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Lazare und der tote Mann am Strand Kriminalroman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17586-3

Erschienen: 13.06.2017
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Ein Toter am Strand: tragisch, aber im malerischen Sète, dem Venedig Südfrankreichs, kein seltener Unglücksfall. Wahrscheinlich hat es doch nur wieder etwas mit den internen Streitereien der Gitans zu tun, die hier schon seit Jahren am Stadtrand siedeln. Seltsam also, dass extra ein Kommissar aus Montpellier angefordert wird für diesen Fall. Die Behörden vor Ort sind konsterniert und empfangen Kommissar Lazare entsprechend. Sie ahnen nicht, dass Lazare angetreten ist, ein riesiges – und wenn es sein muss, mörderisches – Komplott aus Mauschelei, Korruption und Betrug aufzudecken, das die ganze Region im Würgegriff hat. Was andererseits Lazare nicht ahnt: dass zudem eine offene Rechnung aus Frankreichs jüngerer Vergangenheit darauf wartet, beglichen zu werden.

»„… ein spannender Politthriller in einer wunderschönen Landschaft (…) wunderschön geschrieben.“«

Petra Hartlieb, Buchtipps ORF "heute leben"

Robert Hültner (Autor)

Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Regieassistent, Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Für seine Inspektor-Kajetan-Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem Deutschen Krimipreis und mit dem renommierten Glauser-Preis. Robert Hültner lebt in München und in einem Bergdorf in den südfranzösischen Cevennen. 

»„… ein spannender Politthriller in einer wunderschönen Landschaft (…) wunderschön geschrieben.“«

Petra Hartlieb, Buchtipps ORF "heute leben"

»Ein Schichtengemälde von erheblicher Tiefenschärfe – gewonnen aus historischer Recherche und präziser Beobachtung der kleinen Dinge des Alltags.«

Elmar Krekeler, Die Welt (04.07.2017)

»Ein feiner, gehaltvoller Krimi mit einem undurchsichtigen Kommissar und ganz ohne Wohlfühl-Kulinarik-Getue.«

Ingeborg Sperl, Der Standard, Österreich (15.07.2017)

»Historische Genauigkeit, Sprachbewusstsein, glänzende Figurenzeichnung, kenntnisreiche Schilderung des Milieus – all dies machte diese Reihe zu einem Höhepunkt deutschsprachiger Kriminalliteratur.«

Tobias Gohlis, Die Zeit (03.08.2017)

»Hültner im neuen Milieu: souverän, mit skeptischen Humor.«

Platz 7 auf der Krimibestenliste Oktober 2017, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (01.10.2017)

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15.04.2018 | 17:00 Uhr | Burgebrach

"Mörderisches Bayern"
Udo Wachtveitl liest Robert Hültner

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Steigerwaldhalle Sport- und Freizeitanlage Burgebrach
Bamberger Str. 40
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KulturBüro Maria Bruckbauer
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03.11.2018 | 20:00 Uhr | Schwabach

"Mörderisches Bayern"
Udo Wachtveitl liest Robert Hültner

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Markgrafensaal
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91126 Schwabach

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KulturBüro Maria Bruckbauer
84028 Landshut

04.11.2018 | 20:00 Uhr | München

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Udo Wachtveitl liest Robert Hültner

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09.11.2018 | 20:00 Uhr | Gröbenzell

"Mörderisches Bayern"
Udo Wachtveitl liest Robert Hültner

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Stockwerk
Industriestr. 31
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10.11.2018 | 19:00 Uhr | Bernried

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Udo Wachtveitl liest Robert Hültner

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Wild-Berghof Buchet
Buchet 2
94505 Bernried

Weitere Informationen:
KulturBüro Maria Bruckbauer
84028 Landshut

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ISBN: 978-3-641-17586-3

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 13.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein gelungener Serienauftakt

Von: Bücherserien.de Datum: 04.10.2017

www.buecherserien.de/rezension-robert-hueltner-lazare-und-der-tote-mann-am-strand/

„Lazare und der tote Mann am Strand“ ist der erste Teil einer neuen Krimireihe von Robert Hültner, die in Frankreich spielt.

Um was geht es in Robert Hültners „Lazare und der tote Mann am Strand“?

Ein toter Zigeuner am Strand: Das ist eigentlich kein besonders ungewöhnliches Ereignis im südfranzösischen Sète, wo man Probleme mit den Gitanes gewohnt ist. Vor allem, weil es auch ein Unfall gewesen sein könnte – kein Wunder also, dass bei der hiesigen Polizei keine große Freude aufkommt, als Kommissar Lazare von der Kripo Montpellier hinzugezogen wird.

Der glaubt an einen Mord aus rassistischen Motiven, zumal es bald darauf weitere Tote gibt. Der Kommissar wird in ein gewaltiges Komplott verwickelt. Ob Gitanes, Rechtsextreme, Konzerne oder gar die Polizei: Jeder hat hier Dreck am Stecken, und der Kommissar ist fest entschlossen, sich darum zu kümmern …

Robert Hültner liefert mit „Lazare und der tote Mann am Strand“ einen sehr aktuellen, politischen Kriminalroman ab, der sich komplexen Themen widmet. Es sind derer vielleicht sogar ein bisschen zu viel auf den weniger als 400 Seiten, in denen der deutsche Schriftsteller seine Geschichte in immerhin über 80 knackig-kurzen Kapiteln erzählt. Es ist nicht leicht, in einem einzigen Roman – der ja immer auch Krimi bleiben soll – die Front National, das „Zigeuner-Problem“, ein millionenschweres Bauprojekt, Zwangsprostitution, organisierte Kriminalität und schließlich noch die Intrigen und Verflechtungen in der südfranzösischen Region abzuhandeln.

Darum verlangt „Lazare und der tote Mann am Strand“ einiges an Aufmerksamkeit von seinen Lesern. Robert Hültner hat keinen gemütlichen „Whodunnit“ verfasst, sondern einen spannenden Roman, den er in zügigem Tempo vorantreibt. Die Hauptfigur weist gewisse Ähnlichkeiten auf mit Hültners bekanntesten Ermittler, Inspektor Kajetan, doch ist er in „Lazare und der tote Mann am Strand“ noch zu wenig konturiert, um tatsächlich mit diesem verglichen werden zu können. Ein Einzelgänger aber ist auch Kommissar Lazare, ein Skeptiker gleichermaßen. Er ist einer, der den Kollegen über den Mund fährt und auch mit Zeugen nicht eben zimperlich umgeht. Seine Gründe dafür bleiben noch etwas im Dunkeln. Es bleibt spannend zu sehen, was Robert Hültner mit diesem Kommissar in Zukunft noch vorhat.

Mein Fazit zu dem Roman „Lazare und der tote Mann am Strand“:
„Lazare und der tote Mann am Strand“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe, die der Schriftsteller nach längerer Abstinenz vom Kriminalroman wieder an den Schreibtisch brachte. Zum Glück des Lesers, muss man sagen, denn trotz des äußerst verwickelten und nicht ganz einfach zu durchschauenden Plots, der mehrere Fälle gleichzeitig behandelt, ist „Lazare und der tote Mann am Strand“ ein sehr guter Kriminalroman.

Robert Hültner schildert ein Südfrankreich abseits schöner Landschaftsbilder, auch wenn das Cover anderes suggeriert. Sein Roman ist ein Lokalkrimi ohne ausufernde Landschaftsbeschreibungen, der aber sehr gelungen die Mentalität der Bevölkerung einfängt. Dass sich Hültner in „Lazare und der tote Mann am Strand“ gleich so vielen Themen auf einmal widmet, sei ihm verziehen: Er tut es mit so viel erzählerischem Können und solcher kriminalistischer Präzision, dass der Roman viel Lust auf die neue Krimireihe macht.

Ein Niveau, das seinesgleichen sucht!

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 31.08.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Robert Hültner, Krimilesern bestens bekannt durch seine mehrfach ausgezeichneten Inspektor-Kajetan-Romane, hat mit seinem neuesten Roman „Lazare und der tote Mann am Strand“ zwar nicht das Genre, aber sowohl die Hauptfigur als auch Region gewechselt. Südfrankreich an Stelle von Bayern - aber keine Angst, den Leser erwartet keiner dieser üblichen Urlaubskrimis, die sich mehr um Land, Leute und Kulinarik als um einen ausfeilten Plot kümmern. Doch dafür ist Hültner viel zu politisch, als dass er in diese Falle tappen würde.

Narciso Lazare, der Commissaire aus Montpellier, ermittelt in Sète, der Hafenstadt im französischen Midi und der umliegenden Region. Vordergründig zur Verstärkung entsandt, um die Kollegen vor Ort zu unterstützen. Diese sind etwas konsterniert, denn ein ertrunkener Roma erfordert ihrer Meinung nach nicht den Einsatz der Kavallerie. Kommt in dieser Gegend öfter vor, ist halt Routine. In Wirklichkeit ist Lazare aber einer viel größeren Sache auf der Spur, und dort eingesetzt, weil er die Gegend wie seine Westentasche kennt. Glücklicherweise ist er für Ermittlungen vor Ort, denn der tote Gitan wird nicht die einzige Leiche bleiben.

Wie so oft geht es um Geld, um Besitz, aber auch um rechtspopulistische Umtriebe, um Fremdenfeindlichkeit, Prostitution, um politisch höchst Brisantes aus der jüngsten deutsch-französischen Vergangenheit und Gegenwart. Jedenfalls sind die örtlichen Saubermänner eifrig bemüht, ihre schmutzigen Geheimnisse für sich zu behalten, denn sie wollen mit aller Macht verhindern, dass ihre betrügerischen Mauscheleien publik werden.

Verpackt in eine spannende Story und mit Blick fürs Detail zeigt uns Robert Hültner anhand dieser südfranzösischen Region, welchen Einfluss scheinbar kleine Veränderungen auf eine Gesellschaft nehmen. Dazu gehören neben den politischen natürlich auch die ökonomischen Faktoren, die sich auf den direkten Umgang der Menschen mit- und gegeneinander auswirken. Und das nicht nur in Frankreich, sondern ebenso bei uns. Der Autor beobachtet genau, was sich nicht nur in seinen Milieuschilderungen sondern auch in seinen Personencharakterisierungen zeigt. Sachlich exakt, oft ironisch und sprachlich immer sehr elegant – Hültner schreibt auf einem Niveau, das seinesgleichen sucht. Ein stimmiger, fein komponierter Kriminalroman, dem ich viele Leser wünsche!

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