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Lange hatte ich Angst in der Nacht Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21100-4

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Erschienen:  26.03.2018
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Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft.

Yasmine Ghata (Autorin)

Yasmine Ghata, geboren 1975, ist eine französische Schriftstellerin und Kunsthistorikerin. Sie arbeitete in einer auf islamische Kunst spezialisierten Pariser Galerie und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an Schulen. Ihr erster Roman »Die Nacht der Kalligraphen« wurde in 13 Sprachen übersetzt und von der Presse hoch gelobt. Mit »Lange hatte ich Angst in der Nacht« erscheint sie erstmals im Diana Verlag.

Aus dem Französischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: J'ai longtemps eu peur de la nuit
Originalverlag: Robert Laffont

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21100-4

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  26.03.2018

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Lange hatte ich Angst in der Nacht

Von: Ladysmartypants Datum: 26.03.2018

https://ladysmartypants.wordpress.com

Ich bin ein sehr visueller Mensch und bei Lange hatte ich Angst in der Nacht von Yasmine Ghata hat mich das Cover irgendwie magisch angezogen. Auch wenn das Buch dem Klappentext nach eher außerhalb meiner üblichen Genres lag, so habe ich den Sprung ins Ungewisse doch gewagt. Und was für eine Reise es am Ende war. Das heute, also am 26.03.2018, beim Diana Verlag erschienene Buch erzählt eine ungemein tragische Geschichte, die ihre Wurzeln in der Wirklichkeit hat. Weil ich aber nicht das Gefühl habe, mit meiner Zusammenfassung dem Inhalt gerecht zu werden, hier der Klappentext:

Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft. (Quelle: Diana Verlag, Klappentext)

Was damals in Ruanda geschehen ist, war mehr als nur tragisch, auch wenn man das als Europäer gerne mal vergisst, weil uns von Ruanda nicht nur geografisch Welten trennen. Doch durch die Augen des kleinen Arsène geht einem diese Tragöde auf einmal sehr nahe. Durch seine Augen erlebt man das Grauen, den herzzerreißenden Verlust und die beinahe tödliche Flucht. Ein Eindruck, der einem nicht nur wegen der ungewöhnlichen Erzählperspektive wirklich an die Substanz geht. Denn Ghata beschreibt Arsènes Teil der Geschichte in einer „Du“-Perspektive, also mit einem „Schließe die Augen und stellt dir vor dass du…“. Im Kontrast dazu erzählt sie auch die Geschichte von Suzanne, diese allerdings mit der traditionellen Erzählperspektive.

Diese beiden Charaktere treffen, obwohl sie sich in jeglicher Hinsicht von einander unterscheiden, doch irgendwo den selben Ton und ihre beiden Geschichten sind die Hälften einer ganzen, berührenden und einzigartigen Geschichte. Sowohl Arsène als auch Suzanne lernt man im Laufe der Geschichte durch ihre Handlungen sehr gut kennen und man fühlt mit ihnen. Denn auch wenn man sich kaum vorstellen kann, was Arsène durchgemacht hat, so stellt man durch Suzanne und ihre Geschichte doch einen Bezug zu ihm und seiner Reise her.

Im Prinzip bildet Suzannes Teil der Geschichte die Rahmenhandlung und Arsènes Teil die Binnenhandlung, wobei das aufgrund der anachronistischen Ordnung nicht immer ganz so genau festgemacht werden kann. Bedingt durch diese Erzählstruktur gibt es auch keinen wirklichen Spannungsbogen, da man mit dem Umriss der Geschichte ja nach dem Klappentext schon vertraut ist. Hier geht es auch nicht um eine spannende Geschichte, sondern um die besondere Erzählweise. Dieses Spiel mit Sprache und ungewöhnlichen Erzählperspektiven, sowie das Erregen von Mitgefühl und generell Emotionen zeichnen Lange hatte ich Angst in der Nacht wirklich aus.

Und eben aufgrund der herausragenden Sprache kann ich Lange hatte ich Angst in der Nacht empfehlen. Außerdem schadet es sicher nicht, auch mal mit einer etwas anderen Perspektive auf das eigene Leben zu Blicken, den Arsènes Geschichte relativiert doch einiges, muss man ehrlich zugeben.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ganz ok

Von: dieUnkaputtbare  aus Kiel Datum: 09.04.2018

Das Buch:
Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft. Quelle Amazon


Die Autorin:
Yasmine Ghata, geboren 1975, ist eine französische Schriftstellerin und Kunsthistorikerin. Sie arbeitete in einer auf islamische Kunst spezialisierten Pariser Galerie und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an Schulen. Ihr erster Roman »Die Nacht der Kalligraphen« wurde in 13 Sprachen übersetzt und von der Presse hoch gelobt. Mit »Lange hatte ich Angst in der Nacht« erscheint sie erstmals im Diana Verlag. Quelle Amazon


Das Buch ist sehr dünn, was erstmal nichts heissen muss. Cover fand ich sehr schön und passend zum Titel. Ich bekam das Buch als Leseexemplar für eine Leserunde netterweise zur Verfügung gestellt und es war in 2 Abschnitte geteilt. Was auch völlig ok war für ein so kurzes Buch.

Die Geschichte klingt recht rührend und dramatisch, war aber nicht wie erwartet. Trotzdem ganz ok. Nur nichts Besonderes. Das Thema an sich ist gut gewählt, es geht um den Völkermord in Ruanda, man hätte hier sicherlich extrem viel draus machen können. Leider ist es in einem Stil geschrieben, der für mich nicht ganz so einfach zu lesen war, vieles ist in der Du-Form geschrieben, damit kam ich anfangs nicht so zurecht. Ich musste mich schon konzentrieren, im Bus z.B hätte ich so ein Buch nicht lesen können. Das Thema hat mich sehr berührt, trotzdem kam beim Lesen kein richtiges Gefühl auf. Für andere bestimmt ein ganz tolles Buch, ich glaube für mich war es einfach zu trocken und schlicht erzählt, mir fehlte auch die wörtliche Rede, diese kommt kaum vor. Vieles sind einfach nur Gedanken. Wer ein ganz gut beschriebenes, ruhiges Buch sucht, der ist hiermit sicher gut bedient.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Sabine aus Stuttgart Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Konrad Wittwer GmbH

Es ist eine leise und berührende Erzählung, die nachklingt, auch wenn das Buch schon längst gelesen ist. Ein Gefühl von Hoffnung bleibt. Meine Sterne: *****

Von: Theresa Kaiser aus Stuttgart Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Konrad Wittwer GmbH

Die Erzählung entwickelt einen Sog und erzählt wie in einem Traum von Ereignissen, die tiefe Spuren und Wunden erzeugt haben.

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