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Kalt erwischt Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft

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CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09025-8

Erschienen: 09.04.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, Taschenbuch

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Die Angst vor dem Abgrund ist erst der Anfang: Wege aus der Depression

»Du spinnst, bist nicht ganz dicht, reiß dich zusammen.« Jahrelang versucht die Journalistin Heide Fuhljahn gegen ihre Angst vor dem normalen Alltag, ihre tiefe Traurigkeit und ihre ständige Erschöpfung anzukämpfen. Bis sie in der Therapie erkennt, dass sie krank ist, Depressionen hat. Wie vier Millionen Deutsche auch. Tendenz steigend. In ihrem Buch beschreibt sie ihre Krankheit schonungslos und berührend zugleich und erklärt, welche Behandlungsmethoden möglich, wichtig und richtig sind.

Es kann jeden treffen. Depressionen sind vielschichtig, die Ursachen so zahlreich wie die Therapien. Nur, welchen Weg durch den Psycho-Dschungel soll man einschlagen? BRIGITTE-Autorin Heide Fuhljahn ist sowohl Fachjournalistin als auch Patientin. Nach mehreren Klinikaufenthalten und jahrelangen Therapien weiß sie, welche Faktoren Depressionen auslösen und wie die verschiedenen Varianten geheilt werden können. Anhand ihrer eigenen Geschichte zeigt sie, wie komplex die Krankheit ist und dass Frauen besonders und doppelt so häufig wie Männer betroffen sind. Dazu befragt sie Experten und stellt deren Tipps zu Medikamenten und Psychotherapien vor. Und sie macht Mut, denn sie versichert: Depressionen sind heilbar!

Ein Leben mit Depressionen – weitere Infos zu »Kalt erwischt« von Heide Fuhljahn Zum Special

"Eine ganz besondere Mischung aus persönlicher Reflexion, Information und Experten-Interviews. Es ist berührend, knallhart, ehrlich - und vermittelt den aktuellen Wissensstand zum Thema Depression bei Frauen."

Brigitte (10.04.2013)

Heide Fuhljahn (Autorin)

Heide Fuhljahn, geboren 1974 in Kiel, lebt heute in Hamburg und schreibt u.a. für "Brigitte". Als freie Fachjournalistin konzentriert sie sich seit vielen Jahren auf die Schwerpunkte Psychologie, Gesundheit und Ernährung. Inzwischen ist sie eine gefragte Expertin und hält zahlreiche Lesungen in Kliniken und auf Patientenkongressen.

"Eine ganz besondere Mischung aus persönlicher Reflexion, Information und Experten-Interviews. Es ist berührend, knallhart, ehrlich - und vermittelt den aktuellen Wissensstand zum Thema Depression bei Frauen."

Brigitte (10.04.2013)

"Ein beeindruckendes Buch für Betroffene"

Welt am Sonntag (21.04.2013)

"Ein Buch..., das Betroffenen Hoffnung macht... Diese Hoffnung vermittelt zu haben, verbunden mit einem enormen fachlichen Hintergrund, ist das Verdienst der Autorin. "

Hamburger Abendblatt (Regina Gasper) (22.06.2013)

23.02.2017 | 18:00 - 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch mit Heide Fuhljahn

Moderation: G. Seiler-Lübbecke

Eintritt: frei

Eine Anmeldung ist spätestens 2 Wochen vor der Veranstaltung erforderlich unter:

Tel: 040- 65 05 54 93 oder
Fax: 68 87 87 94 oder
E-Mail: kontakt@lapk-hamburg.de

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Mehr Infos

LApK HH (Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker in Hamburg)
Wichmannstraße 4, Haus 2
22607 Hamburg

28.04.2017 | Teterow

Lesung und Gespräch mit Heide Fuhljahn

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Mehr Infos

Limes Schlosskliniken Rostocker Land - Am Teterower See
Gutshofallee 1
17166 Teterow

Originaltitel: BRIGITTE - Wie ich mit Depressionen lebe u. was mir hilft

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-09025-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 09.04.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die Geschichte einer Frau, die u.a. an einer Depression erkrankt ist! Kein Ratgeber und keine Hilfestellung!

Von: Gesa Blank Datum: 05.01.2017

abaufssofalesenlos.blogspot.de

Dass ich eine große Freundin von Sachbüchern bin, ist sicher den meisten unter Euch schon aufgefallen. Wie Ihr vielleicht auch schon wisst, leide ich seit nun mehr 38 Jahren an Depressionen und Panikattacken (um es mal kurz auf den Nenner zu bringen). Als sich bei mir im Alter von 12 Jahren Ende der 70er Jahre die Krankheit breit machte, da wurde über psychische Erkrankungen nicht großartig gesprochen und hinter vorgehaltener Hand galt man auch eher als bekloppt und nicht unbedingt als psychisch erkrankt.
Fast 40 Jahre später gehört es mittlerweile schon beinahe zum guten Ton, zumindest habe ich manchmal das Gefühl, wenn ich mir die Vielzahl von Veröffentlichungen in diesem Bereich anschaue, über seine Erkrankung ein Buch zu schreiben. Und noch dazu habe ich das Gefühl, dass eigentlich auch ich ein Buch zum Thema Depressionen herausbringen müsste, da ich mit Sicherheit viel zu der Erkrankung beisteuern könnte.
Ich überlasse das dann aber doch gern anderen, lese deren Berichte umso lieber und bilde mir mein Urteil dahingehend, ob der Inhalt etwas für diejenigen unter uns ist, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten und sich vielleicht auch durch das Lesen eines solchen Buches Hilfe erhoffen. Denn eines muss jedem klar sein! Jede Depression verläuft anders. Keine Depression gleicht einer anderen. Selbstverständlich, es gibt Übereinstimmungen und man findet sich im gegenüber auch teilweise wieder, dennoch hat jede Depression ihren ureigenen, individuellen Verlauf.

Auch die Autorin Heide Fuhljahn hat sich die Mühe gemacht und ihre Geschichte niedergeschrieben, dafür schon einmal ein Dankeschön. Ich möchte jedoch vorwegnehmen, dass sich dieses Buch meines Erachtens nicht als Ratgeber eignet und das aus ganz einfachen Gründen:

1. Die Autorin, so erfährt man im Laufe ihrer Geschichte, leidet zusätzlich zu ihrer Depression an einer Borderlinestörung. Eine Borderlinestörung gepaart mit einer Depression ist etwas ganz anderes als "nur", das nur ist hier nicht negativ belegt, an einer Depression. Eine Borderlinestörung bedarf ganz anderer Therapieansätze, das es sich um eine Persönlichkeitsstörung handelt. Sicherlich verändert auch die Depression die eigene Persönlichkeit, aber diese Krankheitsbilder unterscheiden sich doch sehr deutlich. Ich kenne durch meine vielen Krankenhausaufenthalte keine an Borderline Erkrankten, die nicht auch depressiv sind, aber wie gesagt, zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

2. Heide Fuhljahn geht in ihrem Buch auf keinerlei Therapieansätze ein, lediglich erzählt sie von ihrer eigenen Psychoanalyse. Vielleicht ist es durchaus so gewollt, das kann ich nicht beantworten, doch ganz ehrlich, Psychoanalysen sind veraltete Therapieansätze. Zudem gehen Psychoanalysen teilweise über mehr als 250 Therapiestunden und eine Analyse ist kein Zuckerschlecken. Es bedarf einer relativ stabilen Persönlichkeit, um eine Psychoanalyse zu überstehen. Wie man eine Psychoanalyse angehen kann, zu einem Zeitpunkt, da man sich auch mit Suizidgedanken trägt, ist mir ein Rätsel.

Ich persönlich habe mich vor 25 Jahren auch in eine solche Therapie begeben und mein Therapeut hat mir anfangs gleich gesagt, dass es mir im Verlauf der Therapie zunächst mit Sicherheit noch schlechter gehen wird, am Ende des Tunnels aber wieder Licht scheint. Knapp 100 Stunden habe ich über mich ergehen lassen. Nach diesen Stunden hatte ich im Grunde mit dem Leben abgeschlossen und ich frage mich noch heute, wie ich es geschafft habe, zu überleben.

Die Autorin gibt in ihrem Buch den Verlauf ihrer Erkrankung wieder und wer sich dafür interessiert, der wird sich mit dem Buch anfreunden können. Eine flüssige Sprache, ein einfacher Sprachgebrauch, das Buch bietet alles, um sich leicht durch alle Kapitel zu lesen. Sie erzählt von ihrer Kindheit, ihre Jahre im Internat, die Zeit während des Studiums bishin zu dem Menschen, der sie heute ist. Wenn man keinen Anspruch an dieses Buch stellt, dann wird man mit Sicherheit nicht enttäuscht.
Das Geschriebene auf dem Buchrücken sollte man jedoch außer Acht lassen, da es nicht das hält, was es verspricht. Wichtige moderne Therapieansätze, wie beispielsweise die Traumatherapie, werden nicht genannt. Anstatt dessen werden Medikamente hochgelobt, die mir Angst einflößen, da ich durch eigene Erfahrungen weiß, was bestimmte Substanzen anrichten können.

Ich wiederhole mich! Heide Fuhljahn schreibt ihre Geschichte und ihren Weg nieder, mehr aber auch nicht, was ja nicht schlecht sein muss. Wenn Ihr jedoch einen objektiven Bericht über Depressionen als solches lesen möchtet oder aber einen Ratgeber sucht, dann empfehle ich das Buch nicht weiter.

Durchaus hilfreich und einfühlsam – mit einigen Abstrichen

Von: AUSGEbuchT - Petra Molitor Datum: 11.12.2016

https://www.facebook.com/ausgebucht

Heide Fuhljahns Ratgeber „Kalt erwischt“ - Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft – ist erstmals 2013 im Diana Verlag erschienen und wurde 2016 in aktualisierter und erweiterter Neuausgabe auf den Markt gebracht. Die 1974 geborene Autorin arbeitet seit vielen Jahren als freie Fachjournalistin mit den Schwerpunkten Psychologie, Gesundheit und Ernährung. Heide Fuhljahn ist seit ihrer Kindheit selbst an Depressionen erkrankt, sie teilt ihr Schicksal mit rund vier Millionen anderen Menschen in Deutschland. In „Kalt erwischt“ schildert sie ihre eigene Krankengeschichte und ihren Umgang damit, aber auch ihre Begegnungen mit anderen Betroffenen. Statements von Experten, Anregungen zur Selbsthilfe und Hinweise für Angehörige komplettieren das Buch.

Ein Buch über Depressionen? Nicht gerade das, was man sich allgemein unter unterhaltsamer Literatur vorstellt. Warum wollte ich das Buch als Buchbloggerin also dennoch lesen und rezensieren? Zum einen, weil mich der Titel und der Klappentext ansprachen. „Kalt erwischt“ suggerierte mir eine vielleicht etwas „humorvolle“ Herangehensweise an diese schlimme Erkrankung. Außerdem neige ich dazu, Menschen, mehr Vertrauen entgegenzubringen, die selbst wissen, von was sie schreiben, die selbst mit einer solchen kräftezehrenden und angsteinflößenden Diagnose leben. Zum anderen kenne ich einige depressive Menschen persönlich, ihre Krankheitsbilder sind vollkommen unterschiedlich, nicht nur in der Intensität, auch in den Symptomen. Ich wollte durch dieses Buch die Hintergründe besser kennen- und verstehen lernen, wollte wissen, wie ich mich verhalten und wie ich helfen kann.

Zuallererst: Meine Erwartungen wurden grundsätzlich nicht enttäuscht, auch, wenn ich etwas Kritik äußern muss.

Gleich von Beginn an konnte ich mich sehr gut in Heide Fuhljahn hineinversetzen. Ihre Schilderungen sind so plastisch und eindringlich, dass ich quasi selbst mit ihr mitgelitten und mitgehofft habe. Ich denke, so wird es vielen Leserinnen und Lesern ergehen. Man findet sich höchstwahrscheinlich nicht nur persönlich in vielen Schilderungen wieder, man bekommt auch das Gefühl, nicht alleine zu sein, was sehr viel Kraft, Mut, Optimismus und Trost vermitteln kann. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen, für mich auch ein klarer Pluspunkt, da depressive Menschen oftmals an Konzentrationsstörungen leiden und nicht immer die Kraft für hochtrabende Texte haben.

Kritisch möchte ich als medizinischer Laie anmerken, dass Frau Fuljahn meiner Meinung nach mehrere Krankheitsformen miteinander vermischt. Der Oberbegriff „Depression“ mag diese umfassen, trotzdem müsste man hier denke ich doch einiges deutlicher abgrenzen. Weiterhin halte ich es für unangebracht, ohne entsprechende Ausbildung Ratschläge zu Medikamenten zu geben. Dass Experten zu Wort kommen, finde ich gut, trotzdem sind diese Äußerungen für mich kritisch zu betrachten. Psychopharmaka sind schwerwiegende Substanzen, die sicherlich sehr oft sehr positive Wirkungen haben, aber sicherlich nicht für jeden Patienten geeignet sind, da sie selbst schwere Problematiken auslösen können. Hier ist eine gewisse Vorsicht und gute Information überaus wichtig. Ob Medikamente, wie im Buch beschrieben, wirklich die „das beste Mittel“ gegen Depressionen sind. kommt sicher auf den Einzelfall an und sollte nicht verallgemeinert werden. Jeder Mensch ist unterschiedlich.

Ich halte ich „Kalt erwischt“ als biografischen Erfahrungsbericht für eine gute Ergänzung – für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Man erfährt viel Wissenswertes und Hilfreiches, sollte aber trotzdem  das Gelesene stets für sich selbst reflektieren. Dann kann das Buch durchaus eine Bereicherung sein. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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