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Kreativität Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22462-2

Erschienen:  10.04.2018
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Wie entsteht das Neue? Durch Biegen, Brechen und Verbinden!

Wir Menschen wollen ständig Neues erschaffen - was aber macht unser Gehirn dabei so besonders? Warum erfinden Krokodile keine Speedboats?

Der Neurowissenschaftler David Eagleman und der Komponist Anthony Brandt schildern, wie in unseren Köpfen Innovation entsteht. Sie erzählen Geschichten neuer Ideen von Picasso bis zur Raumfahrt und zeigen uns, dass wir die Herausforderungen der Zukunft nur meistern können, wenn wir die kreative Software unseres Gehirns verstehen lernen.

Ein faszinierendes Duett von Naturwissenschaft und Kunst: Der weltbekannte Hirnforscher David Eagleman und sein Freund, der Komponist Anthony Brandt, widmen sich in ihrem Buch der Frage, wie das Neue entsteht. Dabei blicken sie auf die kreative Software des Gehirns: Wie funktioniert sie? Was machen wir damit? Wohin führt sie uns? Es erweist sich, dass der kreative Prozess vor allem von drei Fähigkeiten des Gehirns abhängt: Biegung, Brechung und Verbindung.

An vielen Beispielen, von der Raumfahrt über die Wirtschaft und die Kunst bis zum Sport, demonstrieren die Autoren, wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft.

»Wunderbar gestaltet, illustriert und erzählt.«

Nature

David Eagleman (Autor)

David Eagleman, geboren 1971, wurde in Neurowissenschaften promoviert und war Schüler des legendären Biologen Francis Crick. Er ist einer der angesehensten und bekanntesten Hirnforscher der Welt. Eagleman forscht und lehrt über das Unbewusste und die menschliche Wahrnehmung an der Stanford University. Mit »Fast im Jenseits«, einer Sammlung von kurzen Geschichten über das Leben nach dem Tod, gelang ihm ein in 20 Sprachen übersetzter Weltbestseller. Zuletzt erschienen bei Pantheon »Inkognito. Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns« (2013) und »The Brain« (2017).


Anthony Brandt (Autor)

Anthony Brandt, geboren 1961, ist Professor für Musik an der Rice University und Komponist. Zu seinem Œuvre zählen sinfonische Werke ebenso wie Kammer- und Vokalmusik. Zudem ist er in besonderer Weise bei der Präsentation musikalischer Werke im öffentlichen Raum und in der Musikerziehung engagiert. Seine Konzerte haben bis heute ein Publikum von zehntausenden Schülern und Lehrern erreicht.

»Wunderbar gestaltet, illustriert und erzählt.«

Nature

»Es ist eine Art Katalog der Kreativität, der allein Dank der Überfülle der Beispiele Spaß macht.«

Deutschlandfunkkultur „Buchkritik“, Volkart Wildermuth (09.05.2018)

»Ein Buch, das schlau macht und auf unaufdringliche Weise inspiriert!«

P.M. Magazin (18.05.2018)

»‘Kreativität. Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft‘ ist ein kluges, interessantes und sehr inspiriert geschriebenes Buch.«

Nordthüringer Online-Zeitung, Mario Bartsch (15.04.2018)

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: The Runaway Species
Originalverlag: Catapult

eBook (epub), 200 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-641-22462-2

€ 19,99 [D] | CHF 24,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen:  10.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Wenig Theorie, viele Beispiele

Von: Sabs Bookparadise Datum: 11.10.2018

sabsbookparadise.ch/

Den ersten Teil des Buches fand ich sehr sehr interessant. Es ist jede Menge Content darin enthalten, den ich für mich mitnehmen konnte. Die einzelnen Bereiche wurden gut geschrieben und man kann dem Ganzen gut folgen.

Dennoch muss ich sagen, dass ich nicht vollends von dem Buch überzeugt bin, was mir sehr leid tut. Ich habe mir sehr viel davon erhofft und wurde leider enttäuscht.

Es gibt Unmengen an Beispielen im Buch, was mich persönlich sehr gestört hat. Nicht falsch verstehen: Ich mag es, wenn Theorie anhand von Beispielen verdeutlicht wird und das Verständnis dadurch wächst. Doch wenn ein Buch vor solchen Beispielen trieft, dann ist es schlichtweg zu viel des Guten! Ich konnte den Inhalt nicht richtig in mich aufnehmen und ertappte mich sehr oft, wie ich genervt die Augen verdreht habe.

Bestimmt gibt es Leser, denen genau das in die Karten spielt und die vollends vom Buch begeistert sein werden. Wer jedoch mehr Theorie in einem Buch wünscht, der ist hier nur bedingt richtig.

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und gefällt mir unheimlich gut.

Fazit

Von mir bekommt das Buch knappe 4 Sterne, da mich der erste Teil gut gefallen hat und den Rest aufgewertet hat.

Auf Biegen und Brechen

Von: Bergund Fuchs Datum: 07.10.2018

https://empfehlenswertes.wordpress.com/

Unser Gehirn ist schöpferisch. Es muss dabei jedoch nicht Gott spielen, sondern verarbeitet beständig Erinnerungen und Empfindungen, die wir früher schon aufgenommen haben. Doch wie entsteht das Neue in der Welt?
Der Neurowissenschaftler David Eagleman und der Komponist Anthony Brand belegen auf sehr anschauliche Weise, wie sich Kreativität auf kognitive Strategien unseres Gehirns zurückführen lässt: Auf Biegen, Brechen und Verbinden.
Ähnlich den Prinzipien der biologischen Evolution kommt das Neue durch die Vielfalt an Variationen von Vorläufermodellen zustande – im Bereich der Ideen in unserem Kopf und später in der plastischen und darstellenden Kunst, in Ballett, Tanz und Musik. Es gibt kaum ein Wissensgebiet oder kulturelle Ausprägung des menschlichen Lebens, das in dem aufwendig illustrierten und gestalteten Buch nicht Erwähnung findet (S. 51).
Die drei kognitiven Strategien sind Werkzeuge, mit denen unser Gehirn Erfahrungen und Erinnerungen in einen neuen Output verwandelt. Doch warum setzen sich nicht alle kreativen Ideen durch?
Wir glauben, dass unsere Kreativität grenzenlos ist, doch unsere Gehirne, und das was sie hervorbringen, werden vom gesellschaftlichen Umfeld geprägt. Es ist das jeweilige Lebens- und vor allem Arbeitsumfeld, was sich positv oder auch negativ auf das kreative Tun des Menschen auswirkt. Eagleman und Brandt kommen aufgrund ihrer mannigfaltigen Beobachtungen zu dem Schluss, dass man Legosteine „nicht festkleben darf.“ Das bedeutet, das Traditionen auch aufgebrochen werden müssen. Kreative Menschen brechen mit der Tradition ihrer Kultur und ebnen so den Weg für neue Stile etwa in der Kunst: Pointilismus, Kubismus, Impressionismus etc.
Welche Lektionen können wir für Kreativität und Innovation mitnehmen? (vgl. S. 177) Eine gute Angewohnheit sei es, sich nicht auf die erstbeste Lösung zu stürzen. Leonardo da Vinci misstraute stets seiner ersten Lösung und suchte nach besseren Wegen. So macht es auf analoge Weise auch unser Gehirn: seine Schaltkreise sind nicht in Stein gemeißelt, sondern verändern sich ständig. Und diese Plastizität bleibt auch mit zunehmendem Alter erhalten. Kreativität hält uns flexibel.
Was für den Menschen und seine kulturellen Errungenschaften gilt, das gilt auch für Schulen und Unternehmen: Nur durch eine Kultur der Veränderung, die Routinen aufzusprengt, kann es neue Wege des Lernens und der Zusammenarbeitens geben.
Eine reiche Quelle der Inspiration für alle, die sich mit der Zukunft des Menschen und unserer Gesellschaft beschäftigen!

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