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Kalter Kaffee Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21510-1

Erschienen:  11.06.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Sergio Baroli hat ein Enthüllungsbuch über die Mafia geschrieben und lebt in ständiger Bedrohung. Im Münchner Circus Krone nimmt der Bestsellerautor den Bayerischen Verdienstorden entgegen. Es kommt zu Tumult und Schießereien. Kriminalkommissar Hummel dient dem Italiener unversehens als Bodyguard. Es folgt ein Katz-und-Maus-Spiel voller Finten, Überraschungen und wilder Action. Aber ist der Autor vielleicht gar nicht der große Aufklärer? Geht es nur um den schnöden Mammon? Ist der vermeintliche Löwe Baroli letztlich nur ein käuflicher Papiertiger?

»Krimispannung mit schrägem Humor.«

Mindener Tageblatt (14.07.2018)

Harry Kämmerer (Autor)

Harry Kämmerer, geboren 1967, aufgewachsen in Passau, lebt mit seiner Familie in München-Haidhausen. Verlagsredakteur mit Herz für Musik, Literatur und Kabarett. Verfasser einer Dissertation zum Thema »Satire im 18. Jahrhundert« und der kultigen Krimis Isartod, Die Schöne Münchnerin, Heiligenblut, Pressing sowie Harte Hunde und Absturz.

»Krimispannung mit schrägem Humor.«

Mindener Tageblatt (14.07.2018)

»Harry Kämmerer liefert in seinem neuesten Buch Krimispannung und schrägen Humor.«

Magdeburger Volksstimme (17.07.2018)

»Ein Krimi, der alles andere ist als nur „Kalter Kaffee".«

Hellweger Anzeiger (14.07.2018)

»Hochspannung mit Humor.«

Super Freizeit, Ausgabe 08, Juli/August

02.11.2018 | 19:30 Uhr | Ingolstadt

Lesung mit Musikbegleitung mit Harry Kämmerer
Musik: Reinhard Soll (E-Gitarre)

Eintritt: € 15,-
Kartentelefon: 0841/ 99325767

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Mehr Infos

Hugendubel
Theresienstraße 4
85049 Ingolstadt

Tel. 0841/9345-0, ahf.git@hugendubel.de

Weitere Informationen:
Heinrich Hugendubel
80636 München

Tel. 089/55233-3, info@hugendubel.de

03.11.2018 | 19:30 Uhr | Schwabmünchen

Lesung mit Harry Kämmerer

Eintritt:
€ 12,- / € 9,- für Schüler/ Studenten

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Mehr Infos

Buchhandlung Albert Schmid
Fuggerstraße 14
86830 Schwabmünchen

Tel. 08232/71952, info@buchhandlung-schmid.de

13.11.2018 | 18:30 Uhr | Berlin

Lesung mit Musikbegleitung mit Harry Kämmerer im Rahmen des Krimimarathons Berlin-Brandenburg
Musik: Reinhard Soll (E-Gitarre)

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Mehr Infos

Bayrische Landesvertretung
Behrenstr. 21/22
10117 Berlin

Weitere Informationen:
Lesekultur Berlin e.V.
10249 Berlin

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21510-1

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  11.06.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Gemächlich, aber unterhaltsam mit liebevoll gezeichneten Figuren

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 08.08.2018

www.rezensions-seite.de

Mailand. Kaffeefirmen. Mafia. Dunkle Geschäfte und krimineller Expansionsdrang. Nicht nur in der Kaffee-Branche, auch was das Bestatter-Wesen angeht, gehen so manch dunkle Gestalten davon aus, dass sich dort prächtig Geld waschen und zudem noch mehr verdienen lässt.

Was den Bestatter Miller kalt lässt, auch wenn es glühend heiß wird in den eigenen Räumlichkeiten.

Der hat eigentlich genug mit seinen beiden Gehilfen zu tun, die zwar aus jedem Fehler immer noch das Beste kreieren können, deren lakonische „Coolness“ aber nicht selten dem Chef die Haare zu Berge stehen lassen.

Was Kommissar Hummel aktuell weniger interessiert, denn gerade hat er einen italienischen Journalisten (und Kronzeugen in einem bald stattfinden, aufsehenerregenden Prozess) vor einer Kugel bewahrt hat und sich unverhofft in der Rolle wiederfindet, jenem Sergio Baroli (und das zu Anfang nicht unbedingt freiwillig) zur Seite zu stehen. Wo er doch viel größeren Drang verspürt, seine bis dato ungekannte Halbschwester näher kennenzulernen

Gut, dass sein Team, samt seinem Chef Mader und dessen Hund „Bajazzo“ unverbrüchlich an Hummels Seite stehen und auch nicht an ihm irrewerden, als Hummel ganz andere Ideen kommen, was hinter den Anschlägen und der Geiselnahme der Familie Barolis stecken könnte.

So vertiefen sich Zankl und Doris vor Ort in Mailand in die verflochtenen Beziehungen hinter den Kulissen (und, was Doris angeht, mit tiefen Blicken für einen italienischen Polizisten ausufern könnte), während Hummel in einer Berghütte sich selbst erstmal zu sortieren hat und der Bestatter Miller ungebetenen Besuch mit einem „Angebot, dass er nicht ablehnen kann“ erhält.

Mit Folgen für einen Autor, der die neue Reihe „Literatur beim Bestatter“ eröffnet hat und ein überaus merkwürdiges Mittel gegen seine Schlafstörungen dabei gefunden hat. Mit „ewigen Folgen“, wie sich herausstellen wird.

Dass sich Zankl in der Notaufnahme noch intensiven Blicken und Fragen auszusetzen hat, was den Arm seiner Tochter Clarissa angeht.

Solche und andere „Nebenszenen“ lässt Kämmerer ebenso spielend leicht mit einfließen, wie er den roten Faden des Mafia-Prozesses und der immer stärker werdenden Gefahren für seine Ermittler konzentriert im Blick behält.

Ein wenig gemütlich kommt allerdings schon daher, und am Ende geht es doch überraschend schnell und ein Stück zu kurz (die Entführungsgeschichte der Familie des Journalisten und ihre Hintergründe hätte schon eine Gelegenheit für eine ausführlichere Betrachtung gegeben, dies ist im Roman zu glatt gelöst, um zu überraschen), das aber macht Kämmerer durch seine sehr flüssige Sprache und den umfassenden Blick auf seine individuell gestalteten Protagonisten durchaus wett.

Rezension zu "Kalter Kaffee"

Von: Zsadista Datum: 25.06.2018

zsadista.blogspot.de

Sergio Baroli ist die Koryphäe auf dem Gebiet der Kaffee – Mafia in Italien. Er hat schon Bücher darüber veröffentlicht und macht nun eine Tour nach Bayern, wo ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen werden soll.

Im Kreise einer Krimilesung im Circus Krone soll die Feier von statten gehen. Doch es geht alles schief, was schief gehen kann. Kaum versieht man sich, ist Baroli mit Hauptkommissar Hummel im Schlepptau auf der Flucht vor der italienischen Mafia.

Auch im Revier fliegt durch die Sache einiges durcheinander. Der Chef wird kurzerhand suspendiert und die Kollegen sollen die Finger von der Sache lassen. Doch wie soll man die Finger von einem Fall lassen, wenn der eigene Kollege verschwunden ist?

„Kalter Kaffee“ ist ein Band der Chefinspector Mader Reihe aus der Feder des Autors Harry Kämmerer.

Ich kenne die anderen Teile nicht und weiß auch ehrlich nicht, wie viele Teile es von dem Team gibt. Ist aber völlig egal, man kommt auch so in der Story mit. Am Anfang ist es kurz etwas schwer, den ganzen Personen zu folgen, da auch sehr kurze und sehr viele Kapitel aufeinander folgen. Durch den Schreibstil findet man sich aber recht fix zurecht.

Als nächstes muss ich das tolle Cover loben. Ich liebe diese Bilder, wo man zweimal hin schauen muss. Der Totenschädel im Kaffee ist einfach genial und die Brezeln einfach lecker. Leider hatte ich beim Lesen ständig Lust auf Kaffee und Hunger auf die Brezen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Es gab eigentlich keine Kapitel, die ich schneller lesen wollte, weil etwas langweilig oder uninteressant war. Das ist doch recht selten bei mir und einem Krimi. Oft wird etwas arg in die Länge gezogen oder zu viel des Guten im Privatleben der Ermittler verbracht. Baroli war jetzt nicht sehr sympathisch, trotzdem war sein Part richtig gut.

Allerdings muss ich gestehen, am aller besten haben mir die Helfer des Bestatters Miller, Sorry, der Trauerhilfe Miller gefallen. Andi, Diego und Wotan, der Ex-Rocker im Rollstuhl. Was hab ich über die drei gelacht. Herrlich. Nur schade, dass dieser Strang der Geschichte am Ende in der Luft hängen geblieben ist. Ich hoffe, im nächsten Krimi sind meine drei Helden wieder mit von der Partie.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ich war begeistert vom Schreibstil, der locker und flott zu lesen war. Ich mochte die Spannung in der Story und die Personen, die mitspielten, von Baroli mal abgesehen. Und den offiziellen Autor von Hummels Krimi, aber das ist eine andere Ecke.

Wer Krimis mit einem Touch Humor mag, liegt mit „Kalter Kaffee“ genau richtig. Ich kann den Krimi wirklich nur weiter empfehlen.

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