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Jenseits von Afrika

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20271-2

Erschienen: 31.05.2016
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«Ich hatte eine Farm in Afrika...»

Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine ähnlich ungebrochene Faszination aus wie Jenseits von Afrika. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Ostafrikas schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur. In dieser verbesserten, erstmals kommentierten und ergänzten Neuausgabe, die auf der dänischen Fassung des Werkes beruht, lässt sich der poetische Zauber ihrer Erinnerungen ganz neu entdecken.

Die Majestät der Berge, die unendliche Weite der Savannen und ihre Bewohner zogen Tania Blixen augenblicklich in ihren Bann, als sie 1914 ins koloniale Britisch-Ostafrika reiste, um dort zu heiraten und eine Kaffeeplantage zu betreiben. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre der Natur, erzählt von der Jagd, den ihr fremden Bräuchen der Einheimischen und von so mancher bewegenden Begegnung: mit Kamante, einem kranken Kikuyujungen, den sie zum Koch ausbildet, mit Häuptling Kinanjui, mit Berkeley Cole, der ihr zum Freund, und Denys Finch-Hatton, der zu ihrem Geliebten wird. Vor allem letztere Episode wurde durch den mehrfach preisgekrönten Hollywood-Film mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen unvergesslich.

Tania Blixen selbst bekannte in einem Brief an ihren Verleger: «Ich hatte in meinem Leben eine wirklich wilde, verzehrende Leidenschaft, nämlich meine Liebe für die Eingeborenen von Ostafrika – auch für ihr Land, jedoch besonders für die Menschen.» Mit Jenseits von Afrika schuf sie eine Liebeserklärung an ein schon damals vom Untergang bedrohtes Paradies. «Tania Blixen gehörte zu den ersten Weißen, die Afrikas schwarze Bewohner nicht als zu zivilisierende Wilde betrachteten, sondern als Menschen, die im Einklang mit der Natur nach ihren eigenen Gesetzen leben», schrieb Der Spiegel.

1937 erschienen, ist Blixens Afrikabuch seit Jahrzehnten ein Welterfolg. Die vorliegende Übersetzung beruht auf der dänischen Fassung letzter Hand. Diese weist unzählige inhaltliche wie sprachliche Abweichungen gegenüber der englischen Fassung auf, die 1938 Grundlage für die deutsche Ausgabe unter dem Titel Afrika – Dunkel lockende Welt war. Der vorliegende Band hält daher auch für all diejenigen eine Überraschung bereit, die ihn in alter Übersetzung bereits gut zu kennen glauben.

Ein abenteuerliches Leben Zum Special

»Tanja Blixen eröffnet uns ein nie begreifliches Land, mit ihren märchenhaften Erzählungen ein undurchdringliches Reich der Träume und lässt uns unseren inneren Kontinent staunend abschreiten.«

Lesart, 2/2010

Tania Blixen (Autorin)

Die Dänin Tania Blixen, 1885 in Rungstedlund bei Kopenhagen geboren, wanderte nach dem Studium der Malerei in Kopenhagen, Paris und Rom 1914 nach Kenia aus, wo sie den schwedischen Baron Blixen-Finecke heiratete und zu schreiben begann. Die gemeinsame Kaffeeplantage führte sie nach der Scheidung alleine weiter, bis sie wegen der Weltwirtschaftskrise und nach dem tödlichen Unfall ihres Geliebten Denys Finch Hatton 1931 gezwungen war, in ihre Heimat zurückzukehren. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten standen, trägt noch heute ihren Namen. 1962 starb sie in Rungstedlund. Mit ihrem autobiografischen Roman, der 1937 unter dem Titel "Den afrikanske Farm" auf Dänisch und "Out of Africa" auf Englisch erschienen ist, wurde Blixen weltberühmt. Sie zählt heute zu den populärsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.


Ulrike Draesner (Nachwort)

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, eine der profiliertesten deutschsprachigen Autorinnen, lebt in Berlin. Ihr Werk umfasst Lyrik, Prosa, Essayistik, Hörspiel. Für ihre Gedichte und Romane wurde Ulrike Draesner mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Usedomer Literaturpreis (2015), dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik (2014), dem Roswitha-Preis (2013), dem Solothurner Literaturpreis (2010) und dem Drostepreis (2006). Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Bis zum Herbst 2016 lehrt und arbeitet sie in Oxford.

www.draesner.de

»Tanja Blixen eröffnet uns ein nie begreifliches Land, mit ihren märchenhaften Erzählungen ein undurchdringliches Reich der Träume und lässt uns unseren inneren Kontinent staunend abschreiten.«

Lesart, 2/2010

«Wer sich der Mischung aus Landschaftsbeschreibungen und Porträts der Ureinwohner hingibt, wird mit einem Leseerlebnis belohnt, das so facettenreich schillert wie der afrikanische Kontinent selbst.»

Freundin (16.06.2010)

» Eine melancholische Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Ostafrikas, die bis heute fasziniert.«

Frankfurter Neue Presse (22.03.2010)

»Einen Klassiker voll süßer Melancholie gibt es jetzt in neuer und lohnender Übersetzung.«

Rheinische Post (20.03.2010)

»Eine innig melancholische Liebeserklärung an den Schwarzen Kontinent.«

Vogue, 06/10

Aus dem Dänischen von Gisela Perlet
Originaltitel: Den afrikanske Farm

Mit Nachwort von Ulrike Draesner

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20271-2

€ 14,99 [D] | CHF 18,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 31.05.2016

  • Leserstimmen

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch MP3-CD)

Leider sehr Monoton und mit wenig Emotionen

Von: Angelika O. Datum: 23.03.2015

kaltefuesseundhaende.wordpress.com

“Jenseits von Afrika” ist der Autobiographische Roman von Tania Blixen indem sie die Zeit beschreibt, die sie auf dem Schwarzen Kontinent verbracht hat. Sie schildert ihr Leben auf der Farm, mit den Völkern die auf und um ihr Land leben. Dem Kampf gegen Plagen die die Ernte vernichtet haben und schließlich ihre Existenz in Afrika zum Scheitern brachten.

Angetan durch das schöne Coverbild und das Nachwort von Ulrike Draesner über Tania Blixen und ihren Roman, freute ich mich sehr auf das Hörbuch. Meine Erwartung in die Erzählung war sehr hoch und wurde leider nicht erfüllt. Nina Hoss als Sprecherin hat zwar eine angenehme Stimme, konnte mich aber absolut nicht fesseln. Das lag wohl aber auch an der Erzählung an sich. Bei Begegnungen mit wilden Tieren stelle ich mir vor, dass das Adrenalin das Blut zum Kochen bringt und das Herz schneller zu schlagen beginnt. Aber weder in der Geschichte noch in der Vorleserin konnte ich dieses spannende Gefühl ausmachen. Ich hatte so manches mal den Eindruck, Tania Blixen war als Person kalt wie Eis und die Sprecherin trug mit immer gleicher Stimmlage nicht dazu bei mir diesen Eindruck zu nehmen. Die rituellen Feiern, die Safaris, der Tod, alles hatte sich für mich gleich farblos und eintönig angehört ohne Emotion, ohne Freude, ohne Spannung, ohne Trauer. Schade eigentlich, wobei ich durchaus der Meinung bin, dass es an der Art wie der Roman geschrieben ist lag, dass mir das Zuhören kein Vergnügen bereitet. Von der Vorleserin war da wohl auch nicht mehr herauszuholen.

Fazit:

“Jenseits von Afrika” war für mich endtäuschend. Nina Hoss’ Stimmfarbe ist schön, ihr Vorlesen ist zu Monoton und hatte kaum erkennbare Emotionen und Veränderungen in der Tonlage.

Jenseits von Afrika von Tania Blixen

Von: Helli Datum: 20.03.2015

hellisbuecherland.blogspot.de/

Jenseits von Afrika von Tania Blixen

Buch/Hörbuch:

Die Majestät des Hochlands, die unendliche Weite der Steppe und ihre Bewohner ziehen die Dänin Tania Blixen augenblicklich in den Bann, als sie sich 1914 im kolonialen Britisch-Ostafrika niederlässt und eine Kaffeeplantage gründet. In eindrucksvollen, farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre eines vom Untergang bedrohten Paradieses. Nina Hoss‘ Lesung lässt den Hörer Sehnsucht, Melancholie und Glück der großen Erzählerin mitfühlen.

Autor:

Tania Blixen (1885–1962), dänische Erfolgsautorin, kehrte nach dem Scheitern ihrer Ehe, dem Bankrott ihrer Kaffeeplantage und dem tödlichen Unfall ihres Geliebten 1931 nur widerwillig in ihre Heimat zurück. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten der Eingeborenen standen, trägt noch heute ihren Namen.

Sprecherin:

Nina Hoss, geboren am 7. Juli 1975 in Stuttgart, spricht bereits mit sieben Jahren erste Hörspielrollen und hat ihr Theaterdebüt mit 14. 1995 bis 1998 absolviert sie ein Schauspielstudium an der Berliner Hochschule Ernst Busch und erhält ein festes Engagement am Deutschen Theater in Berlin. Ihr Filmdebüt hat sie 1996 in Joseph Vilsmaiers "Und keiner weint mir nach", im gleichen Jahr wird sie schlagartig bekannt als "Das Mädchen Rosemarie" in Bernd Eichingers TV-Remake des Kinoerfolgs der Fünfzigerjahre. Für die Rolle der 1957 ermordeten Frankfurter Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt wird sie 1997 bei der Verleihung der Goldenen Kamera als beste Nachwuchsdarstellerin geehrt. Neben ihrer Filmkarriere bleibt Hoss aber auch in den folgenden Jahren auf der Theaterbühne präsent. Sie spielt in zahlreichen Rollen, für die sie auch u.a. den Silbernen Bären, Grimme-Preis usw. erhält.

Meinung:

Tania Blixen macht eine Liebeserklärung an Afrika und ihre Einwohner. Das Hörbuch ist nicht zu vergleichen mit dem Film, in welchem manche Szenen weggelassen worden sind.
Nina Hoss trägt das Hörbuch über 13 h vor, über das Leben in Kenia und über die Kaffeeplantage, die Tania Blixen bestellt und ihr Eigentum genannt hatte. Die langen Beschreibungen von der Landschaft, den Aufgaben auf der Plantage und dem Leben in Kenia versetzen den Zuhörer in die damalige Zeit.

Fazit:

Wer den Film gesehen hat, sollte unbedingt das Buch/Hörbuch lesen/hören!

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