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Liebe auf drei Pfoten Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15638-1

Erschienen: 23.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, Taschenbuch

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Das ideale Geschenk für alle Büchernarren, Rom-Liebhaber und Katzenfreunde.

Eine schüchterne junge Frau, die versucht, sich hinter Büchern und Geschichten zu verstecken und dem Leben aus dem Weg zu gehen. Ein herrenloser Kater, der das letzte seiner sieben Leben schon aufgegeben hatte, als ihn ein Geruch unversehens in die Welt zurückholt. Zwei Kinder, deren Mutter ihre Tage unter einem Tisch zubringt, um der Angst zu entfliehen, und eine verrückte alte Frau, die ein großes Geheimnis hütet. Sie alle treffen während eines glühend heißen Sommers aufeinander, in Rom, dieser lauten, staubigen Stadt, deren unvergleichliche Schönheit sich nur demjenigen erschließt, der morgens um vier den Steinen zuhört und nicht an Zufälle glaubt.

„Fiona Blum berührt mit einem Roman über Selbstfindung und kluge Kater.“

Für Sie (16.03.2015)

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Kriminalromane, Theaterstücke und Dinnerkrimis. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DeLia-Literaturpreis 2016.

„Fiona Blum berührt mit einem Roman über Selbstfindung und kluge Kater.“

Für Sie (16.03.2015)

»Eine wunderschöne, reizende Sommergeschichte mit viel Charme, besonders für Rom-Liebhaber und Katzenfreunde.«

Zeit für Tiere (01.10.2015)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15638-1

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Page & Turner

Erschienen: 23.03.2015

  • Leserstimmen

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Morgens um vier in den Strassen Roms

Von: Layla Datum: 03.04.2017

www.buecherinmeinerhand.ch

Ich bin noch immer ganz hin und weg von meiner zauberhaften Wochenendlektüre!
Wenn es nach Cover und Titel gegangen wäre, hätte ich das Buch nie auch nur eines Blickes gewürdigt, ich finde beides furchtbar. Furchtbar kitschig. Immerhin ist auf einer anderen Ausgabe die Katze nur noch als gemaltes Bild auf dem Cover, was ästhetischer und weniger kitschig wirkt. Doch da ich einen sehr interessant tönenden, Anfang April erscheinenden Roman von einer mir bis dato unbekannten Autorin entdeckt habe, wollte ich einfach mal in ihren ersten Roman reinlesen und herausfinden, ob mir der Stil gefällt. Überraschenderweise hat mich "Liebe auf drei Pfoten" von Fiona Blum schon auf den ersten Seiten gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - zum Glück hatte ich an dem Tag gerade viel Zeit und konnte es noch am selben Tag auslesen!

Erzählt wird die Geschichte der 27jährigen Federica Manzzi und anderen Bewohnern des Quartier Testaccio. Fé kam für ihr Literaturstudium nach Rom, nahm zwei Jobs an und behielt beide nach Abschluss des Studiums bei. Frühmorgens sortiert sie Post, danach fährt sie ins Il Nido und arbeitet als "Frühstücksfräulein". Nachmittags widmet sie sich ihrer, wie sie es nennt, Lebensaufgabe, "ihrer" Bibliothek auf dem Quartierplatz.
Dazwischen bleibt Federica genug Zeit, der Statue von Giordano Bruno am Campo di Fiori vorzulesen. Sie hat nicht viel, aber sie ist glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann taucht unerwartet eine Katze in Testaccio auf und bald ändert sich einiges im Leben von Federica und allen anderen Romanfiguren.

Federica wie auch alle vorkommenden Personen werden mit all ihren Eigenheiten äusserst liebevoll und detailliert porträtiert: Federica ist scheu und redet nicht gerne. Und tut sie es dennoch, bringt sie vor lauter Aufregung vieles Durcheinander und macht sich immer viel zu viele Gedanken. Abends sitzt sie gerne auf dem Balkon mit ihrem Nachbar Mimmi, von allen nur Batticinque ("Gib mir fünf") genannt.
Zu erwähnen sind auch: Postchef Ermano, der Eros Ramazottis Lieder zum Besten gibt; Katzenfrau Flavia Buanacoure, die ein Geheimnis umgibt; Tierarzt Fontanari, menschenscheu und der privat meist zur falschen Zeit das Falsche sagt; die Kinder Matteo und Fiametta samt ihrer Mutter; sowie Lello Hernandez, Josep, Signora Zafferano und noch einige mehr.
Die Romanfiguren sind dem Leben positiv gegenüber eingestellt, auch wenn ihr Schicksal oft anderes vermuten würde. Diese lebensbejahende Grundeinstellung steckt an, die Zufriedenheit aller Beteiligten macht viel vom Zauber der Geschichte aus.

Der kitschige Titel will uns Leser weismachen, dass es sich um eine Tiergeschichte handelt, doch der kleine Kater Bruno setzt sich erst spät und nur pointiert in Szene. Er ist vielmehr der Auslöser für kleine, aber lebensverändernde Momente.

Sprachlich wunderschön, voller leiser Emotionen, fesselte mich das Buch von der ersten Seite an. Mir erging es beim Lesen wie Federica, die gerne "Bücher, bei denen man ein Lächeln auf den Lippen, die Seite umblättert, sich gleichmässig eine Träne aus den Augenwinkel wischen muss." (Seite 67) liest. Das Lächeln blieb bis zur letzten Seite auf meinen Lippen. Tränen hatte ich keine, denn die Geschichte versprüht eine stille, unaufgeregte Lebenslust und zeigt Emotionen ohne jeglichen Kitsch. Sie schildert Rom jenseits der Touristenströme und von Seite zu Seite wird der Wunsch grösser, gerade in Rom zu sein um mit Federica frühmorgens auf der Vespa durch Rom zu fahren.

Die Autorin schreibt unter verschiedenen Pseudonymen, für "Liebe für drei Pfoten" hat sie 2016 den DELIA-Preis gewonnen, und sorgte für mein erstes Lesehighlight im 2017.

Fazit: Ein absolut lesenswerter leiser, charmanter und poetischer Roman, der Lust macht, Rom morgens um 4 Uhr zu entdecken.
5 Punkte.

PS: Ich will nach Rom. Jetzt. Sofort. Subito. Das war eindeutig Liebe auf den zweiten Blick.

Anfang April erscheint "Frühling in Paris". Ich bin schon sehr gespannt, ob Fiona Blum die Atmosphäre von Paris ebenso gut wiedergeben kann wie jene von Rom.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein sehr bewegendes Buch

Von: Sonja Datum: 03.06.2016

www.sonjasbuecherinfos.blogspot.de

Ich muss ehrlich sagen am Anfang war ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Ich habe viele gute Rezensionen darüber gelesen und habe natürlich viel erwartet. Ich bin am Anfang gar nicht in das Buch reingekommen, weil ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig fand. Zum Glück hat es sich dann aber gelegt.

Federica ist eine faszinierende Frau, die uns Bücherwürmern doch sehr ähnlich ist. Sie liest lieber als sie irgendwo hingeht. Sie träumt sich gerne in fremde Welten und vergisst manchmal die Realität. Federica ist eine durch und durch liebevolle Frau, die sehr sensibel ist. Sie hat ihre Träume und lässt sich durch niemanden beeinflussen, sondern macht das was sie gerne möchte. Ihre aufopfernde Art wird gerne angenommen aber dennoch nicht ausgenutzt. Ich hätte gerne mal einen Tag mit ihr getauscht um in ihre Gedankenwelt einzutauchen.

Der Kater ist unheimlich süß und ich fand es toll, dass die Autorin auch seine Gedanken beschrieben hat. Das geht richtig ans Herz und es ist einfach grausam, was manche Menschen für Monster sind.

Es spielen einige weitere Protagonisten eine Rolle, die man nach und nach kennenlernt. Ich persönlich hätte gerne mehr über die jeweiligen Personen erfahren, denn sie haben allesamt eine sehr starke Persönlichkeit und ich mochte jeden von ihnen gerne. Es waren sehr unterschiedliche Charaktere dabei und das wurde dem Leser auch vermittelt, doch ich hätte mir einfach etwas mehr Ausarbeitung gewünscht, um wirklich in die jeweiligen Leben versinken zu können.

Die Umgebungsbeschreibungen sind perfekt gelungen. Gerade die Bücherei von Federica ist traumhaft und schon alleine wie sie das alles aufgebaut hat verdient wirklich großen Respekt. Rom wird natürlich von seiner schönen Seite dargestellt und ladet zum Träumen ein. Sehr gerne hätte ich einfach meine Koffer gepackt um dorthin zu verreisen.

An den Schreibstil wie schon erwähnt musste ich mich erst gewöhnen. Es war am Anfang etwas wirr und umständlich geschrieben. Doch ich habe mich daran gewöhnt und dann wollte ich es nicht mehr zur Seite legen.

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