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Liebe auf Rezept Roman

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18195-6

Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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»Ich liebe diesen Roman!« Katie Fforde

Dr. Holly Graham hat genug vom Großstadtklinikwahnsinn, weshalb sie eine Stelle in der südenglischen Provinz annimmt. Im Gepäck hat sie dabei nicht nur die ungeheure Sehnsucht nach einem ruhigeren Leben, sondern auch ihre lebhaften zweijährigen Zwillinge und ihren mürrischen Ehemann, für den sich alles um seine (nicht vorhandene) akademische Karriere dreht. Es sieht also schlecht aus für Hollys Wunsch nach Ruhe – und schon an ihrem ersten Arbeitstag wird klar, dass es auch im kleinen Larkford alles andere als beschaulich zugeht ...

Penny Parkes (Autorin)

Penny Parkes hat im südenglischen Bath und in München International Management studiert. Sie sammelte erste Berufserfahrungen bei der BBC, bevor sie sich mit einer Location-Agentur für Film-, TV- und Werbeproduktionen selbstständig gemacht hat. Heute lebt Penny Parkes mit ihrem Mann, zwei Kindern und dem greisen Familienhund in den Cotswolds im Herzen Englands. »Liebe auf Rezept«, der Auftakt ihrer Serie um die charmant-chaotische Ärztin Holly Graham, ist ihr erster Roman.

Aus dem Englischen von Kristina Lake-Zapp
Originaltitel: Out of Practice
Originalverlag: Simon & Schuster UK, 2016

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18195-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.04.2017

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Holly, Ärztin auf dem Land mit Leib und Seele

Von: Kerstin C. Datum: 05.06.2017

kerstinskartenwerkstatt.de

Das Cover versprüht einen ländlichen Charme. Auf dem Bild steht ein Klappstuhl auf dem Rasen, er ist mit einem Kübel Blumen dekoriert. Am Stuhl ist eine altertümliche Arzttasche abgestellt. Es ist ein sehr harmonisches Bild.

Holly wagt einen Neustart. Nachdem ihr Mann nach einem Seitensprung von der Universität suspendiert wurde, zieht sie mit ihm und ihren gemeinsamen Zwillingen nach Larkford. Dort fängt sie als Allgemeinärztin im Ärztehaus an, um den Lebensunterhalt der vierköpfigen Familie zu verdienen. Milo ist mit der Situation unzufrieden und fordert von Holly, dass sie sich mehr Zeit für ihn und den Haushalt nimmt. Er hat dafür schließlich keine Zeit, da er an einer neuen Veröffentlichung schreibt.

Anfangs lerne ich Holly als eine unsichere Frau kennen, die es allen recht machen möchte. Doch mit dem Kontakt zu Kollegen und Dorfbewohnern steigt ihr Selbstbewusstsein.

Die einzelnen Charaktere werden sehr schön dargestellt. Mir gefallen besonders zwei Kollegen von Holly sehr gut. Julia und Dan führen beide im gewissen Sinne ein Doppelleben. Ich lerne Julia als taffe Frau kennen, doch ich darf auch kurz hinter die Fassade schauen. Auch bei Dan tauche ich ein in seine Psyche, um ihn besser verstehen zu können.

Die Erzählperspektive wechselt immer wieder. Ich bin fast versucht zu sagen es ist ein Allwissender Erzähler, doch da ich als Leser bei ein paar Personen das Gefühl habe im Unwissen zu sein, bleibt es bei dem Versuch.

Ich weiß nicht warum, aber anfangs dachte ich, der Roman spielt in Amerika. Erst als jemand mit Pfund bezahlte ging mir ein Licht auch. Ich sollte doch einfach mal etwas über den Autor und den Klappentext lesen, bevor ich das Buch verschlinge, dann hätte ich von Anfang an gewusst in welchem Land ich mich befinde.

Ich freue mich schon auf das nächste Buch aus der Reihe um Holly.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag und die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Leider hatte die Geschichte einige Längen, aber trotzdem nett zu lesen

Von: Buchbahnhof Datum: 29.08.2017

www.buchbahnhof.de

Bei diesem Buch haben mich tatsächlich zunächst das Cover und der Titel angesprochen. Ich mag Arztromane die im ländlichen Bereich spielen. Meist sind die Bewohner leicht oder auch stark skurril und so kann man die eine oder andere lustige Stelle erwarten. Die Rezensionen waren alle im 4/5 Sterne Bereich. Ich dachte, dass man da nicht viel falsch machen kann.

Ich muss gestehen, dass ich schon gleich ein bisschen Anlaufschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Die Figuren konnten mich nicht so recht begeistern und ich hatte zunächst Schwierigkeiten, sie auseinander zu halten. Dan, Taffy, Holly, Julia… viele Namen ohne Gesicht dazu. Aber, das dauerte nicht allzu lange. Schon bald bekam ich heraus, wer wer ist und habe angefangen, mich in Larkford wohl zu fühlen. Ab Kapital 18 wird es dann etwas spannender und auch etwas tiefgründiger. Ich habe mir schon den einen oder anderen Gedanken über Elsies Ratschläge an Holly gemacht. Elsie ist, so skurril sie ist, einfach ein unglaublich toller Charakter. Sie vermittelt Holly so viele Lebensweisheiten und schubst sie ein bisschen in die richtige Richtung.

Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Ich finde, dass die Autorin von Zeit zu Zeit etwas arg ausführlich wird. Szenen, in denen gefühlt nicht wirklich etwas passiert, als dass sich zwei Figuren über ihren Alltag unterhalten, ziehen sich über mehrere Seiten. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Pep gewünscht. Das Buch ist, genau wie das Leben in einer Kleinstadt, ziemlich ruhig… das Leben plätschert eben tageweise nur so vor sich hin. Im echten Leben ist das so und stört ja auch nicht weiter. In einem Buch erwarte ich doch ein bisschen mehr Aktion.

Die Figuren wirken aber etwas austauschbar. So richtig Tiefe hat keine von ihnen erlangt und so richtig facettenreich war auch keine von ihnen. Jede schlägt sich natürlich so mit ihren Alltagssorgen herum, aber man erfährt wenig von den Hintergründen der Personen. Was macht sie zu dem, was sie heute sind? Warum agieren sie so, wie sie es tun? Für mich blieb das alles ein bisschen im Dunkeln.

Das hört sich jetzt alles negativer an, als es tatsächlich ist. „Liebe auf Rezept“ ist ein netter Liebesroman, der in einer Kleinstadt spielt und leicht und locker vor sich hin plätschert. Keine großen Aufregungen, keine großen Skandale, alles nett und locker. Ich kann nicht sagen, dass ich mich nicht unterhalten gefühlt hätte, das habe ich. Nur kam von Zeit zu Zeit leider etwas Langeweile bei mir auf, weil die Bewohner ein doch etwas langweiliges Leben führen. Richtig spannend wird es erst auf den letzten 100 Seiten, als die Ärzte und Bewohner die Revue zur Rettung des Ärztehauses vorbereiten und Holly zu einer ganz neuen Stärke findet. Leider reicht mir aber bei einem über 500 Seiten starken Buch nicht, dass die letzten 100 Seiten spannend sind und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, um die Bewertung nochmal höher zu ziehen.

Ein nettes Debüt und ein guter Auftakt zur Larkford-Serie, der sich aber von Zeit zu Zeit etwas zieht. Ich denke, dass 200 Seiten weniger dem Roman ganz gut getan hätten. Ich bin trotzdem gespannt, wie es in Larkford weitergeht. 3 Sterne von mir.

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