VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel

Mit Illustrationen von Iacopo Bruno

Ab 10 Jahren

Kundenrezensionen (2)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 9,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-07580-4

Erschienen: 27.08.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Der Dunkle Doge erwacht

Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Mara und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.

„Total spannend und das perfekte Buch für Harry Potter-Fans“.

Annika im ZDF Morgenmagazin (11.12.2012)

Nina Blazon (Autorin)

Nina Blazon, geboren 1969 in Koper bei Triest, aufgewachsen in Neu-Ulm, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums – Theaterstücke und Kurzgeschichten –, bevor sie den Fantasy-Jugendroman Im Bann des Fluchträgers schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und 2004 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die erfolgreiche Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

www.ninablazon.de

„Total spannend und das perfekte Buch für Harry Potter-Fans“.

Annika im ZDF Morgenmagazin (11.12.2012)

"Allerschönste Schauerliteratur, die für unruhige, gruselige Momente sorgt und dabei viel Spaß macht."

Berliner Morgenpost (09.09.2012)

"Abenteuer pur und dann noch in Venedig. Wer Herr der Diebe mag, kommt hier voll auf seine Kosten."

Tagesspiegel (08.12.2012)

"Eine Fantasy-getränkte Abenteuergeschichte, geschrieben von der sehr vielseitigen deutschen Autorin Nina Blazon."

Abendzeitung (23.11.2012)

"Dieser poetisch-schöne Fantasy-Schmöker versetzt euch direkt in die Lagunenstadt."

KURIER, Freizeit-Magazin (01.09.2012)

mehr anzeigen

Mit Illustrationen von Iacopo Bruno

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-07580-4

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 27.08.2012

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel || Nina Blazon

Von: Viola's Summer Datum: 16.05.2015

Dieses Buch spielt nicht in einer fiktiven Welt sondern spielt in Venedig. Anfangs scheint es nicht so als wäre es ein Fantasy Buch aber später wird dann aber schnell klar, dass es mal wieder ein typisches Fantasy Buch von Nina Blason ist. Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Die beiden Protagonisten sind zwar etwas jünger aber ich finde das stört überhaupt nicht.

Perfetto!

Von: Krinkelkroken Datum: 29.04.2015

kathrineverdeen.blogspot.de/

Die Geschwister Kristina und Jan verbringen Weihnachten mit ihrer jungen Tante Sara bei ihrer Großmutter Nonna in der Lagungenstadt Venedig. Was sich für die meisten nach Traumurlaub anhört, ist für die Kinder eher ein Albtraum: Nonna ist von ihrer Anwesenheit wenig begeistert, der alte Palazzo ist unheimlich und zugig und ihre Tante verbringt die Tage aus Liebeskummer eher mit Trübsalblasen als mit Sightseeing. Sobald Kristina und Jan alleine losziehen, werden sie von schwarzen Möwen und Rattenhorden verfolgt oder von den Kindern der Familie Pezzi belästigt. Zu allem Überfluss begegnet Kristina ein angsteinflößendes Geisterwesen, das es auf sie abgesehen zu haben scheint. Bald kommen sie einem jahrhundertealten Fluch auf die Spur, der ihre gesamte Familie bedroht: Ein schwarzer Doge, der früher einmal fast ganz Venedig ausgelöscht hätte, ist hinter Tante Sara her! Und um diesen Fluch zu brechen, ist sehr viel mehr notwendig, als die Hilfe der Pezzis in Anspruch zu nehmen - und das erweist sich schon als äußerst hindernisreich...

Was mich bei "Lillesang" begeistern konnte, punktet auch hier auf ganzer Linie: Nina Blazon erschafft bei allem Grusel und aller Spannung eine heimelige Grundstimmung, die dem Leser ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Als vermeintlicher Teil der fiktiven Familie fiebert man mit, ohne sich tatsächlich vom Bösen bedroht zu fühlen. Wahre Freundschaft überwindet so manche Familienfehde und gesunder Menschenverstand und familiärer Zusammenhalt können auch den dunkelsten Fluch zerstören und das Böse vertreiben. In Blazons Romanen löst die junge Generation dank Herz und Verstand überholte Zustände auf und erschafft einen neuen Status Quo, in dem zunächst einmal alle Wesen ihren Platz haben - so sehr sie sich auch von der Norm unterscheiden. Ob Mensch oder Geist, Jung oder Alt, Freund oder Familienmitglied - solange alle in die gleiche Richtung blicken - nämlich dem Bösen etngegen - ist man gar nicht so verschieden.

Die Vermittlung dieser Werte findet aber so subtil statt, dass dem Leser Zeit und Muße bleibt, sich in der wirklich spannenden Geschichte zu verlieren. Ein alter Fluch, Reliquien aus Pest-Zeiten, böse Kreaturen, Zeittunnel und stürmische Wintertage jagen so manch wohligen Schauer über den Leserrücken. Wer sich - wie ich - für ein gruseliges Ambiente und düstere Atmosphäre begeistern kann, der kann mit "Laqua" nichts falsch machen. Und auch Venedig-Fans kommen voll und ganz durch die atemberaubend beschriebene Kulisse der Lagunenstadt auf ihre Kosten: während ihrer Jagd auf den schwarzen Dogen kommen die Kinder an so mancher Sehenswürdigkeit vorbei, entdecken venezianische Geschichte und lernen das ein oder andere italienische Wort. Perfetto!

In ihrer Rezension zu Lillesang schrieb Katrin: "Auch wenn die Autorin ihren Schwerpunkt auf eine deutlich jüngere Zielgruppe gelegt hat, war diese in sich abgeschlossene Geschichte, mit ihren sehr authentischen und manchmal undurchsichtigen und überraschenden literarischen Figuren ein absolutes Leseerlebnis und ein wahrer Genuss für mich. Die Autorin grenzt sich mit ihrer Geschichte deutlich von dem Mainstream des Jungendbuch Genres ab, indem sie komplett auf abgenutzte Klischees, unnützes Seitenfüllen und eindimensionale Charaktere verzichtet. Hier könnte sich der eine oder andere Autor eine Scheibe von abschneiden, der frei nach dem Motto Masse statt Klasse schreibt." Dem kann ich mich uneingeschränkt in Bezug auf "Laqua" anschließen: Nicht nur punktet die Autorin in Sachen Authentizität und Glaubwürdigkeit der Figuren. Allein, dass sie aus keinem ihrer Riesenerfolge eine Serie macht, sondern sich jedes Mal auf's Neue eine abwechslungsreiche, fantastische Geschichte in atmosphärischer Umgebung ausdenkt, bringt ihr einen enormen Sympathiebonus ein.

Fazit: Als riesengroßer Cornelia Funke-Fan der ersten Stunde kann ich stolz verkünden, eine würdige literarische Nachfolgerin einer meiner deutschen Lieblings-Kinderbuch-Autorinnen gefunden zu haben - Nina Blazon. Tatsächlich müsste ich bei einem Vergleich von Funke vs. Blazon in puncto Venedig-Roman sogar Blazon den Vortritt lassen, da mir "Laqua" sogar noch etwas besser gefällt als "Herr der Diebe". Aber wer macht schon Vergleiche...

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin