Kleiner Phönix

Eine Kindheit unter Mao

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Bewegende Erinnerungen gewähren einmalige Einblicke in chinesisches Denken und chinesische Kultur.

Ihre Eltern waren Schauspieler im Dienste der Armee und nie zu Hause. So wuchs die kleine Zhao Jie, genannt Cui, in den frühen 60er-Jahren mit ihrer Großmutter und den Nachbarn in einem engen Hof in unmittelbarer Nachbarschaft zum Platz des Himmlischen Friedens auf. Das Zentrum des Riesenreiches ist ihr Spielplatz, hier lernt sie Fahrrad fahren und schwenkt Papierblumen für die Revolution. Mao wird für das Mädchen zur unerreichbaren Vaterfigur, der sie wie Millionen andere Kinder ihrer Generation gläubig folgt. Ihre Großmutter schenkt ihr die Liebe, Mao ein Lebensideal. Mit neun Jahren trägt sie die ordensgeschmückte Uniform der Rotgardisten. Mit dreizehn marschiert sie bis zum Zusammenbruch. Erst als sie fern von daheim als Erntehelferin in einem armen Bauerdorf lebt, wird ihr klar, dass sie ihre Kindheit einer Lüge geopfert hat.

Zhao Jies erstaunliche Erinnerungen eröffnen einen großartigen und nie gesehenen persönlichen Blick in ein bis heute rätselhaftes Land. Zhao Jies Lebensgeschichte ist ein Dokument des Optimismus und Lebensmutes. Sie erzählt von der Befreiung aus der Unmündigkeit und von kindlicher Liebe, Freundschaft und Kraft, die kein Staat brechen kann.

„Aus der kindlichen Froschperspektive heraus veranschaulicht Zhao Jie das Grauen der Ära Mao, die Mechanismen totaler Herrschaft und Indoktrination besser als manch politisches Sachbuch.“

Ulrich Baron, Die Welt (17. August 2013)

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mit Abbildungen
ISBN: 978-3-641-10197-8
Erschienen am  22. April 2013
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Vita

Zhao Jie wurde 1957 in Peking geboren, als 9-jährige erlebte sie den Beginn der von Mao Tse-tung ausgerufenen Kulturrevolution, wurde Rotgardistin und glühende Revolutionärin. Mit 18 meldete sie sich freiwillig für den Arbeitseinsatz in einem zentralchinesischen Bergdorf. Seit 1984 lebt sie in Berlin, wo sie als Übersetzerin und Dolmetscherin arbeitet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Man verstummt, wenn man von ihrer Kindheit liest, die einer Lüge geopfert wurde."

Peter Pisa, Kurier (10. Juni 2013)

"Das Buch bietet viele berührende Geschichten der Kindheit und Jugend und lässt nichts Forciertes spüren, will nichts beweisen."

"Zhao Jies Memoiren geben einen seltenen Einblick in ein bis heute rätselhaftes und beunruhigendes Kapitel chinesischer Geschichte."

Sibylle Peine, Deutsche Presse-Agentur (11. Juni 2013)

"... es berührt tief, bestürzt, klärt jedoch auch auf und dies direkter und eindringlicher, als ein Sachbuch es vermöchte."