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Kells Legende Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-07574-3

Erschienen: 16.07.2012
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Der wahrscheinlich düsterste aller Helden …

Es ist eine Zeit für Helden, eine Zeit für Krieger – und Kells Axt dürstet nach Blut. Doch Kell ist kein Held. Er ist nur ein Mann, der stets versucht hat, das Richtige zu tun. Da fällt eine grausame Armee aus dem Norden über seine Heimat her, und Kell muss sich entscheiden. Wird er den Erwartungen seiner Enkelin Nianna gerecht werden, die ihn aus tiefster Seele verehrt? Oder wird er sie enttäuschen und dafür ihrer beider Leben retten? Kells größter Kampf steht bevor!

Andy Remic (Autor)

Andy Remic lebt in England, doch sein Herz gehört den schottischen Bergen. Seine Hobbys sind Schwertkampf, Klettern und Kickboxen. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Lincoln.


Wolfgang Thon (Übersetzer)

Wolfgang Thon wurde am 17.07.1954 in Mönchengladbach geboren. Nach dem Abitur studierte er Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin und Hamburg. Heute ist er als Übersetzer und Autor für verschiedene Verlage tätig. Er ist Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern und lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in Hamburg.

Aus dem Englischen von Wolfgang Thon
Originaltitel: Kell's Legend
Originalverlag: Angry Robot, Nottingham 2009

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-07574-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 16.07.2012

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Erreicht nicht ganz die Erwartungen

Von: Petra Berger  aus Walzbachtal Datum: 29.04.2017

phantastische-fluchten.blogspot.de/2016/12/kells-legende-von-andy-remic.html

Kell ist ein alter Krieger, den Geschichten nach ein Held, eine Legende. Doch nun lebt er alt, müde, einsam und desillusioniert in Jalder, der größten Stadt im Reich Falanor und sein einziger Freund ist der Alkohol. Lichtblick in seinem Leben ist seine Enkelin Nienna, die er über alles liebt.
Eines Tages ist es vorbei mit dem ruhigen Lebensabend. Ein eisiger Nebel zieht über Jalder, dem merkwürdige fremde Krieger mit bleichem Haar und roten Augen folgen. Ein Heer von Albinokriegern überschwemmt das Land. Ihr Anführer ist General Graal, ein Vachine von jenseits der Schwarzpitzen, einem Gebirge, das die Heimat der Vachine von denen der Menschen trennt. Vachine sind Wesen, einst menschlich, die sich durch eine Technologie in Geschöpfe, halb Mensch, halb Maschine verwandelt haben. Als ihnen ihre Nahrung, das Blutöl, ausgeht überfallen sie Falanor um Nachschub an menschlichem Blut zu bekommen, das die Grundlage des Blutöls bildet.
Kell gelingt es, die Angreifer, die sein Haus stürmen, zu töten und er machtsich auf den Weg um König Leanoric vor der Invasion zu warnen.
Doch die Vergangenheit holt Kell ein. Der Feind erkennt ihn und seine Axt Ilienna und schickt ihm grausame mutierte Wesen hinterher, die ihn vernichten sollen. Obwohl Kell sich geschworen hatte, seine Blutaxt nicht mehr zu benutzen ist er nun gezwungen erneut in den Kampf zu ziehen um seine Freunde zu retten.
Durch wiederholte Angriffe kommen sie zu spät um den König zu warnen. Graal hat den Herbstpalast überfallen, Königin Alleora entführt und greift mit seinen Canker das Heer des Königs an. Kell muss sich nun entscheiden ob er erneut in einen Kampf eingreifen will.
Kommentar:
Der Autor hat sein Buch David Gemell gewidmet. Bei der Beschreibung von Kell mag man als Leser durchaus an Waylander oder die Winterkrieger denken. Aber da wo man bei Gemell Gold findet, findet man hier als Leser höchstens einen polierten, glänzenden Stein, dessen Schein trügt. Gute Ansätze sind da, aber die Umsetzung ist sehr holprig.
Zwei Beispiele: Graal schlägt dem Kommandeur der Garnison von Jalder den Kopf ab. Dieser Kopf fliegt Meter weit weg. Dann kommt ein Schnitter um den Kommandeur die Seele auszusaugen. Dabei zieht sich die Haut über dem Schädel des Opfers zusammen und der Körper schrumpft wie eine Mumie. Dabei liegt der Schädel weit weg und ist nicht mehr mit dem Körper verbunden. Wie kann also die Handlung des Schnitters am Körper des Toten auf dessen Kopf Auswirkungen haben?
Das zweite Beispiel: Kell wohnt im zweiten Stock einen Wohnhauses und schaut auf die Stadt. Seine Enkelin kommt zu Besuch. Als sie geht öffnet sie die Tür und tritt auf die Straße und Schnee weht herein. Kell wohnt im zweiten Stock, wie kann man dann direkt auf die Straße treten? Zumal wenige Sätze später jemand die Treppe heraufpoltert.
Das sind leider nur zwei Unstimmigkeiten, die beim Lesen des Buches erheblich stören. Die ganze Geschichte wirkt seht unausgegoren und sprunghaft. Immer wieder lässt der Autor kryptische Bemerkungen über Kells Vergangenheit einfließen, die ahnen lassen, dass er einstmals große Schuld auf sich geladen hat. Leider erfahren die Leser aber nie die genauen Details. Mir wäre ein kurzer Rückblick in Kells Vergangenheit lieber gewesen, so dass man seine Handlungen, seine Zweifel und sein Verhältnis zu seiner Blutaxt besser verstehen kann.
Die gesamte Rezension finden Sie auf meinem Blog

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