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Kein Sterbenswort Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-01062-1

Erschienen: 26.01.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elisabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf ...

Harlan Coben (Autor)

Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang zwölf Thriller geschrieben, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award. Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey.

Aus dem Amerikanischen von Gunnar Kwisinski
Originaltitel: Tell No One
Originalverlag: Delacorte

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-01062-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 26.01.2009

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Hauptstrang sehr gut - Rest schwach

Von: Krimisofa.com Datum: 14.04.2017

krimisofa.com

Ich bin der Überzeugung, dass jeder von uns ein oder mehrere dunkle Geheimnisse hat, die wir nie mit jemanden teilen würden, weil es uns unangenehm wäre. Das kann ein Hobby wie das Hören von fürchterlicher Musik sein oder auch etwas ganz Anderes. Doch manchmal gibt es Menschen, denen wir blind vertrauen, weil wir sie ewig kennen; wir würden ihnen alles erzählen – aber auch von unserem dunkelsten Geheimnis?

David – der von allen eigentlich nur bei seinem Nachnamen Beck genannt wird – und Elisabeth aus Kein Sterbenswort sind genau solche Menschen wie oben beschrieben, sie kannten sich, seit beide sieben Jahre alt waren. Als sie 25 waren wurden sie getrennt, weil Elisabeth ermordet wurde; ermordet an ihrem Lieblingsort, dem Lake Charmaine. Heute, acht Jahre später, geht Beck immer noch trauernd durch die Welt, dabei hat er einen Hang zum Misanthropischen und wurde mir dadurch sofort sympathisch.

Man wird sofort in die Geschichte von Kein Sterbenswort hineingeworfen, wofür ich Harlan Coben unendlich dankbar bin. Ich mag Prologe normalerweise nicht wirklich, weil man zu Beginn eines Buches nur wenig bis gar nichts mit dem dort Erzähltem anfangen kann, doch Coben macht es – für meine Begriffe – genau richtig; er erklärt auf den ersten Seiten des Buches den Sachverhalt, and that’s the story. Genau darum geht es dann in der restlichen Geschichte – und ich finde es so um Welten besser, als irgendwelche kryptischen Schilderungen, die man erst nach x Seiten oder gar erst am Ende versteht.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass der Ich-Erzähler Beck die Leser in die Geschichte miteinbezieht. Nicht dass man als Leser mitreden kann – gut, können schon, nur wird es die Geschichte nicht beeinflussen –, es ist eher so, dass Beck immer wieder ein „Sie wissen, was ich meine“ oder Ähnliches einwirft und man sich als Leser denkt „Ja klar, Mann“ – oder einfach nur mit dem Kopf nickt. Das gibt der Geschichte eine gewisse Dynamik.

Aber vielleicht tut genau das der Geschichte auch nicht gut, denn neben dem Beck-Strang, der aufgrund Becks Geschichte und dem Miteinbeziehen des Lesers ziemlich persönlich ist , gibt es noch andere Stränge, die mich im Gegensatz zum Hauptstrang kalt ließen, wo man wenig bis gar nichts über die Charaktere erfährt, wo im Gegensatz dazu alles klinisch wirkt, wie in einem Krankenhaus – und ich mag keine Krankenhäuser, und genau so wenig mochte ich diese Stränge. Abgesehen davon – um gleich bei den negativen Aspekten zu bleiben – ist der Ausgang der Geschichte relativ früh klar und so wird man beim Showdown, der ohnehin eher unaufgeregt ist, nicht wirklich überrascht; dafür am Ende, wo es eine Wendung gibt, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, umso mehr.

Fazit: Kein Sterbenswort ist eine packende Geschichte, die allerdings nicht immer weiß, wie sie den Leser packen soll und deshalb nicht zu hundert Prozent zu überzeugen weiß. Kann man lesen, muss man aber nicht gelesen haben.

Ein rasanter Thriller mit vielen Fragen und Überraschungen

Von: Tipperin Datum: 11.03.2016

www.dietipperin.wordpress.com

Vor 8 Jahren hat sich das Leben von David Beck schlagartig geändert. Die Liebe seines Lebens, Elisabeth, wurde von einem Serienmörder namens Killroy brutal ermordet –und er konnte ihr nicht helfen. Heute lebt er ein einfaches Leben im Haus seines dementen Großvaters und arbeitet als Kinderarzt. Sein Leben ist nicht das aufregendste und den Tod seiner Frau hat er noch nicht überwunden, doch dann erhält er eine verschlüsselte Botschaft. Natürlich kann die nicht von seiner toten Frau kommen, denn die wurde ja nicht nur umgebracht, sondern auch als das Mordopfer identifiziert. Trotzdem kann die Nachricht nur von ihr kommen, denn in der Nachricht gibt es eine Information, die nur die beiden kennen. Und in der Nachricht steht ganz klar: Kein Sterbenswort!
Als dann noch eine Nachricht kommt, das FBI ihn des Mordes an seiner Frau verdächtigt und eine weitere Person stirbt, ist David plötzlich auf der Flucht. Ist er unschuldig? Lebt seine Frau vielleicht doch? Fragen über Fragen, und Spannung bis zur letzten Seite.

Stil, Machart, Meinung
Zu meiner großen Freude kommt dieses Buch sofort zur Sache. Dr. Beck und seine Frau vor 8 Jahren, sie gehen an ihrem Jahrestag zu einem abgelegenen See. Durch die Informationen auf der Rückseite des Buches weiß man ja schon, wer gleich dran glauben muss. Man erlebt diese Situation durch die Augen der Hauptperson und ist dann mit der nächsten Seite auch schon im „hier und jetzt“ des Buches, in dem der noch immer trauernde Ehemann auf einmal eine Email seiner toten Frau bekommt. Die Fragen sind: ist die Email wirklich von seiner Frau? Ist die Frau wirklich tot?
Der Leser wird gekonnt mit Informationen gefüttert, die Polizei und Hauptperson nicht haben. Aber es gibt auch immer wieder nur ein paar Häppchen, sodass ich am Ende einiges an Theorien parat hatte, aber trotzdem sehr überrascht war als auch das letzte Geheimnis gelüftet wurde. Das finde ich sehr gelungen.
Grundsätzlich treten irgendwann nach längerer Einführung (die auch nicht langweilig ist) ein Wettlauf gegen die Zeit und noch dazu ein Kampf um Leben und Tod ein. Wem kann man trauen, wem nicht? So mag ich das von Thrillern, besonders wenn sie gekonnt mit Krimi-Elementen gekreuzt werden. Mitraten, Sachen aus der Vergangenheit erforschen und Stück für Stück das Rätsel lösen – während die Zeit läuft und eine Menge passiert. Der Plot ist stimmig und die Auflösung an mehreren Stellen überraschend.
Ein sehr guter Thriller, in dem etwas kleineren Format als sonst auch gut für unterwegs und schnell durchgelesen. Es ist alles da, was ich mag. Und lange, unnötige, schwülstige Beschreibungen sucht man vergebens. Ganz im Gegenteil ist in Dialogen und den Gedanken der Hauptperson auch noch ein knackiger Humor zu finden, den ich mag.

Fazit
Ich vergebe 4 Sterne. Ich habe in letzter Zeit einfach so viele wirklich gute Thriller gelesen, die meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr Suchtpotential, Überraschung, Brillanz und Außergewöhnliches aufweisen konnten. Trotzdem ist dieser Thriller hier wirklich sehr gut und 4 Sterne sind auch ein Lob! Damit der Thriller-Fan von heute absolut nichts falsch machen.

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