bisher kaum Kontakt. Ich kannte seinen Namen á la "Hab schon mal von ihm gehört" und wusste, dass er ab und an Standpunkte vertrat, mit denen er bei vielen aneckte. Aber gerade das macht ihn aus meiner Sicht interessanter und vielleicht auch irgendwie sympathischer. Es gibt wohl kein langweiligeres Buch als das, bei dem der Autor die eigene Meinung hundertprozentig widerspiegelt. Martenstein begibt sich in seinen Kolumnen in die unterschiedlichsten Themengebiete: von Politik & Gesellschaft bis zu Hunden und dem eigenen Elterndasein. Wie es bei Sammlungen von Kurztexten üblich ist, sind manche Kapitel wirklich absolut lesenswert, während andere recht schwach sind. Hier vertrete ich jedoch die Meinung "Jeder hat mal einen schlechten Tag" - auch Autoren werden nicht immer von der Muse geküsst… Ich war überrascht davon, dass ich nach manchen Kapiteln etwas ratlos war. Zu einigen Themen hatte ich noch keine ausgeprägte Meinung, über andere hatte ich einfach noch nicht nachgedacht und wusste nicht so recht was ich von der Kolumne halten sollte. Das ist in diesem Falle aber definitiv nicht negativ zu werten! Das Buch hat mir einige Denkanstöße gegeben, mit denen ich mich in der nächsten Zeit auseinandersetzen werde - ist doch schön, wenn man länger etwas von einem Buch hat. Ob das Buch ein echter "Schenkelklopfer" war? Wenn ich ehrlich bin: Nein. Es gab immer wieder Stellen, an denen ich Schmunzeln musste, aber mehr auch nicht. Trotzdem würde ich das Buch (eine Mischung aus scharfsinnigen Beobachtungen, kleinen Alltagsanekdoten und einer Portion Selbstironie) als durchaus unterhaltsam bezeichnen. Ich verstehe jedenfalls nun, warum Martenstein eine so treue Leserschaft um sich versammeln konnte.

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Vita

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im "ZEITmagazin" und Redakteur beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute".

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Harald Martenstein zu Gast in Kiel

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Zitate

»Brillant: Der neue Band ist witzig und lustvoll gegen den Strich gebürstet. Martenstein – ein Meister der knappen Form!«

Neue Westfälische (04. Dezember 2018)