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Liberty 9 - Sicherheitszone

Die Liberty 9-Serie (1)

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-08052-5

Erschienen: 27.08.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Zukunft hat schon begonnen

Kendira beherrscht die Regeln. Liberty 9, das riesige Valley samt der beeindruckenden Lichtburg, in der 200 junge Auserwählte leben, ist ihr Zuhause. In völliger Abgeschiedenheit und umgeben von undurchdringlichen Schutzanlagen, leben die so genannten Electoren nach einem vorgegebenen Tagesrhythmus: Morgenappell, Unterricht, hochkonzentrierte computeranimierte Trainings. Kendira glaubt zu wissen, warum. Sie trainiert für einen höheren Zweck – doch nicht alle in Liberty 9 sind so privilegiert wie sie. Der junge Dante ist kaum mehr als ein Sklave. Kendira darf er sich eigentlich gar nicht nähern, doch eine unwiderstehliche Anziehungskraft bringt die beiden zusammen. Dantes Zweifel am grausamen System machen auch Kendira misstrauisch – und bringen beide in größte Gefahr. Denn Liberty 9 ist sicher – todsicher.

"Wer den Autor kennt, weiß, dass das Schicksal der Protagonisten häufig im hochdramatischen Finale an einem seidenen Faden hängt."

Westdeutsche Zeitung

DIE BÜCHER DES AUTORS IN DER ÜBERSICHT

Die Abby-Lynn-Serie

Die Abby-Lynn-Saga ist der Longseller von Star-Autor Rainer M. Schröder. - Ein Abenteuer, das alles enthält, was das Leserherz begehrt: Eine durch und durch sympathische Helding, Spannung, Liebe, Verrat und Leidenschaft vor dem exotischen Schauplatz Australien.

Die Liberty 9-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Rainer M. Schröder (Autor)

Rainer M. Schröder, 1951 in Rostock geboren, ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Mit seinen bis ins kleinste Detail exakt recherchierten und spannend erzählten historischen Jugendromanen begeistert er seit mehr als zehn Jahren seine Leserschaft. Nachdem er viele Jahre ein wahres Nomadenleben mit zahlreichen Abenteuerreisen in alle Erdteile führte, lebt er heute mit seiner Frau in den USA.

"Wer den Autor kennt, weiß, dass das Schicksal der Protagonisten häufig im hochdramatischen Finale an einem seidenen Faden hängt."

Westdeutsche Zeitung

"Spannend! Mit Liberty 9 schafft es Rainer M. Schröder, dem Genre noch die eine oder andere neue Facette abzugewinnen."

Straubinger Tagblatt (28.09.2012)

"Eine spannende Social Fiction, die mit den Möglichkeiten einer zukünftigen Gesellschaft spielt und aktuelle Trends kritisch hinterfragt."

HNA Melsungen (07.09.2012)

"Fesselt auch dank der hervorragend gezeichneten Charaktere bis zur letzten
Zeile."

Wilhelmshavener Zeitung (16.10.2012)

"Packender Mix aus Dystopie und Social fiction."

Fantasybuch.de (12.09.2012)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-08052-5

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 27.08.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ich hatte mehr erwartet

Von: Mella Datum: 17.02.2016

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:
Die Zukunft hat schon begonnen ...
Liberty 9, ein riesiges Valley, ist Kendiras Zuhause. Umgeben von mächtigen Schutzanlagen leben die 200 jungen Auserwählten nach einem vorgegebenen Tagesrhythmus: Morgenappell, Unterricht, computeranimierte Trainings für Körper und Geist. Kendira glaubt zu wissen, warum. Sie trainiert für einen höheren Zweck – doch nicht alle sind so privilegiert wie sie. Der junge Dante hat keine Zukunft. Kendira darf er sich eigentlich nicht nähern, doch eine unwiderstehliche Anziehungskraft bringt sie zusammen. Dantes Zweifel am grausamen System machen auch Kendira misstrauisch – und bringen beide in größte Gefahr. Denn Liberty 9 ist sicher – todsicher.

Meine Meinung:

Dieses Buch lag jetzt ewig auf meinen SuB. Leider hatte ich lange Zeit keine Lust auf das Buch. Jetzt habe ich es endlich gelesen und bin leider etwas enttäuscht.

Kendira hat einen hohen Rang in dieser Welt. Sie kann vieles tun, dass andere nicht machen können. Eines Abends beobachtet sie einen Verstoß gegen die Regeln in Liberty 9. Sie meldet dieses aber nicht. Nach und nach erfährt sie Dinge über die Sicherheitszone mit der sie nie gerechnet hat. Letztendlich muss sie Angst um ihr Leben haben und macht sich deshalb auf in ein großes Abenteuer.

Kendira hat einen hohen Rang in dieser Welt. Diesen nutzt sie oft auch aus aber dennoch ist sie nett und zuvorkommend. Wenn ihre Freunde Hilfe brauchen, dann ist sie stets zur Stelle. Eines abends lernt sie Dante kennen. Er erzählt ihr Dinge, die sie absolut nicht glauben kann. Nach und nach erfährt sie schreckliche Dinge. Sie hat Angst um das Leben ihrer Freunde und um ihres. Sie will dieses Leben nicht mehr und versucht dem zu entgehen. Dabei hat sie große Angst, ist aber auch neugierig was das alles zu bedeuten hat.

Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten aber dennoch hatte ich damit so meine Probleme. Der Autor hat versucht diese Welt zu beschreiben und was dort alles so passiert. Leider konnte ich mir diese Welt aber nicht so gut vorstellen. Viele Stellen sind sehr langatmig in dem Buch und es geht nicht so richtig voran. Dennoch gab es Stellen die sehr interessant waren und aufregend. Vor allem die letzten 100 Seiten haben mir dann doch ganz gut gefallen und ich würde jetzt schon gerne wissen wie das Ganze zu Ende gehen wird.

Fazit:

An dieses Buch hatte ich einige Erwartungen aber diese wurden nicht so ganz erfüllt. Obwohl der Schreibstil relativ einfach gehalten ist, hatte ich damit Probleme. Leider konnte ich mir diese Welt einfach nicht so richtig vorstellen. Was natürlich total schade war. Dennoch gab es auch gute Kapitel und die letzten 100 Seiten waren dann echt spannend und aufregend. Deshalb werde ich den finalen Band auch lesen und bin gespannt wie es mit Kendira und den anderen weitergeht.

Bewertung:

Cover: 4/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Sterne

nur eine nette, aber nicht weiter auffallende Geschichte für zwischendurch ...

Von: Schattenkämpferin Datum: 06.09.2015

www.schattenwege.net

"Was war vom Anfang aller Zeiten? – Die Erhabene Macht!
Was ist das einzig Unvergängliche bis ans Ende aller Zeiten? – Die Erhabene Macht!
Wem dienen wir in unverbrüchlicher Treue? – Der Erhabenen Macht!
Was schenkt uns die Erhabene Macht? – Alles, was wir sind, alles, was wir haben!
Was geben wir der Erhabenen Macht ohne Zögern und frohen Herzens? – Alles, was wir haben! Alles, was wir sind!
Wer ist bis in den Tod zum treuen Dienst bereit? – Erhabene Macht, wir sind bereit!
Wer ist bereit? – Erhabene Macht, wir sind bereit!
Wer ist bereit? – Erhabene Macht, wir sind bereit – allzeit bis in alle Ewigkeit!
Söhne und Töchter des Lichts, die Augen geradeaus zum Fahnengruß!
So geht denn hin und dient! – Lob und Dank sei Dir, Erhabene Macht!"
(Allmorgendliches Treuegelöbnis, Seiten 48 und 49)

Kendira ist eine Alpha-Electra, eine ausgewählte Dienerin des Lichts, die in der Sicherheitszone Liberty 9 für ihren Dienst im Lichttempel ausgebildet wird. Sie gehört zu den Besten ihres Ranges und hält sich genau an die Regeln und Vorsätze der Erhabenen Macht. In der Lichtburg fehlt es ihr an nichts, die Servanten – quasi aussortierte Lichtdiener – kümmern sich um alle ablenkenden Aufgaben, sodass die Electoren sich voll auf ihre Ausbildung konzentrieren können. Wie genau der Dienst im Lichttempel aussieht, weiß eigentlich niemand so genau, doch keiner zweifelt an der Wahrheit, die in der Lichtburg vermittelt wird. Auch Kendira hinterfragt nichts von dem, was sie dort lernt – sie und ihre Freunde sind stolz, Teil dieser Gruppe zu sein, und hängen sich mit Feuereifer in ihre Übungen und internen Wettkämpfe.
Bei einem ihrer nächtlichen Spaziergänge entdeckt sie den Servanten Dante, der verbotenerweise den Kletterparcours nutzt. Aus für sie nicht verständlichen Gründen entscheidet sie sich jedoch dafür, ihn nicht zu melden und ihn somit vor der harten Strafe zu retten, die auf Regelverstöße folgt. Doch irgendwas fasziniert sie auch so sehr an ihm, dass sie nicht einfach wieder gehen kann. Und das, was Dante zu erzählen hat, ist in keiner Weise uninteressant, sondern bringt in dem jungen Mädchen ganz verschiedene Saiten zum Klingen. Widersprüchliche Gefühle und Gedanken wachsen in Kendira heran und anfänglich noch leichfertig weggeschobene Zweifel beißen sich immer mehr fest – so sehr, bis Kendira schließlich alles in Frage stellen muss, womit sie aufgewachsen ist.

Jugend-Dystopien sind momentan der Renner auf dem internationalen Buchmarkt und es ist keine Seltenheit, schon beim Lesen des Klappentextes auf unvermeidbare Parallelen zu stoßen, die sich auch im Inneren des Buches fortsetzen. Auch der Anblick der in vielfacher Hinsicht ähnlich gestalteten Cover bietet kaum noch etwas Neues – auch "Liberty 9 – Sicherheitszone" bildet dabei keine Ausnahme. Ein Mädchengesicht als Blickfang, dazu ein fast reißerischer Titel – Freiheit – und schon ist die Aufmerksamkeit des geneigten Genre-Lesers sicher. Doch die Versprechen dieser Bücher sind inzwischen groß geworden und können nur noch selten gehalten werden, denn wirklich Innovatives findet man derzeit nur wenig. Rainer M. Schröders Reihen-Auftakt bewegt sich, wie zahlreiche Jugend-Dystopien, im weitesten Sinne ebenfalls auf der sehr sicheren Seite: Ein akut einschränkendes System, eine mutige Heldin, ein aufständischer Aussätziger, das unvermeidliche Liebesgeplänkel. Doch das muss grundsätzlich noch lange nicht heißen, dass die Geschichte tatsächlich auch im Einheitsbrei untergeht – zahlreiche Autoren haben bereits bewiesen, dass trotz des einheitlichen Grundaufbaus sehr innovative und überzeugende Dystopien entstehen können, wenn man minimale eigene Diamanten einflechten kann. Dies gelingt dem bisher recht erfolgreichen Jugendbuchautor an dieser Stelle leider nicht, sodass mit jeder gelesenen Seite deutlicher wird, nur ein gutes Durchschnittsbuch in der Hand zu halten.

Durch die Bank weg sind die Charaktere weitestgehend farblos und austauschbar. Sie handeln nicht nachvollziehbar und wirken meistens eher fehl am Platz – fast so, als wüssten sie selbst nicht so genau, was sie in dieser Geschichte eigentlich tun sollen. Kendiras Zerrissenheit nicht nur in Sachen „Erhabene Macht“, sondern auch in Sachen Männern wird nur sehr unzulänglich dargestellt, was auch den zarten Liebesteil der Story sehr runterzieht. Hier scheint der Autor unsicher zu sein, wie weit er in Bezug auf seine Leserzielgruppe wirklich gehen kann. Unsicherheiten tauchen auch im sprachlichen Bereich auf, der Leser bekommt die meiste Zeit den Eindruck, als hätte sich Rainer M. Schröder entweder zu viel oder zu wenig Mühe gegeben. Einige Formulierungen wirken erwachsen gestelzt, andere zu sehr um einen jugendlichen Sprachstil bemüht, wieder andere rutschen ins Kindliche ab, und alle drei Varianten wollen nicht so recht zum Charakterbild passen, das der Autor eigentlich vermitteln möchte. Dazu kommen weit mehr als nur eine Hand voll Schreibfehler, die leider doch ins gewicht der Bewertung fallen, weil der Lesefluss mehr als nur ein paar Mal stark ausgebremst wird. Auch unnütze Wiederholungen fallen mehrfach negativ auf, weil kein erkennbarer Grund für diese vorhanden ist.

Ein Lob verdient Rainer M. Schröder jedoch für seine wunderbaren Beschreibungen der Lebensbedingungen in der Sicherheitszone, der Lichtspiele und allem, was dazu gehört. Recht schnell wird klar, dass Liberty 9 alles andere als Freiheit bedeutet. Der Autor schafft schriftliche Bilder, die dem Leser deutlich vor Augen stehen, und spielt dabei mit allen möglichen Formen und Arten von Licht. Der Leser wird neugierig gemacht auf den Lichttempel und so manches Mal flammt im Kopf der Gedanke auf, dass eine Abbildung der Lichtburg oder auch des Lichtschiffs sich statt Kendiras Gesicht sehr viel besser auf dem Cover gemacht hätten. Auch der Klappentext wird dem Inhalt nicht gerecht, denn die dort angekündigte Flucht kommt erst auf den letzten Seiten wirklich zum Einsatz – der Großteil des Buches behandelt lediglich ein mal mehr, mal weniger wirres Geplänkel, das wohl vor allem dazu dienen soll, den Leser in die weitere Geschichte der folgenden Bände einzuführen, was leider auf Grund vieler englischer Begriffe und eines fehlenden Glossars nur bedingt funktioniert.

Als Gesamtpaket betrachtet ist dieser Auftakt sicherlich keines der schlechtesten Jugendbücher, die der Markt derzeit zu bieten hat, aber auch keines der besten. Rainer M. Schröder zeigt gute Ansätze, an denen jedoch hart gearbeitet werden muss, um die Leser mit den Folgebänden auf seine und Kendiras Seite zu ziehen.

Fazit:

Obwohl Rainer M. Schröder ein vielgelesener und erfolgreicher Jugendbuchautor ist, kann er mit "Liberty 9 – Sicherheitszone" keine richtige Überzeugungsarbeit leisten. Weder sprachlich noch inhaltlich bietet sein Dystopie-Auftakt etwas Besonderes, das sich von anderen Dystopien abzuheben weiß. Zu viele Mängel bieten in der Summe leider nur eine nette, aber nicht weiter auffallende Geschichte für zwischendurch.

Wertung: 3 von 5 Schwertpaaren

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Beschreibungen: 4/5
Lesespaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5

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