VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Lange hatte ich Angst in der Nacht Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 17,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21100-4

NEU
Erschienen:  26.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft.

Yasmine Ghata (Autorin)

Yasmine Ghata, geboren 1975, ist eine französische Schriftstellerin und Kunsthistorikerin. Sie arbeitete in einer auf islamische Kunst spezialisierten Pariser Galerie und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an Schulen. Ihr erster Roman »Die Nacht der Kalligraphen« wurde in 13 Sprachen übersetzt und von der Presse hoch gelobt. Mit »Lange hatte ich Angst in der Nacht« erscheint sie erstmals im Diana Verlag.

Aus dem Französischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: J'ai longtemps eu peur de la nuit
Originalverlag: Robert Laffont

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21100-4

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  26.03.2018

  • Leserstimmen

  • Buchhändlerstimmen

  • Rezension verfassen

Lange hatte ich Angst in der Nacht

Von: Ladysmartypants Datum: 26.03.2018

https://ladysmartypants.wordpress.com

Ich bin ein sehr visueller Mensch und bei Lange hatte ich Angst in der Nacht von Yasmine Ghata hat mich das Cover irgendwie magisch angezogen. Auch wenn das Buch dem Klappentext nach eher außerhalb meiner üblichen Genres lag, so habe ich den Sprung ins Ungewisse doch gewagt. Und was für eine Reise es am Ende war. Das heute, also am 26.03.2018, beim Diana Verlag erschienene Buch erzählt eine ungemein tragische Geschichte, die ihre Wurzeln in der Wirklichkeit hat. Weil ich aber nicht das Gefühl habe, mit meiner Zusammenfassung dem Inhalt gerecht zu werden, hier der Klappentext:

Arsènes Kindheit endet an dem Tag, an dem ihm seine Großmutter fortschickt. Ein hastig gepackter Koffer, kein Blick zurück: Für den achtjährigen Jungen beginnt die Flucht von Ruanda nach Europa. Im fernen Paris wächst er heran, findet neue Eltern, geht zur Schule und kommt doch nie an. Bis er der Schriftstellerin Suzanne begegnet, die ihre eigene Heimatlosigkeit in den Augen des Jungen gespiegelt sieht. Endlich bricht Arsène sein Schweigen, und im Erzählen verbinden sich für ihn Vergangenheit und Zukunft. (Quelle: Diana Verlag, Klappentext)

Was damals in Ruanda geschehen ist, war mehr als nur tragisch, auch wenn man das als Europäer gerne mal vergisst, weil uns von Ruanda nicht nur geografisch Welten trennen. Doch durch die Augen des kleinen Arsène geht einem diese Tragöde auf einmal sehr nahe. Durch seine Augen erlebt man das Grauen, den herzzerreißenden Verlust und die beinahe tödliche Flucht. Ein Eindruck, der einem nicht nur wegen der ungewöhnlichen Erzählperspektive wirklich an die Substanz geht. Denn Ghata beschreibt Arsènes Teil der Geschichte in einer „Du“-Perspektive, also mit einem „Schließe die Augen und stellt dir vor dass du…“. Im Kontrast dazu erzählt sie auch die Geschichte von Suzanne, diese allerdings mit der traditionellen Erzählperspektive.

Diese beiden Charaktere treffen, obwohl sie sich in jeglicher Hinsicht von einander unterscheiden, doch irgendwo den selben Ton und ihre beiden Geschichten sind die Hälften einer ganzen, berührenden und einzigartigen Geschichte. Sowohl Arsène als auch Suzanne lernt man im Laufe der Geschichte durch ihre Handlungen sehr gut kennen und man fühlt mit ihnen. Denn auch wenn man sich kaum vorstellen kann, was Arsène durchgemacht hat, so stellt man durch Suzanne und ihre Geschichte doch einen Bezug zu ihm und seiner Reise her.

Im Prinzip bildet Suzannes Teil der Geschichte die Rahmenhandlung und Arsènes Teil die Binnenhandlung, wobei das aufgrund der anachronistischen Ordnung nicht immer ganz so genau festgemacht werden kann. Bedingt durch diese Erzählstruktur gibt es auch keinen wirklichen Spannungsbogen, da man mit dem Umriss der Geschichte ja nach dem Klappentext schon vertraut ist. Hier geht es auch nicht um eine spannende Geschichte, sondern um die besondere Erzählweise. Dieses Spiel mit Sprache und ungewöhnlichen Erzählperspektiven, sowie das Erregen von Mitgefühl und generell Emotionen zeichnen Lange hatte ich Angst in der Nacht wirklich aus.

Und eben aufgrund der herausragenden Sprache kann ich Lange hatte ich Angst in der Nacht empfehlen. Außerdem schadet es sicher nicht, auch mal mit einer etwas anderen Perspektive auf das eigene Leben zu Blicken, den Arsènes Geschichte relativiert doch einiges, muss man ehrlich zugeben.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Besonders und bewegend

Von: H.F.  aus Hamburg Datum: 21.05.2018

Suzanne, die Lehrerin, und Arsène, der Schüler, begegnen sich in einem Schreibseminar. Beide fühlen sich verloren und stellen tröstend fest, dass sie etwas gemeinsam haben. Sie trauern um Familienmitglieder und können einander durch die Kraft des Geschichten erzählens helfen.
Das Buch zieht einen sofort in seinen Bann, ist spannend und bewegend zugleich. Besonders Arsènes Geschichte, und die seines Koffers, der ihm das Leben gerettet hat. In einer klaren und gleichzeitig poetischen Sprache wachsen einem beide sofort ans Herz. Denn jeder braucht das Gefühl von Heimat.
Nur der Schluss kommt zu schnell und hätte eleganter, dem Stil des Buches mehr entsprechen können.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Sabine aus Stuttgart Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Konrad Wittwer GmbH

Es ist eine leise und berührende Erzählung, die nachklingt, auch wenn das Buch schon längst gelesen ist. Ein Gefühl von Hoffnung bleibt. Meine Sterne: *****

Von: Theresa Kaiser aus Stuttgart Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Konrad Wittwer GmbH

Die Erzählung entwickelt einen Sog und erzählt wie in einem Traum von Ereignissen, die tiefe Spuren und Wunden erzeugt haben.

Voransicht