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London Ein Uralte Metropole Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18428-5

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …

"Nahtlos steigt Marzi mit dem gewohnten poetischen Schreibstil und seinen sympathischen Figuren in die Geschichte ein und packt den Leser von der ersten Seite an."

Ruhr Nachrichten (21.11.2016)

Christoph Marzi (Autor)

Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Seit dem großen Erfolg seiner Saga um die Uralte Metropole (Lycidas, Lilith, Lumen und Somnia) ist er einer der erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren.

"Nahtlos steigt Marzi mit dem gewohnten poetischen Schreibstil und seinen sympathischen Figuren in die Geschichte ein und packt den Leser von der ersten Seite an."

Ruhr Nachrichten (21.11.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18428-5

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.09.2016

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Es wäre mir auch ein Graus wenn meine Lieblingsstadt verschwindet & so war ich froh, als sich das Rätsel gelüftet hat. Sehr gutes Buch!

Von: Steffinitiv Datum: 03.03.2017

https://zwischendenzeilengelesen.wordpress.com/


Das Buch


Broschiert: 704 Seiten

Verlag: Heyne Verlag (erschienen am 12. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978 – 3453316652 oder 3453316657
Alter: Erwachsene

Kurzmeinung:

Es wäre mir auch ein Graus wenn meine Lieblingsstadt verschwindet & so war ich froh, als sich das Rätsel gelüftet hat. Sehr gutes Buch!

Klappentext:
Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …

Mein Fazit

Inhalt:
Als Emily in Cambridge ein Buch besorgen muss, geschieht etwas Seltsames. Auf dem Rückweg ist ihre Heimatstadt London auf einmal wie verschluckt. Keiner kennt sie, keiner hat je von ihr gehört. Sie ist verzweifelt und sucht nun in Cambridge erst einmal Unterschlupf. Doch leider meint es die alte Dame, die sie versorgt nicht gut mit ihr und so wird sie mit Mittelchen zugepumpt.
Als sie wieder aufwacht, ist sie zurück in London, welches – wie es scheint – nie weg war. Im U-Bahnschacht begegnet sie Picca, einem Waisenmädchen, das auf der Flucht ist vor dem Augenmann. Es tun sich weitere Rätsel auf, die Emily nun zusammen mit ihren Freunden lösen muss. Als sie versuchen zu ergründen, warum und wie London verschwinden konnte und wer der Augenmann ist, verschwindet Picca.
Auf der Suche nach ihr, wird Emily von einem Werwolf angegriffen (der im gleichen Atemzug einfach mal einen ganzen U-Bahn Wagen tötet und ein unvorstellbares Blutbad anrichtet) und bis nach Knightsbridge (in die Unterwelt) gescheucht. Dort läuft sie mit ihrem unfreiwilligen Begleiter aus der U-Bahn geradewegs in eine Falle. Sie glaubt schon, es wäre vorbei, da erscheint wie aus dem Nichts ein Gentleman und tötet die Wölfe. Er verschwindet mit den Worten, dass die “Stille alles sehe”. Auch Emilys Freunde erleben Ähnliches bzw bekommen Ähnliches zu hören. Was hat es mit dieser geheimnisvollen Stille auf sich und wo ist Picca? Warum wurde sie entführt? Warum verschwinden Londons Stadtteile? Warum verschwindet die Stadt?

Ob Emily zusammen mit ihren Freunden die Rätsel lösen kann?

Sprache:
Die Sprache in dem Roman ist auf einem schön einfach zu lesenden Niveau. Die Kampfszenen gerade mit dem Werwolf sind sehr bildhaft beschrieben, was mir mal kurz etwas Bauchweh gemacht hat (ich kann kein Blut sehen und mag mir das dann entsprechend auch ungern vorstellen…). Dennoch ist die Geschichte insoweit offen, dass man sich die Welt unter London und auch London selbst in seinem Kopf noch schön zurecht denken und gestalten kann.

Meine Meinung:
Ich kam am Anfang ein wenig schleppend in die Geschichte, doch ab der Hälfte des Buches kann man es nicht mehr weglegen, so hab ich am Ende eine Nacht damit verbracht das Buch zu Ende zu lesen. Die Geschichte hat einige Spannungshöhepunkte und auch kleine recht witzige Stellen. So kommt beispielsweise gegen Ende das Wort “supercalifragilisticexpialigetisch” als Zauberspruch vor - Mary Poppins lässt grüßen - und ich musste doch etwas schmunzeln. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich auch weitere Bücher von Christoph Marzi.

Bewertung
Handlung * * * * * / 5
Romantik * * * * / 5
Charaktere * * * * / 5
Schreibstil * * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

London (Christoph Marzi)

Von: Poldi Datum: 21.10.2016

www.poldis-hoerspielseite.de

Emily Laing ist zu einer jungen Dame von 24 Jahren herangewachsen und verdient ihren Lebensunterhalt damit, Kindern ihre Ängste zu nehmen. Als sie nach einem erfüllten Auftrag in die Stadt der tausend Schornsteine zurückkehren will, die so sehr ihre Heimat ist und in der sie sich doch so fremd fühlt, kennt plötzlich niemand mehr den Namen der Stadt. Nur durch zwei alte Damen findet sie schließlich den Weg zurück. Gemeinsam mit Wittgenstein will sie auch dieses Rätsel lösen, und dafür müssen sie wieder in die Stadt unter der Stadt, in die uralte Metropole...

„Lycidas“ hat den Erfolgsweg des wunderbaren Fantasy-Autoren Christoph Marzi mit dem unverwechselbaren Stil begründet, neben weiteren drei Romanen über die uralte Metropole (Lillith, Lumen und Somnia), zahlreichen Kurzgeschichten und anderen Romanen ist er nun zurückgekehrt nach London und stellt dieses mal wieder Emily Laing in den Mittelpunkt, dieses facettenreiche und stets etwas mürrische Mädchen, das so voller Mut, aber auch so voller Zerrissenheit ist. Dementsprechend sind auch andere Begleiter wieder dabei, der schnell genervte Alchimist Wittgenstein, die adelige Ratte Minna, der gutmütige Elf Maurice Micklewhite. Doch auch zahlreiche neue Gesichter sind dabei, es taucht ein einsames Waisenmädchen auf, hinzu kommen auch wieder einige skurrile Figuren, entnommen aus so allerlei Sagenwelten und mit dem Mythos um die uralte Metropole verknüpft hat auch London diese einzigartige, märchenhafte Atmosphäre, diese düstere Bedrohung, die auch schon den anderen Bänden anhaftete. Und dennoch ist „London“ eine deutliche Weiterentwicklung, ist eine Spur härter und bietet ganz neue Ansätze, entwickelt sich in eine andere Richtung.

Marzis phantastischer Schreibstil hat mich auch hier wieder gefesselt, einerseits schreibt er sehr poetisch, besonders die Anfänge der Kapitel starten oft wieder mit einigen Gedanken über die Welt, die sich auf das Kommende beziehen und wie eine unheilvolle Ankündigung wirken. Andererseits bringt er seinen sehr speziellen Humor mit ein, der sich in den liebevollen Marotten der Charaktere äußert – fragen Sie nicht! In seinen detaillierten Beschreibungen gerät er oft – in Ermangelung eines besseren Wortes – ins Schwafeln, was aber keineswegs negativ gemeint ist, sondern die Szenerie nur noch weiter ausstaffiert. Seine Charaktere sind so voller Leben, voller eindrucksvoll geschilderter Emotionen, voller Zwiespälte, dass man sie meint, immer besser kennenzulernen, und wenn man die vorigen Bände gelesen hat, fühlt man sich sofort zu Hause und von alten Bekannten umgeben.

London setzt die Reihe um die uralte Metropole, um Emily und Wittgenstein sehr gekonnt fort, findet aber andere Ansätze und ist deswegen so spannend geraten. Das ist wieder so phantastisch und packend geschrieben, mit einem so poetischen Ausdruck, wie es wohl nur Marzi kann. Immer wieder kleine Cliffhanger halten das Geschehen durchgehend interessant. Ein wundervoller Roman, den ich geradezu verschlungen habe.

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