Kälps Himmelfahrt

Roman

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Es ist nicht leicht, in der Höhe unterzugehen

Von der Anhöhe beobachtete Kälp, wie die Einsatzfahrzeuge Richtung Attensach fuhren: In einem verschneiten Bergdorf geschieht ein merkwürdiger Totschlag: Kälp, der Tierarzt, kennt die Wahrheit, glaubt aber, das Geheimnis für sich behalten, den Täter heraushalten zu können.

Kälp steht solide im Leben, hat Haus und Hof in der Höhe, er könnte Una, seine beste Freundin, enger an sich binden, wenn er nur wollte. Aber Kälp hält Distanz, zu den Menschen generell. Der, der ihm am nächsten stand, sein Bruder, ist tot. Sein Bruder, der die Frauen faszinierte, der alles besaß, was Kälp herbeisehnt - Leichtigkeit und Tiefe in einer Person. Kälp ist nicht leicht, Fröhlichkeit liegt ihm nicht. Geselligkeit schreckt ihn ab. Wie unsicher Kälp in Sachen Liebe ist, erkennt er, als eine Fremde im Ort auftaucht: Birgit, die unberechenbare Geschäftsfrau mit der rauchigen Stimme, die mit ihrer Tochter Ferien im Schnee macht, um ihr Leben neu zu sortieren. In ihrer herrischen Art empfindet Kälp sie als unangenehm und bedrohlich, dennoch tappt er heillos in ihre Liebesfalle. Sie will eine Urlaubsaffäre, er sucht den siebten Himmel. Kälp macht sich zum Idioten, weiß es und macht trotzdem weiter. Man zieht Kälp für den Totschlag zur Verantwortung. Die Gefängniszelle wird seine Zuflucht vor Birgit, der Prozess soll Ausflucht und Rettung vor der Liebe bringen. Eigentlich will Kälp untergehen, aber er stellt fest, in der Höhe ist das gar nicht so leicht.


eBook epub (epub), 224 Seiten
ISBN: 978-3-641-05336-9
Erschienen am  27. Januar 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ich liebe Tierbücher!

Von: Waldo Ellwanger aus Oldenburg

20.02.2018

Durch "Exotismus" fesselnd ist dieser, leider irgendwie zu kurze, Roman nicht durch entlegene Schauplätze - grob geschätzt die deutsche Seite des oberen Rheintals - und ein hermetisches Dorfleben, sondern durch die Ausflüge ins Innere einer Abtei, in der vorwiegend destilliert wird; und in zahlreiche Tierställe, in denen -betont "brutistisch" beschrieben - operiert wird. Die professionelle Kälte der Maßnahmen des Veterinärs, bzw. die Lakonik des Textes an diesen Stellen, ermöglichen dem Leser, Kälp für den gesuchten Totschläger zu halten. Dies einer der etlichen gut funktionierenden strukturellen Tricks des Autors. Nicht so gelungen ist das Auftauchen eines Kätzchens als Dea-ex-Machina zum Schluss, das eine glückliche Wendung der Ereignisse anbahnt. (halten wir Wallner zugute, dass er sich, im Fiktionalen verborgen, für diese Zauberei quasi entschuldigt...)

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Vita

Michael Wallner wurde 1958 in Graz geboren. Er lebt seit 1997 als Roman- und Drehbuchautor sowie als Regisseur in Berlin. Seine Inszenierung von "Willy Brandt - Die ersten 100 Jahre" am Theater Lübeck wurde 2013 in der Kritikerumfrage der WELT unter die zehn besten deutschsprachigen Theateraufführungen des Jahres gewählt. International bekannt wurde Michael Wallner als Autor durch den in über 20 Länder übersetzten Roman „April in Paris“.

www.michael-wallner.eu

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