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Lemon Summer

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (7)

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18521-3

NEU
Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Die Liebe findet dich, wo du auch steckst

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

»Toll geschrieben, fesselnd, top!«

Popcorn (03.05.2017)

Kody Keplinger (Autorin)

Kody Keplinger ist in Kentucky geboren und aufgewachsen. Ihren Debütroman, den New-York-Times-Bestseller "Von wegen Liebe", schrieb sie mit 17, als sie selbst noch auf die Highschool ging. Inzwischen hat sie bereits mehrere Romane in den USA veröffentlicht. Mit "Lemon Summer" erscheint jetzt ihr zweites Buch bei cbt.

»Toll geschrieben, fesselnd, top!«

Popcorn (03.05.2017)

Aus dem Englischen von Anja Galić
Originaltitel: A Midsummer's Nightmare
Originalverlag: Poppy

eBook (epub), ca. 320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-641-18521-3

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

NEU
Erschienen: 09.05.2017

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Wenn dir das Leben Zitronen gibt - frag nach Tequlia!

Von: buchpanda Datum: 20.05.2017

buchpanda.jimdo.com/

Ich muss gleich vorneweg sagen: der Titel und das Cover implizieren, dass dies ein leichter Sommerroman mit Wohlfühlgarantie ist. Stimmt aber nicht. Der Originaltitel lautet "A Midsummers Nightmare" und zeigt damit schon an, dass es keine sommerliche Geschichte zum Wohlfühlen ist.
Aber es ist definitiv eine Geschichte zum Fühlen. Wut, Verzweiflung, ...Liebe.
Das Buch beginnt damit, dass die Hauptperson Whitley nach einer langen Nacht neben jemandem aufwacht, an den sie sich nicht mehr erinnert - und so schnell wie möglich verschwindet, obwohl sie ihn doch ganz süß findet.
Whitley hat mir als Charakter gut gefallen, weil sie dieses Klischee des trinkenden Jugendlichen perfekt darstellt. Sie sucht im Urlaub sofort nach Parties, heißen Typen und möglichst viel Alkohol - ohne dabei auch nur ein bisschen auf andere zu achten.
Am Anfang geht sie einem doch schon leicht auf die Nerven (einige Leser können sie bestimmt gar nicht ausstehen) mit diesem egoistischen Verhalten. Whitley ist kein sympathischer, fröhlicher Mensch und mit 18 wirkt sie doch noch sehr in der Pubertät stecken geblieben.
Seit sie 14 Jahre alt ist, hat sie eine menge Parties besucht und einiges erlebt - allem voran die Scheidung ihrer Eltern und das Versagen ihrer Mutter.
Ihre Mutter ist das komplette Gegenteil eines Kontrollfreaks, da sie mit der Scheidung nicht klarkommt.
Jetzt ist Whitley den Sommer über bei ihrem geliebten Vater - bei dem plötzlich auch nichts mehr so läuft wie sie es sich wünscht!
Aber zum Glück gibt es Nathan - der mit Whitley am Anfang aber natürlich auch alles andere als zufrieden ist...
Ich habe das Buch verschlungen, weil mir Whitley mit ihrer Situation so leidtat, weil ich wirklich gut nachvollziehen konnte, wie sie mit allem umzugehen versucht (definitiv keine Leseempfehlung für Antialkoholiker!) und weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet.
Man erlebt mit Whitley Hochs und Tiefs, möchte sie manchmal schütteln und anschreien oder sie in die Arme nehmen.
Die Nebencharaktere sind mir teilweise sehr ans Herz gewachsen, vor allem Harrison!
In diesem Buch wird wirklich ein interessantes Umfeld für diese Hauptfigur erschaffen, die sich in diesem Sommer nicht (nur) mit der ersten Liebe sondern vor allem mit den belastenden Folgen einer Scheidung herumschlagen muss.
Ich würde diesem Buch 5/5 Punkte geben, da es wirklich genau meinen Geschmack getroffen hat, allerdings ziehe ich einen Punkt ab, weil Titel und Cover einfach total irreführend sind. Eine Tequila-Flasche auf dem Cover hätte gepasst - sogar zum Titel. Oder gleich "Tequila Summer" nennen.

Ergreifend, fesselnd, mitreißend!

Von: Tianas Bücherfeder Datum: 09.05.2017

tianas-buecherfeder.blogspot.co.at/

Ergreifend, fesselnd, mitreißend! Einmal in seinem Bann, ließ mich „Lemon Summer“ einfach nicht mehr los!

Inhalt:
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... (© cbt)

Meine Meinung:
Kody Keplingers Erstlingswerk „Von wegen Liebe“ kenne ich nur verfilmt, aber wenn die Geschichte rund um Bianca und Wesley so fesselnd ist, wie diese hier, kann ich es gar nicht mehr erwarten es zu lesen! Übrigens: Bianca und Wes haben kleine Auftritte in „Lemon Summer“.

Der Klappentext machte mich neugierig und brachte mich schon zum Schmunzeln, aber das es mich SO in den Bann ziehen würde, DAS hätte ich sicher nicht erwartet!

Die Handlung
Whitley hat es nicht gerade leicht im Leben gehabt. Wie schwer sie es wirklich hatte, bekommt man als Leser nach und nach mit. Die Mutter suhlt sich nach der Scheidung in Selbstmitleid und ihren Vater sieht sie nur einmal im Jahr. Im Sommer.
Und genau wie der Titel es passend ausdrückt ist dieser Sommer von Whitley so bitter wie eine Zitrone, denn der gemeinsame Sommer mit ihrem Dad ist alles andere als eine gemeinsame Zeit, denn eine neue Familie gibt es auch und die fordert Aufmerksamkeit.

Kody Keplinger schaffte es mehr als einmal, mich zu Tränen zu rühren. Der Schmerz, den Whitley durch ihre Eltern, durch das Gefühl, nicht Bestandteil einer Familie zu sein, fühlt, ist emotional und berührend. Ich litt mit Whitley mit.
Whitley Hang zum Alkohol und zu wilden Knutschereien wirken anfangs übertrieben, aber nach und nach konnte ich sie nur allzu gut verstehen. Wenn man ständig das Gefühl hat unglücklich zu sein, will man nichts lieber, als wenigstens für ein paar Stunden so etwas Ähnliches wie Glück zu verspüren.

Aber Kody Keplinger schaffte auch die Kurve der Veränderung mit Bravour. Es war keine schnelle Änderung, sondern nach und nach lernt Whitley, was es bedeutet für jemanden wichtig zu sein, dass es Menschen gibt, die wollen, dass es ihr gut geht!
Gefühlvoll. Emotional. Absolut gelungen!

» [...], aber mich abzuschotten hatte mir wehgetan, also haben sie mich dort rausgeholt. [...] Ich konnte nicht einfach aufhören, Angst zu haben, aber ihnen zuliebe konnte ich es versuchen. «
[Seite 186, EBook]

Die Charaktere
Authentisch. Lebendig. Echt.
Drei Begriffe, die ich mit den Personen aus diesem Buch verbinde.
Whitley und Nathan sind großartige Protagonisten, aber auch die Nebenprotagonisten haben es verdient erwähnt zu werden.

Harrison und Bailey machen es Whitley zwar oft nicht leicht, aber wenn es darauf ankommt, sind sie da. Harrison, der gutaussehende Schwule, der das Herz am rechten Fleck hat und Bailey, die Stiefschwester in Spe, der man einfach nicht böse sein kann. Beide sind so herzlich, liebevoll und genau das, was Whitley in diesem Sommer mehr als braucht!

Nathan ist der typische Good Guy mit dem goldenen Herzen und zudem der heiße Nerd, wie Whitley ihn oft genug in Gedanken nennt. Er ist das glatte Gegenteil der immer zynischen Whitley, aber auch er hat Seiten, die überraschen und die man so nie erahnt hätte.

Whitley ist zynisch, sarkastisch, oft betrunken und unfreundlich, aber vor allem eines: unglücklich. Ihre Knutsch-Affären sind ihre Ausflüchte aus ihrem Leben, wie die „glücklichen Sommer“ mit ihren Vater, aber diese Zeit schien mittlerweile vorbei zu sein.

Über ihre Eltern will ich gar nicht so viel schreiben, denn sie machten mich entweder unglaublich traurig oder trieben mich zur Weißglut. DAS sollen Eltern sein? Erschütternd, aber vermutlich viel öfters Realität, als das es ein Kind je miterleben sollte!

Die Schreibweise
Locker, leicht, angenehm und sehr gefühlvoll!
Kody Keplinger schafft es mit ihren Wortschatz nicht nur Bilder im Kopf der Leser zu erschaffen, sondern auch tiefe Emotionen in einem zu wecken.
Ich habe mit Whitley mitgelitten und habe einfach nur gehofft, dass endlich jemand kommt und sie aus diesem Alptraum befreit!

Die Dialoge waren nicht bemüht, sondern fügten sich perfekt in die Handlung ein. Whitley hat zudem einen köstlichen Humor bzw. ihre negativen Gedanken brachten mich genauso oft zu Schmunzeln, wie ich wegen ihr Tränen verdrückt habe.

»Das hier war schlimmer als jede TV-Liebesschmonzette. Arme kleine Witwe begegnet erfolgreichem Lokalpromi und sie leben glücklich in ihrer schönen, heilen Vorstadtwelt bis ans Ende ihrer Tage. Kotz.«
[Seite 24; EBook]

Fazit:
Kody Keplingers zweites Buch und es wird hoffentlich nicht das letzte sein! Ich muss jetzt noch ganz schnell zu „Von wegen Liebe“ greifen, denn ich habe Blut geleckt!
Die Schreibweise ist flüssig, angenehm und gefühlvoll. Die Charaktere sind echt, authentisch und lebendig. Die Handlung emotional und fesselnd.
Ich könnte nicht sagen, was ich hätte geändert haben will, denn es war toll, wie es ist.
Es ist ein Buch über eine unglückliche Scheidung, über die dazu geführte Vernachlässigung des Kindes und über das Gefühl endlich Teil einer Familie zu sein.
„Lemon Summer“ bekommt von mir 5 von 5 Federn! Highlight!

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