Lass uns an Wunder glauben

Roman

(4)
eBook epub
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Die alleinerziehende Tierärztin Kate kümmert sich rührend um ihren kleinen Sohn Jasper, der an einer unheilbaren Krankheit leidet. Nur den Wunsch nach einem eigenen Hund konnte sie ihm bisher nicht erfüllen. Als sie Jasper eines Tages mit in das Tierheim auf Cape Cod nimmt, wo sie arbeitet, verliert er sein Herz an Whistler. Der Labradormischling lässt Jasper aufblühen, und der Junge setzt alles daran, ein Heim für seinen neuen Freund zu finden. Doch Whistler hat sich längst für Jasper und Kate entschieden – aus einem ganz bestimmten Grund …


Aus dem Amerikanischen von Christine Heinzius
Originaltitel: The Wonder of Lost Causes
Originalverlag: William Morrow
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22458-5
Erschienen am  21. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Magie zwischen Hund und Mensch

Von: aebbies.buechertruhe

22.06.2020

Jasper leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Seine Mutter Kate ist Tierärztin und allein für ihn verantwortlich. Sie erfüllt ihm jeden Wunsch - nur den nach einem eigenen Hund nicht. Doch als sie sich im Tierheim um Whistler kümmert, der gerade herrenlose auf der Straße eingefangen wurde, kommt Jasper dazu und es entspinnt sich zwischen den beiden eine magische Verbindung... Nick Trout läßt mit seinem Roman "Lass uns an Wunder glauben" das Leserherz höher schlagen. Einfühlsam beschreibt er diese sonderbare Magie, die wohl jeder Hundehalter kennt, der eng mit seinem treuen Vierbeiner zusammenlebt. Diese Verständigung ohne Worte, die man wohl nur versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. Hier erlebt der 12jährige Jasper sie mit Whistler. Ihre Beziehung zueinander, die vom ersten Augenblick an sehr tief ist, ist so herrlich beschrieben, daß man einfach gerührt ist. Es ist sehr schön zu verfolgen, wie Whistler dem kranken Jasper den Mut gibt, mit seiner Krankheit zu leben. Kate, die zunächst unnahbar und einfach überbesorgt erscheint, wird hier von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Kapitel werden immer im Wechsel aus der Sicht von Jasper oder Kate geschrieben. Hierbei erfährt man die einzelnen Sichtweisen, die oft sehr unterschiedlich sind. Man lernt beide Seiten zu verstehen. Das Buch ist so vielfältig.... Mal einfach zu Tränen rührend, dann wieder einfach eine schöne unterhaltsame Geschichte. Auf jeden Fall macht sie eines: Mut, niemals aufzugeben.

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Ein Hund verändert alles

Von: rena t. aus wuppertal

15.05.2020

Das Cover sagt eigentlich schon sehr viel über das Buch: Es geht um einen Hund, der nicht nur treuherzig guckt, sondern, auch treuherzig ist ! Und, wie die kleinen blauen Turnschuhe andeuten: um ein Kind, genauer: um Jasper, der ungefähr zehn ist. Whisper, der Hund wird zwar sehr 'häßlich' im Buch beschrieben - und hier paßt das Cover nicht wirklich, denn der Cover-Hund ist mehr als süß. Aber: das Verhalten von Whistler ist um so süßer: er schafft, zusammen mit seinem neuen Freund Jasper, das fast unmögliche: Jasper will Whistler, der nach einigen Traumata im Tierheim landet behalten. Seine Mutter, Kate ist aber dagegen. Ihr Sohn ist krank: Mukoviszidose. Sie ist überbehütend, und kontrollierend, sodaß ihr Sohn sagt: Mum, du machst mich wahnsinnig ! JAAAAAAA kann man da nur als Leser schreien ! Weil, selbst mir ist sie ziemlich auf den Wecker gefallen. Man kann verstehen, daß sie besorgt ist, der Junge muß ab und zu an die Infusion, egal, wo er ist; er muß seine Enzyme nehmen, er hat einen Inhalator. Aber: der Junge hat sich quasi daran gewöhnt, für ihn ist es nichts schlimmes, das ist sein Leben, er kennt es nicht anders. Aber: seine Mutter macht ständig ein Drama um ihn. Das geht so, bis zur Mitte des Buches. Und, das zieht sich. Den Teil würde ich etwas verkürzen, an stelle des Autors. Jasper ist ein kleveres Kerlchen. Er überlegt sich alles mögliche, wie er seinen Liebling Whistler behalten kann. Und, irgendwann, schwenkt die Mutter um: Dann, fängt auch sie plötzlich (!) an, um Whistler zu kämpfen. Da, nach rund 2oo Seiten hatte ich schon fast das Buch zur Seite gelegt, weil es sich so zog. Aber, dann wird es interessant, besonders, weil Mutter und Sohn zusammen kämpfen, na ja, fast. Jasper kann nämlich die Gedanken des Hundes erfühlen, und andersrum Whistler die von Jasper, was ja wirklich bei engen Tier-Mensch-Verbindungen auch so ist ! Damit hat Kate aber lange Probleme. Was dann unrealistisch kommt ist: Ein anderes Mädchen, auch krank, aber Epilepsie, erhebt Anspruch auf Whistler ! Also, welcher 1o jährige Junge, der seinen Hund über alles liebt, und der glücklicher und daher gesünder ist, mit dem Tier - welch ein solches Kind ist gewillt, seinen geliebten Hund an ein anderes Kind zu geben ? DAS glaube ich kaum. Das klingt unglaubwürdig. Aber, keine Angst, es gibt ein gutes Ende. Und es ist wirklich spannend geschrieben (so naach der Mitte des Buches...) Ja, die Message kommt rüber, die der Autor Nick Trout, selbst Tierarzt, wie Kate im Buch gern möchte. Nur, die erste Hälte etwas kürzen, und Kate evt nicht ganz so nervig darstellen... Daher keine 5, sondern 4 Sterne.

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Vita

Nick Trout

Nick Trout hat an der University of Cambridge Tiermedizin studiert und arbeitet als Chirurg am berühmten Angell Animal Medical Center in Boston. Er hat mehrere Bücher über seine Arbeit und sein Leben mit Tieren geschrieben, allesamt New-York-Times-Bestseller. Mit seiner Familie und seinen zwei Hunden lebt er in Massachusetts.

www.drnicktrout.com/

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