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König des Schicksals Historischer Roman

Robert The Bruce (3)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17392-0

Erschienen: 21.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Wenn Menschen zu Legenden werden, wird Geschichte neu geschrieben

Robert Bruce hat sein Ziel erreicht: Er ist der gekrönte König Schottlands. Doch er hat den Zorn Edwards von England auf sich gezogen. Unter dem gefürchteten Drachenbanner zieht Edward in den Norden, entschlossen, Schottland zurückzuerobern. Die Engländer sind nicht Roberts einzige Feinde. Nach dem Mord an seinem Rivalen John Comyn hat sich das Reich geteilt, seine Truppen sind erschöpft und viele seiner Männer haben sich gegen ihn gestellt. Bruce hat die Krone, doch er hat kein Reich, er hat den Willen, ein Anführer zu sein, doch er hat keine Autorität mehr. Sein Ziel ist es nun, sich den Respekt seiner Nation zurückzuverdienen …

ÜBERSICHT ZU ROBYN YOUNG

Link zur Autorin:
www.robynyoung.com

Brethren

Robert The Bruce

Jack Wynter

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robyn Young (Autorin)

Mit ihrem Debüt Die Blutschrift gelang der Britin Robyn Young in Großbritannien und den USA ein großartiger Durchbruch, der sie auf die Bestsellerlisten schnellen ließ. Geboren 1975 in Oxford, begann sie schon früh, Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben. Aber erst während eines Seminars in Kreativem Schreiben fand sie den Mut, ihre Ideen für einen Roman zu Papier zu bringen. Heute lebt Robyn Young in Brighton, und wenn sie nicht gerade an einer Trilogie schreibt, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges.

Aus dem Englischen von Nina Bader
Originaltitel: Kingdom (Insurrection Trilogy 3)
Originalverlag: Hodder, London 2014

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17392-0

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 21.12.2015

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Der Aufstieg von Robert Bruce als schottischer König

Von: Roland's Bücherblog Datum: 04.10.2016

roland-buecherblog.blogspot.de/

Dieses Buch ist der Abschluss der Trilogie um Robert Bruce, dem schottischen König. Und auch hier ist es Robyn Young gelungen, mich für die Geschichte zu begeistern. Schnell war ich wieder mitten im schottischen Freiheitskrieg angelangt. Allen Beteiligten, sowohl auf englischer wie auf schottischer Seite, merkt man mittlerweile die Entbehrungen und Leiden des jahrelangen Krieges an. Aber keiner kann aus seiner Haut. König Edward I., ein Schatten seiner selbst, kann nicht nachgeben. Im Gegenteil, er geht mit unerbittlicher Härte gegen Robert und seine Verbündeten los. Der aber kann im Norden des Reiches immer wieder Erfolge verbuchen und schart mehr und mehr Anhänger hinter sich. Und als der alte englische König stirbt, wächst seine Macht weiter. Denn Edward II ist ein schwacher König, der die englischen Barone eher gegen sich aufbringt als sie hinter sich zu einen. Aber als Edward II ein Ultimatum beim Kampf um die Burg Stirling erhält, muss er Stärke zeigen und zieht mit seinen Truppen gegen die Schotten. Robert Bruce kann diesen aber eine verheerende Niederlage bei der Schlacht von Bannockburn beibringen. Dieser unerwartete Sieg garantierte die vollständige Akzeptanz von Robert Bruce als König im eigenen Land. Am Ende des Buches geht die Autorin im Epilog auf die Hauptprotagonisten und ihre weiteren Schicksale ein. Dies ist ein runder Abschluss, den so erfährt der Leser noch was aus den einzelnen Personen wurde. Sowohl dieser letzte Band, als auch die gesamte Trilogie um die Unabhängigkeitskriege und den Aufstieg von Robert Bruce hat mir sehr gefallen und war spannend vom Anfang bis zum Ende. Ebenso die Verquickung von Fiktion und wahrer Geschichte ist Robyn Young sehr gut gelungen. Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein König für Schottland

Von: Rissa Datum: 10.08.2017

lesezeit.tevalon.de

Inhalt
Perth, 1306: Gerade einmal drei Monate ist es her, dass Robert Bruce zum König Schottlands gekrönt wurde. Doch er hat nicht viele Anhänger, viele Schotten unterstützen seine Rivalen, die Comyns. Um sich Sympathien der Bevölkerung zu sichern plant er einen Hinterhalt auf die Stadt Perth, die von Aymer de Valence, einem erbitterten Feind Bruce‘, besetzt und schikaniert wird. Doch Bruce befehligt nur tausend Mann, darunter viele Bauern.
In der Nacht vor dem geplanten Angriff wird Bruce‘ Armee selbst angegriffen, viele seiner Männer getötet, andere gefangen genommen, und er selbst kann nur knapp entkommen. War Verrat im Spiel?

Meine Meinung
Mit König des Schicksals liegt der abschließende Band über das Leben des Robert Bruce vor, in dem über die Zeit von 1306 bis 1314 berichtet wird.
Wie schon im zweiten Band wird auch hier auf Rückblicke und die Vorstellung der einzelnen Charaktere weitestgehend verzichtet, man bekommt nur wenige Hinweise darauf, was zuvor geschehen ist. Dies führt zwar dazu, dass man nicht gelangweilt wird, sollte man die drei Bände der Reihe kurz hintereinander lesen, liegt jedoch ein größerer Zeitraum dazwischen oder versucht man gar, diesen Band zu lesen, ohne die anderen zu kennen, fällt der Einstieg doch sehr schwer. Zwar gibt es ein Personenverzeichnis, das sämtliche auftretende Personen, real wie fiktiv, auflistet und kurz ihre Position beschreibt, doch ist dies nicht unbedingt ausreichend, um sie auch richtig einordnen zu können. Aus diesem Grund würde ich dringend empfehlen, diese Trilogie weitestgehend am Stück zu lesen.
Robyn Young auch schafft es auch hier, die Personen menschlich darzustellen, ohne sie zu sehr zu verbiegen. So ist Robert Bruce ein Mann mit Ecken und Kanten, mal freundlich, mal voller Hass, er trifft Fehlentscheidungen, dennoch ist er weitestgehend sympathisch, so dass ich gerne über ihn gelesen habe. Doch auch die Darstellung König Edwards hat mir hier gefallen, ist sie doch nicht unbegründet negativ, sondern zeigt auch seine Gründe für seine Handlungen auf. Auch er wird zum Menschen, der unter seiner Krankheit leidet und das Erreichen seines Ziels, Bruce zu vernichten, noch erleben will.
Dadurch, dass es inzwischen eine Vielzahl an Charakteren gibt, ist es leider nicht möglich, allen Leben einzuhauchen. Diejenigen, die Bruce nahestehen, sind jedoch weit mehr als nur die Darstellung ihrer Rolle, manche waren mir doch sehr ans Herz gewachsen, dass ich über den einen oder anderen Abschied doch recht traurig war.
Auf Romantik, wo es aller Wahrscheinlichkeit nach auch keine gegeben hat, wird verzichtet, dafür ist der Roman dann doch recht kriegslastig, geht es doch um die Sicherung der schottischen Krone. Die Ereignisse werden schonungslos beschrieben, manche, die mir vorher nicht bekannt waren, haben mich doch entsetzt zurück gelassen. Man sollte also nicht allzu zart besaitet sein, wenn man sich für diese Reihe entscheidet.
Eine wichtige Rolle spielt auch hier die (fiktive) Prophezeiung, die dazu geführt hat, dass König Edward Reliquien der britischen Länder unter seine Kontrolle gebracht hat. Diese Erfindung der Autorin fügt sich nahtlos in die Handlung ein, hätte aber nicht sein müssen, um den Roman spannend zu gestalten.
Die Übersetzung von Nina Bader ist weitestgehend gelungen, doch wieder einmal sind es die Häufung von Partizipien und die dadurch entstehenden Schachtelsätze, mit denen ich insbesondere zu Beginn meine Probleme hatte. Ein Beispiel: „Robert blickte sich um, als zwei mit einem Weidenkorb, aus dem hastig zusammengepackte Kleidungsstücke heraushingen, bepackte Diener aus dem Gebäude hinter ihm stolperten.“ (S. 12) So eine Satzstellung ist doch im Deutschen eher ungewohnt, manche Sätze musste ich mehrmals lesen, und immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich mich stärker auf den Satzbau als auf den Inhalt des Romans konzentriert habe. Man gewöhnt sich daran, jedoch wäre es bestimmt möglich gewesen, dies anders zu lösen.
Abgerundet wird dieser Abschlussband wie auch die Vorgänger durch Zusatzmaterial wie das bereits erwähnte Personenregister, einer Karte der britischen Inseln sowie einem ausführlichen Glossar und ebenso umfangreichen Anmerkungen zu Wahrheit und Fiktion.

Fazit
Ein würdiger Abschluss der Trilogie über eine interessante Persönlichkeit der schottischen Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte, der sich für diese Zeit interessiert. Als Einzelband allerdings nicht zu empfehlen.

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