Kill

Thriller

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Inspiriert von realen Fällen zeigt »Kill« im fesselnden, halb dokumentarischen Stil den (fiktiven) Serienmörder Thomas Bishop in seiner Entstehung, in seinen Taten, aber auch in seinem Alltagsleben, und beleuchtet die Auswirkungen, die seine grausamen Morde auf die Gesellschaft und ihre Moral haben.

»Kill« von Shane Stevens gilt als der erste Roman, der einen Serienmörder in den Mittelpunkt stellt, und ist damit das Vorbild für Thomas Harris und seine Hannibal Lecter-Romane.


Aus dem Amerikanischen von Alfred Dunkel
Originaltitel: By Reason of Insanity
Originalverlag: Chicago Review Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20737-3
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einfach ein guter, bodenständiger Thriller

Von: Der Bücherwurm

11.06.2019

Mein Fazit: Wenn ein Buch mit „Die Mutter aller Serienkiller Romane“ angepriesen wird, dann steigen die Erwartungen natürlich ins Unermessliche. So viele Serienkiller tummeln sich in der Thrillerliteratur, da darf man doch auf dieses Werk gespannt sein oder? Eins vorweg: Es ist ein gelungenes Buch aber ob es „Die Mutter aller Serienkiller Romane“ ist, sollen andere entscheiden. Mir ist zuerst aufgefallen wie angenehm Stevens Schreibstil ist. Nüchtern und etwas wortkarg. Ich musste anfangs an Cormac McCarthy denken. Auch wenn dessen Brillanz nie erreicht wird. Trotzdem schafft es Stevens eine sehr klassische aber absolut spannende Geschichte zu erzählen. Die Hauptfiguren werden sehr stark charakterisiert und der Autor nimmt sich Zeit für die Figuren. Hier wird eine runde Geschichte erzählt. Die Brutalität ist hoch, die Geschichte spannend. Soweit so gut. Leider entwickelt Stevens einige Nebenhandlungen, die eher unnötig sind. Auch wenn sie zum Ende hin mehr oder weniger gut abgeschlossen werden. Manche enden aber auch eher abrupt und schwach. Hier hätte man einiges kürzen können. Was ich aber wirklich mal interessant fand, war die Arbeit des Journalisten (der Hauptfigur neben dem Mörder). Hier wurden immer wieder falsche Schlüsse gezogen und der Leser muss mitansehen, bzw. mitlesen wie der Journalist auf völlig falsche Fährten geführt wird. Das mag zwar manchmal etwas frustrierend sein, weil er immer wieder so nah an der Wahrheit dran ist aber gibt einen guten Einblick in die Realität. Ob das, was in diesem Buch geschildert wird der Realität entsprechen könnte ist aber sehr zweifelhaft. Klar, die Morde und viele Vorgehensweisen des Killers sind realen Figuren nachempfunden aber sind wir ehrlich, der Killer hat das ein oder andere mal schon Glück. Aber klar, wie im echten Leben auch. Ein richtig starker Thriller, der sich manchmal ein bisschen zu sehr in Nebenschauplätzen verliert aber trotzdem sehr spannend und fesselnd daherkommt.

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Die tiefen Angründe eines Killers spannend wiedergegeben

Von: DerPandaliest

20.05.2019

Es ist schon eine Weile her, da hat mir eine Bekannte den Prolog der Mutter aller Serienkiller-Romanen gezeigt. Den fand ich höchstseltsam, und doch hat mich das Buch interessiert, so sehr dass ich Monate später doch noch zu dem Buch griffen. 'KILL' aus der Feder von Shane Stevens aus dem Heyne Verlag ist ein unzensiert Thriller der den Weg eines fiktiven Serienkillers, basierend auf reale Ereignisse, vom Kind bis zum Erwachsenen erzählt. Ich muss gestehen, nach anfänglicher Skepsis, hatte mich dieses Buch völlig in seinen Bann gezogen. Die Erzählform liest sich wie ein Bericht, mehrere Handlungsstränge die abwechselnd, sprunghaft wiedergegeben werden, gleichzeitig sich doch lückenlos aneinanderreihen. Ziemlich viele Lesestunden habe ich mit diesem Buch verbracht, doch nicht wegen dem fast 500 Seiten starken Werk selbst, sondern weil mich die Storyline so faszinierte und ich begann die im Buch erwähnten Serienkiller zu googeln. Eines führte zum anderen, und schwupp, Stunden später hing ich immernoch im Net fest, an der gefühlt 50. Lebensgeschichte eines Serienmörders. Die Story ist unheimlich gut aufgebaut, es beginnt mit der Zeugung unseres Killers, zieht sich durch die Kindheit, der erste Mord und so weiter. Die Entwicklung ist sinnig und gut erklärt, zuweilen wird es nur etwas langatmig vorallem wenn es dann in den Bereich der Polizeiarbeit und Politik switcht. Im zweiten Teil, ca. ab der Hälfte des Buches kommt noch ein zweiter wichtiger Protagonist hinzu, und für mich persönlich wurde es dadurch noch spannender und strukturierter. Die begangenen Taten fand ich jetzt nicht unbedingt grausam beschrieben, wobei ich wohl eh zum abgehärteten Klientel gehöre. Für mich war es einfach ein packendes Katz- und Maus-Spiel ala 'Catch me of you can', nur blutiger und ich stellte mir tatsächlich Leonardo DiCaprio als Mörder Thomas Bishop vor. Von mir gibts ne Empfehlung. Wer auf so Doku-Erzählstil steht und etwas Interesse an der verqueren Denkweise eines Serienmörders hat, findet das Buch bestimmt genau so gut. Jahreshighlight? Nicht ganz, aber ganz nah dran!

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Vita

Shane Stevens

Shane Stevens (1941-2007) galt mit seinen Thrillern in Amerika lange als Geheimtipp. Als Stephen King seinen Roman »Stark« Shane Stevens widmete, wurde ein größeres Publikum auf Stevens aufmerksam. »Kill« gilt als erster Serienkiller-Roman, der zugleich die True-Crime-Literatur vorwegnahm, und wird heute von der Literaturkritik als Klassiker gewürdigt.

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