Könige der Finsternis

Roman

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Einst war Clay Cooper Mitglied der gefürchtetsten Söldnertruppe im ganzen Land. Kein Ungeheuer, das nicht von ihnen besiegt wurde. Keine Jungfrau in Nöten, die nicht von ihnen gerettet wurde. Inzwischen liegen die Heldentage lange hinter Clay – er hat eine Familie, arbeitet bei der Stadtwache. Dann steht eines Tages sein Freund Gabriel vor der Tür und bittet Clay um Hilfe bei einer Mission, der sich nur die tapfersten Krieger anschließen würden – oder die dümmsten: Gabriel will die alten Gefährten zusammentrommeln und in ein neues Abenteuer ziehen. Doch ein Held zu sein, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach wie früher ...

»George R.R. Martin meets Terry Pratchett.«

Buzzfeed Books

Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: Kings of the Wyld
Originalverlag: Orbit
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21378-7
Erschienen am  11. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Zwischen Überspitzung und Klamauk

Von: Der Büchernarr (Frank)

09.04.2019

Eames wollte gern ein Buch schreiben, in dem eine Söldnertruppe sich wie eine Rockstars aufführt. Er wollte ein witziges und humorvolles Buch schreiben. Ich muss sagen, dass ihm das gelungen ist. +++ Übertreibung +++ Das Buch nimmt sich selbst nicht allzu ernst und die klassische High-Fantasy auf die Schippe. In der Geschichte übertreibt der Autor an allen Ecken und Kanten und schrammt oftmals (manchmal sehr knapp) am Nonsense vorbei. Es gibt eigentlich kaum einen Abschnitt, der ohne Übertreibung oder Überspitzung auskommt. Manchmal war es in meinen Augen ein bisschen zu viel an Übertreibung und ich habe mir ein paar geradlinigere Szenen gewünscht. Aber der Autor wollte wohl eher im Sinne von Douglas Adams seine Geschichte fortschreiben, die den Leser gleichfalls in atemloser Manier durch die Seiten zieht. Ein bisschen hat mich das Buch an “Die Prophezeiung des magischen Steins” von Stephan M. Rother erinnert, nur mit dem Unterschied, dass der Persiflage-Gedanke bei “Könige der Finsternis” deutlich präsenter und klarer zum Vorschein kommt. An keinem Punkt des Buchs hatte ich den Eindruck gehabt, als wollte Eames einen ernsthaften High-Fantasy-Roman schreiben. Mir persönlich fällt es schwer, eine Art von Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen, die derart übertrieben agieren und so manchen Spruch vom Stapel lassen. Dabei meine ich tatsächlich irgendeine Art von Beziehung – im Guten wie im Schlechten. Das mag allerdings bei anderen Lesern anders aussehen. +++ Fazit +++ Glücklicherweise konnte ich mich im Vorfeld durch andere Rezensionen darauf einstellen, dass es sich hier um ein Fantasy-Buch handelt, das sich selbst nicht gänzlich ernst nimmt. Ich persönlich finde ja, dass der Verlag an dieser Stelle ebenfalls den Leser vorwarnen sollte. Es hat schon ein bisschen was von einer überalterten Rollenspielgruppe, die durch die Lande zieht, so wie die Helden in diesem Roman geschildert sind. Es trieft förmlich aus jeder Zeile der Klamauk, der allen Leser gefallen wird, die sich am Humor von Douglas Adams oder Helge Schneider erfreuen können. Wer hingegen ein Freund klassischer Fantasy ist und diese Art von Persiflage nicht mag, sollte einen großen Bogen um das Buch machen.

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Könige der Komödie

Von: Zwerg & Elf

15.02.2019

Fünf Radaubrüder im Rentenalter suchen die verlorene Jugend einer Söldnertruppe aus Rockstars. Und sie gehen auf eine Nicht-ohne-meine-Tochter-Rettungsmission, die durch Kneipenschlägereien, chaotische Räuberpistolen, durchgeknallte Dialoge und einen monsterverseuchten Märchenwald führt. Nicholas Eames hat ein Buch geschrieben, von dem viele Fantasyautoren träumen: Komplett klassische Kost, die aber so rebellisch, anarchisch und zugleich sympathisch inszeniert ist, dass sie das Zeug zur Genre-Ikone hat. Und auch noch zum Totlachen ist. Am besten hörst du an dieser Stelle einfach auf zu lesen und läufst in den nächsten Buchladen. Denn das hier ist nur eine lahme Rezension, und der echte Spaß wartet in der Geschichte. Ich schwöre. Endlich - den Göttern des Geschreibsels sei Dank - ein Fantasyautor, der beides kann: Ernsthaftigkeit und Humor. Denn immer, wenn sich Nicholas Eames' Söldner-Roadtrip bedrohlich nah am Klamauk bewegt, werden ebenso seriöse wie sensible Passagen eingestreut, die nicht nur die Story, sondern vor allem ihre Figuren von der Komödienbühne zurück in den Tiefgang schubsen. Und so lacht man nicht nur mit den fünf Flegeln, man zittert auch und fiebert, trauert und jubelt. Ich lehne mich jetzt mal so weit aus dem Fenster, dass ich draußen schon im Handstand stehe: Selbst wenn der Winterwind durch Türen aus Stein pfeifen sollte (zwinker), wird es schwer, die Könige der Finsternis noch vom diesjährigen Fantasythron zu rempeln... Die ganze Rezension auf zwergundelf.com

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Vita

Nicholas Eames wurde in Wingham, Ontario geboren. Er besuchte das College für Theaterkünste, gab seine Schauspielkarriere aber auf, um Fantasy-Romane zu schreiben. »Könige der Finsternis« ist sein Debütroman. Er lebt in Ontario, Kanada.

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Pressestimmen

»Das liest sich nicht nur unterhaltsam und packend, das atmet auch eine gehörige Portion an Realismus.«