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Kalte Freundschaft Roman

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CHF 9,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-04461-9

Erschienen: 23.06.2010
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Und morgen bist du tot

Die Journalistin Nadine erfährt als eine der Ersten von dem Mord, der ihre kleine Heimatstadt erschüttert. Schockiert betrachtet sie die Fotos des toten Mädchens, das ihrer eigenen Tochter Marielle zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Leiche der jungen Frau ist allerdings nur der Auftakt zu einer Serie von Gewaltverbrechen – und die Opfer sind ausnahmslos unter Nadines Freunden zu finden. Entsetzt wird Nadine klar, dass sie den Mörder kennen muss und dass Marielle und sie sich in höchster Gefahr befinden …

Gerade hat die aufstrebende Schriftstellerin Nadine ihren ersten Krimi veröffentlicht, als sie plötzlich selbst in einem Thriller zu leben scheint. In ihrer niederländischen Heimatstadt Leiden geht ein Mörder um, der bereits eine junge Frau getötet hat. Und es bleibt nicht bei einer Leiche: Das nächste Opfer ist Nadines Freundin Joella, die nach einem Grillfest tot aufgefunden wird. Langsam schnürt die allgegenwärtige Angst Nadines Kehle zu, denn das Verbrechen weckt auch die dunklen Erinnerungen an den Unfalltod ihres Mannes, der nie richtig aufgeklärt wurde. Entsetzt fragt sich Nadine, ob der Mörder aus ihrem eigenen Umfeld stammen könnte. Die grausame Antwort bekommt sie nur wenige Tage später, als ihre Tochter Marielle nicht mehr von der Schule nach Hause kommt …

Wer ist Feind, wer Freund? Einmal mehr zeigt sich Simone van der Vlugt als Meisterin des psychologischen Thrillers.

Simone van der Vlugt (Autorin)

Simone van der Vlugt, geboren 1966, eroberte mit ihrem ersten Psychothriller "Klassentreffen" die internationalen Bestsellerlisten und ist seitdem aus dem Spannungsgenre nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Alkmaar in den Niederlanden.

Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart
Originaltitel: Herfstlied
Originalverlag: Ambo Anthos

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-04461-9

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 23.06.2010

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Freund oder Feind?

Von: Literaturchaos Datum: 07.09.2017

www.literaturchaos.jimdo.com

Wer mag das nicht? Krimis oder Thriller, bei denen der Spannungsbogen konstant hochgehalten wird und bei denen man als Leser permanent rätselt, wer denn nun der Täter ist? Bei denen man vermutet, fieberhaft überlegt, sich fast sicher ist, dann aber doch wieder alles verwirft, weil ein kleines Puzzlestück nicht passen will? Leser/innen, die sich hier angesprochen fühlen, können mit den Büchern der Niederländerin Simone van der Vlugt gar nichts falsch machen, denn diese Autorin weiß bestens zu unterhalten und macht es dem Leser schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Der Schreibstil der Autorin war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, da sie in der Gegenwartsform schreibt, was ich eigentlich gar nicht mag, und zudem kurze und schnörkellose Sätze benutzt, die anfangs ein wenig holperig und abgehackt wirken.

Es gibt Schreibstile, mit denen ich mich überhaupt nicht anfreunden kann und bei denen ich dann nach spätestens zehn Seiten das Buch völlig genervt zur Seite lege. Bei Frau van der Vlugts Büchern dauert es hingegen höchstens eineinhalb Seiten, bis ich völlig in das Geschehen eintauchte. Das war schon bei den zwei vorherigen Büchern, die ich von dieser Autorin gelesen habe, so, und das war auch bei "Kalte Freundschaft" wieder so.

Komplett unblutig und ohne grausame Szenen kommt dieser Thriller aus, was der Spannung allerdings keinen Abbruch tut. Mehr noch, die Handlung spielt in einer sommerlichen, niederländischen Kleinstadt, was dem Ganzen ja schon mal direkt einen liebevollen Stempel aufdrückt. Die Autorin weiß trotzdem, was sie tut, denn sie lässt während der Geschichte einige Leute sterben. Leute, die alle direkt oder indirekt mit der Journalistin und angehenden Autorin Nadine befreundet sind. Was zunächst noch wie ein makabrer Zufall anmutet, wird schon bald zur Gewissheit: Irgendwer hat es auf Nadine abgesehen und scheut nicht davor zurück, ihren Bekannten- und Freundeskreis zu eliminieren.

Immer wieder eingestreute Passagen des Mörders, geschrieben in der Ich-Form, kurbeln die Fantasie des Lesers zusätzlich an und das wilde Spekulieren und Vermuten lässt sich somit gar nicht vermeiden.

Nach und nach wenden sich immer mehr ihrer Freunde ab und Nadine muss allein nach dem "Warum" fragen. Gibt es Neider, weil sie erste Erfolge als Autorin feiert? Hat ihre neue Liebe eine rachsüchtige Ex oder ist gar verheiratet? Nadine und der Leser tappen völlig im Dunkeln. Langsam nur füttert uns die Autorin mit Hinweisen - irgendwann fiel dann allerdings der Groschen und ich war erstaunt, wie es Simone van der Vlugt so lange geschafft hatte, mich komplett auf den Holzweg zu führen.

Großartig erzählt und genau das richtige Buch für einen spannenden Nachmittag auf der Couch.

Ein spannender "Entwicklungsroman"!

Von: Annette Traks Datum: 24.02.2017

www.annette-traks.com

Die Journalistin Nadine ist 36 Jahre alt und bereits seit 5 Jahren Witwe - ihr Mann ist bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Seitdem lebt sie mit ihrer mittlerweile 16-jährigen Tochter Marielle allein im Haus, wo sie sich in ihrer Freizeit der Fertigstellung eines Buch-Manuskripts widmet.

Nach einigen gescheiterten Beziehungen lernt sie bei einem Treffen mit befreundeten Autoren den Verleger Eelco kennen. Beide verlieben sich ineinander und hoffen auf eine gemeinsame Zukunft, umso mehr, als Eelco sich auch mit Marielle gut versteht.

Durch seine Vermittlung publiziert ein Verlag sogar Nadines Buch. Sie könnte nicht glücklicher sein.

Doch einige Morde an jungen Frauen erschüttern ihren Heimatort Leiden. Als nach einer Grillparty aus Anlass der Buchveröffentlichung auch ihre Bekannte Joella einem Verbrechen zum Opfer fällt, ahnt Nadine, dass der Täter unter ihren Freunden zu suchen ist.

Ihr Verdacht erhärtet sich, als sie erfährt, dass Eelco bedroht worden ist, und ihre Tochter spurlos verschwindet.

Resümee:
Die Handlung beginnt ruhig: Man erfährt zunächst einiges über Nadines Lebenssituation als berufstätige Frau mit schriftstellerischer Ambition und alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter.

Allmählich jedoch kommt Spannung auf, steigert sich immer mehr und erreicht ihren Höhepunkt am Schluss. Diese Kontinuität ist umso bemerkenswerter, als es keine überraschenden Wendungen im klassischen Sinne gibt. Vielmehr entwickeln sich Handlung und Dramatik wie eine Lawine laufend fort - eine Aktion generiert die nächste, verhängnisvollere bis zur Eskalation am Schluss.

Ähnlich verhält es sich mit den Charakteren, die immer neue Facetten zeigen.

Einige Personen verhalten sich zunehmend suspekt, verunsichern Nadine, die bald nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann. Doch hätte jemand ein Mordmotiv? Ist irgendeiner darunter, der ihr Böses will? Vielleicht einer der Autorenfreunde, der ihr den Erfolg neidet? Jemand, der eifersüchtig auf ihre Beziehung zu dem Verleger Eelco ist? Welche Rolle spielen Marielles Lehrer und Nadines Chef?

Obwohl auch ich mir natürlich während der Lektüre diese Fragen gestellt habe und die Verdächtigen wechselten, war die Aufdeckung der Wahrheit für mich schließlich eine große Überraschung.

Der schnörkellose, geradlinige Schreibstil der Autorin tut der Dramatik
keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die oft kurzen Sätze erzeugen beim Leser
eine gespannte Erwartungshaltung bzgl. des Handlungsfortgangs.

Das Buch ist in der Er-Perspektive geschrieben, jedoch sind einige Passagen in der Ich-Form eingefügt, in denen der Täter seine Gedanken preisgibt.

Fazit: ein spannender "Entwicklungsroman".

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