Klammerblues um zwölf

Roman

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Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou - und schneidet endlich alte Zöpfe ab!

»Man fühlt sich wie Bridget Jones mit 60 und das mit Musike. Herrlich! Schokolade zum Frühstück, Mittag-und Nachtessen.«

Katharina Thalbach (06. Juli 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25818-4
Erschienen am  13. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lieber ein zweiter Frühling als gar keiner

Von: Wuschelchen99

06.09.2020

Da hat es Felicitas Branding, genannt Fee, aber heftig erwischt. Ihren Job in einem Bekleidungsgeschäft hat sie gekündigt, um mit ihrem Mann Teddy nach dessen Renteneintritt durch die Welt zu reisen und nun stirbt Teddy plötzlich und unerwartet. Die Neu-Witwe Fee fällt in ein tiefes, moralisches Loch, das auch durch die nun anstehenden finanziellen Probleme nicht besser wird. Fee hat weder Kraft noch Mut, mit ihren 57 Jahren ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch wie durch ein Zeichen steht ihre neue Nachbarin Claudine zu Silvester urplötzlich vor ihrer Wohnungstür. Mit diesem Besuch beginnt sich Fees Leben langsam aber sicher zu ändern. Als sie dank eines Hundes namens „Taxi“ vom Rad geholt wird und Fee den Besitzer des Hundes mit Sternchen vor den Augen sieht, passiert etwas in Fee, das sie für ihr Leben nicht mehr zu träumen gewagt hätte. Carla Berlings Buch „Klammerblues um zwölf“ hörte sich für mich auf dem Klappentext nach einer lustigen Geschichte über ältere Damen an. Das Cover übte auf mich den gleichen Eindruck aus. Doch ich muss sagen, die Überraschung ist gelungen, denn: Lustig - ja, ältere Damen – nein! Diese Bezeichnung trifft weder auf Fee noch auf ihre Bekannten zu. Auch das Coverbild macht keiner der Protagonistinnen ein Kompliment. Doch dazu später mehr. In Fee sehen sich sicher viele Frauen wider: Jung geheiratet, eigene Träume der Kinder wegen nach hinten geschoben, wieder in den Beruf eingestiegen, immer auf die geschaffene finanzielle Sicherheit verlassen, Freunde, die eher Bekannte sind und dann kommt der große Knall. Alles ist nach dem Tod des Partners anders. Ja wer denkt da nicht erst einmal an Selbstmitleid und Vergraben? Keiner kann sich den berühmten Tritt in den Allerwertesten selbst verpassen. In dieser Geschichte kommt dieser Part Claudine (60), der Nachbarin, und Mary (72), einer ihrer Freudinnen, zu. Fee, die ihre Sätze gern mit „Ja, aber…“, „Nein, weil…“ und „Früher…“ beginnt, erfährt von den Beiden, dass auch andere Menschen Probleme und Leid im Leben erfahren und sich wieder zurück gekämpft haben, ohne den Spaß im Leben verloren zu haben. Klar, fällt es nicht leicht, eingelaufene Wege zu verlassen, doch Fee schafft es, die Angst vor Neuem, sicher auch ihrer finanziellen Lage wegen, langsam zu überwinden und zieht mit den zwei Frauen in eine WG. Diese strotzt nur so von Lebensmut und Freundschaft. Fee lernt nun langsam, sich auf andere und ihr unbekannte Dinge zu verlassen. Dabei hat sie eine Gabe, die Liebe zur Musik und ihre Fähigkeit, damit Gefühle auszudrücken. Wie oft frage ich mich, ob sie nun endlich mal kapiert, was ihr da gegeben wurde und es einsetzt? Der Weg dahin war lang, aber letztendlich sehr erfolgreich. All das schildert die Autorin unheimlich witzig, mit allen Höhen und Tiefen, auch traurige Töne sind dabei, um gleich wieder mit der Bedienung aller Klischees ums Eck zu kommen. Selbst der alte Zopf ist dabei. Und hier haben wir den Haken im Zusammenhang mit dem Cover gefunden: Ich erkenne auf dem Cover eine ältere kurzhaarige Dame. Fee trug aber einen recht langen Zopf bis zum Tag X und dann dürfte sie wohl eine rattenscharfe Frisur gehabt haben. Nun, wer ist auf dem Cover zu sehen? Ich bin irritiert… Kleiner Punktabzug dafür. Damit habe ich den einzigen Kritikpunkt am Buch erwähnt, was ich aber auch als Meckern auf hohem Niveau bezeichne. Mein Fazit: Ein Buch über Lebenslust, Mut zu neuen Wegen, das Muss zum Verwirklichen von Träumen, Akzeptanz von anderen Lebenswegen, Freundschaft – und das alles auch im Alter. Das Leben ist einfach schön! Stopp, noch ein Kritikpunkt! Nein, keine Kritik, nur eine Anregung: Wann erscheint Fees Mucke auf CD zum Download? Die wäre echt der Knaller!

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Witzig und lebenslustig

Von: Birgit

06.09.2020

Die 57jährige Felicitas Branding, genannt Fee, verliert nach 35 Ehejahren ihren Mann an Krebs. Sie verliert jegliche Lebenslust, isst nur noch und schaut Fernsehn. In der Silvesternacht lernt sie Claudia kennen und die akzeptiert kein "ja, aber..."! Von nun an ändern sich Fees Leben grundlegend. Mit ihren Freunden und viel guter Musik, die ich beim lesen mitgesungen habe, sagt einem das Buch, dass es immer wieder weiter geht. Die Lebensfreude ist ansteckend und es gibt viel witziges, sowohl natürlich auch nachdenkliches.

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Vita

Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihren Romanen durch große und kleine Städte. Zuletzt erschien ihr Roman "Der Alte muss weg".

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Events

30. Sept. 2020

Lesung und Gespräch mit Carla Berling

19:30 - 22:00 Uhr | Euskirchen | Lesungen
Carla Berling
Der Alte muss weg | Klammerblues um zwölf

13. Okt. 2020

Lesung mit Carla Berling

19:00 - 22:00 Uhr | Hamm | Lesungen
Carla Berling
Klammerblues um zwölf

27. Okt. 2020

Lesung und Gespräch mit Carla Berling

19:30 - 21:30 Uhr | Bielefeld | Lesungen
Carla Berling
Der Alte muss weg

29. Okt. 2020

Lesung mit Carla Berling

20:00 - 22:00 Uhr | Hennef | Lesungen
Carla Berling
Klammerblues um zwölf

04. Nov. 2020

Lesung mit Carla Berling

18:30 Uhr | Mülheim/Ruhr | Lesungen
Carla Berling
Klammerblues um zwölf

06. Nov. 2020

Lesung mit Carla Berling

19:00 - 22:00 Uhr | Voerde | Lesungen
Carla Berling
Der Alte muss weg

18. März 2021

Lesung mit Carla Berling

20:00 - 22:00 Uhr | Recke | Lesungen
Carla Berling
Der Alte muss weg

25. Juni 2021

Lesung mit Carla Berling im Rahmen der "Sommerbrise 2021"

18:00 - 21:00 Uhr | Lübbecke | Lesungen
Carla Berling
Der Alte muss weg

Videos

Pressestimmen

»Coole Komödie.«

Für Sie (22. Juli 2020)

»Ein urkomischer Roman.«

Lisa (15. Juli 2020)

»Ihre Bücher sind herrliche Humor-Kracher – mit Romanheldinnen, die wahre Stehauf-Frauen sind. Die Autorin hat’s ihnen vorgelebt.«

Meins (22. Juli 2020)

»Sie ist gerade 60 geworden….was sie in ihrem neuen Buch thematisiert, auch und gerne mit der von ihr bekannten Prise Humor.«

Westfalen-Blatt (06. Juli 2020)

»Auf rund 260 Seiten wird brillant und spannend eine tragikomische Geschichte von Singles im besten Alter beschrieben. Einfach lesenswert!«

Die Glocke (10. August 2020)

»Ein bisschen Sex and the City für Ältere. Ein leichter, beschwingter Frauenroman und - typisch Carla Berling - mit schwarzem Humor garniert.«

»Witzig.«

Frau mit Herz (29. August 2020)